AT222434B - Auf Druckänderungen im Schmierölkreis von Brennkraftmaschinen ansprechender Schalter - Google Patents

Auf Druckänderungen im Schmierölkreis von Brennkraftmaschinen ansprechender Schalter

Info

Publication number
AT222434B
AT222434B AT808659A AT808659A AT222434B AT 222434 B AT222434 B AT 222434B AT 808659 A AT808659 A AT 808659A AT 808659 A AT808659 A AT 808659A AT 222434 B AT222434 B AT 222434B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
skin
lubricating oil
flexible
switching element
flexural
Prior art date
Application number
AT808659A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Gmbh Robert filed Critical Bosch Gmbh Robert
Application granted granted Critical
Publication of AT222434B publication Critical patent/AT222434B/de

Links

Landscapes

  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Auf Druckänderungen im Schmierölkreis von Brennkraftmaschinen ansprechender Schalter 
Die Erfindung betrifft einen auf Druckänderungen im Schmierölkreis von Brennkraftmaschinen an- sprechenden Schalter für elektrische Anzeigemittel, dessen im wesentlichen aus einer Isolierstoffhaube und einem metallischen Grundkörper zusammengesetztes Gehäuse durch eine an ihrem Rand unter Zwi- schenschaltung einer Stützscheibe an   Gehäusevorsprungen   festgespannte Biegehaut in eine Schmierölkam- mer innerhalb des Grundkörpers und eine Schaltmittelkammer innerhalb der Isolierstoffhaube unterteilt ist, und mit einem an der Biegehaut anliegenden und mit dieser beweglichen Schaltglied, auf das eine
Kontaktscheibe und eine Feder aufgesetzt sind. 



   Es sind bereits derartige Schalter mit einer dehnbaren Biegehaut aus Gummi bekannt. Es hat sich aber gezeigt, dass diese Schalter den betriebsmässigen Dauerbelastungen, wie sie im Schmierleitungssystem von Brennkraftmaschinen auftreten, nicht gewachsen sind. Die gebräuchlichen Gummisorten altern bei den auftretenden grossen   Temperaturunterschieden   des Schmieröls,   die beispielsweise von -400 bis + 1200 C   reichen können, sehr schnell und der wirksame Durchmesser der Biegehaut wird mit der Zeit immer kleiner, so dass genaue Schaltspannen nur schwer eingehalten werden können. 



   Um diese Nachteile zu beseitigen,   wurden Biegehäu te   aus dünnem Metallblech verwendet, die durch- gewölbt und mit einer zusätzlichen Dichtung versehen in das Schaltergehäuse eingespannt sind. Diese Schalter sind zwar weitgehend unempfindlich gegen die auftretenden Temperaturunterschiede. Durch die grosse Eigensteifigkeit der Metallbiegehaut sind jedoch solche Schalter zum Einhalten kleiner Schaltspannen nicht geeignet. 



   Es sind auch schon Schalter mit einer Biegehaut aus Kunststoff bekanntgeworden. Diese Kunststoffbiegehaut ist aus einem federnd dehnbaren Stoff hergestellt und in ihrer druckbetätigten Endstellung derart abgefangen, dass sie noch Zugspannungen ausgesetzt ist. Bei dünnen Biegehäuten fahren derartige Zugspannungen leicht zur Zerstörung, insbesondere dann, wenn der Kunststoff nicht alterungsbeständig ist. 



   Diese Mängel sind gemäss der Erfindung vermieden, indem die in an sich bekannter Weise aus einer dünnen Folie von wärmebeständigem, flexiblem, unnachgiebigem Kunststoff hergestellte Biegehaut durchgewölbt geformt ist, wobei mit dem Schaltglied Anschläge verbunden sind, die seinen unter dem Einfluss der Feder stehenden Weg in beiden Richtungen auf eine Strecke begrenzen, die kleiner als die grösstmögliche Durchwölbung der Biegehaut ist, und dass das Schaltglied eine der Biegehaut zugewandte   Stirnfläche   aufweist, die bei unter Schmieröldruck erreichter Endlage zusammen mit angrenzenden Stützscheibenabschnitten eine durchgehende Abstützfläche für die Biegehaut bildet. 



   Die verwendete Kunststoff-Folie ist weitgehend alterungsbeständig. Dadurch und wegen der geringen Stärke der Folie tritt selbst bei grossen Temperaturunterschieden und hohen Temperaturen im Schmiersystem keine Änderung der Schaltspannen ein. Es erübrigt sich auch die bei den Schaltern mit Gummi- oder Metallmembran übliche Einstellschraube für die Druckfeder. 



   Die Kunststoff-Biegehaut bringt infolge ihrer geringen Stärke ausserdem den Vorteil, dass eventuelle Durchwölbspannungen der Biegehaut im Vergleich zur Federbelastung unbeachtlich sind. Dadurch werden gleichbleibende und leicht festzulegende Kontakt-Anpressdrücke gewährleistet. Ausserdem wird eine besondere Dichtung an der Einspannstelle gespart, weil die Polyesterfolie unmittelbar mitdichtend zwischen die entsprechenden metallischen Gehäuseteile eingefügt werden kann und damit leicht ein gleichblei- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bender Spanndruck erreicht wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in der Zeichnung im Schnitt, u. zw. in stark vergrö- ssertem Massstab dargestellt. 



   Der Schalter besteht aus einem metallischen Unterteil 1 mit einem Gewindestutzen 2 und einer sechskantigen Anzugsfläche 3. Der Gewindestutzen 2 hat eine Bohrung 4, die in eine Druckkammer 5 mündet. Den Abschluss dieser Druckkammer bildet eine dünne Biegehaut 6 aus einem Kunststoff auf der
Polyesterbasis, wie er beispielsweise als Folie unter der Bezeichnung Hostaphan im Handel bekannt ist. 



   Diese Biegehaut liegt mit dem äusseren Rand 7 ihrer der Druckkammer 5 zugekehrten Seite an einer ebe- nen Schulter 8 im   Gehäuseunterteil 1 an.   Auf der andern Seite wird der Rand 7 durch eine tellerförmige, aus Stahlblech gepresste Stützscheibe 9 mit deren Rand 10 abgedeckt. Der innere Teil des Randes 10 der
Stützscheibe 9 ist schwach geneigt und geht bei 12 konisch in einen zurückgesetzten Tellerboden 11 über. 



   Die Biegehaut 6 ist zusammen mit der Stützscheibe 9 in dem   Gehäuseunterteil l   bei 13 in bekannter Wei- se durch Schernieten befestigt. 



   Bei diesem Einbau wird die Biegehaut 6 durch in radialer Richtung wirkende Materialverdrängung leicht durchgewölbt. Die Stützscheibe 9 ist in ihrer Mitte gelocht und nimmt ein Schaltglied 14 aus Iso- lierstoff auf, das einen zwischen der Biegehaut 6 und der Stützscheibe 9 liegenden Ansatz 15 hat, dessen
Höhe der Stützscheibenvertiefung entspricht. Der Rand dieses Ansatzes ist dem Tellerkonus angepasst. Die der Biegehaut 6   zugekehrtel   Stirnfläche 16 des Ansatzes 15 geht infolgedessen in der oberen Endstellung des Schaltgliedes 14 praktisch spaltfrei in die schwach geneigt verlaufende Tellerrandfläche der Stütz- scheibe 9 über.

   Mit einem zylindrischen Teil 17 reicht das Schaltglied 14 durch die Stützscheibe 9 hin- durch und hat eine Schulter 18, die zusammen mit einem zylindrischen Ansatz 19 eine metallische Kontaktscheibe 20 mit mehreren gleichmässig auf dem Umfang verteilten Kontaktwarzen 21 aufnimmt. Die
Kontaktscheibe 20 ist gleichzeitig Federteller für eine Schraubendruckfeder 22, die das Schaltglied 14 mit der Kontaktscheibe 20 gegen die Stützscheibe 9 zu drücken sucht. 



   Die Kontaktscheibe 20 und die Druckfeder 22 sind von einem den Schalter nach oben abschliessenden   Isolierglied   23 mit Spiel umgeben, dessen Fuss an dem metallischen Unterteil l durch Einrollen befestigt ist. Ein metallisches   Anschlussstück   24 ist in das Isolierglied 23 eingelassen, durch einen Vierkant 25 gegen Verdrehen gesichert und bei 26 vernietet. Eine Bohrung 27 mit Innengewinde nimmt eine Klemmschraube 28 zum Anschluss einer elektrischen Leitung 29 auf. 



   Unter dem gewöhnlich im Schmiermittelkreislauf von Brennkraftmaschinen herrschenden Druck liegt der Ansatz 15 des Schaltgliedes 14 an dem Tellerboden 11 der einen feststehenden Kontakt bildenden
Stützscheibe 9 an. Die den beweglichen Kontakt des Schalters darstellende Kontaktscheibe   LO ist mit   ihren Kontaktwarzen 21 gegen die Kraft der Feder 22 von der Stützscheibe 9 abgehoben. 



   Fällt der Druck des Schmiermittels wegen einer Undichtheit oder eines Fehlers im Schmiersystem unter einen bestimmten Wert, sc drückt die Feder 22 die Kontaktscheibe 20 gegen die Stützscheibe 9, bis die Kontaktwarzen 21 die Stützscheibe 9 berühren. Dann fliesst ein Strom über das mit Masse verbundene Gehäuseunterteil 1 und die mit diesem Unterteil verbundene Stützscheibe 9 über die Kontaktscheibe 20 und die Schraubenfeder 22 zu dem Anschlussstück 24. Die Klemmschraube 28 ist mit einer an Batteriespannung liegenden Warnlampe oder sonstigen Warneinrichtung verbunden. 



   Es ist auch möglich, die Biegehaut schon vor ihrem Einbau vorzuwölben und erst dann zwischen den metallischen Schalterteilen einzuspannen. Diese entweder durch die Montage oder aber schon vor dem Einbau der Biegehaut erreichte Durchwölbung muss dabei in jedem Fall so gross sein, dass die Biegehaut im Betrieb nicht mehr gedehnt wird, d. h. in ihrer oberen Endstellung im wesentlichen die Gestalt der Abstützplatte annimmt. Mit andern Worten : der Hub der Biegehaut von der Mittellage aus gerechnet ist durch die Auswölbung der Abstützscheibe begrenzt, er ist also etwa gleich der Höhe dieser Auswölbung. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Auf Druckänderungen im Schmierölkreis von Brennkraftmaschinen ansprechender Schalter für elektrische Anzeigemittel, dessen im wesentlichen aus einer Isolierstoffhaube und einem metallischen Grundkörper zusammengesetztes Gehäuse durch eine an ihrem Rand unter Zwischenschaltung einer Stützscheibe an Gehäusevorsprüngen festgespannte Biegehaut in eine Schmierölkammer innerhalb des Grundkörpers und eine Schaltmittelkammer innerhalb der Isolierstoffhaube unterteilt ist, und mit einem an der Biegehaut anliegenden und mit dieser beweglichen Schaltglied, auf das eine Kontaktscheibe und eine Feder aufgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die in an sich bekannter Weise aus einer dünnen Folie von wärmebeständigem, flexiblem, unnachgiebigem Kunststoff hergestellte Biegehaut (6) durchgewölbt geformt ist,
    wobei mit dem Schaltglied (14) Anschläge (20,15) verbunden sind, die seinen unter dem <Desc/Clms Page number 3> Einfluss der Feder (22) stehenden Weg in beiden Richtungen auf eine Strecke begrenzen, die kleiner als die grösstmögliche Durchwölbung der Biegehaut ist, und dass das Schaltglied eine der Biegehaut zugewandte Stirnfläche (16) aufweist, die bei unter Schmieröldruck erreichter Endlage zusammen mit angrenzenden Stützscheibenabschnitten (12,10) eine durchgehende Abstützfläche für die Biegehaut bildet.
    2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (6) aus einem Kunststoff auf der Grundlage polymerisierter Tereptthalsäureester besteht.
    3. Schalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoff-Folie (6) höchstens 0, 1 mm stark und an ihrer Randzone (7) unmittelbar zwischen den einander zugekehrten metallischen Flächen der Stützscheibe (9) und einer Schulter (8) im Schaltergehäuse (1) eingespannt ist.
    4. Schalter nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützscheibe (9) als eine tellerförmig gepresste Blechscheibe mit konischem Übergang vom geneigten Tellerrad (10) zum Tellerboden (11) ausgeführt und der Tellerboden zur Anlage ei. 1es entsprechend geformten Ansatzes (15) des vom Öldruck belasteten Schaltgliedes (14) vertieft ausgebildet ist.
AT808659A 1958-11-13 1959-11-09 Auf Druckänderungen im Schmierölkreis von Brennkraftmaschinen ansprechender Schalter AT222434B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE222434T 1958-11-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT222434B true AT222434B (de) 1962-07-25

Family

ID=29593379

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT808659A AT222434B (de) 1958-11-13 1959-11-09 Auf Druckänderungen im Schmierölkreis von Brennkraftmaschinen ansprechender Schalter

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT222434B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1296242B (de) * 1962-08-01 1969-05-29 Torrix Sa Ets OEldruckmeldeschalter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1296242B (de) * 1962-08-01 1969-05-29 Torrix Sa Ets OEldruckmeldeschalter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0910745B1 (de) Membrane für eine membranpumpe
DE2729064A1 (de) Symmetrische flache kraftmesszelle
AT222434B (de) Auf Druckänderungen im Schmierölkreis von Brennkraftmaschinen ansprechender Schalter
EP0157097A2 (de) Gleitringdichtung
DE1146163B (de) Druckmittelbetaetigter elektrischer Kleinschalter
DE1155183B (de) Druckknopfantrieb fuer elektrische Schaltgeraete
DE2208260A1 (de) Druckschalter
DE2919778A1 (de) Schnappscheibenbetaetigter druckschalter
EP0417610B1 (de) Koksofentür
DE2225050A1 (de) Elektrische trennvorrichtung fuer leitungsrohre
DE4221899C2 (de) Druckaufnehmende Isolierplatte
DE3220192C1 (de) Lippendichtungsring
CH201408A (de) Wellendichtung für die Gehäuse elektrischer Maschinen oder Apparate.
DE2353733A1 (de) Gleitkipplager fuer bruecken und aehnliche bauwerke
DE1296242B (de) OEldruckmeldeschalter
DE3883802T2 (de) Blitzableiter.
AT316225B (de) Klemmutter
DE969623C (de) Elektrische Schalteinrichtung, insbesondere fuer Anlagen zur UEberwachung des OEldruckes von Brennkraftmaschinen
DE1802780A1 (de) Stoessel mit Membrandichtung
DE2156008C2 (de) Druckwandler
AT139292B (de) Schraubensicherung.
CH390396A (de) Pressstoffdeckel für ein Kondensatorgehäuse
DE1178268B (de) Hebelwerk zur UEbertragung einer Schwenk-bewegung durch eine Wand eines in einer Abdichtmembran gelagerten Schwenkhebels, insbesondere fuer ein schwimmergesteuertes, elektrisches Kontaktsystem
CH353949A (de) Rohrverbindung, insbesondere für Betonrohre
DE102014211024A1 (de) Schraubensicherung