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Spaltabbildungsoptik zur Aufzeichnung oder Abtastung von Lichttonspuren werden Spaltabbildungsoptiken verwendet. Bei diesen Systemen wird besonderer Wert auf konstante Spaltbreite und gute saggitale Bildfeldebnung gelegt.
Auf Grund der spektralen Energieverteilung der Lampe und der Empfindlichkeit der Photozelle ist eine gute Korrektur der chromatischen Abbildungsfehler auch im infraroten Gebiet notwendig. Da nur mit grossem Aufwand eine gute saggitale Bildfeldebaung zu erreichen ist, wenn der Spalt auf einer ebenen
Fläche liegt, wird dieser bekanntermassen auf eine zum System zu hohlen Fläche gelegt.
Die Fig. 1 - 4 zeigen verschiedene Formen von möglichen Spaltlinsen, wobei die Spaltabbildungsoptik nur schematisch dargestellt ist. Bei Fig. 1 wird der Spalt auf rz'bei Fig. 2 - 4 auf ri aufgetragen. Welche Form der Spaltlinse Verwendung findet, hängt einerseits von der weiteren Strahlenfahrung und anderseits von der zur Bildfeldebnung notwendigen Flächenkrümmung ab. Die bisher verwendete Spaltabbildungsoptik gemäss Fig. 5 erfüllt wohl die Forderung einer guten sphärischen und astigmatische Korrektur durch relativ grosse Brechzahldifferenzen der verkitteten Linsen. Hiebei mussten bei der Verwendung bisher vorhandener optischer Gläser durch eine starke v-Differenz starke chromatische Restfehler in Kauf genommen werden.
Es bestand bei einer einwandfreien Chromasie für die Achsenfarbe eine stark überkorrigierte Randfarbe, die sich auf die Tonwiedergabe verschlechternd auswirkt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spaltabbildungsoptik, die den auf einer gekrümmten Fläche der ersten Linse befindlichen Spalt in der Filmebene abbildet, wobei der spalttragenden Linse eine Positivlinse und ein Systemteil folgt, der aus zwei Positivlinsen und einer zwischen diesen liegenden, mit den Positivlinsen verkitteten Negativlinse besteht, wobei die Positivlinsen eine niedrigere Brechzahl und höheren v-Wert besitzen als die eingeschlossene Negativlinse.
Um bei einer solchen Optik die oben dargelegten Nachteile zu vermeiden, wird erfindungsgemäss die Anordnung so getroffen, dass zwischen der spalttragenden Linse und der Positivlinse ein Meniskus mit chromatisch überkorrigierender Kittfläche angeordnet ist, wobei der v-Wert der zum Meniskus gehörenden Positivlinse mindestens doppelt so gross wie der v-Wert der zum Meniskus gehörenden Negativlinse ist und ausserdem der u - Wert der zwischen den beiden Positivlinsen eingeschlossenen Negativlinse mindestens das 0,6-fache des u-Wertes der ersten Positivlinse des verkitteten Systemteiles beträgt.
Ausserdem ist es vorteilhaft, wenn in dem, der Spaltlinse folgenden Meniskus Gläser verwendet werden, deren Differenz der Brechzahlen für die n-Linie grösser als 0, 10 ist.
Fig. 6 stellt die Spaltabbildungsoptik nach dem Zahlenbeispiel 1 mit einer Plankonvexlinse als Spaltlinse dar.
Fig. 7 entspricht dem Zahlenbeispiel2 mit einer zum Meniskus durchgebogenen brechkraftlosen Spaltlinse.
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Zahlenbeispiel l
EMI2.1
<tb>
<tb> Radien <SEP> (mm) <SEP> Dicken <SEP> und <SEP> Abstände <SEP> nd <SEP> #
<tb> (mm)
<tb> r1 <SEP> = <SEP> + <SEP> 8,518
<tb> d <SEP> = <SEP> 3, <SEP> 50 <SEP> 1, <SEP> 5225 <SEP> 59,1
<tb> r2 <SEP> = <SEP> #
<tb> 11 <SEP> = <SEP> 18,15
<tb> r3 <SEP> =-64, <SEP> 18
<tb> d2 <SEP> = <SEP> 0, <SEP> 80 <SEP> 1,8052 <SEP> 25,5
<tb> r <SEP> = <SEP> + <SEP> 8, <SEP> 518
<tb> ds <SEP> = <SEP> 2,30 <SEP> 1,6204 <SEP> 60,3
<tb> r5 <SEP> = <SEP> - <SEP> 21,109
<tb> 12 <SEP> = <SEP> 3,48
<tb> r, <SEP> = <SEP> + <SEP> 6,70
<tb> d <SEP> = <SEP> 1,30 <SEP> 1,6204 <SEP> 60,3
<tb> r7 <SEP> = <SEP> - <SEP> 35, <SEP> 909
<tb> 13 <SEP> = <SEP> 0,05
<tb> r8 <SEP> = <SEP> + <SEP> 4,227
<tb> d5 <SEP> = <SEP> 1, <SEP> 80 <SEP> 1,
<SEP> 4645 <SEP> 65,7
<tb> r9 <SEP> = <SEP> - <SEP> 5,98
<tb> dg <SEP> = <SEP> 2,60 <SEP> 1, <SEP> 8000 <SEP> 42, <SEP> 4 <SEP>
<tb> r10 <SEP> = <SEP> + <SEP> 1,658
<tb> d7 <SEP> = <SEP> 1, <SEP> 40 <SEP> 1,6385 <SEP> 55,5
<tb> ris <SEP> = <SEP> - <SEP> 4, <SEP> 513
<tb>
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Zahlenbeispiel 2
EMI3.1
<tb>
<tb> Radien <SEP> (mm) <SEP> Dicken <SEP> und <SEP> Abstände <SEP> nd <SEP> v <SEP>
<tb> (mm)
<tb> r1 <SEP> = <SEP> + <SEP> 8,518
<tb> d <SEP> = <SEP> 2,00 <SEP> 1,5225 <SEP> 59, <SEP> 1 <SEP>
<tb> r2 <SEP> = <SEP> + <SEP> 8,518
<tb> 1, <SEP> = <SEP> lu,73 <SEP>
<tb> r3 <SEP> = <SEP> - <SEP> 47,205
<tb> d2 <SEP> = <SEP> 0, <SEP> 80 <SEP> 1,8052 <SEP> 25, <SEP> 5 <SEP>
<tb> @ <SEP> =+ <SEP> 8,518
<tb> d3 <SEP> = <SEP> 2,30 <SEP> 1,6204 <SEP> 60,3
<tb> r5 <SEP> : <SEP> : <SEP> - <SEP> 17, <SEP> 13 <SEP>
<tb> 1 <SEP> : <SEP> :
<SEP> 3, <SEP> 20 <SEP>
<tb> r6 <SEP> = <SEP> + <SEP> 6,70
<tb> d <SEP> = <SEP> 1, <SEP> 30 <SEP> 1, <SEP> 6204. <SEP> 60,3
<tb> r7 <SEP> = <SEP> - <SEP> 35, <SEP> 905
<tb> 1 <SEP> = <SEP> 0, <SEP> 05 <SEP>
<tb> r8 <SEP> = <SEP> + <SEP> 4,196
<tb> d= <SEP> 1,80 <SEP> 1,4645 <SEP> 65,7
<tb> r9 <SEP> = <SEP> - <SEP> 5,799
<tb> d <SEP> = <SEP> 2, <SEP> 70 <SEP> 1,8000 <SEP> 42,4
<tb> r10 <SEP> = <SEP> + <SEP> 1,658
<tb> d. <SEP> = <SEP> 1,30 <SEP> 1,6385 <SEP> 55,5
<tb> r <SEP> = <SEP> - <SEP> 4, <SEP> 457
<tb>