AT222203B - Erdungskloben - Google Patents
ErdungsklobenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Erdungskloben EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Handhabung nicht das erforderliche Drehmoment zu erreichen, weil infolge der Fräswirkung ein brem- sendes Gegenmoment entsteht. Das erforderliche Drehmoment wäre aber nötig, um eine genügende Fe- dervorspannung und damit einen starken Kontaktdruck zu erzielen. Der erfindungsgemässe Erdungskloben besteht in an sich bekannter Weise aus einem U-förmig gebo- genen federnden Stab etwa rechteckigen Querschnittes mit einer in einem Gewindeloch eines seiner Schenkel verstellbaren, gegen den andern Schenkel wirkenden, mit Spitze versehenen Knebelschraube ; erfindungsgemäss weist die am (gegen den andern Schenkel weisenden) Ende plangedrehte Knebelschrau- be eine zu ihrer Längsachse koaxiale, mit Innengewinde versehene Bohrung auf, in der eine Stahlschrau- be mit gehärteter Spitze in Achsrichtung verstellbar ist. Durch die gehärtete Spitze der Stahlschraube, welche die Farb- und Oxydschichten des geerdetenKonstruktionsteiles durchdringt, ist es zum Unterschied von dem elastischen Erdungskloben mit Fräskopf möglich, infolge des geringen mechanischen Widerstan- des der gehärteten Spitze bei normaler Handhabung ein genügend grosses Drehmoment zu erzielen und eine wesentlich grössere Federvorspannung und damit höheren Kontaktdruck zu erreichen. Bei Hochstrombelastung verdampft innerhalb 20 - 80 ms die Kontaktspitze und stellt durch Abbren- nen der im Bereich befindlichen Farbschichte einen grossflächigen Kontakt zwischen plangedrehter Kne- belschraubenstirnfläche und Konstruktionsteil her, so dass ein Abziehen des Klobens von der Kontaktstelle selbst bei starken dynamischen Beanspruchungen mit über 300 kp nicht möglich ist. Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemässen Knebelschraubenkonstruktion des Erdungsklobens be- steht noch darin, dass die eindringende gehärtete Spitze der Stahlschraube nur eine, der eindringenden Spitze entsprechende kleine Fläche der Korrosionsschutzschicht entfernt, wodurch-falls keine Hoch- strombelastung erfolgt-durch die anodische Wirkung der allgemein anzutreffenden Farbschichten mit Blei-Zinkoxyd oder Zinkpiginent eine Unterrostung der benachbarten Eisenflächen unmöglich wird. Hin- gegen ist bei dem elastischen Erdungskloben mit dem Fräskopf die blankgescheuerte Stelle durch die Fräs- wirkung der Knebelschraube so gross, dass die Rostbildung sowohl auf der blankgescheuerten Stelle als auch in deren Umgebung möglich ist bzw. sich weiter ausbreiten kann. Gegenüber Erdungskloben konventioneller Bauart und solcher mit Fräskopf, die sich bei Hochstrombeanspruchung oft vom Erder lösen, ist nach den Ergebnissen von Versuchsreihen der Erdungskloben mit etwa 10 kA bis mindestens 10 Sekunden Dauer belastbar, ohne dass nach Durchbrechen der Farb- oder Oxydationsschicht des geerdeten Konstruktionsteiles, entsprechend einem Anzugsmoment der Knebelschraube von mindestens 0, 5 m kp eine Lösung des metallischen Kontaktes aufgetreten ist. Bei intermittierenden (lt. VDE-Entwurf 0680) und zirka 30 Sekunden dauernden Strombelastungen von 4, 6 bis 10, 1 kA betrug der Spannungsabfall an Kloben 0, 9- 2, 4 V. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine komplette Erdungsvorrichtung für den zu sichernden Leiter a ; man sieht die isolierende Bedienungsstange b. mit der Kopfklemme c, das Erdungsseil d und den Anschlusskloben e. Fig. 2 zeigt eine der bisher gebräuchlichen Arten eines nahezu unelastischen Erdungsklobens. Fig. 3 zeigt einen der bekannten elastischen Erdungskloben mit Frässpindel. Man erkennt in der Zeichnung den elastischen Kloben 1, die Spindel 2 und den an dem einen Ende dieser Spindel vorgesehenen Fräskopf 5. Wie bereits erwähnt, ist bei einer ebenfalls bekannten Ausführungsform der Fräs-oder Zähnekopf in der Spindelachse mit einer Spitze versehen, wie beispielsweise nach der franz. Patentschrift Nr. 1. 126. 748. Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen elastischen Klobens. Hiebei ist der elastische Kloben mit 1 bezeichnet, die Spindel der Knebelschraube mit 2, die verstellbare Stahlschraube, an deren Ende sich eine gehärtete Spitze 4 befindet, mit 3. Mit 6 ist der Schraubenbolzen für den Anschluss des Erdungsseile und mit 7 schematisch ein Konstruktionsteil als metallische Verbindung mit dem Erder dargestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Elastischer Erdungskloben, bestehend aus einem U-förmig gebogenen, federnden Stab etwa rechteckigen Querschnittes mit einer in einem Gewindeloch eines seiner beiden Schenkel verstellbaren, gegen den andern Schenkel wirkenden, mit Spitze versehener Knebelschraube, dadurch gekennzeichnet, dass die am (gegen den andern Schenkel weisenden) Ende plangedrehte Knebelschraube (2), eine zur Längsachse koaxiale Gewindebohrung aufweist, in der eine Stahlschraube (3) mit gehärteter Spitze (4) in Achsrichtung verstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT308161A AT222203B (de) | 1961-04-19 | 1961-04-19 | Erdungskloben |
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| AT308161A AT222203B (de) | 1961-04-19 | 1961-04-19 | Erdungskloben |
Publications (1)
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| AT222203B true AT222203B (de) | 1962-07-10 |
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ID=3545027
Family Applications (1)
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| AT308161A AT222203B (de) | 1961-04-19 | 1961-04-19 | Erdungskloben |
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1961
- 1961-04-19 AT AT308161A patent/AT222203B/de active
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