<Desc/Clms Page number 1>
Kunststoffmischung
Es ist bekannt, dass auf Grund des verhältnismässig hohen thermodynamischen Umwandlungspunktes zweiter Ordnung (Einfriertemperatur) des isotaktischen Polypropylens die daraus hergestellten Formkörper einen starken Abfall ihrer Schlag- und Kerbschlagzähigkeit um +100 und darunter aufweisen.
Es ist aber von grossem praktischem Interesse, ein Material für geformte Gebilde zu erhalten, das sowohl gute Wärmestandfestigkeit als auch eine gute Weiterreiss- und Schlagfestigkeit, besonders bei Temperaturen um +100 und draunter, hat.
Versuche zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften des Polypropylens bei tiefen Temperaturen wurden schon von verschiedenen Seiten unternommen, z. B. durch Zumischen von hochpolymeren Komponenten mit niedrigen Einfrierungstemperaturen, wie z. B. in den belgischen Patentschriften Nr. 560523, Nr. 568684, Nr. 570100 und den österr. Patentschriften Nr. 206179, Nr. 216761, beschrieben wird.
Nach diesen bekannten verfahren wird isotaktisches Polypropylen, beispielsweise solches, das nach
EMI1.1
- 40%Propylen, das 30-70 Gew.-% Äthylen enthält, oder mit 10 - 70% eines kristallinen Äthylen/PropylenMischpolymerisates, das 3-20 Gew.-% Propylen enthält, gemischt. Durch diese zugesetzten Komponenten wird zwar eine Verbesserung der Schlag- und Kerbschlagzähigkeit des isotaktischen Polypropylens bei Temperaturen um 00 erzielt, man muss dafür aber andere Nachteile der Mischung in Kauf nehmen. So zeigen Formkörper aus miteinander unverträglichen Komponenten, wie Polypropylen und Polyisobutylen beim Biegen starken Weissbruch.
Da die in den bekannten Schutzrechten genannten Produkte amorph sind (Polyisobutylen, Isobutylen-Isopren-Copolymerisate, Copolymere aus Äthylen und Propylen) oder einen um 400 niedrigeren Kristallit-Schmelzpunkt als isotaktisches Polypropylen besitzen (Polybuten), schmelzen schon bei spätestens 1250 Anteile der Mischungen auf, die natürlich die Wärmestandfestigkeit dieser Polymer-Mischungen vermindern.
Amorphe Polymere, wie Polyisobutylen, sind in zahlreichen Lösungsmitteln löslich. Mit ihnen hergestellte Mischungen haben deshalb eine geringere Beständigkeit gegen Lösungsmittel als kristalline Polymerisate.
Kautschukartige Produkte lassen sich mit dem fein pulverigen Polypropylen schwieriger mischen und homogenisieren als solche, die schon bei der Polymerisation pulverförmig anfallen.
Es wurde nun gefunden, dass sich solche Mischungen für die Herstellung von Formkörpern besonders gut eignen, die aus einem nach dem Niederdruck-Verfahren hergestellten Polypropylen und Propylen/ Äthylen-Perioden-Mischpolymerisaten bestehen, von denen die letzteren vorzugsweise über 50% Propylen enthalten.
Für die erfindungsgemässen Mischungen wird ein hochkristallines und hochmolekulares Polypropylen verwendet mit einer reduzierten spezifischen Viskosität von 2 bis 15, gemessen in 0,1%piger Dekahydronaphthalin-Lösung bei 1350.
Derartige Propylenpolymerisate werden nach dem Niederdruckverfahren, beispielsweise nach der belgischen Patentschrift Nr. 538782 hergestellt durch Polymerisation von Propylen in Gegenwart von
<Desc/Clms Page number 2>
Katalysatoren, die durch Reaktion von Verbindungen der Elemente der 4. - 6. Nebengruppe des Perioden- systems von Mendelejeff, einschliesslich Thorium und Uran mit Metallen, Legierungen, Hydriden oder
Organometallverbindungen der 1. - 3. Hauptgruppe entstehen, bei Drucken bis 30 atii und Temperaturen zwischen 20 - 1500 in inerten organischen Flüssigkeiten.
Die genannten Perioden-Mischpolymerisate können beispielsweise nach dem Ziegler-Niederdruck- verfahren unter Verwendung von Mischkontakten, bestehend aus einer Halogenverbindung eines Metalles der 4. - 6. Nebengruppe des Periodensystems nach Mendelejeff und einer organischen, gegebenenfalls
Halogen enthaltenden Verbindung der Elemente der 1. - 3. Hauptgruppe des Periodensystems, dadurch hergestellt werden, dass man zunächst ein Monomeres, z.
B. Äthylen mit den genannten Katalysatoren, vorzugsweise in einem Dispergiermittel, in Berührung bringt und dann die Polymerisation durch Spülen des Ansatzes mit einem Inertgas für kurze Zeit unterbricht, anschliessend das andere Monomere eine bestimmte Zeit lang zugibt, wiederum mit dem Inertgas spült und anschliessend erneut das zuerst verwendete Monomere zugibt und diesen Vorgang beliebig oft wiederholt. Eine derartige Polymerisation ist beispielsweise von G. Natta in "J. Polymer Sei, 34 [1959], S. 127, 542"beschrieben worden.
Für die Herstellung der erfindungsgemässen Mischungen besonders geeignete Perioden-Mischpolymeri- sate werden jedoch vorzugsweise nach dem Verfahren der belgischen Patentschrift Nr. 591623 durch perio- denweises Zugeben verschiedener Olefine zu der Polymerisationsmischung dadurch herstellt, dass die Polymerisation mit Hilfe von den wachsenden Makromolekülketten eine langlebige hohe zur Weiterpolymerisation nach längerer Zeit, die grösser als 10 Minuten ist, geeignete Energiestufe verleihenden Katalysatoren, die durch Umsetzung von Verbindungen der IV. - VI.
Nebengruppe des Periodensystems und aluminiumorganischen Verbindungen, die auch Halogen enthalten können, bei tiefen Temperaturen von - 20 bis 400 gebildet werden, durchgeführt wird, wobei die stöchiometrischen Reaktionsbedingungen bei der Katalysatorherstellung so gewählt werden, dass Aluminiumtrihalogenid und Aluminiumalkyldihalogenid nur in untergeordneten Mengen von 0 bis 30 Mol.-% der Übergangselementverbindung, Aluminiumdialkylmonohalogenid aber zu mindestens 100 Mol. -0/0 der Übergangselementverbindung aus der eingesetzten aluminiumorganischen Verbindung gebildet wird.
Die erfindungsgemäss verwendeten Periodenmischpolymerisate zeichnen sich dadurch aus, dass in ihren Polymerketten die Monomeren-z. B. A und B-nicht willkürlich, etwa nach folgendem Schema verteilt sind : "" ABAABABBABA...... sondern dass die Monomeren in ihnen in längeren Perioden angeordnet sind, wobei jede Periode für sich aus gleichartigen Monomeren besteht, etwa nach folgendem Schema : ...... AAAAABBBBBBAAAAAABBBBB......
Die Länge der einzelnen Perioden kann dabei in weiten Grenzen variiert werden. So werden z. B. nach dem oben beschriebenen Verfahren je nach der Länge der Einleitungszeit eines bestimmten Monomeren zwischen den jeweiligen Spülungen mit Inertgas mehr oder weniger lange Perioden des betreffenden Monomeren erhalten.
Vorzugsweise verwendet man für die erfindungsgemässen Mischungen 5-70 Gew.-% (bezogen auf die Gesamtmischung) an Perioden-Mischpolymerisaten mit einem überwiegenden Propylenanteil (grösser als 500/0), hohem Kristallit-Schmelzpunkt (140 - 1700) und guten Schlag- und Kerbschlagzähigkelten bei 00 und darunter, bei gleichzeitig gegenüber dem reinen isotaktischen Polypropylen möglicnst wenig verminderter Härte, die eine reduzierte Viskosität zwischen 2 und 15, gemessen bei 1350 in 0,1%piger Deka- hydronaphthalin-Lösung besitzen.
EMI2.1
Propylen-Perioden-Mischpolymerisate je nach der Herstellung und dem Mischungsverhältnis der Monomeren grosse Unterschiede in ihrer Struktur und infolgedessen auch in ihren mechanischen Eigenschaften auf (s. Tabelle 1). Alle diese unterschiedlichen kristallisierten Äthylen/Propylen-Perioden-Mischpolymerisate eignen sich zur Mischung mit Polypropylen, da sie mit diesem in jedem Mischungsverhältnis verträglich sind. Dadurch hat man die Möglichkeit, durch Wahl der Menge und Art des Äthylen/Propylen-PeriodenMischpolymerisates die Eigenschaften der Mischungen mit dem Polypropylen je nach der beabsichtigten Anwendung in bestimmten Grenzen zu variieren.
Die Mischung des Polypropylens mit den Propylen/Äthylen-perioden-Mischpolymerisaten kann in
<Desc/Clms Page number 3>
bekannter Weise, z. B. auf einer Mischwalze oder in einem Extruder, vor der Granulation erfolgen oder es können die bei der Polymerisation anfallenden Reaktionsmischungen vor der Aufarbeitung der Polymerisate gemischt werden.
Der Vorteil der hier beschriebenen und beanspruchten Polymerisatmischungen liegt darin, dass sie bessere Eigenschaften aufweisen als die bekannten Mischungen.
Die verwendeten kristallinen Perioden-Mischpolymerisate sind nämlich in ihrer molekularen Struktur dem Polypropylen ähnlich und daher mit ihm gut verträglich. Aus den erfindungsgemässen Mischungen hergestellte Formkörper zeigen daher keinen stärkeren Weissbruch als reines Polypropylen.
Infolge des hohen kristallinen Schmelzpunktes (höher als 1500) der Perioden-Mischpolymerisate wird die gute Wärmestandfestigkeit des kristallinen Polypropylens in der Mischung kaum vermindert.
<Desc/Clms Page number 4>
Tabelle 1
EMI4.1
<tb>
<tb> Propylen/Äthylen- <SEP> Kristallit- <SEP> Kerbschlagzähigkeit <SEP> Kugeldruckhärte <SEP> Grenzbiege- <SEP> red. <SEP> spez.
<tb> periodin-Misch- <SEP> Schmelzpunkt <SEP> cmkg/cm2 <SEP> DIN <SEP> 53453 <SEP> 1) <SEP> DIN <SEP> 57302 <SEP> 1) <SEP> spannung <SEP> Viskosität <SEP> 2)
<tb> polymerisate <SEP> (20 ) <SEP> 1)
<tb> Produkt <SEP> Nr.
<SEP> C <SEP> +20 <SEP> 0 <SEP> -20 <SEP> kg/cm2 <SEP> kg/cm2
<tb> I <SEP> 159-163 <SEP> 14, <SEP> 1 <SEP> 7, <SEP> 4 <SEP> 3, <SEP> 2 <SEP> 479/430 <SEP> 348 <SEP> 4, <SEP> 5 <SEP>
<tb> II <SEP> 161-165 <SEP> 44,1 <SEP> 22,7 <SEP> 8,0 <SEP> 365/319 <SEP> 277 <SEP> 4, <SEP> 3 <SEP>
<tb> III <SEP> 163-168 <SEP> 24,5 <SEP> 9,3 <SEP> 5,1 <SEP> 519/462 <SEP> - <SEP> 4,5
<tb> IV <SEP> 164-168 <SEP> ohne <SEP> Bruch <SEP> 13,5 <SEP> 4,3 <SEP> 513/468 <SEP> - <SEP> 5,2
<tb> V <SEP> 163-167 <SEP> 43, <SEP> 8 <SEP> 24, <SEP> 9 <SEP> 3, <SEP> 8 <SEP> 612/559 <SEP> 365 <SEP> 12, <SEP> 4 <SEP>
<tb> VI <SEP> 159-1, <SEP> 63 <SEP> 26, <SEP> 0 <SEP> 8, <SEP> 2 <SEP> 4, <SEP> 3 <SEP> 589/538 <SEP> 390 <SEP> 6, <SEP> 3 <SEP>
<tb> VII <SEP> 164-169 <SEP> ohne <SEP> Bruch <SEP> ohne <SEP> Bruch <SEP> ohne <SEP> Bruch <SEP> 395/358-12,
<SEP> 8 <SEP>
<tb> VIII <SEP> 163-168 <SEP> ohne <SEP> Bruch <SEP> ohne <SEP> Bruch <SEP> 36, <SEP> 3 <SEP> 419/381 <SEP> - <SEP> 6, <SEP> 5 <SEP>
<tb> IX <SEP> 163-168 <SEP> ohne <SEP> Bruch <SEP> 31,3 <SEP> 10,7 <SEP> 455/412 <SEP> - <SEP> 5,0
<tb> X <SEP> 163-167 <SEP> ohne <SEP> Bruch <SEP> 20, <SEP> 7 <SEP> 7, <SEP> 1 <SEP> 466/412 <SEP> - <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP>
<tb>
1) gemessen an Pressplatten 2) Viskosität gemessen in Kapillarviskosimeter bei 1350 in piger Dekahydronaphthalinlösung
<Desc/Clms Page number 5>
Gegenüber Lösungsmitteln sind die beanspruchten Mischungen so beständig wie reines kristallines Polypropylen.
Die erfindungsgemässen Mischungen haben gute mechanische Eigenschaften bei tiefen Temperaturen (s. Tabelle 2 und 4).
Für die Herstellung der Mischungen mit dem kristallinen Polypropylen ist es ein grosser Vorteil, dass die Perioden-Mischpolymerisate bei der Niederdruckpolymerisation pulverförmig anfallen.
Ferner werden zur Erläuterung der Erfindung die nachstehenden Beispiele angeführt :
Beispiel 1 :
A) Herstellung des Perioden-Mischpolymerisates (Produkt Nr. I der Tabelle 1)
15 l Toluol und 0, 24 Mol eines TiCl-Kontaktes, hergestellt nach Beispiel K 6 der belgischen Patentschrift Nr. 591623, werden in das Polymerisationsgefäss vorgelegt. Bei 450 werden nacheinander
20 Minuten lang Propylen
2 Minuten lang N
3 Minuten lang Äthylen
5 Minuten lang N eingegast. Dieser Polymerisationszyklus wird ingesamt zehnmal wiederholt. Zur Darstellung dieses Polymerisationsverlaufes wird folgende abgekürzte Schreibweise benutzt : 10X//20P/2Nz/3Ä/5Nz//, wobei die Zahlen nach dem Doppelstrich//jeweils die Einleitungszeit in Minuten, P = Propylen, N = Stickstoff und Ä = Äthylen bedeuten.
Das Produkt wird nach einer Behandlung mit N-Butanol und Wasser abfiltriert. Der Rückstand wird 1/2 Stunde lang bei 500 in Toluol unter Zusatz von Alkali gerührt, erneut abfiltriert, anschliessend einer Wasserdampfdestillation unterworfen und bei 500 getrocknet. Die Filtrate werden zur Trockne eingedampft. Sie enthalten 4,6 Grew.-% des Produktes als "lösliche Anteile".
Die Ultrarotanalyse ergab, dass das Produkt zu etwa 90 Gew.-%aus C -Einheiten besteht.
B) Herstellung der Mischung
Polypropylen-Pulver wird in einem handelsüblichen hochtourigen Pulvermischer mit wechselnden Mengen des nach der obigen Vorschrift hergestellten Mischpolymerisates I und 0, 2% 4, 4-Thio-bis- -[(6-tert.-butyl)-m-kresol] als Stabilisator 5 Minuten intensiv gemischt. Die erhaltenen Pulvermischungen werden nach einem üblichen Verfahren zu Granulat verarbeitet und anschliessend zu Prüfkörpern verpresst.
Die Tabelle 2 zeigt die für die verschiedenen Mischungen erhaltenen Messwerte im Vergleich mit denen für reines Polypropylen.
Beispiel 2 :
A) Herstellung des Perioden-Mischpolymerisates (Produkt Nr. II der Tabelle 1)
Es wurden das gleiche Lösungsmittel und der gleiche Kontakt wie in Beispiel 1 verwendet.
Folgender Polymerisationszyklus wurde eingehalten :
18 Minuten lang Propylen
2 Minuten lang Nz
5 Minuten lang Äthylen
EMI5.1
und zehnmal wiederholt.
Schema : 10x//18P/2/5Ä/5Nz//
Die löslichen Anteile betrugen 7, 1 Gew. -U/o. Die Ultrarotanalyse ergab 85 Gew.-%C-Einheiten.
Die übrigen in Tabelle 1 aufgeführten Perioden-Mischpolymerisate III - X wurden analog zu Beispiel 1 A und 2 A nach den aus der Tabelle 3 ersichtlichen Polymerisationsschemen hergestellt.
B) Aus einer Mischung 50% Polypropylen und 50% des nach der obigen Vorschrift hergestellten Mischpolymerisates II mit 0, 21o N-Stearoyl-p-aminophenol als Stabilisator werden Prüfkörper gemäss Beispiel 1 hergestellt. Aus Tabelle 4 sind die gefundenen Messwerte ersichtlich.
Beispiel 3 : Aus einer Mischung von 80% Polypropylen und 20% des nach Tabelle 3 Nr. VIII hergestellten Mischpolymerisates sowie aus einer Mischung von 90P/o Polypropylen und 10% eines Mischpolymerisates, hergestellt nach Tabelle 3 Nr. IX, jeweils unter Zusatz von 0,2% N-Stearoyl-p-aminophenol
<Desc/Clms Page number 6>
als Stabilisator werden Prüfkörper gemäss Beispiel 1 hergestellt. Zum Vergleich wurden entsprechende Prüfkörper aus einer Mischung von 85% Polypropylen und 15% eines amorphen Äthylenpropylen-Mischpolymerisates, das etwa 54 Gen.-% Propylen enthält, gemessen. Aus Tabelle 5 sind die gefundenen Messwerte ersichtlich.
<Desc/Clms Page number 7>
Tabelle 2
EMI7.1
<tb>
<tb> Produkt <SEP> Kerbschlagzähigkeit <SEP> Schlagzähigkeit <SEP> Kugeldruck- <SEP> Grenzbie- <SEP> Torsions- <SEP> Vicatcmkg/cm2 <SEP> cmkg/cm2 <SEP> härte <SEP> kg/cm2 <SEP> gespan-modul <SEP> bei <SEP> wert <SEP> stig- <SEP> festig- <SEP> dehDIN <SEP> 53453 <SEP> 1) <SEP> DIN <SEP> 53452 <SEP> 1) <SEP> DIN <SEP> 57302 <SEP> nung <SEP> (200) <SEP> 1200 <SEP> 3) <SEP> keit <SEP> keit <SEP> nung
<tb> 1) <SEP> 1) <SEP> 2) <SEP> 2) <SEP> 2) <SEP>
<tb> +200 <SEP> 0 <SEP> -20 <SEP> +20 <SEP> 0 <SEP> -20 <SEP> kg/cm2 <SEP> kg/cm2 <SEP> C <SEP> kg/cm2 <SEP> kg/cm2 <SEP> %
<tb> 100% <SEP> polypropylen <SEP> 3,39 <SEP> 2. <SEP> 18 <SEP> 1.72 <SEP> ohne <SEP> Bruch <SEP> 20,18 <SEP> 11,4 <SEP> 717/656 <SEP> 523 <SEP> 315 <SEP> 81 <SEP> 292 <SEP> 377 <SEP> 709
<tb> 90% <SEP> Polypropylen <SEP> 8.
<SEP> 02 <SEP> 2,47 <SEP> 1,85 <SEP> ohne <SEP> Bruch <SEP> 57,80 <SEP> 12,61 <SEP> 707/639 <SEP> 450 <SEP> 300 <SEP> 85 <SEP> 270 <SEP> 372 <SEP> 714
<tb> + <SEP> 10% <SEP> PeriodenMischpolymerisat
<tb> Propylen/Äthylen
<tb> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> l <SEP> Nr. <SEP> I, <SEP> hergestellt <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> 80% <SEP> Polypropylen <SEP> 11, <SEP> 49 <SEP> 2, <SEP> 87 <SEP> 1, <SEP> 93 <SEP> ohne <SEP> Bruch <SEP> 61, <SEP> 48 <SEP> 14, <SEP> 34 <SEP> 700/628 <SEP> 449 <SEP> 295 <SEP> 79 <SEP> 264 <SEP> 360 <SEP> 721
<tb> + <SEP> 2e <SEP> PeriodenMischpolymerisat
<tb> Propylen/Äthylen
<tb> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 1 <SEP> Nr.
<SEP> I, <SEP> hergestellt <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> 70% <SEP> Polypropylen <SEP> 13, <SEP> 47 <SEP> 5, <SEP> 38 <SEP> 2, <SEP> 38 <SEP> ohne <SEP> Bruch <SEP> 69, <SEP> 97 <SEP> 22, <SEP> 5 <SEP> 697/634 <SEP> 430 <SEP> 305 <SEP> 79 <SEP> 256 <SEP> 368 <SEP> 764
<tb> + <SEP> 30% <SEP> PeriodenMischpolymerisat
<tb> Propylen/Äthylen
<tb> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> l <SEP> Nr. <SEP> I, <SEP> hergestellt <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> 60% <SEP> Polypropylen <SEP> 16, <SEP> 94 <SEP> 6, <SEP> 3 <SEP> 3, <SEP> 34 <SEP> ohne <SEP> Bruch <SEP> 89, <SEP> 06 <SEP> 33, <SEP> 63 <SEP> 637/577 <SEP> 410 <SEP> 300 <SEP> 77 <SEP> 258 <SEP> 368 <SEP> 750
<tb> %40% <SEP> PeriodenMischpolymerisat
<tb> Propylen/Äthylen
<tb> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> l <SEP> Nr.
<SEP> I, <SEP> hergestellt <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> 100% <SEP> Propylen/ <SEP> 44,1 <SEP> 22,7 <SEP> 8,0 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 365/319 <SEP> 277 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> -
<tb> Äthylen- <SEP> Perioden- <SEP>
<tb> Mischpolymerisat
<tb> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> l <SEP> Nr. <SEP> l, <SEP> hergestellt <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb>
1) gemessen an pressplatten 2) gemessen an gepressten Prüfstäben 25 x 3 x 1 mm, Dehnungsgeschwindigkeit 100 mm/min 3) Belastungszeit 60 sec, Torsionswinkel 32-380
<Desc/Clms Page number 8>
Tabelle 3
EMI8.1
<tb>
<tb> Produkt <SEP> Nr. <SEP> Lösungsmittel <SEP> Kontaktmenge <SEP> Mol <SEP> Temperatur <SEP> C <SEP> Polymerisations-Schema <SEP> lösl.
<SEP> Anteile <SEP> Gew.-% <SEP> C3-Antell <SEP> Gew.-% <SEP> etwa
<tb> III <SEP> 11Toluol <SEP> 0,008 <SEP> 70 <SEP> 4x//30p/15N2/15Ä/15N2// <SEP> 8,3 <SEP> 50
<tb> IV <SEP> 11 <SEP> Toluol <SEP> 0, <SEP> 008 <SEP> 50 <SEP> 7x//30P/1ON2/3Ä/1ON2// <SEP> 7 <SEP> 85
<tb> V'11 <SEP> Toluol <SEP> 0, <SEP> 008 <SEP> 40 <SEP> 8X//30P/1Ä/5N2// <SEP> 4, <SEP> 8 <SEP> 90
<tb> VI <SEP> 11 <SEP> Toluol <SEP> 0,01 <SEP> a) <SEP> 4x//30P/1ON2/5Ä/1ON2// <SEP> 14,8 <SEP> 80
<tb> Vil <SEP> 11 <SEP> Toluol <SEP> 0,001 <SEP> 60 <SEP> 4x//30P/15N2/15Ä/15N2// <SEP> 4, <SEP> 7 <SEP> 50
<tb> VIII <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> Toluol <SEP> 0, <SEP> 008 <SEP> 50 <SEP> 4x//30p/15N2/15Ä/15N2// <SEP> 4,3 <SEP> 50
<tb> IX <SEP> 11Toluol <SEP> 0,008 <SEP> 50 <SEP> 5x//30P/5N2/5A/5N2//6, <SEP> 7 <SEP> 60
<tb> X <SEP> 11 <SEP> Toluol <SEP> 0, <SEP> 008 <SEP> a)
<SEP> öÄ/5N2/dann <SEP> 3x//30P/5N2/5Ä/5N2// <SEP> 11,7 <SEP> 65
<tb> t
<tb>
a) Propylenpolymerisation bei 500, Äthylenpolymerisation bei bis 800
<Desc/Clms Page number 9>
Tabelle 4
EMI9.1
<tb>
<tb> Produkt <SEP> Kerbschlagzähig- <SEP> Zugschlagfestig- <SEP> Kugeldruckhärte <SEP> Grenzbiege- <SEP> Torsionsmodul <SEP> Vicatwert <SEP> Flaschenfalltest
<tb> keit <SEP> cmkg/cm2 <SEP> keit <SEP> cmkg/cm2 <SEP> kg/cm <SEP> spannung <SEP> bei <SEP> 1200 <SEP> C
<tb> DIN <SEP> 53453 <SEP> DIN <SEP> 57302 <SEP> (200)
<tb> +200 <SEP> 00 <SEP> -200 <SEP> kg/cm2 <SEP>
<tb> 1) <SEP> 1) <SEP> 1) <SEP> 1) <SEP> 2) <SEP> 3)
<tb> 100% <SEP> Polypropylen <SEP> 7,31 <SEP> 1,79 <SEP> 1,97 <SEP> 280 <SEP> 652/588 <SEP> 477 <SEP> 360 <SEP> 80 <SEP> 4,4
<tb> 50% <SEP> Polypropylen <SEP> 15, <SEP> 8 <SEP> 3,09 <SEP> 2,47 <SEP> 336 <SEP> 552/496 <SEP> 392 <SEP> 305 <SEP> 74 <SEP> 32.
<SEP> 6 <SEP>
<tb> 5e <SEP> Propylen/
<tb> Äthylen- <SEP> Perioden- <SEP>
<tb> Mischpolymerisat
<tb> entsprechend <SEP> Tabelle <SEP> 1 <SEP> Produkt <SEP> II, <SEP> hergestellt <SEP> nach <SEP> Beispiel <SEP> 2 <SEP> A
<tb> 100% <SEP> Propylen/ <SEP> 14,1 <SEP> 7,4 <SEP> 3,2 <SEP> +- <SEP> 479/430 <SEP> 348 <SEP> - <SEP> - <SEP> -
<tb> Äthylen- <SEP> Perioden- <SEP>
<tb> Mischpolymerisat
<tb> Produkt <SEP> II
<tb>
1) gemessen an Pressplatten 2) Belastungszeit 60 sec. Torsionswinkel 32-380 3) Der Flaschenfalltest wurde an mit Wasser gefüllten und verschlossenen Flaschen von 500 cm3 durchgeführt.
Die gefundenen Werte sind Relativ-Werte und lassen sich nur miteinander vergleichen.
<Desc/Clms Page number 10>
Tabelle 5
EMI10.1
EMI10.2
<tb>
<tb> Produkt <SEP> Kerbschlagzähig- <SEP> Schlagzähig- <SEP> Kugeldruck- <SEP> Grenzbiege- <SEP> Torsions- <SEP> Vicat- <SEP> Zugfe- <SEP> Reiss- <SEP> Reisskeit <SEP> cmkg/cm2 <SEP> keit <SEP> cmkg/cm2 <SEP> härte.kg/cm2 <SEP> spannung <SEP> modul <SEP> bei <SEP> wert <SEP> stig- <SEP> festig- <SEP> deh- <SEP>
<tb> DIN <SEP> 53453 <SEP> 1) <SEP> DIN <SEP> 53452 <SEP> 1) <SEP> DIN <SEP> 57302 <SEP> 1) <SEP> (20 ) <SEP> 1) <SEP> 120 <SEP> 3) <SEP> keit <SEP> keit <SEP> nung
<tb> C <SEP> 2) <SEP> 2) <SEP> 2)
<tb> +20 <SEP> 0 <SEP> -20 <SEP> +20 <SEP> 0 <SEP> -20 <SEP> kg/cm2 <SEP> kg/cm2 <SEP> kg/cm2 <SEP> kg/cm2 <SEP> %
<tb> 801lu <SEP> Polypropylen <SEP> 15,4 <SEP> 7.2 <SEP> 5,4 <SEP> 0.B.
<SEP> 71,2 <SEP> 23,4 <SEP> 701/636 <SEP> 472 <SEP> 300 <SEP> 80 <SEP> 265 <SEP> 370 <SEP> 728
<tb> +20% <SEP> PeriodenMischpolymerisat <SEP> VIII
<tb> 90% <SEP> Polypropylen <SEP> 10,29 <SEP> 3,39 <SEP> 2,10 <SEP> o.B. <SEP> 60,87 <SEP> 13,98 <SEP> 710/647 <SEP> 488 <SEP> 307 <SEP> 83 <SEP> 288 <SEP> 375 <SEP> 710
<tb> +10% <SEP> PeriodenMischpolymerisat <SEP> IX
<tb> 85% <SEP> Polypropylen <SEP> 24,4 <SEP> - <SEP> - <SEP> o.Bo <SEP> 46,52 <SEP> 16,8 <SEP> 437/396 <SEP> - <SEP> 255 <SEP> 63 <SEP> - <SEP> - <SEP> -
<tb> +15% <SEP> amorphes
<tb> Mischpolymerisat
<tb> (54% <SEP> Propylen)
<tb>
EMI10.3
2) gemessen an gepressten Prüfstäben 25 x 3 x 1 mm, Dehnungsgeschwindigkeit 100 mm/min 3) Belastungszeit 60 sec, Torsionswinkel32-380