AT221664B - Transduktor-Steuerschaltung für Drehstrommotoren - Google Patents

Transduktor-Steuerschaltung für Drehstrommotoren

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AT221664B
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Austria
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motors
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AT349761A
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Inventor
Erich Ing Reindl
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Standard Telephon & Telegraph
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Transduktor-Steuerschaltung für Drehstrommotoren 
Die Erfindung betrifft eine Transduktor-Steuerschaltung für Drehstrommotoren. 



   In der Steuerungstechnik kommt es häufig vor, dass von einer zentralen Anlage aus bis zu zwölf oder mehr Kleinmotoren über Transduktoren gesteuert werden müssen. Sehr aufwendig ist dabei die hohe An- zahl von Transduktoren, da für jeden Phasenleiter ein Transduktor vorgesehen werden muss. Bei Verwen- dung der bekannten"V-Schaltung"kann die Transduktorzahl um ein Drittel reduziert werden. Hiebei tritt jedoch, insbesondere wenn der Anlauf der Motoren unter Last gefordert wird, eine Verengung des
Phasenwinkels zwischen den Schenkelspannungen der"V-Schaltung"auf, woraus eine Reduktion des An- laufmomentes und ein unsicherer Start des Motors resultiert. 



   Die   erfindungsgemässe   Schaltung beseitigt diesen Nachteil dadurch, dass die Motoren mit Spannun- gen mit ungleichem Phasenwinkel betrieben werden. Beim Einschalten stellt der noch stehende Motor eine
Induktivität dar, welche mit der Restinduktivität der Transduktoren eine sehr ungünstige Spannungs- teilung verursacht. Erst beim Lauf tritt die reelle Komponente des Motors hervor und die schädliche Wir- kung der Restinduktivität der Transduktoren verschwindet mit Rücksicht auf den Phasenwinkel zwischen induktiver und reeller Last fast ganz. 



   Die erfindungsgemässe Transduktor-Steuerschaltung für Drehstrommotoren ist dadurch gekennzeich- net, dass die Motoren über Transduktoren und    eine "V-Schaltung".   gespeist werden und der gemeinsame
Verbindungspunkt   der"V-Schaltung"an   eine Anzapfung eines zwischen dem Sternpunkt des Netzes und dem mittleren Phasenleiter geschalteten Autotransformators angeschlossen ist, wobei die Anzapfung so gewählt ist, dass der Phasenwinkel zwischen den beiden"V-Spannungen"beim Start durch die durch die Anzapfung erfolgte Erweiterung des Phasenwinkels optimal, beim Lauf überoptimal und bei Erhöhung der
Belastung wieder optimal ist. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Fig. 1 zeigt die bekannte Dreiphasenschaltung mit drei Transduktoren. Fig. 2 zeigt die   bekannte "V -Schaltung"   mit zwei Transduktoren. Die Fig. 3 und 4 zeigen die Spannungsdiagramme beim Normallauf bzw. beim Anlauf unter Last. 



  Fig. 5 zeigt die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung. 



   Fig. 1 stellt die bekannte Transduktorsteuerung mit drei Transduktoren 1, 2 und 3, die zwischen die Netzklemmen R, S und T und die Motorwicklungen u-v, v-w, w-u geschaltet sind, dar. Hiebei tritt aus Gründen der Symmetrie keine Gegeneinanderverschiebung der Phasenwinkel der Motorspannungen zwischen u-v, v-w, w-u auf. 



   Fig. 2 zeigt die   als"V-Schaltung"bekannte Anordnung,   wobei zwei Transduktoren 1 und 3 genügen. 



  Durch die Querlast u-v verengt sich der Phasenwinkel der Speisespannungen, wie in Fig. 3 und 4 gezeigt ist, und vermindert das Anlaufdrehmoment. Fig. 3 zeigt die Verhältnisse bei Normallauf des Motors, während Fig. 4 die Verhältnisse beim Anlauf unter Last zeigt. 



   Fig. 5 zeigt die erfindungsgemässe Anordnung. Der Phasenwinkel der Netzspannung wird durch Verlegen des gemeinsamen Endes M der"V-Spannungen"gegen den Sternpunkt St hin erweitert, so dass beim Einschalten am Motor angenähert optimale Bedingungen herrschen. 



   Lauft der Motor, so tritt, wie bereits erwähnt, die schädliche Wirkung der RestinduktivitÅat der Transduktoren zurück und die Betriebsspannungen sind für den Motor nicht mehr optimal. Bei Lasterhöhung 

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 nähern sich die Motorspannungen wieder dem optimalen Wert. Diese Schaltung gestattet insbesondere bei mehreren Motoren eine Reduktion der Transduktoranzahl um ein Drittel, ohne dass eine wesentliche Reduktion des Anlaufmomentes in Kauf genommen werden muss. Die Einstellung des erweiterten Phasenwinkels   der "V-Spannungen" wird erfindungsgemäss   an den Anzapfungen eines zwischen Sternpunkt St und dem Phasenleiter S gelegten Autotrafos Tr vorgenommen. 



   Der auftretende Spannungsunterschied gegenüber der Normalspannung 220 V oder 380 V kann durch Trafos ausgeglichen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Transduktor-Steuerschaltung für Drehstrommotoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoren über Transduktoren (1, 2) und eine"V-Schaltung"gespeist werden und der gemeinsame Verbindungspunkt (M) der"V-Schaliung"an eine Anzapfung eines zwischen dem Sternpunkt (St) des Netzes (R, S, T) und dem mittleren Phasenleiter (S) geschalteten Autotransformators angeschlossen ist, wobei die Anzapfung so gewählt ist, dass der Phasenwinkel zwischen den beiden"V-Spannungen"beim Start durch die durch die Anzapfung erfolgte Erweiterung des Phasenwinkels optimal, beim Lauf überoptimal und bei Erhöhung der Belastung wieder optimal ist.
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