AT221355B - Photographischer Objektivverschluß mit Durchschwingverschlußblättern - Google Patents

Photographischer Objektivverschluß mit Durchschwingverschlußblättern

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AT221355B
AT221355B AT770659A AT770659A AT221355B AT 221355 B AT221355 B AT 221355B AT 770659 A AT770659 A AT 770659A AT 770659 A AT770659 A AT 770659A AT 221355 B AT221355 B AT 221355B
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Gauthier Gmbh A
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  Photographischer Objektivverschluss mit   Durchschwingverschlussblättern   
Die vorliegende Erfindung betrifft einen photographischen   Objektiwerschluss   mit   Durchschwingver-     schlussblättern   nach dem Patent Nr. 214770, bei welchem neben der zusätzlichen Antriebsvorrichtung eine Belichtungszeit-Regeleinrichtung sowie ein in mehrere Einstellagen einstellbarer   Belichtungszeiteinsteller   angeordnet ist. 



   Gegenstand des Stammpatentes ist ein photographischer   ObjektiwerschluB   mit Durchschwingverschlussblättem, bei welchem zusätzlich zu der hauptantriebsvorrichtung eine weitere   Antriebsvorrichnmg   
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 vorrichtung über einen Anfangsbewegungsweg derselben in Mitnahmeverbindung steht und hiebei die Verschlussblätter im gleichen Sinne wie die Hauptantriebsvorrichtung beeinflusst, und bei welchem im letzten Teil desBewegungsweges der Verschlussblätter-Betätigungsvorrichtung ein an dieser angeordneter Mitnehmer auf einenSpannteil der zusätzlichen Antriebsvorrichtung auftrifft und letztere in   Spannstellung Mut,   in welcher die Antriebsvorrichtung mittels   einer in Abhängigkeit   von der Betätigung des   Verschlussauslösers   auslösbaren Sperre festhaltbar ist.

   Ein Verschluss dieser Art besitzt den Vorzug, dass zur Erzielung einer kürzesten Belichtungszeit bestimmter Grösse ein geringeres Spannmoment als bei Durchschwingverschlüssen an sich bekannter Art erforderlich ist, wodurch die von ausserhalb des Verschlusses zu leistende Spannarbeit entsprechend geringer ist. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verschluss gemäss dem Stammpatent so weiterzubilden, dass dieser ausser für Aufnahmen mit der kürzesten Belichtungszeit auch für Aufnahmen mit andern, dem Belichtungszeitenbereich an sich bekannter Verschlüsse angehörenden Belichtungszeiten verwendbar ist, insbesondere auch mit solchen grösserer Länge. 



   Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der   zusätzlichen   Antriebsvorrichtung eine Schalteinrichtung zugeordnet ist, die einen in der Wirkverbindung zwischen dem   Verschlussauslöser   und einem die Antriebsvotrichtung in Spannstellung haltendenSperrteil angeordneten Verbindungsteil umfasst, der mit dem ihm folgenden Sperrteil in einseitiger Mitnahmeverbindung steht, und dass sich der Verbindungsteil bei der einen Einstellage der Schalteinrichtung ausserhalb des Bewegungsweges des ihn betätigenden Verschlussauslösers befindet. 



   Ein gemäss dem Erfindungsgedanken ausgebildeter photographischer Verschluss mit durchlaufenden Verschlussabdeckteilen besitzt den gewichtigen Vorzug, dass er einerseits sämtliche, einem Verschluss gemäss dem Stammpatent zukommenden Vorteile aufweist, anderseits aber unter Wahrung dieser Vorteile die Durchführung von Belichtungszeiten jeder gewünschten Dauer gestattet. Dies ist dadurch erreicht, dass die zusätzliche Antriebsvorrichtung nicht immer zur Anwendung zu kommen braucht, da sie mittels der in zwei Einstellagen einstellbaren Schalteinrichtung zur Wirkung freigegeben werden kann bzw. in ihrer Spannstellung festgehalten werden kann.

   Ein Freigeben der zusätzlichen   Annlebsvdrrich-   tung kann ausschliesslich einer solchen Belichtungszeit bzw. solchen Belichtungszeiten zugeordnet werden, bei welchen die kinetische Energie der Verschlussblätter und ihrer   Betätigungsvorrichtung   am Ende des Verschlussablaufes so gross ist, dass die zusätzliche Antriebsvorrichtung sicher in ihre   Spannlage   führbar ist.

   Bei Aufnahmen mit Belichtungszeiten, bei denen diese Bedingung nicht erfüllt ist, insbesondere bei Aufnahmen mit längeren Belichtungszeiten, bei denen die Bewegungsgeschwindigkeit der Verschlussblätter und ihrer Betätigungsvorrichtung gemindert ist, kann dagegen die gespeicherte Antriebsenergie der 

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 zusätzlichen Antriebsvorrichtung unangetastet bleiben, so dass nach erfolgter Umstellung der Schalten- richtung unmittelbar im Anschluss an eine Aufnahme mit läng ster Belichtungszeit z.B. eine Aufnahme mit der kürzesten Belichtungszeit erfolgen kann. 



   Einehohe   Bedienungseinfachheitund-schnelligkeit des Verschlusses   lässt sich hiebei dadurch erzielen, dass die Schalteinrichtung durch den Belichtungszeiteinsteller, beispielsweise durch eine Steuerkurve des- selben, betätigbar ist. 



   Wie dies im einzelnen gedacht ist, ist nachstehend an Hand eines in den Figuren gezeigten Ausfüh- rungsbeispieles beschrieben. Fig. 1 zeigt schematisch, in Draufsicht, einen gemäss der Erfindung ausge- bildeten photographischen   Objekdvverscbluss   mit Durchschwingverschlussblättem in gespannter Stellung. 



  Die   zusätzliche Antriebsvorrichtung ist auslösebereit, und   ein an sich bekanntes Hemmwerk ist abgeschaltet. Fig. 2 zeigt in einem Ausschnitt denselben Verschluss wie Fig. 1. Der Verschluss befindet sich in gespanntem Zustand, jedoch ist die Sperre der zusätzlichen Antriebsvorrichtung ausser Betätigungseinfluss vom Verschlussauslöser geschaltet, während das Hemmwerk in Wirkstellung gebracht ist. Fig. 3 zeigt dieselbe Darstellung wie Fig. 2, jedoch entspricht die Wirkstellung des Hemmwerkes einer längeren Be-   1ichtungszeiteinstellung   als in Fig. 2. Fig.. 4 zeigt in Draufsicht ein Teilstück eines an sich bekannten Belichtungszeiteinstellringes mit je einer Kurve zur Steuerung der   erfindungsgemässen   Schalteinrichtung und eines an sich bekannten Hemmwerkes zur Erzielung mehrerer Belichtungszeiten. 



   In den Fig.   1 - 3   sind gleiche Teile wie im Stammpatent mit denselben Bezugszeichen versehen. 



  Demgemäss trägt die Verschlussöffnung, um die eine an sich bekannte   Verschlussblatter-Betatigungsvor-   richtung angeordnet ist, das Bezugszeichen 1. 



   Die Verschlussblätter-Betätigungsvorrichtung umfasst einen unter Wirkung einer Hauptantriebsfeder 3 stehenden Antriebsring 2. Dieser ist in der in den Fig.   1 - 3   gezeigten Spannlage mittels eines um eine Achse 4 verschwenkbaren Sperrhebels 5 gehalten. Letzterer greift zu diesem Zweck unter Wirkung einer Feder 7 in eine Ausnehmung 2a des Antriebsringes 2 ein. Aus Gründen der Übersichtlichkeit Ist ausschliesslich in Fig. 1 eines der   Durchschwingverschlussblätter   8 des insgesamt fünf Blätter umfassen-   den Verschlussblättersystems gezeigt.   In an sich bekannter Weise ist jedes dieser   VerschlussblStter   8 einerseits   inStift-Sc1üitz-Verbindung   9,8a mit dem Antriebsring 2 und anderseits um einen ortsfesten Stift 11 verschwenkbar. 



   Zum Spannen des Antriebsringes 2 dient ein Spannring 12, welcher unter Wirkung einer Feder 13 steht. Mit dem Spannring 12 befindet sich ein Trieb 14 in Eingriff (Fig. 1), dessen Achse 31 in an sich bekannter Weise zwecks Verbindung mit der   Filmtransporteinrichtung   einer Kamera aus dem   Verschluss   herausgeführt sein kann. Zum Spannen des Antriebsringes 2 mittels des   Spannringes   12 dienen zwei an diesen Ringen ausgebildete und zusammenarbeitende Arme 2b und 12a. 



   Gemäss dem Stammpatent ist zusätzlich zur   Hauptantriebsvorrichtung   für das Verschlussblättersystem eine weitere Antriebsvorrichtung angeordnet. Diese umfasst im Ausführungsbeispiel der Fig.   1 - 3   einen um eine Achse 16 schwenkbaren Hebel 15, welcher mit einem   Spannarm 15a mit   einem Lappen 2c des Antriebsringes 2 zusammenarbeitet.

   Der andere, als Anniebsaim 15b bezeichnete Teil des Hebels 15 
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Ausbildung der Erfindung dadurch erzielen lässt, dass die Schalteinrichtung einen in der Wirkverbindung zwischen dem   Verschlussausloser   28 und dem die zusätzliche Antriebsvorrichtung   15 - 18   in Spannstellung haltenden Sperrteil 22 angeordneten Verbindungsteil umfasst, der mit dem ihm folgenden Teil in ein- seitiger Mitnahmeverbindung steht, und dass sich dieser Verbindungsteil bei der einen Einstellage der
Schalteinrichtung ausserhalb des Bewegungsweges des ihn betätigenden Teiles befindet. 



   Zur Verwirklichung der Erfindung besitzt nunmehr der Hebel 25 im Ausführungsbeispiel ausser seinem
Arm 25a einen Arm 25b. Der Arm 25a dient zur Zusammenarbeit mit dem   Verschlussauslöset   28 in der schon weiter oben beschriebenen Weise, während der Arm 25b mit einer Steuerkurve 32a zusammenarbei- tet, die an einem an sich bekannten Belichtungszeiteinstellring 32 angeordnet ist (Fig. 4). Zu diesem
Zweck trägt der Hebelarm 25b einen Stift 33, welcher unter Wirkung der Feder 26 an der Kurve 32a   an-   liegt. In den Fig.   1 - 3   ist diese Kurve strichpunktiert angedeutet. 



   In Fig. 1 ist der Hebel 25 in auslösebereiter Stellung gezeigt ; hier ist die Kurve 32a bezüglich des
Hebels 25 wirkungslos. Der Hebel befindet sich hier im Bewegungsweg des Verschlussauslösers 28. 



   Die Darstellungen der Fig. 2 und 3 zeigen demgegenüber eine Stellung des Hebels 25, in welcher eine Bewegung des Verschlussauslösers 28 keinen Einfluss auf den Hebel 25 ausübt. Dies ergibt sich dar-   aus. dass der Hebel   25 mittels des Stiftes 33 und der Kurve 32a gegen die Wirkung seiner Feder 26 aus dem
Bewegungsbereich des Verschlussauslösers 28 geschaltet ist. 



   Beim Hebel 25 handelt es sich somit um einen in der Wirkverbindung zwischen dem Verschlussaus- löser 28 und dem Sperrhebel 22 angeordneten Verbindungsteil, welcher einerseits mit dem ihm folgen- den Teil, nämlich dem Sperrhebel 22, in einseitiger Mitnahmeverbindung steht, und welcher anderseits bei der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Einstellage der Schalteinrichtung 25,33, 32a ausserhalb des Bewe- gungsweges des ihn betätigenden Teiles, nämlich des Verschlussauslösers 28, steht. 



   Zur wahlweisen Erzielung von Belichtungszeiten verschiedener Länge ist als Belichtungszeit-Regeleinrichtung ein an sich bekanntes Hemmwerk 34 angeordnet. Dieses ist der Übersichtlichkeit wegen lediglich mit seinen Anfangs- und Endteilen dargestellt. Diese umfassen Im einzelnen eine auf einem An-   triebssegment   35 um eine Achse 36 angeordnete Betätigungsklinke 37, die unter Wirkung einer Feder 38 steht. Das Antriebssegment 35 ist mittels eines Stiftes 39 unter Wirkung einer Feder 40 an eine Steuerkurve 32b angelegt, die in an sich bekannter Weise am   Belichtungszeiteinstellring   32 ausgebildet ist. Als Endteile des Hemmwerkes 34 sind ein Ankerrad 41 und ein Anker 42 gezeigt.

   Letzterer kann in an sich bekannter Weise vom Ankerrad abschaltbar sein, wozu eine an sich bekannte, aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht gezeigte Steuerkurve des   Belichtungszeiteinstellringes   dient. Ausserdem kann zur weiteren Abstufung der Hemmwirkung in an sich bekannter Weise das Hemmwerk in mehrere, miteinander in und   ausser Eingriff schaltbare Räderwerkgruppen aufgeteilt sein. Zur Steuerung   dieser Schaltbewegungen können gleichfalls an sich bekannte, in den Figuren nicht dargestellte Steuerkurven des   Belichtungszelteinstell-   ringes dienen. 



   Die Steuerkurve 32b des Belichtungszeiteinstellringes ist derart ausgebildet und bezüglich der Steuerkurve 32a so angeordnet, dass das Antriebssegment 35 mit seiner   Betätigungsklinke   37 vollkommen aus dem Bewegungsweg eines am Verschlussblätterring 2 angeordneten Mitnehmers 43 geschaltet ist, wenn die Steuerkurve   32a   die in Fig. 1 gezeigte Lage bezüglich des Hebelarmes 25b einnimmt. In dieser Lage befindet sich der Hebel 25 in auslösebereitem Zustand,   d. h.   bei der Auslösebewegung des Verschlussauslösers 28 trifft dieser auf den Arm 25a auf und gibt hiedurch die Sperre 22 für die zusätzliche Antriebsvorrichtung 15 - 18 frei. Diese Einstellage des Belichtungszeiteinstellringes entspricht der Einstellage auf die kürzeste Belichtungszeit, beispielsweise 1/1000 sec. 



   Wird dagegen der Belichtungszeiteinstellring um einen oder mehrere Einstellschritte gegenüber Fig. 1 verstellt, so wird hiedurch mittels der Steuerkurve 32a der Hebel 25 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt und damit aus dem Bewegungsbereich des Verschlussauslösers 28 geschaltet. Dieser Zustand ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt. 



   Die in Fig. 1 einerseits und den Fig. 2 und 3 anderseits gezeigten Lagen des Hebels 25 sind somit die   beidenEinstellagen, in   welche im Ausführungsbeispiel die erfindungsgemässe Schalteinrichtung einstellbar ist. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist bei Einstellung des Belichtungszeiteinstellringes in die Stellung gemäss Fig. 2 das Antriebssegment 35 des Hemmwerkes in eine Bereitschaftsstellung gebracht, die beim Ablauf   desVerschlussblätterringes   2 eine geringe Hemmung desselben bewirkt. Unter der Voraussetzung einer kürzesten Belichtungszeit von 1/1000 sec könnte die In Fig. 2 gezeigte Einstellage beispielsweise einer Belichtungszeit von 1/500 sec entsprechen. 



   Die in Fig. 3 dargestellte Einstellage des   Belichtungszeiteihstellringes   entspricht einer Einstellung 

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 kurve 32a der Verbindungsteil 25 aus dem Bewegungsweg des ihn betätigenden   Verschlussauslösers   28 geschaltet. 



   Aus der Offenbarung des Ausführungsbeispiels ergibt sich   somit, dass   ein gemäss dem   Erfindungsgedan-   ken ausgebildeter photographischer   Objektivverschluss     mitDurchschwingverschlussblättem   für die Erzielung   von Belichtungszeiten jedes gewünschten   Bereiches geeignet ist, und dass hiebei für die Erzielung der kürzestenBelichtungszeit sämtliche Vorzüge gelten, die einem Verschluss gemäss dem Stammpatent zukommen.

   Dies folgt daraus, dass die Antriebsenergie der zusätzlichen Antriebsvorrichtung nur in einer bestimmten Einstellage der erfindungsgemässen Schalteinrichtung auslösbar ist und beispielsweise nur für die Erzielung der kürzesten Belichtungszeit Verwendung findet, während bei den übrigen Belichtungszeiteinstellungen der Verschlussantrieb ohne die zusätzliche Antriebsvorrichtung erfolgt. 



   Die in der zusätzlichen Antriebsvorrichtung gespeicherte Antriebsenergie besitzt demgemäss einen 
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 Verschlussblätter und ihrer Betätigungsvorrichtung erfolgt, nämlich bei einem Verschlussablauf, bei welchem die Bewegung der Verschlussblätter ungehemmt ist. 



   Die im Ausführungsbeispiel gezeigte Schalteinrichtung zeichnet sich, wie bereits erwähnt, durch Vorzüge verschiedener Art aus. Indessen lässt sich die Erfindung auch bei Verwendung anders ausgebildeter Schalteinrichtungen verwirklichen, beispielsweise einer solchen, die zusätzlich zum Sperrhebel 22 einen weiteren Sperrhebel für den Hebel 15 umfasst, wobei dieser zweite Sperrhebel, vorzugsweise mittels des Belichtungszeiteinstellers,   wahlweise in-und ausser   Wirkstellung schaltbar ist. 



   Ausser bei photographischen Objektivverschlüssen mit Durchschwingverschlussblättern hat der Erfindungsgedanke   darüber hinaus bei photographischen   Verschlüssen bzw. bei photographischen Kameras jeder Art Bedeutung, bei welchen die Verschlussabdeckteile durchlaufend sind,   d. h.   bei denen sich die Verschlussabdeckteile beim Belichtungsablauf in unverändertem Richtungssinn bewegen. Hiezu gehören unter   anderem Schlitzverschlüsse   an sich bekannter. Art, bei denen zwei Vorhänge oder Schieberhintereinanderfolgend in gleicher Bewegungsrichtung ablaufen. Für jeden dieser Vorhänge oder Schieber bzw. die Antriebsvorrichtungen derselben könnte eine zusätzliche   Antriebsvorrichtung gemäss der Erfindung   Anwendung finden.

   Hiebei könnte vorzugsweise dem zweiten, bezüglich seines Auslösezeitpunktes von einer Belichtungszeit-Regelvorrichtung an sich bekannter Art bestimmten Vorhang eine gemäss der Erfindung in- und ausser Wirkung-schaltbare Antriebsvorrichtung zugeordnet sein. Die Art dieser Zuordnung bedarf keiner weiteren Erläuterung, da die in Rede stehenden Verschlussabdeckteile mit den   Verschlussblättem   8 bzw. deren Antriebsring 2 des Ausführungsbeispieles gleichsetzbar sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Photographischer   Objektiwerschluss   mit   Durchschwingverschlussblättem,   nach dem Patent Nr. 



  214770, bei welchem neben der zusätzlichen Antriebsvorrichtung eine Belichtungszeit-Regeleinrichtung sowie ein in mehrere Einstellagen einstellbarer   Belichtungszeiteinsteller   angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzlichen Antriebsvorrichtung   (15 -18)   eine Schalteinrichtung zugeordnet ist, die einen in der Wirkverbindung   zwischen dem Verschlussauslöser   (28) und einem die Antriebsvorrichtung in Spannstellung haltendenSpemeil (22) angeordneten Verbindungsteil (25) umfasst, der mit dem ihm folgenden   Spemeil   in einseitiger Mitnahmeverbindung steht, und dass sich der Verbindungsteil (25) bei der einen Einstellage der Schalteinrichtung ausserhalb des Bewegungsweges des ihn betätigenden Verschlussauslösers befindet.

Claims (1)

  1. 2. Photographischer Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (25, 26, 33) in an sich bekannterweise durch den Belichtungszeiteinsteller (32), beispielsweise durch eine Steuerkurve (32a) desselben, betätigbar ist.
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