AT221337B - Mehrpunktschweißmaschine - Google Patents

Mehrpunktschweißmaschine

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AT221337B
AT221337B AT117361A AT117361A AT221337B AT 221337 B AT221337 B AT 221337B AT 117361 A AT117361 A AT 117361A AT 117361 A AT117361 A AT 117361A AT 221337 B AT221337 B AT 221337B
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AT
Austria
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electrodes
pair
machine according
assigned
welding
Prior art date
Application number
AT117361A
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English (en)
Original Assignee
Schlatter Ag
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Publication date
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  • Resistance Welding (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description


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  Mehrpunktschweissmaschine 
Die Erfindung betrifft eine Mehrpunktschweissmaschine zum Zusammenschweissen der L ngs-und
Querelemente von Gittern, beispielsweise der Längs-und Querdrähte von Beton-Armierungsmatten. 



   Bekannte Maschinen dieser Art haben zwei   Träger,   deren jeder über die ganze Breite der Maschine erstreckt ist. Eine Elektrode jedes Elektrodenpaares ist an einem dieser Träger und die andere Elektrode ist an dem andern Träger angebracht. Dabei wirkt auf jeden Träger die Summe der Schweissdruckkräfte aller Elektrodenpaare. Das erfordert bei zunehmender Anzahl der Längselemente und der Breite der zu schweissenden Gitter und bei durch grösseren Querschnitt der   Längs- und   Querelemente bedingter grösserer
Schweissdruckkraft eine sehr stabile Trägerkonstruktion und eine entsprechend schwere Ausführung der
Maschine. 



   Zur Vermeidung dieses Nachteils ist bei der Maschine nach der Erfindung jedem Elektrodenpaar min- destens ein Stützkörper zugeordnet, welcher die Schweissdruckkraft des Elektrodenpaares wenigstens teil- weise aufnimmt. 



   Der Stützkörper ist zweckmässig an der Seite des ihm zugeordneten Elektrodenpaares angeordnet, an welcher das mittels des Elektrodenpaares mit einem Querelement zu verschweissende Längselement zuzuführen ist, und jeder Stützkörper hat auf die Achse des Elektrodenpaares gerichtete und bis an den Bereich der Elektroden reichende Führungsmittel für dieses   Längselement.   



   In der Zeichnung ist ein Teil eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Maschine in wesent- lichen Bestandteilen schematisch dargestellt. 



   Es zeigen : Fig. 1 eine teilweise Frontansicht einer Mehrpunktschweissmaschine zum Zusammenschweissen der   Längs- und   Querelemente von Gittern ; Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie   in - il   in Fig.   l :   Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   III - III   in Fig. 1. 



   Der in Fig. l gezeigte Teil der Maschine umfasst fünf Elektrodenpaare und zu diesen gehörende, wesentliche Teile. Den Elektroden 1 und 2 des ersten Paares ist ein Stützkörper 3 zugeordnet, welcher die Form eines flachen Kastens hat. An der einen (in Fig. 2 links liegenden) Stirnseite dieses Stützkörpers 3 sind zwei hydraulische Zylinder 4 und 5 elektrisch isoliert befestigt. Diese Zylinder 4 und 5 dienen zur Erzeugung der Schweissdruckkraft der Elektroden 1 und 2. In der Mitte des Stützkörpers 3 ist eine Führungshülse 6 für das mittels der Elektroden 1 und 2 mit einem Querelement zu verschweissende Längselement elektrisch isoliert befestigt. 



   So wie dem ersten Elektrodenpaar 1, 2 ein Stützelement 3 zugeordnet ist, an dessen einer Stirnseite die hydraulischen Zylinder 4 und 5 der Elektroden 1 und 2 befestigt sind, und in dem eine Führungshülse 6 für das den Elektroden 1 und 2 zugeordnete Längselement angeordnet ist, sind auch dem zweiten, dritten, vierten, fünften und den weiteren nicht dargestellten Elektrodenpaaren je ein Stützkörper zugeordnet, welcher an einer Stirnseite die hydraulischen Zylinder der Elektroden trägt und in dessen Mitte eine Führungshülse für das den Elektroden zugeordnete Längselement angeordnet ist. Fig. 3 zeigt diese Ausführung der das zweite Elektrodenpaar enthaltenden Einheit. 



   Die Stützkörper sind zwischen einer oberen Sammelschiene 7 und einer unteren Sammelschiene 8 angeordnet, wobei der erste, dritte, fünfte usw. Stützkörper mit der oberen Sammelschiene 7 elektrisch verbunden und gegen die untere Sammelschiene 8 isoliert ist, während der zweite, vierte usw.   Stützkör-   per mit der unteren Sammelschiene 8 elektrisch verbunden und gegen die obere Sammelschiene 7 elek- 

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 trisch isoliert ist. Jedem Elektrodenpaar ist ein Schweisstransformator zugeordnet. Der   Schweisstransfor-   mator des ersten, dritten, fünften usw. Elektrodenpaares ist oberhalb des diesem Elektrodenpaar zugeord- neten Stützkörpers, der Schweisstransformator des zweiten, vierten usw. Elektrodenpaares ist unterhalb des diesem Elektrodenpaar zugeordneten Stützkörpers angeordnet.

   Ein Ende der Sekundärwicklung jedes
Schweisstransformators ist an die benachbarte Sammelschiene und das andere Ende ist an die benachbarte
Elektrode des zugeordneten Elektrodenpaares angeschlossen. Wie Fig. 2 zeigt, ist ein Ende der Sekundär- wicklung des dem ersten Elektrodenpaar 1, 2 zugeordneten Schweisstransformators 9. mit der Sammel- schiene 7 verbunden. Das andere Ende der Sekundärwicklung des Transformators 9 ist an eine Klemme 10 geführt, welche (in nicht dargestellter Weise) isoliert an dem Stützkörper 3 befestigt ist. Von der Klem- me 10 führt eine flexible Leitung 11 zu der Elektrode 1. Die Elektrode 2 ist mittels einer flexiblen Leitung 12 mit einer Klemme 13 verbunden, welche elektrisch leitend mit dem Stützkörper 3 in Verbindung steht.

   Da der Stützkörper 3 mit der Sammelschiene 7 und diese Sammelschiene 7 mit dem einen Ende der Sekundärwicklung des Transformators 9 elektrisch verbunden ist, steht die Elektrode 2 mit diesem Ende der Sekundärwicklung des Transformators 9 in Verbindung. In derselben Weise sind die elektrischen Anschlüsse des dritten, fünften usw. Elektrodenpaares ausgeführt. 



   Ein Ende der Sekundärwicklung des dem zweiten Elektrodenpaar 14,15 zugeordneten Schweisstransformators 16 ist an die untere Sammelschiene 8 angeschlossen, welche elektrisch mit dem Stützkörper 17 des zweiten Elektrodenpaares verbunden ist. Mit dem Stützkörper 17 steht eine Klemme 18 in elektrischer Verbindung, an welche die Elektrode 14 mittels einer flexiblen Leitung 19 angeschlossen ist. Das andere Ende der Sekundärwicklung des Transformators 16 ist an eine Klemme 20 geführt, welche isoliert am Stützkörper 17 befestigt ist und mittels einer flexiblen Leitung 21 mit der Elektrode 15 in Verbindung steht. In derselben Weise sind die elektrischen Anschlüsse des vierten, sechsten usw. Elektrodenpaares ausgeführt. 



   Alle Schweisstransformatoren der Maschine sind, wie Fig. 1 zeigt, so. angeschlossen, dass sämtliche Elektrodenpaare gleichphasig gespeist sind. Dadurch wird verhindert, dass beim Schweissen in unerwünsch-' ter Weise ein Teil des Stromes nicht durch die Schweissstelle, sondern von einer Elektrode durch einen Teil eines bereits angeschweissten Querelementes zu der benachbarten Elektrode eines andern Elektrodenpaares fliesst. Ein solcher unerwünschter Stromfluss tritt bei den Maschinen auf, deren Elektrodenpaare nicht gleichphasig gespeist sind. Das ist beispielsweise bei den Maschinen der Fall, bei welchen je zwei benachbarte untere (oder obere) Elektroden miteinander verbunden sind und   jedes Ende der Sekundärwick-   lung des Schweisstransformators an eine der zugeordneten oberen (bzw. unteren) Elektroden angeschlossen ist. 



   Sämtliche Elektroden und insbesondere die Elektroden jedes Elektrodenpaares sind unabhängig voneinander einzeln axial verschiebbar, und die Schweissdruckkraft wirkt auf die Elektroden jedes Paares in entgegengesetzt gleichem Masse. Dadurch wird ein festes Aneinanderliegen und Zusammenpressen des Querelementes mit den Längselementen an allen   Schweissstellen   auch dann hinreichend sichergestellt, wenn die Längselemente und/oder das Querelement in der Umgebung der zu verschweissenden Stellen nicht ganz linear gestreckt sind. 



   Zur Einstellung der Maschine auf verschiedene Abstände der Längselemente des Gitters können die Stützkörper in der Längsrichtung der Sammelschienen verschiebbar angeordnet sein. 



   Wie ersichtlich, wird die Schweissdruckkraft jedes Elektrodenpaares von dessen Stützkörper im wesentlichen aufgenommen. Dabei verläuft die gemeinsame Achse der Elektroden jedes Paares in der Mittelebene des dem Paar zugeordneten   Stützkörpers,   so dass derselbe nur in dieser Mittelebene auf Biegung beansprucht wird. In dieser Richtung ist der Stützkörper trotz leichter Bauart sehr biegungssteif. Das ist für eine relativ leichte Bauart   wesentlich. Die   mechanische Beanspruchung der Sammelschienen ist vernachlässigbar.

   Von den Schweissdruckkräften mehrerer oder aller Elektrodenpaare auf Biegung beanspruchte Träger bisheriger Art sind nicht vorhanden, so dass die ganze Maschine leichter ist als entsprechende Maschinen bisheriger Art, entsprechend rascher und weniger umständlich montiert werden kann und ein weniger massives Fundament erfordert. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Mehrpunktschweissmaschine zum Zusammenschweissen der Längs- und Querelemente von Gittern, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Elektrodenpaar mindestens ein Stützkörper zugeordnet ist, welcher die Schweissdruckkraft des Elektrodenpaares wenigstens teilweise aufnimmt. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper an der Seite des ihm zugeordneten Elektrodenpaares angeordnet ist, an welcher das mittels des Elektrodenpaares mit einem Querelement zu verschweissende Längselement zuzuführen ist, und dass jeder Stützkörper auf die Achse des zugeordneten Elektrodenpaares gerichtete und bis an den Bereich der Elektroden reichende Führungmittel für dieses Längselement aufweist.
    3. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenpaare der räumlich parallel angeordneten Stützkörper elektrisch gleichphasig gespeist sind.
    4. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Elektrodenpaar ein mit dessen Stützkörper einpolig verbundener Schweisstransformator zugeordnet ist.
    5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die benachbarten Elektrodenpaaren zugeordneten Schweisstransformatoren an entgegengesetzten Seiten der Stützkörper angeordnet sind.
    6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützkörper zwischen zwei Sammelschienen in deren Längsrichtung verschiebbar angeordnet sind.
    7. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Achse der Elektroden jedes Elektrodenpaares in der Mittelebene des ihm zugeordneten Stützkörpers liegt.
    8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden jedes Elektrodenpaares einzeln axial verschiebbar sind, und die Mittel zur Erzeugung der Schweissdruckkraft auf die Elektroden jedes Elektrodenpaares in entgegengesetzt gleichem Masse wirken.
    9. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper wenigstens einen Teil der Stromführungsleitung einer Elektrode des ihm zugeordneten Elektrodenpaares bildet.
AT117361A 1960-02-23 1961-02-13 Mehrpunktschweißmaschine AT221337B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0030934A1 (de) * 1979-12-14 1981-06-24 EVG Entwicklungs- u. Verwertungs- Gesellschaft m.b.H. Nach der elektrischen Widerstandsmethode arbeitende Vielpunkt-Schweissmaschine zum Herstellen von Gittern aus Längs- und Querdrähten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0030934A1 (de) * 1979-12-14 1981-06-24 EVG Entwicklungs- u. Verwertungs- Gesellschaft m.b.H. Nach der elektrischen Widerstandsmethode arbeitende Vielpunkt-Schweissmaschine zum Herstellen von Gittern aus Längs- und Querdrähten

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