DE69207331T2 - Überspannungsableiteranordnung - Google Patents

Überspannungsableiteranordnung

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    • H01C7/10Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material voltage responsive, i.e. varistors
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    • HELECTRICITY
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    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Überspannungsableiter-Anordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Die Überspannungsableiter-Einheiten können beispielsweise aus ZnO-Blöcken bestehen.
  • Bei Anwendungen, die eine große Anzahl parallel zu schaltender Stapel aus ZnO-Blöcken erfordern, zum Beispiel zum Schutz von Reihenkondensatoren oder der neutralen Schiene in Hochspannungsgleichstromstationen (HVDC-Station), trägt der Gehäuseteil der Überspannungsableiter-Anordnung wesentlich zu den Überspannungsableiterkosten bei, da an ihn sowohl mechanische als auch elektrische Anforderungen gestellt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Überspannungsableiter-Anordnung der eingangs genannten Art zu entwickeln, bei welcher die Kosten für das Gehäuse der Überspannungsableiter-Einheiten wesentlich reduziert werden können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Überspannungsableiter- Anordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 vorgeschlagen, welche die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 genannten Merkmale hat.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den zusätzlichen Ansprüchen genannt.
  • Die zur Erfindung gehörende spezielle Gestellkonstruktion kann in kostensparender Weise eine große Anzahl von parallelen Stapeln aus ZnO-Blöcken zusammenhalten und den notwendigen Kontaktdruck für die Blöcke bereitstellen. Auf diese Weise brauchen keine speziellen mechanischen Anforderungen an die Gehäuse der Blockstapel gestellt zu werden, sondern die Stapel benötigen nur eine Oberflächenschutzschicht, vorzugsweise aus einem aufschrumpfbaren Polymer, um einer Freiluftumgebung elektrisch standhalten zu können.
  • Bei einer speziellen zweckmäßigen Weiterentwicklung der Erfindung sind die Folgen eines möglichen Versagens eines oder mehrerer der Stapel von ZnO-Blöcke minimal. Dies wird durch eine solche Konstruktion des Gestells erreicht, daß elektrisch parallel geschaltete Reihen aus Stapeln von ZnO-Blöcken nur in einem Punkt parallel geschaltet sind, um zu verhindern, daß ein Stromzufluß aus mehr als einer Richtung stattfinde kann, sowie durch Anordnung der elektrischen Anschlüsse an das Gestellt in der Weise, daß im Falle einer Überlastung eines der Blockstapel, das heißt, wenn ein Kurzschluß auftritt, antiparallele Strompfade auftreten und der erzeugte Lichtbogen durch die Stromkräfte längs des Gestells zum entgegengesetzten Ende geblasen wird, wo die Endverbindungen mit Lichtbogenhörnern aus stromfestem Material, zum Beispiel Stahl, versehen sind und wo der Lichtbogen in kontrollierter Weise brennen kann, ohne eine Gefahr für die Umgebung darzustellen.
  • Ein Vorteil der Lichtbogenblasung besteht auch darin, daß die Anschlüsse an den betreffenden Blockstapel nicht für die volle Dauer des erwarteten Kurzschlußstromes dimensioniert zu werden brauchen. Auch ist das Polymermaterial nicht direkt dem Einfluß des Lichtbogens während der gesamten Kurzschlußzeit ausgesetzt, wodurch die Folgen eines Fehlers begrenzt werden.
  • Da das Gestellt für die notwendige mechanische Festigkeit sorgt, kann die Polymerschicht auf den Blockstapeln minimalisiert werden und als Polymermaterial ein solches gewählt werden, welches zum Beispiel bei hohen Temperaturen (120 bis 150ºC) eine Verschlechterung seiner mechanischen Eigenschaften erfährt. Hierdurch wird die Kühlung der ZnO-Blöcke wesentlich verbessert und die erforderliche Zeit zwischen wiederholten Energiebelastungen verkürzt. Die Fähigkeit zur Beherrschung hoher kurzzeitiger Überspannungen kann auf diese Weise beträchtlich erhöht werden.
  • Um alle Diskontinuitäten in der Verbindung zwischen den Blockstapeln und den Klemmträgern zu vermeiden und folglich das Blasen des Lichtbogens längs des Gestells zu erleichtern, können gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung spezielle metallische Schienen zwischen den Endelektroden der Blockstapel vorgesehen werden.
  • Anhand der in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen
  • Figur 1 in Seitenansicht ein erstes Ausführungsbeispiel einer Überspannungsableiter-Anordnung gemäß der Erfindung,
  • Figuren 2, 3 und 4 die Anordnung gemäß Figur 1 in Ansicht von oben (Figur 2), von links (Figur 3) und von rechts (Figur 4),
  • Figur 5 ein Verbindungsglied zur Befestigung einer Überspannungsableiter-Einheit an das zur Anordnung gemäß Figur 1 gehörende zusammenhaltende Gestell,
  • Figuren 6, 7 und 8 Verbindungsteile für das Gestell der Anordnung,
  • Figuren 9, 10 und 11 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Überspannungsableiter-Anordnung gemäß der Erfindung in Ansicht von der Seite (Figur 9), von oben (Figur 10) und von links (Figur 11).
  • Figuren 12, 13 und 14 in gleicher Darstellung wie in den Figuren 9 bis 11 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Überspannungsableiter-Anordnung gemäß der Erfindung,
  • Figuren 15, 16 und 17 in gleicher Darstellung wie in den Figuren 9 bis 11 ein viertes Ausführungsbeispiel einer Überspannungsableiter-Anordnung gemäß der Erfindung.
  • Die in den Figuren 1 bis 4 gezeigte Überspannungsableiter- Anordnung enthält zehn elektrisch parallel geschaltete Überspannungsableiter-Einheiten 1. Jede dieser Einheiten enthält einen Stapel von Überspannungsableiter-Elementen, vorzugsweise in Gestalt kreiszylindrischer ZnO-Blöcke. Jeder Blockstapel ist mit Endelektroden 2 aus Metall versehen und mit einem isolierenden Gehäuse 3 aus schrumpfbaren Polymermaterial umgeben. Dieses Gehäuse ist direkt auf den Blockstapel aufgeschrumpft, wodurch man einen festen Kontakt zwischen Gehäuse und Überspannungsableiter-Elementen erhält.
  • Die zehn Überspannungsableiter-Einheiten sind in einem Gestell untergebracht, in welchem sie, elektrisch parallel geschaltet, in zwei parallelen Reihen mit je fünf Überspannungsableiter-Einheiten pro Reihe nebeneinander angeordnet sind. Die zu einer dieser Reihen gehörenden Überspannungsableiter-Einheiten sind zwischen zwei parallelen Klemmträgern 4a, 4b aus Metall zusammengepreßt, durch welche auch die elektrische Parallelschaltung der Überspannungsableiter-Einheiten hergestellt wird. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel bestehen diese Klemmträger aus Aluminium und haben einen quadratischen Querschnitt. Die Klemmträger 4a, 4b werden von zwei Stützisolatoren 6 aus Porzellan oder Polymermaterial zusammengehalten.
  • Die elektrische Verbindung der Endelektroden 2 der Überspannungsableiter-Einheiten mit den Klemmträgern 4a, 4b wird mit Hilfe spezieller Preßglieder 7 hergestellt, die gleichzeitig eine ausreichende Klemmkraft erzeugen. Figur 5 zeigt den Aufbau eines Preßgliedes. Es besteht aus einem Stiftbolzen 8, der mit Hilfe einer Mutter 9 an der Endelektrode 2 der Überspannungsableiter-Einheit befestigt ist. Das freie Ende des Stiftbolzens gleitet in einem gebohrten Loch in dem Klemmträger 4b und trägt eine Mutter 10, die eine ringförmige Ausnehmung hat, in der zwei entgegengesetzt angeordnete Scheibenfedern 11 vorhanden sind. Während des Zusammenbaues wird die Mutter 10 angezogen bis die Scheibenfedern miteinander in Kontakt kommen, wodurch unabhängig von einer Alterung der Klemmträger und Temperaturänderungen und so weiter ein ausreichender Anpreßdruck auf die Blockstapel ausgeübt wird.
  • Die unteren Klemmträger 4a, 5a der beiden Reihen sind fest auf zwei querlaufenden Fußträgern 12a, 12b befestigt, die von Stützisolatoren 13 getragen werden, die auf einem Montagefundament angeordnet sind.
  • Die Befestigung der Fußträger an den unteren Klemmträgern 4a, 5a erfolgt durch ein isolierendes Verbindungsglied 14 an einem Ende der Fußträger und ein nichtisolierendes Verbindungsglied 18 an dem anderen Ende der Fußträger. Figur 6 zeigt den Aufbau des isolierenden Verbindungs gliedes. Es besteht aus einem Stiftbolzen 15, der in den unteren Endanker des Stützisolators 6 eingeschraubt ist und der sich durch eine Bohrung erstreckt, die durch den Klemmträger 4a und den Fußträger 12b geht. Die elektrische Isolierung zwischen den Trägern 4a und 12b wird durch eine Isolierhülse 16 erreicht, die um den Bolzen herum angeordnet ist und die ihrerseits von zwei hohlzylindrischen Isolierelementen 17 umgeben ist, von denen jedes an einer entsprechenden Seite des Fußträgers angeordnet ist. In dem nichtisolierten Verbindungsglied 18, welches in Figur 7 gezeigt wird, sind die isolierenden Elemente 17 durch Abstandsglieder 19 aus Aluminium ersetzt. Alternativ können die Fußträger 12a und 12b aus Isoliermaterial bestehen, in welchem Falle die Isolierelemente 16, 17 und die Abstandsglieder 19 weggelassen werden können.
  • An einem Ende der beiden Reihen von Überspannungsableiter- Einheiten sind eine untere und eine obere Verbindungsschiene 21 und 22 angeordnet. Die obere Verbindungsschiene 22 verbindet sowohl elektrisch als auch mechanisch die beiden oberen Gestellträger 4b, 5b, während die untere Verbindungsschiene 21 in gleicher Weise die beiden unteren Gestellträger 4a, 5a verbindet. In der Mitte der Verbindungsschienen 21, 22 sind Verbindungsglieder 23, 24 vorhanden zur Verbindung der Überspannungsableiter-Anordnung mit dem zu schützenden Objekt.
  • Am anderen Ende der beiden Reihen von Überspannungsableiter- Einheiten sind die oberen Gestellträger 4b, 5b durch eine Verbindungsschiene 30 miteinander verbunden, was detailliert in Figur 8 dargestellt ist. Die Verbindungsschiene 30 ist an einem Ende durch einen Befestigungsbolzen 31 und ein metallisches Abstandsglied 32 mit einem der Gestellträger 5b verbunden. An ihrem anderen Ende ist die Verbindungsschiene 30 in isolierender Weise mit Hilfe eines Bolzens 33, der von einem isolierenden Rohr 34 und zwei zylilndrischen Isolierelementen 35 umgeben ist, mit dem Klemmträger 4b verbunden. Die Schiene 30 kann alternativ aus Isoliermaterial bestehen, wobei in diesem Falle die Isolierelemente 34, 35 und das Abstandsglied 32 weggelassen werden können.
  • Wenn im Innern einer Überspannungsableiter-Einheit ein Fehler mit einem damit verbundenen Kurzschluß-Lichtbogen auftreten sollte, so wird das Polymergehäuse der Überspannungsableiter-Einheit zerbersten und der Lichtbogen zur Außenseite der Überspannungsableiter-Einheit kommutieren. Da die Fußträger 12a, 12b und die Verbindungsschiene 30 mit den Klemmträgern nur in einem der beiden parallelen Reihen von Überspannungsableiter-Einheiten elektrischen Kontakt haben, findet die Stromversorgung des Kurzschluß-Lichtbogens nur aus einer Richtung statt. Da die Ströme in den Klemmträgern der fehlerhaften Reihe dabei antiparallel fließen, bewegt sich der Lichtbogen unter der Wirkung elektromagnetischer Kräfte schnell längs der Klemmträger zu Lichtbogenhörnern 38 am Ende der Klemmträger.
  • Um Diskontinuitäten in dem Lichtbogenpfad zu überbrücken und dabei die Wanderung des Lichtbogens zu erleichtern, können metallische Schienen zwischen den Endelektroden der Überspannungsableiter-Einheiten angeordnet werden. Figur 1 zeigt Beispiele zweier solcher metallischer Schienen 37, die durch gestrichelte Linien angedeutet sind.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel einer Überspannungsableiter- Anordnung gemäß der Erfindung zeigen die Figuren 9 bis 11. Dieses Ausführungsbeispiel enthält zwanzig parallel-geschaltete Überspannungsableiter-Einheiten 1, die paarweise in Gruppen angeordnet sind, bei denen die beiden Einheiten jeder Gruppe übereinander angeordnet sind und zwischen den beiden Klemmträger 4a, 4b zusammengepreßt werden, die durch Stützisolatoren 6 zusammengehalten werden. Die Anordnung enthält zwei parallele Reihen aus Gruppen von Überspannungsableiter-Einheiten mit fünf Gruppen in jeder Reihe. An einem Ende der Reihen, das im folgenden als Verbindungsende bezeichnet wird, sind alle vier Klemmträger 4a, 4b, 5a, 5b durch eine äußere Verbindung 40 miteinander verbunden, welche Verbindung 40 einen der Anschlußpole der Parallelschaltung darstellt. Der andere Anschlußpol wird von einem separaten Leiter 41 gebildet, welcher die Verbindungspunkte zwischen den beiden Überspannungsableiter-Einheiten der verschiedenen Gruppen verbindet. Der Fußträger 12b und die Verbindungsschiene 30, von denen je eine separat die beiden unteren Klemmträger 4a, 5b beziehungsweise die beiden oberen Klemmträger 4b, 5b mechanisch an demjenigen Ende der Reihen verbindet, welches von dem Verbindungsende am weitesten entfernt liegt, sind mit nur einer der Reihen elektrisch verbunden. Auf diese Weise wird ein Stromzufluß aus zwei Richtungen zu einem möglichen Kurzschluß-Lichtbogen vermieden.
  • Am gleichen Ende der Reihen sind alle Gestellträger 4a, 4b, 5a, 5b und die Enden des getrennten Leiters 41 mit Lichtbogenhörnern 38 versehen.
  • Die in den Figuren 12 bis 14 gezeigte Überspannungsableiter- Anordnung enthält 28 parallel geschaltete Überspannungsableiter-Einheiten 1, die paarweise in Gruppen von je zwei in der gleichen Weise wie bei der Anordnung nach den Figuren 9 bis 11 angeordnet sind. In der Anordnung nach den Figuren 12 bis 14 werden keine Stützisolatoren zum Zusammenhalten der Struktur benötigt, sondern die Klemmträger 4a, 4b, 5a, 5b werden mit Hilfe eines metallischen Rahmens 42a, 42b an den Enden des Gestells zusammengehalten. Der metallische Rahmen 42b und der Fußträger 12b an dem Ende des Gestells, welches am weitesten von dem Verbindungsende entfernt ist, stehen in elektrischem Kontakt mit nur einem der Klemmträger in einer der Reihen, um eine Stromversorgung aus zwei Richtungen zu vermeiden.
  • Die in den Figuren 15 bis 17 gezeigte Überspannungsableiter- Anordnung enthält 16 parallel geschaltete Überspannungsableiter-Einheiten 1, die paarweise in Gruppen von je zwei in der gleichen Weise angeordnet sind, wie in der Anordnung nach den Figuren 9 und 10. In der Ausführungsform nach den Figuren 15 bis 17 werden die Klemmträger 4a, 4b, 5a, 5b mit Hilfe metallischer vertikaler Verbindungsträger 43a, 43b an den Enden der Klemmträger zusammengehalten. Der Fußträger 12b, die Verbindungsschiene 30 und die Verbindungsträger 43b stehen aus dem gleichen Grunde wie oben angegeben mit nur einem Klemmträger in einer der Reihen in elektrischem Kontakt.
  • Im Gegensatz zu den Ausführungsformen nach den Figuren 1 bis 4 und den Figuren 9 bis 11 benötigen die Ausführungsformen nach den Figuren 12 bis 14 und den Figuren 15 bis 17 keine Stützisolatoren zum Zusammenhalten der entsprechenden Struktur. Um einen ausreichenden Isolationsabstand zwischen den metallischen Rahmen an einem Ende des Gestells einerseits und der Verbindung des Verbindungsleiters 41 und der Lichtbogenhörner andererseits zu erhalten, muß bei den beiden letztgenannten alternativen Ausführungsformen die Breite und Länge der gesamten Struktur jedoch vergrößert werden.

Claims (8)

1. Überspannungsableiter-Anordnung mit einer Vielzahl parallel geschalteter Überspannungsableiter-Einheiten (1), von denen jede Einheit einen Stapel aus einer Vielzahl von zylindrischen Überspannungsableiter-Elementen enthält, die vorzugsweise aus Metalloxyd-Varistormaterial hergestellt sind, welche Überspannungsableiter-Elementen in axialer Richtung der Überspannungsableiter-Einheiten hintereinander zwischen zwei Endelektroden (2) angeordnet sind und von einem langgestreckten äußeren Gehäuse (3) aus Polymermaterial umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Überspannungsableiter-Einheiten (1) in Parallelschaltung nebeneinander in einer oder mehreren Reihen angeordnet sind, wobei diejenigen Überspannungsableiter-Einheiten, welche zu derselben Reihe gehören, in axialer Richtung zwischen zwei parallelen Klemmträgern (4a, 4b) aus Metall zusammengepreßt werden, die fest miteinander mit Hilfe eines Verbindungselementes (6, 42,43) verbunden sind, welches sich zwischen den Klemmträgern erstreckt.
2. Überspannungsableiter-Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (23, 24) zum Anschluß der Überspannungsableiter-Anordnung an eine elektrisches Netz an die Klemmträger (4a, 4b) an einem Ende der Anordnung (Reihen) angeschlossen sind.
3. Überspannungsableiter-Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmträger (4a, 4b) mit Lichtbogenhörnern (38) am anderen Ende der Anordnung (Reihen) versehen sind.
4. Überspannungsableiter-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit zwei oder mehreren Reihen von Überspannungsableiter-Einheiten (1), die nebeneinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmträger (4a, 4b, 5a, 5b) der verschiedenen Reihen sowohl durch elektrisch isolierende als auch nichtisolierende Verbindungsglieder (14, 18, 30) derart mechanisch miteinander verbunden sind, daß der Stromfluß zu einem möglichen Kurzschluß-Lichtbogen über eine Überspannungsableiter-Einheit (1) nur in einer Richtung stattfinden kann, so daß der Lichtbogen unter der Wirkung der elektromagnetischen Kräfte zu dem Lichtbogenhorn (38) der fehlerhaften Reihe getrieben wird.
5. Überspannungsableiter-Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überspannungsableiter-Einheiten (1) in Gruppen angeordnet sind, von denen jede zwei koaxial angeordnete Einheiten enthält, daß die beiden Klemmträger (4a, 4b) in jeder Reihe solcher Gruppen sowohl elektrisch als auch mechanisch miteinander verbunden sind und einen der Anschlußpole der Parallelschaltung bilden und daß die Verbindungspunkte zwischen den beiden Überspannungsableiter-Einheiten (1) der verschiedenen Gruppen durch einen getrennten Leiter (41) miteinander verbunden sind, welcher den anderen Anschlußpol der Parallelschaltung bildet.
6. Überspannungsableiter-Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der getrennte Leiter (41) und jeder Klemmträger (4a, 4b) mit Lichtbogenhörnern (38) an demjenigen ihrer Enden versehen sind, welche am weitesten von den Verbindungsgliedern (23, 24) (Verbindungsende) entfernt liegen.
7. Überspannungsableiter-Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Verbindungselemente (6) aus Stützisolatoren bestehen.
8. Überspannungsableiter-Anordnung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Verbindungselemente (42, 43) aus Metall bestehen.
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