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Elektrischer Taktgeber
EMI1.1
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und trägt mittels einer Isolierstoffhülle 12 eine Heizwicklung 13 und mittels einer weiteren Isolierstoffhülle 14 einen Kontakt 15. Am freien Ende des Bimetallstreifens ist mittels einer umgebogenen Öse 11a eine Zweischenkelfeder 16 angeschlossen, die sich an einem Bolzen 17 abstützt. Etwa parallel zum Bimetallstreifen 11 erstreckt sich eine Kontaktfeder 18, die an ihrem in Fig. 1 rechten Ende ebenfalls am Grundbrett 6 eingespannt ist und mit ihrem freien Ende 18a in der gezeichneten Stellung am Bimetallstreifen anliegt. Mit 19 und 20 sind noch elektrische Leiter bezeichnet, mittels derer der Kontakt 15 und die Wicklung 13 an die gedruckte Schaltung angeschlossen sind. Unter dem Grundbrett 6 ist an einem Stift 21 ein Hebel 22 schwenkbar gelagert.
Dieser Hebel weist ein unteres stromleitendes Stück 22a auf, an dem ein Kontakt 23 angebracht ist, der durch einen Bogenschlitz 24 des aus isolierendem Kunststoff bestehenden Grundbrettes 6 nach oben ragt.
Bei eingeschalteter Heizwicklung 13 biegt sich der Bimetallstreifen 11 so weit nach links durch, bis er in die fotpunktstellung der Feder 16 gelangt und diese Feder umschnappt, wobei der Kontakt 15 an seinen Gegenkontakt 23 gelangt. Die Kontaktfeder 18 folgt dem Bimetallstreifen jeweils bis in die Totpunktstellung der Feder i6. Die Lage des Gegenkontaktes 23 und damit die Abkühlzeit für den Bimetallstreifen können durch den Hebel 22 eingestellt werden.
Der gesamte Taktgeber ist nach Fig. 2 in ein aus einer Bodenplatte 25 und einem Deckel 26 bestehendes Gehäuse eingesetzt. Dieses gesamte Aggregat kann mittels des Zwischensteckers 7 an eine Steckbuchse 27 mit Kontaktbuchsen 27a eines Diaprojektors 28 angefügt werden. An den Zwischenstecker lässt sich wiederum ein Stecker 29 eines Fernbedienungskabels 30 zur elektrischen Fernsteuerung von Hand anschliessen. Selbstverständlich kann an Stelle des Steckers 29 auch ein auf drahtlose Impulse ansprechendes Gerät, z. B. ein Ultraschallgerät, angesetzt werden.
In Fig. 3 sind die Steckerstifte 7a und die Kontaktbuchsen 7b des Zwischensteckers 7 ebenso wie in Fig. 4 die zugehörigen Kontaktbuchsen 27a der Steckbuchse 27 mit den fortlaufenden Ziffern 1 - 5 be- zeichnet. Wie sich aus Fig. 4 ersehen lässt, sind 1 und 2 mit den beiden Enden der Sekundärwicklung 31 eines Transformators 32 verbunden, dessen Primärwicklung 33 ans Stromnetz angeschlossen ist und in dessen Magnetfeld der Anker eines durchlaufenden Lüftermotors 35 liegt. Dieser Moto treibt mittels eines Getriebes 35a über eine durch einen Elektromagneten 36 schaltbare Kupplung 37 das Bildwechselgetriebe 38 des Diaprojektors an. Mit diesem ist wiederum in an sich bekannter Weise ein zwischen 2 und 3 liegender Schalter 39 verbunden, der in der Ruhestellung, z.
B. der Projektionsstellung, geöffnet ist, sich beim Anlauf des Getriebes schliesst und nach Wiedererreichen der Ruhestellung öffnet. Der Magnet 36 ist zwischen die Kontaktbuchsen 1 und 3 geschaltet.
Wie Fig. 3 zeigt, ist dem Relais 8 der Kondensator 10 parallel-und beiden Elementen der Gleichrichter 9 vorgeschaltet. Diese Anordnung liegt wiederum parallel zur Heizwicklung 13 und ist einerseits an die Buchse 1 und anderseits an den Bimetallstreifen 11 angeschlossen, dessen Gegenkontakt 18 ebenso wie der durch 14 isolierte Kontakt 15 mit der Kontaktbuchse 2 in Verbindung steht. Der am Hebel 22 sitzende Gegenkontakt 23 für 15 ist wiederum über den als Arbeitskontakt wirkenden Anker 8a des Relais 8 an die Kontaktbuchse 3 angeschlossen. Grundsätzlich kann auch der isolierte Kontakt 15 eingespart werden, wenn man den Bimetallstreifen 11 an 2 anschliesst und mit den Kontakten 18 und 23, von denen 18 zwischen 8 und 13 liegen kann, unmittelbar zusammenarbeiten lässt.
Bei ausgeschaltetem Gerät nehmen die einzelnen Kontakte die eingezeichneten Stellungen ein. Bei der Einschaltung erhalten das Relais 8 und die Heizwicklung 13 Strom. Dadurch kommt der Anker 8a an seinem Gegenkontakt 8b zur Anlage, ohne dass dies zunächst eine Wirkung hat, da 15,23 noch geöffnet sind. Wenn der Bimetallstreifen 11 sich so weit gekrümmt hat, dass die Feder 16 über ihre Mittellage gelangt, öffnen sich die Kontakte 11,18, während die Kontakte 15,23 schliessen. Die Heizwicklung 13 wird augenblicklich abgeschaltet.
Da jedoch der Kondensator 10 sich zunächst über die Spule des Relais 8 entlädt, hält sich das Relais noch etwa 0,5 sec, so dass über 8a, 8b unter Überbrückung des parallelliegenden Kontaktes 39 der Magnet 36 eingeschaltet werden kann, der die Kupplung 37 schliesst und das Bildwechselgetriebe 38 anschaltet, wodurch sich wiederum der Schalter 39 schliesst und der Magnet 36 auch dann eingeschaltet bleibt, wenn nach Abfallen des Relais 8 der Anker 8a von seinem Gegenkontakt 8b abhebt.
Erst wenn das Bildwechselgetriebe in seine Endstellung gelangt, wird auch der Magnet 36 über 39 wieder abgeschaltet.
Der Bimetallstreifen 11 kühlt sich schon beim Bildwechsel langsam ab und krümmt sich wieder in Richtung auf seinen Gegenkontakt 18, wobei die Abkühlzeit bis zum erneuten Kontaktschluss durch die Einstellung des Kontaktes 23 in Richtung des Doppelpfeiles 40 bestimmt ist. Sobald der Bimetallstreifen an den Gegenkontakt 18 gelangt ist, beginnt ein neuer Arbeitstakt. Die Einschaltzeit des Magneten 36 fällt jedenfalls stets in die Ausschaltzeit der Heizwicklung 13. Die der Sekundärspule 31 zu entnehmende Leistung braucht daher nur auf die Aufnahmefähigkeit des Magneten 36 abgestimmt zu werden.
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Zur Steuerung des Bildwechsels braucht der Stecker 29 nur Kontakte für die Kontaktbuchsen 2 und 3 aufzuweisen, wodurch man eine zusätzliche Einschaltmöglichkeit für den Magneten 36 erhält. Selbstverständlich kann grundsätzlich der Taktgeber mit einem etwa an die Kontaktbuchse 2 angeschlossenen Hauptschalter versehen sein, wobei die Kommandogabe nur über das Fernbedienungskabel 30 bzw. eine sonstige Kommandoeinrichtung erfolgen kann.
Wie Fig. 4 zeigt, kann aber auch der Stecker 29 mit Kontaktstiften für die Buchsen 4 und 5 versehen werden, so dass sich durch einen an das Kabel angeschlossenen Wechselschalter ein Elektromotor 41, der einerseits an 1 angeschlossen ist, durch Kurzschliessen von
4 und 2 bzw. 5 und 2 über Gleichrichter 42,43 in entgegengesetzter Richtung zur Nachstellung eines Pro- jektionsobjektivs und damit zum Vor- oder Rückverlegen der Projektionsschärfenebene schalten lässt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Taktgeber für ein impulsgesteuertes selbstabschaltendes Betätigungsorgan, insbesondere von Diaprojektoren, das an die gleiche Stromquelle wie der Heizwiderstand eines dieses Organ steuernden Bimetallschalters angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Heizwicklung (13) des Bimetallschalters ein abfallverzögertes Relais (8) angeordnet ist, das einen Arbeitskontakt (8a) im Stromkreis des Betätigungsorgans (36) aufweist und dessen Zeitkonstante kleiner als die Einschaltzeit des Betätigungsorgans ausgebildet ist.