AT221257B - Fahrtregeleinrichtung mit auf eine Bremse wirkendem selbsttätigen Fahrtregler - Google Patents

Fahrtregeleinrichtung mit auf eine Bremse wirkendem selbsttätigen Fahrtregler

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AT221257B
AT221257B AT749759A AT749759A AT221257B AT 221257 B AT221257 B AT 221257B AT 749759 A AT749759 A AT 749759A AT 749759 A AT749759 A AT 749759A AT 221257 B AT221257 B AT 221257B
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AT
Austria
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cruise control
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brake pressure
brake
cruise
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AT749759A
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English (en)
Inventor
Heinrich Dipl Ing Schwaighofer
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Elin Union Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrtregeleinrichtung mit auf eine Bremse wirkendem selbsttätigen Fahrtregler 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Zweck entsprechen. 



   Beim Übergang auf Fahrtreglerbetrieb kann des weiteren durch ein Magnet-Drosselventil der Brems- druck   z. B. von   dem üblichen Wert von 5 atü auf 2 oder 3 atü verringert werden. Noch besser ist es, einen zweiten, nur für Fahrtreglerbetrieb vorgesehenen Bremsdruckregler für die Fahrbremse einzubauen, der an einen geringeren Druck angeschlossen ist. Auch in diesem Falle wird der ganze Regelbereich des Brems- druckreglers für die Fahrtregelung wirksam und die Regelung daher feinfühlige. 



   Selbstverständlich muss dabei die behördlich vorgeschriebene dreifache Sicherheit der Notbremse ge- wahrt bleiben. 



   Die ungünstige Wirkung eines nichtkraftschlüssigen Regelsystems tritt besonders stark bei kleiner Ge-   ) schwindigkeit   auf, wie sie   z. B.   erforderlich ist, wenn die Geschwindigkeit bei Personenfahrt kleiner als bei Güterfahrt ist oder wenn es sich um eine sehr geringe Geschwindigkeit für Seilrevisionsfahrt handelt. 



   In diesen Fällen ist eine Umstellung, z. B. Umschaltung des Sollwertwiderstandes bei elektrischen und elektro-hydraulischen Fahrtreglern je nach der Grösse der Fahrgeschwindigkeit erforderlich. Mit die- ser Umschaltung oder dem eigentlichen Schalter zur Wirksammachung des Fahrtreglers kann zweckmässig die Umschaltung auf einen kleineren Bremsdruck bzw. das leichte Schliessen der Fahrbremse geschehen. 



   Dabei kann der Druck auch verhältnisgleich zur Fahrgeschwindigkeit sein. 



   Die Zeichnung zeigt in den Fig.   1 - 4   die Kennlinien der Fahrtreglersteuerung am Bremsdruckregler und an-der Bremse. Fig. 1 : Ein Bremsdruckregler mit dem erforderlichen Leergang und für 5 atü wird vom
Fahrtregler bis 2 atü mit dem Gesamtsteuerweg L gesteuert. Fig. 2 : Ein Bremsdruckregler für 2 atü und kleiner Druckvorgabe wird vom Fahrtregler auf dem Weg L'gesteuert. Fig. 3 : Kennlinie einer Bremse für 5 atü, die nach der Überwindung des Luftspaltes (Leergang) mit geringer Schliesskraft auf dem Weg S angezogen und bis 2 atü gesteuert wird. Fig. 4 : Eine schon mit kleiner Anfangskraft geschlossene Bremse für 2 atü wird vom Fahrtregler auf dem Weg S'gesteuert. 



   Vergleicht man die verschiedenen Steuerwege nach den Fig. 1 - 4, so ist der Vorteil eines gewissermassen vorgesteuerten Fahrtreglers (Fig. 2 und 4) erkennbar. 



   In Fig. 5 ist die Anordnung des vorher beschriebenen Fahrtreglers schematisch dargestellt. 1 isL der
Tachometerdynamo zur Darstellung der Istgeschwindigkeit, 2 der die Sollgeschwindigkeit darstellende, vom Förderweg abhängig gesteuerte Widerstand, 3 der Servomotor,   z. B.   ein Thomaregler mit der Reg- lerwelle 4 und 5 ein Schalter zum Schliessen des Fahrtreglerstromkreises oder zum Verändern seines
Widerstandes,   z. B.   durch Kurzschliessen oder Vorschalten eines fixen Widerstandes. Mit ihm ist der
Schalter 6 gekuppelt, der einen Magnetschieber 7 betätigt, wodurch die aus einem Netz entnommene
Druckluft über ein Reduzierventil 8 dem Fahrzylinder 10 zugeführt wird. 7 und 8 kann auch aus einem einzigen Organ bestehen. Der Servomotor 3 betätigt über ein Gestänge 4 den Bremsdruckregler 9. 



   Die Anordnung nach Fig. 6 entspricht demselben Zweck, nur ist hier ein zweiter Bremsdruckregler
11 für den Betrieb ohne Fahrtregler vorgesehen, also mit der vollen vorgeschriebenen Wirkung. Der
Bremsdruckregler 9 ist dauernd unter niedrigerem Druck, jedoch nur bei Betrieb mit Fahrtregler wirksam. 



   Die Bezeichnung der einzelnen Teile ist, abgesehen von Teil 11, die gleiche wie in Fig. 5. 



   Die beschriebene Einrichtung kann für hydraulische (Iversen), für rein elektrische und elektro-hydrau- lische Fahrtregler angewendet werden. Wesentlich ist das Bestehen eines dauernd kraftschlüssigen Regel- systems mit Anfangsvorsteuerung und Anpassung der   BremsmQmente   an den Regelvorgang. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Fahrtregeleinrichtung mit auf eine Bremse wirkendem selbsttätigen Fahrtregler, insbesondere für
Fördermaschinen oder Seilbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass bei Benützung des Fahrtreglers (1 bis 5) ein die Bremse in Anlage haltender Mindestwert der Bremskraft nicht unterschritten wird, so dass durch den ständigen Kraftschluss die Neigung des Regelsystems zu Pendelungen herabgesetzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Fahrtregeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kraftschlüssigkeit bewirkende Mindest-Bremskraftschon vor Beginn des Betriebes mit Fahrtregler ausgeübt wird, so dass auch ein anfängliches Durchlaufen eines Leerganges, das zu Regelungenauigkeiten bzw. Pendelungen führen kann, vermieden ist.
    3. Fahrtregeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der maximale Brems- druck bei Benützung des Fahrtreglers stark vermindert und so die Genauigkeit erhöht wird, mit der der Bremsdruckregler (9) und die Bremse (Zylinder 10) arbeiten.
    4. Fahrtregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Inbe- triebnahme des Fahrtreglers (1-5) die Bremse durch einen Magnetschieber (7) od. dgl. mit geringem <Desc/Clms Page number 3> Druck betätigt wird, oder, wenn sie angezogen war, nicht vollständig gelöst wird.
    5. Fahrtregeleinrichtl1ng nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der übli- cherweise etwa 5 atü betragende Bremsdruck bei Übergang auf Fahrtreglerbetrieb z. B. durch ein Magnet- drosselventil od. dgl. auf 2 bis 3 atü verringert wird.
    6. Fahrtregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrt- regler (1-5) auf einen nur ihm zugeordneten Bremsdruckregler (9) wirkt, der mit wesentlich geringerem Druck arbeitet als der für Handbremsung oder Notbremsung vorgesehene Bremsdruckregler (11) (Fig. 6).
    7. Fahrtregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Her- stellung des kraftschlüssigen Regelsystems oder/und der Übergang auf Verwendung eines wesentlich kleineren Bremsdruckes statt in Abhängigkeit vom Übergang auf Fahrtreglerbetrieb in Abhängigkeit von einer Umstellung des Fahrtreglers auf geringe Geschwindigkeit erfolgt.
    8. Fahrtregeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der ver- wendete maximale Bremsdruck der Fahrgeschwindigkeit proportional ist, auf die der Fahrtregler einge- stellt wird.
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