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Setzgerät
EMI1.1
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EMI2.1
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Erfindungstiftes Querbohrungen 22 in der Wandung des Führungsrohres 1 frei, durch welche das expandierende Treib- mittel in einen das Rohr 1 umgebenden, geschlossenen Mantel-Hohlraum 23 übertritt. Durch die Expan- sion der Gase in einem geschlossenen Raum wird praktisch jedes Schussgeräusch vermieden. Der Raum 23 ist nach aussen durch eine als Handgriff dienende Hülse 24 abgedeckt, die nach Abnahme des Verschluss- stückes 5 und der Sperrstifte 25 nach rückwärts von dem Führungsrohr 1 abgezogen werden kann, um den
Hohlraum 23 von Rückständen der Explosionsgase zu reinigen, was aber erst nach einer grossen Schusszahl erforderlich ist.
Die Zündung kann durch einen leichten Hammerschlag auf den Kopf 7 des Döppers ausgelöst werden.
Dabei ist der Döpper in der Regel bis in die Zündkontaktstellung vorgeschoben, was aber nicht unbedingt erforderlich ist. Führt man den Hammerschlag auf den Kopf 7 so aus, dass der Hammer am Ende des
Schlages seine Anlage an dem Kopf 7 beibehält, so kann man hiedurch eine Vergrösserung der gegenüber der Reaktionskraft des Treibmittels wirksamen Masse erreichen.
Zweckmässig ist die gesamte Länge des Döppers 2 so bemessen, dass er in seiner äussersten, in Fig. 1 gezeichnetenVorschubstellung das denVerankerungsstift führende Schubstück 13,14 nicht bis in eine mit der Wand bündige Lage vorschieben kann. Dadurch werden ungewollte Zündungen vermieden.
Nach Lösen des Verschlussstückes 5 kann dieses zusammen mit dem darin geführten Döpper 2 aus dem
Gerät entfernt und dafür ein gewöhnlicher, durch Hammerschläge zu betätigender Döpper 26 eingeführt werden, wobei das Verschlussstück 5 durch einen in gleicher Weise auf dem abgesetzten Rohrende 8 zu befestigenden Handschutzteller 27 ersetzt werden kann. Diese Teile sind in Fig. 4 dargestellt. Dort ist auch zu erkennen, dass das Stirnende des schlagbetätigten Döppers 26 eine Ausnehmung 28 hat, um zu verhüten, dass durch die Einwirkung dieses Döppers auf das Schubstück 13 der daran sitzende Zündstift 18 beschädigt wird.
Das Gerät ist mit einem gegenüber dem Handgriff 24 verbreiterten Ansetzfuss ausgestattet, der bei dem gezeichneten Beispiel zweiteilig ausgebildet ist, indem die gegen die Wand anliegende Grundplat- te 29 mittels Schrauben 30 lösbar befestigt ist. In radialen Bohrungen dieser Grundplatte 29 sind zwei sich diametral gegenüberstehende Dauermagnete 31 angeordnet, durch welche vor Beginn des Eintreibvorganges die auf die Schaftspitze aufgezogene Lochscheibe 19 und damit auch der Verankerupgsstift 15 in Stel- lung gehalten werden. Statt der Magnete können auch mechanische Haltemittel für die Lochscheibe vorgesehen sein, z. B. in Achsrichtung verlaufende Federn, die etwas über die Innenwand der Eintreiböffnung
20 vorragen. Der Ansetzfuss ist in bekannter Weise an einer Seite bei 41 abgeflacht.
Das Gerät kann in jeder Lage benutzt werden, so dass die Eintreiböffnung 20 z. B. nach unten oder nach oben gegen die Decke oder gegen eine Seitenwand gerichtet sein kann. Sowohl der Döpper 2 mit seiner Masse 7 als auch das Schubstück 13,14 als auch die Verankerungsstifte bleiben dabei infolge der vorgesehenen Hemmvorrichtungen in ihrer Stellung, bis das Treibmittel wirksam wird. Das Schubstück 13 ist zu diesem Zweck mit einem von einem Spreizring 52 gebildeten Reibelement versehen.
Wie Fig. 7 zeigt, kann das Auslösen der Zündung statt durch einen Hammerschlag auf den Kopf des Döppers auch dadurch erfolgen, dass in einem rückwärtigen Ansetzrohr 32 des Gerätes eine entgegen der Feder 33 spannbare Hammermasse 34,35 axial verschiebbar angeordnet ist, die mit einer in bekannter Weise ausgebildeten, in dem seitlichen Griff 36 angeordneten Auslösevorrichtung 37 derart zusammenwirkt, dass nach erfolgter Auslosung die Masse 34,35 auf den Kopf 38 des Döppers 2 schlägt unú dadurch die Zündung bewirkt. Die Reaktionskraft wird in diesem Fall von dem Döpper und den Massen 34,35, 38 aufgenommen. Im übrigen ist das in Fig. 7 dargestellte Setzgerät in gleicher Weise ausgebildet wie das in Fig. 1 gezeigte Gerät.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Setzgerät zum Eintreiben von Verankerungsstiften in Form von Nägeln, Bolzen u. dgl. in harte Aufnahmewerkstoffe wie Siein, Beton, Eisen, in welchem die Treibladung einerkartusche durchexpan- sion ihrer Verbrennungsgase einen Stoss auf einen den Verankerungsstift eintretenden Schubkolben ausübt, dadurch gekennzeichnet, dass das Stirnende (3) eines in einem Führungsrohr (l) in der Langsachse des Gerätes beliebig verstellbaren6-.
an sich bekannten Rückstossdämpfungskolbens (3,2, 4,7) als Lager (11) für die Aufnahme der die Treibladung enthaltenden Kartusche (12) ausgebildet ist und zusammen mit dem den Zündstift (18) tragenden Kopfende des Schubkolbens (13) in dem Führungsrohr (1) einen geschlossenen Verbrennungsraum für die Treibladung bildet.