AT221001B - Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Isolierkörpern aus Fasermaterial - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Isolierkörpern aus Fasermaterial

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AT221001B
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B40/00Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
    • C04B40/0028Aspects relating to the mixing step of the mortar preparation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Isolierkörpern aus Fasermaterial 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Zustand keiner mechanischen Beanspruchung unterliegen, wie etwa Schalen für Rohre oder Kästen. Sol- che Formlinge setzen voraus, dass die abstandbildenden Körner durch die ganze Masse verteilt sind, um eine lockere Struktur und Bindung zu erreichen. Bei dem erfindungsgemässen Verfahren geht es demge-   genüber   darum, schon vorhandene lockere Struktur eines Vlieses widerstandsfähiger zu machen. Im Ge- gensatz zu Formlingen für die Wärmeisolation, werden daher z. B. an Dämmstoffe für die Schall- und
Trittschallisolierung höhere Anforderungen gestellt. Es besteht zudem die Möglichkeit, vernadelte Vlie- se nur zu einem Teil ihrer Stärke mit Granulat zu binden.

   Dadurch ist eine höhere Festigkeit gegen me- chanische Beanspruchung erzielbar und die ideale Struktur einer beispielsweise vernadelten Kokosmatte durch Bindemittel bleibt unbeeinflusst. 



   Feste Körner sind bei der Wärmeisolation vertretbar, bei der vornehmlich vorgenommenen Tritt- schallisolierung sind sie jedoch störend, da sie als Schallbrücken, z. B. unter schwimmenden Estrichen wirken. Dämmstoffe für die Schallisolierung unterliegen immer einer mechanischen Beanspruchung. Dies beginnt bereits beim Herstellungsvorgang, z. B. durch das Aufwickeln der Matten, später unter Belastung der Decken usw. Hier würde ein Gerippe keinesfalls genügend Aussteifung bringen, wie es für eine Schall- isolation notwendig ist, zumindest nicht die ohnehin geringe Widerstandsfähigkeit der Glasfaser gegen mechanische Beanspruchung wesentlich erhöhen. 



   Das Verfahren nach der Erfindung für plattenförmige Isolierkörper besteht darin, dass zur Herstellung von schallisolierenden Platten auf ein Faservlies aus organischen Fasern, insbesondere Kokosfasern, ein Granulat eines schmelzfähigen Bindemittels, wie Bitumen u.   dgl. aufgeschüttet   und eingerüttelt, sowie dann durch Anwärmen vollständig geschmolzen wird. 



   Das Aufbringen des der jeweiligen Dicke des Vlieses in Korngrösse ausgewählten Granulats erfolgt durch eine entsprechend ausgebildete Schüttvorrichtung mit einer Abgabe grosser Gleichmässigkeit, damit die Streuung über die Vliesoberfläche vollständig erreicht wird. 



   Um das so aufgestreut Granulat genügend tief in das lockere Vlies eindringen zu lassen, wird das Vlies in seinem weiteren Lauf bei genauer Dosierung durch Einstellung einer Rütteleinrichtung ausgesetzt, durch die das Eindringen etwa bis zur Mitte der gewählten Vliesdicke erfolgen kann. 



   In diesem Zustand läuft das Vliesband dann weiter einer Durchlaufheizung zu, in der die Verflüssigung des Granulats und bei dem Erkalten die Bindung an den Berührungspunkten erfolgt bzw. je nach Bedarf eine Bindung und Aussteifung erreicht wird. 



   Schliesslich wird das so vorgerichtete Vlies je nach der gewünschten Struktur durch Kalibrierwalzen auf das erforderliche Mass bzw. Druckfestigkeit gebracht. Dazu dienen zweckmässig zwei nachfolgende Walzenpaare, die das gebundene Vlies mehr oder minder verdichten und auf genaue Stärke bringen. 



   Ein so hergestelltes Vlies ist vollelastisch und voluminös, u. zw. bei voller Erhaltung seiner lockeren Faserstruktur und seiner dadurch gebildeten hohen Dämmfähigkeit. 



   In der Zeichnung ist beispielsweise schematisch der Ablauf der Herstellung eines Vlieses dargestellt. 



  Das durch die Walzen 1, 2 zur Abwicklung kommende Vlies 3 wird auf dem Wege über ein Förderband 4 mit Granulat 5 aus der Streueinrichtung 6,7 oberflächenmässig gleichmässig bestreut. Die Rüttelplatte 8, die mittels Exzenter 9 betrieben wird, bewirkt das Eindringen des Granulats in genauer Dosierung unterhalb der Oberfläche bis etwa zur Mitte der Vliesdicke. So vorbereitet, durchläuft das Vlies über ein weiteres Förderband 10 eine Wärmequelle 11 in der die Verflüssigung des Granulats erfolgt. In diesem Zustand kann dann schliesslich die Zurichtung des Vlieses auf Mass und Dicke mittels Kalibrierwalzen 12, 13 vorgenommen werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von   plattenförmigen Isolierkörpern   aus Fasermaterial durch Beigabe körniger Bindemittel, wie Bitumen u. dgl., die die Fasern nach Wärmeeinwirkung durch Schmelzen untereinander verbinden, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung von schallisolierenden Platten auf ein Faservlies aus organischen Fasern, insbesondere Kokosfasern, ein Granulat eines schmelzfähigen Bindemittels, wie Bitumen u. dgl. aufgeschüttet und eingerüttelt, sowie dann durch Anwärmen vollständig geschmolzen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbringen des Granulats auf die Oberfläche mittels einer Schüttvorrichtung erfolgt. EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3>
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Verflüssigen eine Ausrichtung auf Mass und Druckfestigkeit durch Kalibrierwalzen erfolgt.
AT846758A 1958-12-05 1958-12-05 Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Isolierkörpern aus Fasermaterial AT221001B (de)

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