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unterhalb des Lagers 25 eine um die Achse 26 gelegte Druckfeder 28 und oberhalb des Lagers 25 ein Stift 29 vorgesehen, der durch eines von mehreren in der Achse 26 vorhandenen Löcher gesteckt wird.
Die Höhenlage des Gestelles mit den Rechenrädern über dem Boden lässt sich dadurch ändern, dass der Stift 29 in ein anderes Loch der Achse 26 gesteckt wird, wobei die Feder 28 das Lager 25 stets gegen den Stift 29 drückt. Um den Stift 29 aus dem betreffenden Loch der Achse 26 zwecks Einführen in ein anderes Loch entfernen zu können, ist das Lager 25 mit einem Handgriff 30 versehen, mit dessen Hilfe das Gestell gegen den Federdruck nach unten gedrückt werden kann.
Das Gestell der Vorrichtung wird vor den Rechenrädern von einer Motormähmaschine 32 bekannter Art abgestützt, die mit einem Mähbalken 31 versehen ist. Die Vorrichtung ist mit der Motormähmaschine mittels einer waagrechten Schwenkachse 33, die senkrecht zu den Drehachsen der Rechenräder liegt, verbunden. Zufolge dieser Art der Verbindung kann sich die Vorrichtung unabhängig von der Mähmaschine an die Unebenheiten des Bodens anpassen.
Die Mähmaschine hat einen Gestellbalken 35, der schräg zu der Fahrtrichtung der Maschine verläuft, und liegen die Rechenräder der Vorrichtung etwa parallel zu diesem Balken. Weiters ist die Mähmaschine mit einem Motor 35A versehen, der in an sich bekannter Weise die Mähmaschine und den Mähbalken antreibt und nicht näher erläutert wird. Ein Fahrersitz 36 ist auf dem Gestell der Mähmaschine angebracht.
Die Vorrichtung lässt sich durch Verschwenkung der Tragglieder 7 und 8 mit den Rechenrädern 1 und 3 um 1800 um die Achse 6 in zwei verschiedene Arbeitsstellungen überführen. In der durch die vollen Linien dargestellten Stellung der Rechenräder arbeitet die Vorrichtung als Seitenrechen, wogegen sie in der in Fig. l strichliert dargestellten Stellung der Rechenräder l und 3 als Wender wirkt. In diesen beiden Stellungen liegt das Rechenrad 1 stets auf der dem Rechenrad 3 entgegengesetzten Seite des Rahmenbalkens 5. Die Tragglieder 7 und 8 können in beiden Stellungen gegen eine Verschwenkung um die Achse 6 verriegelt werden, indem die Zungen 16 bzw. 22 in die in beiden Scheiben 15 und 19 vorgesehenen, um 1800 gegeneinander versetzten Einschnitte eingelegt werden.
Die Einschnitte in den Scheiben 15, 19 kön-
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einen kleinen Winkel um die Achse 6 verschwenken. Sie können sich somit unabhängig von den andern Rechenrädern an die Unebenheiten des Bodens anpassen. Zwischen den Traggliedern 7 und 8 und dem Gestell können überdies Federn angeordnet sein, so dass die Rechenräder nicht mit ihrem ganzen Gewicht auf dem Boden aufruhen. Da der annähernd gerade Rahmenbalken 5 erfindungsgemäss durch die Nabe des mittleren Rechenrades 2 hindurchgeführt ist, liegt die Widerstandslinie der auf die Rechenräder 1-3 ausgeübten Seitenkräfte, die sich praktisch mit der Mittellinie 11 der Achse 6 deckt, in beiden Arbeitsstellungen etwa an derselben Stelle, so dass die Motormähmaschine 32 die auf die Vorrichtung wirkenden Kräfte in beiden Arbeitsstellungen aufnehmen kann.
Wenn das Lager 25 auf der Achse 26 nach oben verschoben wird, kann die Vorrichtung noch in eine Transportstellung überführt werden, in der die Rechenräder frei von dem Boden sind. Die Seitenerstreckung der Vorrichtung kann für die Transportstellung klein gemacht werden, indem das Tragglied 7 und das Tragglied 8 auf die gleiche Seite des Rahmenbalkens 5 verschwenkt werden, beispielsweise derart, dass
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die in Fig. l strichliert dargestellte Stellung hat. In dieser Transportstellung liegt die Vorrichtung ganz hinter der Mähmaschine, so dass sie sich bequem transportieren lässt. Beim Gebrauch der Vorrichtung hinter der Motormähmaschine 32 recht die Vorrichtung in der Stellung eines Seitenrechens das von dem Mähbalken 31 geschnittene Erntegut zu einem Schwaden zusammen, der auf dem Streifen 34 am rechten Rande des gemähten Streifens liegt.
Dabei befindet sich das Rechenrad 1 noch teilweise neben der Mahd, so dass auch der im vorhergehenden Arbeitsgang gebildete Schwaden gleichzeitig mit dem neu gemähten Emtegut zu einem auf dem Streifen 34 liegenden Schwaden zusammengefügt werden kann. Demnach lässt sich ein grosser Schwaden bilden, der gleichzeitig mit der Mäharbeit entsteht, so dass dazu kein besonderer Arbeitsgang erforderlich ist. Die Bearbeitung eines Geländeabschnittes erfolgt also schnell und wirtschaftlich.
Wenn aber der in einem vorhergehenden Arbeitsgang gebildete Schwaden nicht mitgerecht werden soll, wird das Rechenrad 1 so hoch über dem Boden eingestellt, dass es kein Erntegut seitlich versetzt.
Zu diesem Zweck wird das Tragglied 7 in eine schräg aufwärts gerichtete Lage gebracht und festgestellt.
Hiefür ist in der Scheibe 15 ein dritter Einschnitt vorgesehen.
Soll das gemähte Erntegut gleich getrocknet werden, so kann die Vorrichtung in die Stellung eines Wenders übergeführt werden, in der das gemähte Erntegut von den Rechenrädern locker aufgeschüttet wird, wodurch das Trocknen besonders gefördert wird.
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