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Elektromagnet
Die Erfindung bezieht sich auf einen Elektromagnet mit einem festen Kernteil und einem beweglichen Ankerteil und sie betrifft Verbesserungen der Bauweise, um die durch die remanente Magnetisierung bedingten Nachteile zu beseitigen.
Trotz der Sorgfalt, mit der Elektromagnete hergestellt werden, tritt noch in zahlreichen Fällen ein Versagen im Betrieb ein, das darauf zurückzuführen ist, dass der vom Elektromagnet angezogene Teil nach Ausschaltung des Stromes am Magnetkern haften bleibt, anstatt unter der Wirkung der ihn belastenden Kraft, z. B. Feder, Gewicht od. dgl., abzufallen.
Ist die Rückführkraft bedeutend, dann kann ein Kleben des Ankers kaum vorkommen. Dies trifft für die kräftigen Geräte zu, die zum Bremsen, Verriegeln, Heben von Lasten usw. benutzt werden. Sind dagegen die in Frage kommenden Kräfte schwach, dann kann die durch den Restmagnetismus erzeugte Anziehungskraft überwiegen und ein Kleben des Ankers tritt ein.
Die Folgen dieses Versagens, das eine gesteuerte Bewegung plötzlich unterbricht, können unter Um-
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gnete eine gesteigerte Sicherheit bedeuten.
Es sind nun bereits verschiedene Mittel versucht worden, um diesen Nachteilen abzuhelfen. So wurde vorgeschlagen, diamagnetische Zwischenstücke aus elastischem Material zu verwenden, die zwischen den Kernteilen und Ankerteilen bei erregtem Magneten einen Luftspalt aufrechterhalten. Da es sich aber um starre Zwischenstücke handelt, werden diese rasch zerstört. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Ankerteil nach Abschalten des Elektromagneten nicht zurückgestossen wird und sich ein Kleben einstellt, wenn ein starker Restmagnetismus vorliegt. Darüber hinaus ist es ebenfalls bekannt, das starre Zwischenstück durch einen dicken elastischen Puffer zu ersetzen.
Es stellte sich jedoch heraus, dass dadurchdie Anziehungskraft zwischen Anker und Kern verringert wird und ein häufig auftretendes Kleben durch Festsaugen des Puffers an seiner Anschlagfläche nicht verhindert wird :
Diese Probleme finden erfindungsgemäss eine wirksame Lösung, die das Kleben verhindert und ausserdem das Auseinanderrücken der miteinander in Berührung stehenden Teile begünstigt, sobald nur der Strom unterbrochen wird.
Die Lösung besteht im wesentlichen darin, dass die Metallscheibe mit einem aus Kunststoff od. dgl. bestehenden, in dem Magnetkern gleitenden, biegsamen Führungsschaft zu einem zusammenhängenden Teil verschraubt, vulkanisiert oder verklebt ist, und dass das auf der Metallscheibe befestigte Zwischenstück von einem dünnen Belag aus elastischem Kunststoff od. dgl. mit einem elastischem Randwulst gebildet ist, der mit die Saugnapfwirkung ausschliessenden Einschnitten versehen ist.
Dieser Randwulst wird unter der Wirkung der Anziehungskraft des Elektromagneten zusammengedrückt und dehnt sich bei Unterbrechung des Stromes wieder plötzlich aus, so dass er den beweglichen Teil abschleudert und auf diese Weise das Kleben verhindert.
Durch die Anwesenheit des Belages vergrössert sich der Luftspalt sehr geringfügig, doch ist dies keineswegs ein Nachteil, denn gegen Ende des Hubes ist die Anziehungskraft am grössten.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine namentlich als Ventil geeignete Sonderausführung des Elektromagneten, die noch näher beschrieben werden soll.
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lag (28) aus elastischem Kunststoff od. dgl. mit einem elastischen Randwulst (29) gebildet ist, der mit die Saugnapfwirkung ausschliessenden Einschnitten (30) versehen ist.