AT220047B - Schibindung - Google Patents

Schibindung

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Publication number
AT220047B
AT220047B AT658960A AT658960A AT220047B AT 220047 B AT220047 B AT 220047B AT 658960 A AT658960 A AT 658960A AT 658960 A AT658960 A AT 658960A AT 220047 B AT220047 B AT 220047B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ski
shoe
plate
suction cup
binding
Prior art date
Application number
AT658960A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Grander
Original Assignee
Hermann Grander
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/20Non-self-releasing bindings with special sole edge holders instead of toe-straps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schibindung 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schibindung, bei der die Haltekraft mittels Unter- druck erzeugt wird. 



     Schibindungen der   mannigfaltigsten Art sind im Laufe der Zeit bekanntgeworden. Als Beispiele seien kurz angeführt die Riemenbindungen, die Bindungen mit Strammer, die Sicherheitsbindungen usf. Die i Nachteile der Riemenbindungen sind genügend bekanntgeworden. Nässe und Feuchtigkeit weicht die Rie- men auf und zerstört deren Haltbarkeit. 



   Metallene Federn zur Erzeugung der erforderlichen Spannkraft, um den Schuh in der Bindung zu hal- ten, brechen leicht unter dem Einfluss starker Temperaturschwankungen, während bei den Sicherheitsbin- dungen zahlreiche gegeneinander bewegliche Teile vorgesehen sind, die jedoch meistens ihre Funktion nicht ausüben können, da die Lager vereisen. 



   Es wurde auch eine Bindung bekannt, bei der auf einer Platte elastische Kränze angeordnet sind. Da- mit die Luft entweichen kann, sobald der Schuh auf diese Kränze auftritt und dabei die Kränze zusammen- drückt, ist ein Rückschlagventil vorgesehen. Bei dieser Bindung kann der Schuh bzw. dessen Sohle nicht unmittelbar auf der Bindungsplatte aufruhen, da die Dichtungswülste ihn daran hindern. Es ist daher zwi- schen Schuh und Schi ein elastisches Glied eingeschaltet, was sehr unvorteilhaft ist, da man ja bemüht ist, einen möglichst guten und straffen Sitz zwischen Schuh und Schi zu haben. 



   Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, dass ein an sich bekannter Saugnapf an dem den Schibacken gegenüberliegenden Ende innerhalb einer Ausnehmung in einer keilförmigen, nach vorne geneigten Sohlenplatte angeordnet ist, wobei sein oberer Rand die Sohlenplatte überragt. 



   Als Material für den Saugnapf kommt Gummi oder Kunststoff in Betracht. Von den Kunststoffen vor allem jene, die auch bei relativ tiefen Temperaturen ihre Elastizität bewahren. 



   Vorzugsweise wird der Saugnapf in einer Ausnehmung der Sohlenplatte so angeordnet, dass sein oberer
Rand die Sohlenplatte überragt. Dabei ist der Durchmesser der Sohlenplattenausnehmung gleich oder grö- sser als der Durchmesser des flachgedrückte Saugnapfes. Wird der Schischuh auf den Napf aufgesetzt, so drückt die Dichtplatte die Napfschale flach und in die Ausnehmung der Sohlenplatte hinein, wenigstens teilweise. Damit wird einerseits erreicht, dass die Napfschale an der Absatzplatte dicht aufliegt, ander- seits, dass der restliche Teil des Absatzes des Schischuhes auf der Sohlenplatte der Bindung aufruht. 



   Um den festgehaltenen Schuh von der Bindung wiederum lösen zu können, ist am oberen Rand des
Saugnapfes eine Lasche vorgesehen. Mit ihrer Hilfe kann der Unterdruckraum in der flachgedrückten Schale belüftet und damit der Schuh vom Schi abgehoben werden. 



   Die vorliegende Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, ohne damit die Erfindung auf das dargestellte Beispiel einzuschränken. Fig. l veranschaulicht die erfindungsgemässe Bindung in fertig montiertem Zustand im   Aufriss,   Fig. 2 zeigt den entsprechenden Grundriss. In Fig. 3 wird der Saugnapf im
Schnitt gemäss der Linie A-A in Fig. 2 gezeigt. Fig. 4 stellt die Absatzpartie des Schuhes dar. 



   Auf dem Schi 1 ist hinter den Schibacken 2 eine Sohlenplatte 3 mit einer schwachen Neigung nach vorne fix montiert. Im rückwärtigen Teil der Platte 3 ist eine kreisförmige Ausnehmung 4 angeordnet, zu der konzentrisch der Saugnapf 5 liegt. Der obere Rand 6 dieses Napfes steht über die Platte 3 vor. In den
Schaft 7 ist ein metallener Dorn 8 einvulkanisiert, der zur Erhöhung der Sicherheit gegen das unbeabsich- tigte Lösen der beiden verbundenen Teile 7 und 8 mit Widerhaken ausgestattet ist. Am Dorn 8 ist eine
Platte 9 angeschweisst, die mittels der Schrauben 10 die starre, jedoch lösbare Verbindung zwischen Saugnapf 5 und Sohlenplatte 3 herstellt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Soll der Fuss bzw. der Schuh mit dem Schi verbunden werden, so wird der Schuh in bekannter Weise in die Backen 2   eingeführt.   Ist dies geschehen, so befindet sich der Absatz 12 des Schuhes oberhalb des Saugnapfes 5. In diesem Absatz 12 ist eine Platte 13 aus Metall oder hartem Kunststoff eingearbeitet, u. zw. gegenüber der untersten Absatzkante versenkt. Der Schuh wird nun auf die Sohlenplatte 3 aufgesetzt, wobei der obere Rand 6 des Saugnapfes 5 in Berührung mit der Platte 13 des Schuhes kommt. Durch das vollständige Niedersetzen des Schuhes auf die Platte 3 wird der Napf 5 flachgedrückt. Der dadurch in der Napfschale entstehende Unterdruck presst den Schuh fest und unlösbar auf die Sohlenplatte 3. Damit ist die gewünschte Verbindung gemäss der Erfindung hergestellt. 



   Soll der Schi abgeschnallt werden, so muss nur kräftig an der am oberen Rand des Napfes 5 angeordneten Lasche 11 gezogen werden. Damit wird die Dichtung zwischen Napf und Platte 13   gelöst, Luft   strömt in den Unterdruckraum und der Schuh kann ohne weiteres vom Schi abgehoben werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schibindung, bei der die Haltekraft mittels Unterdruck erzeugt   wird, dadurch gekennzeichnet, dass   ein an sich bekannter Saugnapf (5) an dem den Schibacken (2) gegenüberliegenden Ende innerhalb einer Ausnehmung (4) in einer keilförmigen, nach vorne geneigten Sohlenplatte (3) angeordnet ist, wobei sein oberer Rand die Sohlenplatte (3) überragt.

Claims (1)

  1. 2. Schibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Rand (6) des Saugnapfes (5) eine Lasche (11) vorgesehen ist.
    3. Schibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugnapf (5) mit der Sohlenplatte (3) bzw. mit dem Schi mittels eines in den Saugnapf einvulkanisierten Dornes (8) verbunden ist.
AT658960A 1960-08-30 1960-08-30 Schibindung AT220047B (de)

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AT220047B true AT220047B (de) 1962-03-12

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AT (1) AT220047B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3645552A (en) * 1969-10-06 1972-02-29 George Kulick Suction ski binding
DE2759179A1 (de) * 1977-12-31 1979-07-05 Franz Brandmeier Vakuum-sicherheitsbindung, z.b. fuer skier

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3645552A (en) * 1969-10-06 1972-02-29 George Kulick Suction ski binding
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