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Selbsttätiger Stifthammer.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf jene Art von selbsttätigen Stifteintreibe- hämmern, in welchen in einem Magazin enthaltene lose Stifte nach einer Stifteintreibe-
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stück ein Stift nach vorn getrieben und eingeschlagen wird.
In Vorrichtungen dieser Art haben sich in der Zuführung der Stifte aus dem Magazin nach dem Eintreibemechanismus die beiden folgenden, nicht zu unterschätzenden Schwierigkeiten geltend gemacht. Werden die Stifte oder Nägel durch die Zuführungsvorrichtung aus der Hahn einzeln nach dem zu der Eintreibevorrichtung führenden Kanal vorgeschoben,
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der Schaft des Stiftes beim Fallen in den Schlitz der Bahn zurückschwingt und den von der Stiftzuführung losgelassenen Stift sich umdrehen lässt, so dass er in umgekehrter Stellung in die Eiutroibevorrichtung gelangt.
Ferner hat bei allen derartigen Vorrichtungen dit, zwecks Vornahme eines Schlages ausgeführte Bewegung des Werkzeuges das Bestreben, jeden Stift aus der von dem Eintreibe r beabsichtigten Stellung zu bringen. Um diesem
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worden, welche durch die den Stift vorwärtsschiebende Kraft in eine solche Stellung gebracht werden, dass sie den Stift abfangen und seine Verschiebung verhindern.
Wenn nun auch derartige Vorrichtungen sich theoretisch als wirksam erweisen, hat doch die praktische Erfahrung gelehrt, dass sie es in Wirklichkeit nicht sind, und dass die Organe, welche die
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Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist der, in einem selbsttätigen Stifte-oder Nägeleintreibehammer durch eine Zuführungs- oder Absonderungsvorrichtung von dauerhafter Form die Umkehrung der Nägel auf ihrem Wege von der Bahn nach dem zur Einschlagevorrichtung fahrenden Kanal zu verhindern und es gleichzeitig unmöglich zu machen, dass dieselben, ohne dass eine Bewegung irgendweicher Teile des Hammers erfolgt, die ihnen von dem Arbeiter zugewiesene Stellung verändern, dabei aber diese Stellung zu dem Stiftkanalunbehinderteinnehmenkönnen-
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worauf sich diese Erfindung besonders bezieht und welche verschiedene Stellungen derselben angeben.
Der Hauptkörper des Werkzeuges 1 enthält den daran befestigten gewöhnlichen Hammer 2, ein in dem Hammer 2 wechselseitig montiertes, bewegliches Glied 3 und ein Magazin 4 für lose Stifte. Die Bahn 5 führt nach dem Nägelkana ! ss, welcher durch einen Kanal 60 mit der Eintreibekammer 7 im unteren Ende des Gliedes 3 und direkt unter
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wand 16 zwischen der Eintreibokammer und dem Kanal 60 enden, indem sich die vorderen Kanten der Seiten des Schlitzes nach unten erstrecken und mit der entgegengeaetzten Seite der Kammer 7 zusammenstossen.
Wenn der Stift fällt, dringt sein Schaft in den besagten Schlit ein und sein Kopf wird, von den erwähnten oberen, geneigten Kanten getragen, die besagte Schrägung hinuntergleiten. Da sein Kopf eine ziemlich wagerechte Lage beibehält, vermag er unter der Zwischenwand 16 hindurchzugehen, deren unteres Ende dicht an die geneigten Kanten des Riegels anstösst, aber immerhin in einem genügenden Abstande von denselben, um dem Nagelkopf,
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diese Einrichtung ist es unmöglich, dass der Stift wieder unter der Zwischenwand 16 hindurchgeht, nachdem er von den unteren Enden der geneigten Kanten des Riegels in die Kammer 7 gefallen ist. Wenn beispielsweise der Arbeiter mit dem Werkzeug aufschlägt, wird der Stift aufwärts gegen das untere Ende des Eintreibers geworfen (Fig. 5).
Das untere Ende des Eintreibers befindet sich stets in einem gewissen Abstande oberhalb des unteren Endes der Zwischenwand 16, wenn das Glied 3 seine äusserste Stellung einnimmt. Wird das Werkzeug so hoch geschwungen, dass sich der Eintreiber in einer fast horizon-
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angedeutet, gegen die Zwischenwand 16 fallen. In beiden Fällen bleibt er immerhin in der Kammer in solcher Stellung, dass er von dem Eintreiber erfasst werden kann, so dass, wenn das Glied 3 wieder nach innen getrieben, der Stift in das Arbeitsstück eingeschlagen wird. Da sich ferner der Riegel 14 auf der nächst dem Handgriff des Werkzeuges gelegenen Seite der Kammer 7 befindet, strebt die Schwungkraft des durch den Arbeiter geschwungenen Hammers danach, den Stift von der einzigen Stelle wegzutreiben, an welcher er aus der Kammer 7 entschlüpfen könnte.
Die dem Riegel 14 zunächst gelegene Seite des Eintreibors ist mit einer Zunge 18 versehen, welche durch den in der Vorderseite des Riegels befindlichen Teil des Einschnittes hindurchgeht, so dass der Eintreiber eine Bahn von genügender Grösse besitzt und doch den Riegel 14 nicht zurückdrängt, wenn er den Stift aus der Kammer 7 in das Arbeitstück hineintreibt. Dafür gibt der Riegel 19 gegenüber dem Riegel 14 hinreichend nach, um den Durchgang des Stiftes zu ermöglichen und das untere Ende der Kammer 7 zu verschliessen, wenn er nicht durch den Eintreiber zur Seite geschoben wird.
Der Riegel 14 ist mit einem Handgriff versehen, so dass er nach aussen geschwungen werden kann und dadurch das untere Ende des Stiftkanals und der Kammer 7 vollständig öffnet. Auf diese Weise kann, wenn sich ein mangelhafter Stift in besagtem Kanal befindet, derselbe leicht entfernt werden, ohne dass es nötig wäre, das ganze Werkzeug auseinander zu nehmen.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätiger Stifthammer, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme de} in die
Eintreibekammer gleitenden Stifte in dem diese Kammer abschliessenden Riegel (14) eine
Nut vorgesehen ist, deren den Kopf der Stifte stützende Seitenkanten (15) dicht unterhalb des unteren Endes einer Zwischenwand (16) verlaufen, um eine Rückbewegung der Nägel aus der Eintreibekammer unmöglich zu machen.