AT219427B - Hilfsrahmenbefestigung bei Kraftfahrzeugen - Google Patents

Hilfsrahmenbefestigung bei Kraftfahrzeugen

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AT219427B
AT219427B AT765359A AT765359A AT219427B AT 219427 B AT219427 B AT 219427B AT 765359 A AT765359 A AT 765359A AT 765359 A AT765359 A AT 765359A AT 219427 B AT219427 B AT 219427B
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AT
Austria
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leaf springs
vehicle
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motor vehicles
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AT765359A
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Daimler Benz Ag
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    Hilfsrahmenbefestigung   bei Kraftfahrzeugen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hilfsrahmenbefestigung bei Kraftfahrzeugen, bei denen ein ins- besondere gelenkte Achsen tragender Hilfsrahmen an zwei Stellen beiderseits der lotrechten Fahrzeug- längsmittelebene und im Abstand von dieser durch Lagerelemente am   Hauptrahmen in lotrechter Richtung   weich. in horizontaler Richtung weniger elastisch abgestützt ist und zusätzlich durch zwei symmetrisch und parallel zur lotrechten Fahrzeuglängsmittelebene angeordnete, in der Länge einstellbare Lenker am
Hauptrahmen geführt ist, die lotrechte Relativbewegungen des Hilfsrahmens zulassen, horizontale Bewe- gungen jedoch zufolge drehsteifer Befestigung verhindern. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Hilfsrahmen mit einfachen Mitteln so abzustützen, dass er sowohl die in Fahrzeuglängsrichtung wirkenden Brems- und Beschleunigungskräfte als auch die auftretenden Seitenkräfte aufzunehmen vermag, ohne wesentliche Bewegungen in Fahrzeuglängsrichtung und vor allem quer dazu zu machen. In Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung darin. dass die Len- ker, die in an sich bekannter Weise als Blattfedern ausgebildet sind, am Hilfsrahmen in lotrechter Rich - tung entfernt von den Lagerelementen und in horizontaler Richtung entfernt von der Fahrzeugmittellängs- achse befestigt sind.

   Hiebei ist die Führung von das Antriebsaggregat tragenden und mit der angetriebenen Achse verbundenen Hilfsrahmen durch in Fahrzeuglängsrichtung liegende Blattfedern bekannt, die beiderseits des Hilfsrahmens an diesem um eine Fahrzeugquerachse gelenkig angreifen und die fest mit dem Hauptrahmen bzw. mit einem an dem Hauptrahmen festen weiteren Hilfsrahmen verbunden sind. 



  Die Blattfedern haben in erster Linie die Aufgabe, Schwingungen des Antriebsaggregates vom Hauptrah- men fernzuhalten und über den Hilfsrahmen die mit nicht führenden Blattfedern abgefederte Radachse in Fahrzeuglängsrichtung zu führen. Des weiteren ist es bekannt, zur Führung von Radsätzen dienende Lenker mittels exzentrischer Schrauben einstellbar zu machen, auch ist es bekannt, Blattfedern unter Ausschaltung metallischer Berührung z. B. am Wagenkasten zu befestigen. 



   In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens können die Blattfedern an dem Hilfsrahmen mittels Federaugen und unter der Beilage von   Gummihi1lsen   um quer zur   Fahrzeuglängsrichtung   liegende Achsen schwenkbar angelenkt sein. Schliesslich'kann die winkelrechte Einstellung des Hilfsrahmens in   Fahrzeuglängsrichtung   durch Anordnung von Beilagen zwischen den von den Blattfedern gebildeten aufgebogenen Anschlägen und dem Hauptrahmen erfolgen. 



   In der Zeichnung, in welcher der Gegenstand der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt ist, zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht des am Hauptrahmen angelenkten Hilfsrahmens, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 1. Fig. 3 und 4 eine vergrösserte Darstellung der Anlenkung einer Blattfeder am Hilfsrahmen und am Hauptrahmen in Seitenansicht und Draufsicht und Fig. 5 eine gegenüber Fig. 3 unterschiedliche Anlenkung einer Blattfeder am Hauptrahmen. 



   Nach den Fig. 1 und 2 weist der im wesentlichen aus Blechpressteilen gebildete Hauptrahmen 1 eines Kraftwagens die in Fahrtrichtung gegabelten, im Bereich der Vorderachse nach oben abgekröpften Arme   2,   3 auf, die zusätzlich durch Verstrebungen 4, 5 versteift sind. Vorn sind die beiden Arme durch den Querträger 6 verbunden. Quer zur durch den Hauptrahmen gelegten Mittellängsachse 7 liegt unter den Armen 2, 3 der ebenfalls aus   Blechpressteilen   gebildete Hilfsrahmen 8, der mit den Armen   2.   3 durch Lagerelemente 9 verbunden ist. Der Hilfsrahmen 8 ist in einem Bereich 10 zwischen den Lagerelementen 9 

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 nach unten durchgebogen. Ausserdem ist er, wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, auch in diesem Be- . reich nach hinten durchgebogen.

   Die aus Gummi bestehenden Lagerelemente 9 sind im wesentlichen in- nerhalb des Profils der Arme 2,3 angeordnet und zur elastischen Aufnahme lotrechter Kräfte sehr weich ausgebildet. Zur Lagerung des nicht dargestellten Antriebsmotors des Kraftwagens dienen die auf dem Hilfsrahmen 8 zwischen den Lagerelementen 9 beiderseits der Mittellängsachse 7 angeordneten Gummila- ger 11. An den beiden äusseren Enden 12 des Hilfsrahmens 8 sind mittels oberer und unterer Querlenker
13, 14 die Laufräder 15, 16 gelagert, wobei eine federnde und eine schwingungsgedämpfte Abstützung der 
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 benfedern oder Luftfedern, und Stossdämpfer vorgesehen sind, welche sich einerseits an den unteren   querlenker   14 und anderseits an dem Hilfsrahmen 8 abstützen. 



   D a der Hilfsrahmen mit den sehr weich ausgebildeten Lagerelementen 9   Brems- und Beschleunigungs-     i : rafte   und auch Seitenkräfte aufnehmen muss, sind die beiden Blattfedern 17 zur Abstützung des Hilfsrah- mens gegenüber dem Hauptrahmen vorgesehen. Die Blattfedern erstrecken sich in im wesentlichen hori- zontaler Richtung von dem Hilfsrahmen aus nach vorn und sind beiderseits der Längsmittelachse 7 mit verhältnismässig grossem Abstand voneinander angeordnet. Zur-Anlenkung der Blattfedern 17 an dem
Hilfsrahmen 8 sind an diesem Halteblech 18 befestigt, welche, wie insbesondere aus Fig. 3 und 4 her- vorgeht, die quer zur Fahrzeuglängsrichtung liegenden Haltebolzen 19 tragen.

   Mit Federaugen 20 und unter der Zwischenlage von Gummihülsen 21 greifen die Blattfedern 17 um die Haltebolzen 19, derart, dass die Blattfedern mit ihren Federaugen um die Längsachsen der Haltebolzen schwenkbar sind, Bewe- gungen des Hilfsrahmens in Richtung der Längsachsen der Haltebolzen jedoch ausgeschlossen werden. Mit dem Hauptrahmen des Kraftwagens sind die Blattfedern 17 durch den Querträger 6 verbunden, an dem die Blattfedern mittels der Schrauben 22 befestigt sind. Die Schrauben 22 ragen hiebei durch Langlöcher in den Blattfedern, damit eine Einstellung des Hilfsrahmens 8 durch Verschieben der Blattfedern 17 in deren Längsrichtung möglich ist. Für eine genaue Einstellung der Längsverschiebung tragen die Exzen- zenterschrauben 23 bei, deren Exzenter in Bohrungen durch die Blattfedern angeordnet sind.

   Ein Verdre- hen der Exzenterschrauben 23 bei gelösten Schrauben 22 wirkt sich in einer Änderung der wirksamen
Länge der Blattfedern aus. Die Schrauben 22 dienen ausser zur Halterung der Blattfedern 17 noch zur Be- festigung der Lagerböcke 24, in denen der Stabilisator 25 gelagert ist. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 besitzt die Feder 17 einen nach oben abgebogenen Anschlag
26, dessen Abstand von der vorderen Wand des Querträgers 6 durch Anordnung von Beilagescheiben 27 veränderlich ausgebildet ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Hilfsrahmenbefestigung bei Kraftfahrzeugen, bei denen ein insbesondere gelenkte Achsen tragen- der Hilfsrahmen an zwei Stellen beiderseits der lotrechten Fahrzeuglängsmittelebene und im Abstand von dieser durch Lagerelemente am Hauptrahmen in lotrechter Richtung weich, in horizontaler Richtung we- niger elastisch abgestützt ist und zusätzlich durch zwei symmetrisch und parallel zur lotrechten Fahr- zeuglängsmittelebene angeordnete, in der Länge einstellbare Lenker am Hauptrahmen geführt ist, die lotrechte Relativbewegungen des Hilfsrahmens zulassen, horizontale Bewegungen jedoch infolge dreh- steifer Befestigung verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenker, die in an sich bekannter Weise als Blattfedern (17) ausgebildet sind, am Hilfsrahmen (8) in lotrechter Richtung entfernt von den Lagerelementen (9)

   und in horizontaler Richtung entfernt von der Fahrzeugmittellängsachse (7) befestigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Hilfsrahmenbefestigung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfedern (17) an dem Hilfsrahmen (8) mittels Federaugen (20) und unter der Beilage von Gummihülsen (21) um quer zur Fahrzeuglängsrichtung liegende Achsen schwenkbar angelenkt sind.
    3. Hilfsrahmenbefestigung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die winkelrechte Einstellung desHilfsrahmens inFahrzeuglängsrichtung durch Anordnung von Beilagen (27) zwischen den von den Blattfedern (7) gebildeten aufgebogenen Anschlägen (26) und dem Hauptrahmen (6) erfolgt.
AT765359A 1958-11-28 1959-10-22 Hilfsrahmenbefestigung bei Kraftfahrzeugen AT219427B (de)

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