AT219390B - Frei umlaufender Greifer für Nähmaschinen - Google Patents

Frei umlaufender Greifer für Nähmaschinen

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AT219390B
AT219390B AT671459A AT671459A AT219390B AT 219390 B AT219390 B AT 219390B AT 671459 A AT671459 A AT 671459A AT 671459 A AT671459 A AT 671459A AT 219390 B AT219390 B AT 219390B
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AT
Austria
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gripper
basket
retaining ring
bayonet slots
pins
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AT671459A
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Pfaff Ag G M
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  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Frei umlaufender Greifer für Nähmaschinen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Halteringes gebildete Bahn für die Lagerripperungsbeispiel, zerlegt in perspektivischer Darstellung ohne Darstellung der Oberkapsel. 



   Bei. dem in   den Fig. 1-8   dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Greifer einen Greiferkorb   1,   der eine abgesetzte Schulter 2, einen Befestigungsansatz 3 zur Befestigung an der nicht dargestellten Greifer- welle und eine Greiferspitze 4 aufweist. 



   In den Greiferkorb 1 ist eine Unterkapsel 5 derart einzulegen, dass die Lagerrippe 6 derselben an der
Schulter. 2   desGreiferkorbes 1   anliegt. Zum Halten der Unterkapsel 5 in dieser Lage dient ein Haltering 7, der auf den Greiferkorb 1 aufgesteckt wird, mit seiner Anlagefläche 8 an der Vorderkante 9 des Greifer- korbes 1 anliegt und mit einer Abwinklung 10 in das Innere des Greiferkorbes hineinragt, u. zw. so, dass die
Abwinklung10 einen Radialabstand von der vor der Schulter 2 liegenden Innenfläche 11 desGreiferkorbes aufweist. Die Randkante 12 der Abwinklung 10 liegt in einem der Breite der Lagerrippe 6 entsprechenden
Axialabstand vorderhalb der Schulter 2 und bildet mit dieser zusammen die Bahn für die Lagerrippe 6 der
Spulenkapsel 5. 



   Um den Haltering 7 in der beschriebenen Lage am Greiferkorb 1 festzuhalten, sind an letzterem radial nach aussen abstehende Stifte 13 angebracht, welche in Bajonettschlitze 14 des Halteringes 7 ein- greifen. Die Bajonettschlitze 14 setzen sich in schmalen Einschnitten 15 fort. Dadurch werden Zungen 16 gebildet, welche in Achsrichtung des Greifers zu federn vermögen und auf diese Weise dem Haltering 7 bei Fadeneinschlag in Achsrichtung auszuweichen gestatten. Da die Zungen 16 naturgemäss auch radial federn und deshalb die Neigung haben, sich bei hohen Drehgeschwindigkeiten des Greifers von diesem ab- zuheben, sind die Stifte 13 mit Köpfen 17 versehen, deren Breite grösser ist als die der Bajonettschlitze 14. 



   Durch die Köpfe werden also die Zungen 16 auch bei hohen Drehgeschwindigkeiten niedergehalten. 



   Die Einschnitte 15 verlaufen von den Bajonettschlitzen 14 aus schräg nach der Vorderseite des Greifers zu, so dass ihr vergrössertes Ende 18 bei aufgestecktem Haltering 7 in der Nähe der Vorderkante 9 des Greiferkorbes 1 zu liegen kommt. Auf diese Weise können sie bei einem dauergeölten Greifer dazu dienen, nach längerem Stillstand der Nähmaschine Schmiere, welche sich zwischen dem Greiferkorb 1 und dem Haltering 7 angesammelt hat, beim Anlaufen der Maschine unverzüglich nach aussen abzuschleudern. 



   Der Haltering'7 soll sich nicht unbeabsichtigt gegenüber dem Greiferkorb 1 verdrehen können, da sonst die Gefahr des Ablösens während des Betriebes besteht. In der hinteren Randkante i9 des Halternges 7 befindet sich zu diesem Zweck ein Ausschnitt 20, in welchen ein hochgewinkelter Lappen 21 eines Sperrschiebers 22 passt. Letzterer führt sich mit Reibung in einer Schwalbenschwanzführung 23 des Greiferkorbes 1. Befindet sich der Sperrschieber 22 in der in Fig. 1, 5 und 6 gezeigten Lage, so liegt sein Lappen 21 ausserhalb des Ausschnittes 20 des aufgesteckten Halteringes 7 und letzterer kann, soweit es die beiden Bajonettschlitze 14   zulassen, gegenüber demGreiferkorb 1   gedreht werden.

   Schliesst der Lappen 21 dagegen bündig mit der Hinterseite des Greiferkorbes 1 ab, so befindet er sich im Ausschnitt 20 des angesteckten Halteringes 7, so dass letzterer in seiner Verschlussstellung gegen Verdrehen gesichert ist. 



   Gemäss den Fig. 5 und 6 ist eine Schraube 24 von innen in die Wand des Greiferkorbes 1 derart eingeschraubt, dass ihr Gewindeteil 25 in die Schwalbenschwanzführung 23 hineinragt. Ein Längsschlitz 26 im Sperrschieber 22 mit einer demDurchmesser des Gewindeteiles 25 entsprechenden Breite geht in einen Spalt 27 geringerer Breite über, wodurch die Bewegungsmöglichkeit des Sperrschiebers 22 nach rechts begrenzt ist. Durch den Spalt 27 werden ausserdem zwei Schenkel 28 am Sperrschieber 22 gebildet, welche sich vermöge ihrer nach aussen gerichteten Eigenfederung mit Reibung in der Schwalbenschwanzführung 23 führen. Die Schraube 24 kann gemäss Fig. 7 und 8 auch von aussen in die Wand des Greiferkorbes 1 eingeschraubt werden.

   Hiezu besitzt der Sperrschieber 22 im Anschluss an den Schlitz 26 einen kreisförmigen Ausschnitt 29, der zur Aufnahme des Kopfes 30 der Schraube 24 einen diesem entsprechenden Durchmesser hat. 



   Wenn die Schraube 24 gemäss Fig. 5 und 6 von innen in die Wand des Greiferkorbes 1 eingesetzt ist, so ist der Sperrschieber 22 in und ausser Wirkstellung verschiebbar. Ist die Schraube 24   dagegen gemäss   Fig. 7 und 8 von aussen in die Wand des Greiferkorbes 1 eingesetzt, so legt sie mit ihrem Kopf 30 den Sperrschieber 22 in seiner wirksamen Läge fest, wodurch der Haltering 7, wie bereits erläutert, gegen Verdrehen gesichert ist. In der Lage der Schraube 24 gemäss Fig. 7 und 8 ist also der Haltering 7 nur mit Hilfe eines Schraubenziehers abnehmbar. Zu dessen Anwendung ist der Ausschnitt 20 im Haltering 7 durch einen halbkreisförmigen Ausschnitt 31 erweitert. 



   An der Unterkapsel 5 ist der dort üblicherweise angeordnete Fadenabweisflansch 32 verkürzt. und endet bereits an der mit 33 bezeichneten Randkante. Dadurch ist es möglich, den Haltering 7 nach seiner Entriegelung   vom Greiferkorb 1 gerade   nach vorn abzuziehen und vor allem auch wieder gerade von vorn anzusetzen. Um aber sicher zu gehen, dass die Oberfadenschlinge von der Lagerrippe 6 kein Öl aufnimmt, 

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 ist an der Oberkapsel 34 mittels zweier Schrauben 36 ein Plättchen 35 befestigt. Das Ende 37 des Platt- chens 35 fügt sich beim Einsetzen derOberkapsel 34 in die Unterkapsel 5 an die Randkante 33 des Faden-   abweisflanschteiles   32 an. so dass die Teile 32 und 35, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, zusammen einen durchgehenden Fadenabweisflansch bekannter Funktion bilden. 



   Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel, welches bei langsamer laufenden Maschinen, beispielsweise Haushaltmaschinen, vorteilhaft ist, weil es gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel noch einfacher gebaut ist. 



   Es ist, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, ein Greiferkorb 101 vorgesehen, an welchem Stifte 113 zur Zusammenarbeit mit Bajonettschlitzen 114 des Halteringes 107 angeordnet sind. Die Bajonettschlitze 114 setzen sichinEinschnitten 115 fort, wodurch in Achsrichtung federnde Zungen 116 gebildet werden. 



   Die Ausbildung des Halteringes 107 selbst ist im wesentlichen die gleiche wie diejenige des Halteringes 7. Die Bajonettschlitze 114 weisen lediglich noch Ausbuchtungen 138 an der der Greiferrückseite zugewandten Seite auf, in denen die feststehenden Stifte 113 in der Verschlusslage des Halteringes 107 nachgiebig gehalten werden. 



   Bei langsam laufenden Maschinen genügt bereits diese Anordnung zur Verhinderung des unbeabsich-   tigten Ablösensdes Halteringes   107. Zur leichteren Betätigung ist ausserdem der Haltering 107 an seinem Aussenumfang mit einer Rändelung 139 versehen. In Fig. 9 ist von der Spulenkapsel nur die Unterkapsel 140 dargestellt. Die Oberkapsel kann die Cbliche Ausbildung haben. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Frei umlaufender Greifer für Nähmaschinen, dessen Haltering mit Bajonettschlitzen zur Aufnahme von am Greiferkorb angeordneten Stiften versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in Fortsetzung der Bajonettschlitze (14,114) im   Haltering (7,   107) Einschnitte (15,115) angeordnet sind, durch die in Achsrichtung des Greifers federnde Zungen (16,116) gebildet werden, welche zusammen mit den am Greiferkorb (1, 101) fest angeordneten Stiften (13, 113) die axial federnde Befestigung des Halteringes (7, 107) bewirken, wobei zweckmässig noch zusätzlich eine Sicherung gegen Verdrehung des Halteringes am Greiferkorb vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte (13) am Greiferkorb (1) mit Köpfen (17) versehen sind, deren Durchmesser grösser ist als die Breite der Bajonettschlitze (14).
    3. Greifer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte (15) von den Bajonettschlitzen (14) aus schräg nach vorne verlaufen, so dass ihr vergrössertes Ende (18) in der Nähe der Vorderkante (9) des Greiferkorbes (1) liegt.
    4. Greifer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung gegen ein Verdrehen des Halteringes in der hinteren Randkante (19) desselben ein Ausschnitt (20) vorgesehen ist, in den ein hochgewinkelter Lappen (21) eines mit Reibung in einer Schwalbenschwanzführung (23) des Greiferkorbes (1) geführten Sperrschiebers (22) eingreift.
    5. Greifer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung gegen ein Verdrehen des Halteringes (107) die Bajonettschlitze (114) an der Übergangsstelle zu den Einschnitten (115) mit je einer nach der Greiferrückseite zu gerichteten Ausbuchtung (138) zur Aufnahme der Stifte (113) am Greiferkorb (101) versehen sind.
AT671459A 1958-10-21 1959-09-15 Frei umlaufender Greifer für Nähmaschinen AT219390B (de)

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