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Kühlmöbel, vorzugsweise Gefrierschrank
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kühlmöbel, vorzugsweise einen Gefrierschrank, mit einem elek- trischen Heizwiderstand zur Erwärmung des Türrahmens, insbesondere der elastischen Tarrahmenabdich- tung, sowie mit einer elektrischen Anzeigelampe.
Es ist bekannt, bei Kühlschränken eine an die Betriebsspannung des Stromversorgungsnetzes gelegte
Glimmlampe zur Anzeige vorhandener Netzspannung zu verwenden. Ausserdem wurde bei Gefrierschran- ken und andern Tiefkuhlmöbeln schon vorgeschlagen, den Türrahmen, insbesondere dessen aus elastischem
Stoff bestehende Türabdichtung, durch einen elektrischen Heizwiderstand etwas anzuwärmen, um zu ver- hindern, dass die Türdichtung anfriert und beim Öffnen der Tür beschädigt wird. Ferner ist es im Kühl- schrankbau bekannt, Niedervoltlampen in Serie mit einem zum Austreiber eines Absorptionskühlsystems gehörenden Heizelement oder mit einer Sterilisationslampe zu schalten.
Da Glimmlampen nur eine schwache Leuchtkraft haben, müssen sie gut sichtbar angeordnet werden, um als Überwachungslampen ihren Zweck zu erfüllen. Glühfadenlampen mit ihrer viel höheren Leucht- kraft könnten demgegenüber bei noch gut ausreichender Sichtbarkeit ihrer Leuchtstrahlen auch versenkt und damit gegen Beschädigungen besser geschützt eingebaut werden, was auch insofern von Vorteil ist, als beim versenkten Einbau die glatte Aussenfläche des Kühlmöbels gewahrt bleiben kann.
In ihren Abmessungen kleine Glühfadenlampen, die bei geringer Leistungsaufnahme mit der Betriebsspannung des Kühlschrankes betrieben werden können, lassen sich jedoch kaum mit ausreichender Lebensdauer billig herstellen. Um nun trotzdem kleine Glühfadenlampen als Anzeigelampen für das Vorhandensein der Netzspannung bei Kühlschränken mit widerstandsbeheizter Türdichtung anwenden zu können, wird gemäss der Erfindung eine Niederspannungs-Glühfadenlampe in Reihe mit dem Heizwiderstand für die Türdichtung geschaltet. Infolge des Spannungsabfalls, der dabei im Heizwiderstand entsteht, ist es möglich, eine billige, kleine und dauerhafte Glühfadenlampe mit weit unter der Netzspannung liegender Betriebsspannung zu verwenden.
In der Zeichnung ist als Anwendungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein Gefrierschrank dargestellt.
Es zeigen : Fig. 1 den Gefrierschrank mit geöffneter Tür in räumlicher Darstellung ; Fig. 2 eine Teilansicht des Gefrierschrankes gesehen in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles II mit einem Ausschnitt ; Fig. 3 eine Teildraufsicht auf den Gefrierschrank mit Teilschnitten nach Linie III-III in Fig. 1 ; Fig. 4 ein Schaltschema für die elektrische Einrichtung des Gefrierschrankes.
Der Gefrierschrank l, dessen Tür mit 2 bezeichnet ist, enthält einen elektrischen Heizwiderstand 3, der auf der Innenseite des Schrankaussenmantels 4 um den ganzen Türrahmen 5 herum verlegt ist. Der stromdurchflossene Heizwiderstand wärmt den Türrahmen derart an, dass ein Festfrieren der an der Tür 2 befestigten elastischen Türabdichtung 6 am Türrahmen 5 verhindert wird.
Unterhalb der Tür 2 befindet sich eine mit einem Gitterrost versehene, abnehmbare Abdeckblende 7.
Hinter der Abdeckblende endet ein Ablaufrohr 8, unter dessen Mündung bei abgenommener Abdeckblende eine Schale 9 (strichpunktiert dargestellt) zum Auffangen des beim Abtauen des Gefrierschranks ablaufenden Wassers gestellt werden kann. In die Abdeckblende 7 ist eine Abdecklinse 10 eingesetzt, hinter der sich eine Kontrollampe 11 befindet. Die Linse ist mit einer das von der Kontrollampe 11 ausgestrahlte Licht nach oben brechenden Riffelung versehen. Als Kontrollampe wird eine Niederspannungsglühfadenlampe verwendet, die mit einem besonderen Befestigungsbügel 12 an der Frontwand 13 des Gefrierschrankee an- gebracht ist.
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Diese Glühfadenlampe mit einer Leistungsaufnahme von nur etwa 1 bis 2 Watt wird infolge der Grösse des vorgeschalteten Heizwiderstandes 3 nur mit 50 bis 80% ihrer Nennleistung belastet. Eine bei Nenn- spannung mit 1000 Stunden Brenndauer garantierte Lampe hat demzufolge bei der gemäss der Erfindung vorgesehenen Spannung eine 15 - 20 mal längere Lebensdauer. Dabei werden teuere Transformatoren oder ! unwirtschaftliche Vorwiderstände vermieden.
Die Wirkungsweise von Lampe und Heizung wird mit Hilfe des in Fig. 4 dargestellten Schaltschemas erläutert. Der Heizwiderstand 3 und die Kontrollampe 11 sind in Reihe unter Zwischenschaltung eines
Temperaturreglers 14 an das Stromnetz angeschlossen. In einem Parallelstromkreis liegt ebenfalls unter
Zwischenschaltung des Temperaturreglers 14 die Kühlmaschine 15am Netz. Wird durch das Netz dem Ge- frierschrank Strom zugeführt, so beginnt die Kältemaschine zu arbeiten, da bei höherer Temperatur im
Gefrierschrank der Schaltarm 16 und demgemäss der Stromlueis zur Kältemaschine geschlossen ist. Darauf- hin sinkt die Temperatur im Gefrierschrank, wodurch sich der Stössel 17 des in Fig. 4 angedeuteten Tempe- raturreglers 14 abwärts bewegt.
Erst nach einer bestimmten Laufzeit wird jedoch eine genügend tiefe
Temperatur erreicht, bei der ein am Stössel 17 sitzendes Anschlagstück 18 den Schaltarm 19 nicht mehr geöffnet hält. Die Kontrollampe 11 und die Rahmenheizung 3 werden dann durch den Schaltarm 19 ein- geschaltet. Beinoch weiterem Absinken der Temperatur wird der Schaltarm 16 für die Kältemaschine ge- öffnet, die dadurch abgeschaltet wird. Die Lampe 11 und die Rahmenheizung 3 bleiben jedoch weiterhin unter Spannung.
Steigt daraufhin die Temperatur wieder an, so wird der Motor der Kältemaschine 15 durch Anlegen des Schaltarms 16 an seinem Kontaktpunkt wieder in Betrieb gesetzt. Steigt die Temperatur noch weiter über eine bestimmte Temperatur hinaus an, so hebt schliesslich das Anschlagstück 18 den Schaltarm 19 von seinem Kontakt ab, so dass die Glühlampe erlischt.
Die leuchtende Glühfadenlampe zeigt also den normalen Betrieb des Kühlschrankes an. Sie erlischt bei zu hoher Temperatur im Kühlschrank - sei es bei laufendem Kälteaggregat oder bei seinem Still- stand-und dann, wenn die Netzspannung ausfällt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kühlmöbel, vorzugsweise Gefrierschrank, mit einem elektrischen Heizwiderstand zur Erwärmung des Türrahmens, insbesondere der elastischen Türrahmenabdichtung, sowie mit einer elektrischen Anzeige- lampe, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigelampe (11) eine in Reihe mit dem Heizwiderstand (3) geschaltete Niederspannungsglühfadenlampe (11) ist (Fig. 3 und 4).