AT219071B - Kühlmöbel, vorzugsweise Gefrierschrank - Google Patents

Kühlmöbel, vorzugsweise Gefrierschrank

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AT219071B
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Bosch Gmbh Robert
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    Kühlmöbel,   vorzugsweise Gefrierschrank 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kühlmöbel, vorzugsweise einen Gefrierschrank, mit einem elek- trischen Heizwiderstand zur Erwärmung des Türrahmens, insbesondere der   elastischen Tarrahmenabdich-   tung, sowie mit einer elektrischen Anzeigelampe. 



   Es ist bekannt, bei Kühlschränken eine an die Betriebsspannung des Stromversorgungsnetzes gelegte
Glimmlampe zur Anzeige vorhandener Netzspannung zu verwenden. Ausserdem wurde bei Gefrierschran- ken und andern   Tiefkuhlmöbeln   schon vorgeschlagen, den Türrahmen, insbesondere dessen aus elastischem
Stoff bestehende Türabdichtung, durch einen elektrischen Heizwiderstand etwas   anzuwärmen,   um zu ver- hindern, dass die Türdichtung anfriert und beim Öffnen der Tür beschädigt wird. Ferner ist es im Kühl- schrankbau bekannt, Niedervoltlampen in Serie mit einem zum Austreiber eines Absorptionskühlsystems gehörenden Heizelement oder mit einer Sterilisationslampe zu schalten. 



   Da Glimmlampen nur eine schwache Leuchtkraft haben, müssen sie gut sichtbar angeordnet werden, um als Überwachungslampen ihren Zweck   zu erfüllen. Glühfadenlampen mit ihrer viel höheren Leucht-   kraft könnten demgegenüber bei noch gut ausreichender Sichtbarkeit ihrer Leuchtstrahlen auch versenkt und damit gegen Beschädigungen besser geschützt eingebaut werden, was auch insofern von Vorteil ist, als beim versenkten Einbau die glatte Aussenfläche des Kühlmöbels gewahrt bleiben kann. 



   In ihren Abmessungen kleine Glühfadenlampen, die bei geringer Leistungsaufnahme mit der Betriebsspannung des Kühlschrankes betrieben werden können, lassen sich jedoch kaum mit ausreichender Lebensdauer billig herstellen. Um nun trotzdem kleine   Glühfadenlampen   als Anzeigelampen für das Vorhandensein der Netzspannung bei   Kühlschränken   mit widerstandsbeheizter Türdichtung anwenden zu können, wird gemäss der Erfindung eine   Niederspannungs-Glühfadenlampe in Reihe mit dem   Heizwiderstand für die Türdichtung geschaltet. Infolge des Spannungsabfalls, der dabei im Heizwiderstand entsteht, ist es möglich, eine billige, kleine und dauerhafte Glühfadenlampe mit weit unter der Netzspannung liegender Betriebsspannung zu verwenden. 



   In der   Zeichnung ist als Anwendungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein Gefrierschrank dargestellt.   



  Es zeigen : Fig. 1 den Gefrierschrank mit geöffneter Tür in räumlicher Darstellung ; Fig. 2 eine Teilansicht des Gefrierschrankes gesehen in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles II mit einem Ausschnitt ; Fig. 3 eine Teildraufsicht auf den Gefrierschrank mit Teilschnitten nach Linie   III-III   in Fig. 1 ; Fig. 4 ein Schaltschema für die elektrische Einrichtung des Gefrierschrankes. 



   Der Gefrierschrank   l,   dessen Tür mit 2 bezeichnet ist, enthält einen elektrischen Heizwiderstand 3, der auf der Innenseite des Schrankaussenmantels 4 um den ganzen Türrahmen 5 herum verlegt ist. Der stromdurchflossene Heizwiderstand wärmt den Türrahmen derart an, dass ein Festfrieren der an der Tür 2 befestigten elastischen Türabdichtung 6 am Türrahmen 5 verhindert wird. 



   Unterhalb der Tür 2 befindet sich eine mit einem Gitterrost versehene, abnehmbare Abdeckblende 7. 



  Hinter der Abdeckblende endet ein Ablaufrohr 8, unter dessen Mündung bei abgenommener Abdeckblende eine Schale 9 (strichpunktiert dargestellt) zum Auffangen des beim Abtauen des Gefrierschranks ablaufenden Wassers gestellt werden kann. In die Abdeckblende 7 ist eine Abdecklinse 10 eingesetzt, hinter der sich eine Kontrollampe 11 befindet. Die Linse ist mit einer das von der Kontrollampe 11 ausgestrahlte Licht nach oben brechenden Riffelung versehen. Als Kontrollampe wird eine Niederspannungsglühfadenlampe verwendet, die mit einem besonderen Befestigungsbügel 12 an der Frontwand 13 des   Gefrierschrankee an-   gebracht ist. 

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   Diese Glühfadenlampe mit einer Leistungsaufnahme von nur etwa 1 bis 2 Watt wird infolge der Grösse des vorgeschalteten Heizwiderstandes 3 nur mit 50 bis 80% ihrer Nennleistung belastet. Eine bei Nenn- spannung mit 1000 Stunden Brenndauer garantierte Lampe hat demzufolge bei der gemäss der Erfindung vorgesehenen Spannung eine 15 - 20 mal längere Lebensdauer. Dabei werden teuere Transformatoren oder ! unwirtschaftliche Vorwiderstände vermieden. 



   Die Wirkungsweise von Lampe und Heizung wird mit Hilfe des in Fig. 4 dargestellten Schaltschemas erläutert. Der Heizwiderstand 3 und die Kontrollampe 11 sind in Reihe unter Zwischenschaltung eines
Temperaturreglers 14 an das Stromnetz angeschlossen. In einem Parallelstromkreis liegt ebenfalls unter
Zwischenschaltung des Temperaturreglers 14 die Kühlmaschine 15am Netz. Wird durch das Netz dem Ge- frierschrank Strom zugeführt, so beginnt die Kältemaschine zu arbeiten, da bei höherer Temperatur im
Gefrierschrank der Schaltarm 16 und demgemäss der   Stromlueis zur Kältemaschine geschlossen ist. Darauf-   hin sinkt die Temperatur im Gefrierschrank, wodurch sich der Stössel 17 des in Fig. 4 angedeuteten Tempe- raturreglers 14 abwärts bewegt.

   Erst nach einer bestimmten Laufzeit wird jedoch eine genügend tiefe
Temperatur erreicht, bei der ein am Stössel 17 sitzendes Anschlagstück 18 den Schaltarm 19 nicht mehr geöffnet hält. Die Kontrollampe 11 und die Rahmenheizung 3 werden dann durch den Schaltarm 19 ein- geschaltet. Beinoch weiterem Absinken der Temperatur wird der Schaltarm 16 für die Kältemaschine ge- öffnet, die dadurch abgeschaltet wird. Die Lampe 11 und die Rahmenheizung 3 bleiben jedoch weiterhin unter Spannung. 



   Steigt daraufhin die Temperatur wieder an, so wird der Motor der Kältemaschine 15 durch Anlegen des Schaltarms 16 an seinem Kontaktpunkt wieder in Betrieb gesetzt. Steigt die Temperatur noch weiter über eine bestimmte Temperatur hinaus an, so hebt schliesslich das Anschlagstück 18 den Schaltarm 19 von seinem Kontakt ab, so dass die Glühlampe erlischt. 



   Die leuchtende Glühfadenlampe zeigt also den normalen Betrieb des Kühlschrankes an. Sie erlischt bei zu hoher Temperatur im   Kühlschrank - sei   es bei laufendem Kälteaggregat oder bei seinem Still- stand-und dann, wenn die Netzspannung ausfällt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Kühlmöbel,   vorzugsweise Gefrierschrank, mit einem elektrischen Heizwiderstand zur Erwärmung des   Türrahmens, insbesondere der elastischen Türrahmenabdichtung, sowie   mit einer elektrischen Anzeige- lampe, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigelampe (11) eine in Reihe mit dem Heizwiderstand (3) geschaltete Niederspannungsglühfadenlampe (11) ist (Fig. 3 und 4).

Claims (1)

  1. 2. Kühlmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Heizwiderstand (3) und Glühfaden- lampe (11) derart bemessen sind, dass letztere nur mit 50-80% ihrer Nennspannung belastet wird.
    3. Kühlmöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Glühfadenlampe (11) mit einer geringen Leistung, vorzugsweise zwischen l und 2 Watt, verwendet wird.
    4. KühImöbel nach den Ansprüchen 1 bis 3, mit einer ausserhalb des Bereichs der Kühlschranktür et- wa in der Ebene ihrer Aussenfläche angeordneten, vorzugsweise mit. Durchbrechungen versehenen, ab- nehmbaren Abdeckblende, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühlampe (11) an der Aussenwand des eigent- lichen Kühlmöbels (1) hinter der Abdeckung (7) angeordnet ist, die an der betreffenden Stelle mit einer EMI2.1 der Glühlampe (11) ausgehende Licht möglichst bis zu einer zu seiner Austrittsrichtung senkrechten Richtung gebrochen wird (Fig. I und 2).
    5. Kühlmöbel nach Anspruch 4 mit einer unterhalb der Tür angeordneten Abdeckblende und einer darin vorgesehenen Streuoptik für das aus der Kontrollampe austretende Licht, gekennzeichnet durch eine EMI2.2
AT492460A 1959-07-11 1960-06-27 Kühlmöbel, vorzugsweise Gefrierschrank AT219071B (de)

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