AT218810B - Getriebe mit stufenloser Drehzahleinstellung der Abtriebswelle - Google Patents

Getriebe mit stufenloser Drehzahleinstellung der Abtriebswelle

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AT218810B
AT218810B AT490560A AT490560A AT218810B AT 218810 B AT218810 B AT 218810B AT 490560 A AT490560 A AT 490560A AT 490560 A AT490560 A AT 490560A AT 218810 B AT218810 B AT 218810B
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AT
Austria
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transmission
output shaft
wheel body
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rotatable wheel
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AT490560A
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Simeon Holdener
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Simeon Holdener
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  Getriebe mit stufenloser Drehzahleinstellung der Abtriebswelle   DieErfindung   betrifft ein Getriebe mit stufenloser Drehzahleinstellung der Abtriebswelle mittels eines mit   veränderlicher Drehzahl antreibbaren Radkörpers,   der über einen auf einem Exzenter der Antriebswelle drehbar gelagerten Übertragungskörper mit der Abtriebswelle in Getriebeverbindung steht. 



   Bei bisher bekannten solchenGetrieben wird der drehbare Radkörper beispielsweise durch einen Elektromotor gesteuert, um seine Drehzahl zu verändern. Solche steuerbaren Elektromotoren haben jedoch einen beschränkten Regelbereich und sind verhältnismässig teuer. Ferner ist bei den bekannten Getrieben der drehbare Radkörper mittels Kugellagern am Getriebegehäuse gelagert. Eine derartige Lagerung des drehbaren Radkörpers am Gehäuse ergibt einen umständlichen und unzweckmässigen Aufbau des Getriebes. 



   Um diese Nachteile zu beheben, ist beim Getriebe gemäss der Erfindung der   drehbare Radkörper   durch einen vom Stillstand bis zu einer Höchstdrehzahl schaltbaren hydrostatischen Tourenregler beeinflussbar und er ist auf der Antriebswelle zwischen der Lagerung derselben und dem Exzenter gelagert. 



  Der hydrostatische Tourenregler ermöglicht hiebei einen nicht begrenzten, grossen Schaltbereich. Ferner ermöglicht die Lagerung des drehbaren Radkörpers auf der Antriebswelle einen einfachen, leistungsfähigen Aufbau des Getriebes. 



   Zwar ist es an sich auch schon bekanntgeworden, einen drehbaren Radkörper durch einen hydrostatischen Tourenregler zu beeinflussen, jedoch handelt es sich hiebei nicht um ein solches Getriebe, bei dem die Antriebswelle einen Exzenter aufweist, auf dem ein Übertragungskörper gelagert ist, über welchen der drehbare Radkörper auf die Abtriebswelle einwirkt, sondern es handelt sich um ein Planetenradgetriebe, bei welchem ein drehbarer Radkörper über ein Schneckenradgetriebe beeinflusst wird. Es handelt sich somit um eine ganz andere Getriebeart von verhältnismässig kompliziertem Aufbau. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einem Axialschnitt dargestellt. 



   In dem   linkenTei11   des   zweiteiligen Getriebegehäuses l,   2 Ist mittels eines Kugellagers 3 und eines Doppelnadellagers 4 die Antriebswelle 5 drehbar gelagert. Am freien Ende der Antriebswelle 5 Ist ein Exzenterzapfen 6 gebildet, auf dem mittels eines Doppelnadellagers 7 ein Übertragungskörper 8 drehbar gelagert ist. Dieser Übertragungskörper 8 besitzt eine Innenverzahnung 9, die mit einem   Aueenzahn-   kranz 10 in Eingriff steht, der an einem drehbaren Radkörper 11 gebildet ist. Dieser Radkörper 11 Ist mittels eines Doppelnadellagers 12 auf der Antriebswelle 5 zwischen dem zu seiner   Lagerung d1enendenDoP"'-   pelnadellager 4 und dem Exzenter 6 drehbar gelagert.

   Der Radkörper 11 trägt eine Aussenverzahnung 13 mit der ein Abtriebszahnrad 14 eines hydrostatischen   Tourenreglers   in Eingriff steht. Der   Übertragungsköt-   per 8 ist ferner mit einer Aussenverzahnung 15 versehen, die mit einem Innenzahnkranz 16 der Abtriebs welle 17 in Eingriff steht, dip mittels eines Kugellagers 18 und eines Nadellagers   1. 9 1mGehäwetell   2 gelagert ist. 



   Beim dargestellten Getriebe ist angenommen, dass die   beiden Aussenverzahnungen   10 und 15 je 35 Zähne und die beiden Innenverzahnungen 9 und 16 je 40 Zähne   hauban.   Wenn ferner der Radkörperll als stillstehend angenommen wird, so entsteht bei jeder Umdrehung der Antriebswelle 5 zwischen den Ver. lhnungen 9 und 10 bzw. 15 und 16 eine Verdrehungsdifferenz von je fünf Zähnen.   Zusammen   

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 ergibt sich somit eine Drehverstellung von zehn Zähnen, was in bezug auf die Verzahnung 16 der Abtriebswelle 17 von 40 Zähnen eine Reduktion der Tourenzahl zwischen Antriebswelle 5 und Abtriebswelle 17 von   4 : 1   ergibt. Bei stillstehendem Radkörper 11 würde das Getriebe somit als einfaches Reduk-   tionsgetriebe wirken.    



   Das beschriebene Getriebe wird jedoch zusammen mit einem hydrostatischen Tourenregler angewendet. Ein solcher Tourenregler weist z. B. zwei Kolbenmaschinen auf, von denen die eine als Pumpe und die andere als Motor wirkt, wobei die von der Pumpe geförderte Flüssigkeit zum Antrieb des Motors dient. 



  Vorteilhaft sind die Kolben der beiden Kolbenmaschinen radial gerichtet und wirken mit je einem Kurbelzapfen oder Exzenter zusammen. Dabei ist die Exzentrizität des Kurbelzapfens der einen Kolbenmaschine verstellbar. um die geförderte Flüssigkeitsmenge und dadurch das   Übersetzungsverhältnis stufenlos   verändern zu können. Ein solcher Tourenregler ist   z. B.   in den Fig. 2 und 3 der Schweizer Patentschrift Nr. 334055 dargestellt und in bezug auf diese Figuren beschrieben.   Dieser Tourenregler   ist vom Stillstand bis zu einer Höchstdrehzahl kontinuierlich schaltbar. Das Abtriebszahnrad 14 dieses Tourenreglers steht, wie in der Zeichnung dargestellt ist, mit dem drehbaren Radkörper 11 in Eingriff. 



   Wenn nun angenommen wird, dass der Abtriebswelle 17 ein Drehwiderstand entgegengesetzt wird, bis diese Welle stillsteht, währenddem sich die Antriebswelle weiterdreht, so wird der diehbare Radkörper 11 im entgegengesetzten Drehsinn gedreht, wie sich sonst die Welle 17 drehen würde. Das Getriebe und der hydraulische Tourenregler befinden sich somit   im Leerlaufzustan. Wenn vondie el11 Zustand aus-   
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 als die Leerlaufdrehzahl eingestellt werden. Diese Einstellung des Tourenreglers kann beliebig bis zum Stillstand des Radkörpers 11 und unter Umständen noch über dessen Drehrichtungswechsel hinaus erfolgen, was einer Steigerung der Drehzahl der Welle 17 gegenüber der normalen Hauptgetriebeuntersetzung   gleichkommt. Die Drehzahl der Abtriebswelle 17   kann somit beliebig gesteuert werden.

   Beim Zusammenbau   des dargestellten Getriebes   mit einem Tourenregler wird die Hauptbelastung durch das Getriebe übertragen, während dem Tourenregler hinsichtlich der Belastungsübertragung nur sekundäre Bedeutung zukommt. Es können daher stufenlos regulierbare Getriebe in beliebigen Grössen und für allerhöchste Leistungen gebaut werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Getriebe mit stufenloser Drehzahleinstellung der Abtriebswelle mittels eines mit veränderlicher Drehzahl antreibbarem Radkörpers, der über einen auf einem Exzenter der Antriebswelle drehbar gelagerten   Übertragungskörper   mit der Abtriebswelle in Getriebeverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbare Radkörper (11) durch einen vom Stillstand bis zu einer Höchstdrehzahl schaltbaren hydrostatischen Tourenregler beeinflussbar ist und auf der Antriebswelle (5) zwischen der Lagerung (4) derselben und dem Exzenter (6) gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Getriebe nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass der drehbare Radkörper (11) einen Aussenzahnkranz (10) aufweist, der mit einem Innenzahnkranz (9) des Übertragungskörpers (3) in Eingriff steht, und dass ferner der Übertragungskörper einen Aussenzahnkranz (15) besitzt, der mit einem an der Antriebswelle (17) gebildeten Innenzahnkranz (16) in Eingriff steht.
    3. Getriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet dassderdrehbareRadkörper (11) auCer dem mit dem Übertragungskörper (8) in Eingriff stehenden Aussenzahnkranz (10) noch eine Aussenverzahnung (13) von grösserem Durchmesser aufweist, welche durch eineAusnehmung des zweiteiligen Gehäuses (l, 2) reicht und mit einem Abtriebszahnrad (14) des Tourenwandlers in Eingriff steht.
AT490560A 1960-05-16 1960-06-27 Getriebe mit stufenloser Drehzahleinstellung der Abtriebswelle AT218810B (de)

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