AT218711B - Abdichtungsstreifen - Google Patents
AbdichtungsstreifenInfo
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Description
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Abdichtungsstreifen
Zum Abdichten von Überlappungen zwischen Isolier-und Abdeckbahnen hat man bisher flüssige Klebemittel in Form von Lösungen oder Schmelzen benutzt. Zum Aufkleben der Bahnen auf die Unterlagen wurden ebenfalls Klebemittel benutzt. Diese Arbeitsweise stösst jedoch auf Schwierigkeiten, wenn die Isolier- und Abdeckbahnen aus Polyisobutylen, Isobutylengemischen, Polyvinylchlorid, Neoprenu. ähnL kautschukartigen Kunstmassen bestehen. Da diese Klebemittel vor allem gut an dem Untergrund haften müssen, ist es schwer, geeignete Massen zu finden, die auch an den kautschukartigen Kunstmassen haften.
Dieser Schwierigkeit kann man jedoch begegnen, wenn die Abdeckbahnen selbst Einlagen aus Fasern, z. B. aus Glasgewebe enthalten. In diesem Fall kann man heisses Bitumen oder Bitumenlösungen zum Verkleben mit dem Untergrund benutzen. Diese Kleber wirken dadurch, dass sie sich mit dem Glasgewebe einerseits und anderseits mit der Unterlage (Beton) gut verbinden.
Diese bekannten Kleber sind jedoch nicht geeignet, um Überlappungen der als Dachhaut oder Isolierschicht dienenden Bahnen abzudichten, weil sie nicht an Polyisobutylen und den andern kautschukartigen Kunststoffen haften. Man hat deshalb an den Überlappungsstellen eine Abdichtung in der Weise versucht, dass man die Bahnen an den Überlappungsstellen mit Lösungsmitteln zum Quellen brachte und anschlie- ssend durch Einwirkung von Druck und Wärme miteinander verband. Diese Quellschweissung ist aber ziemlich umständlich und vor allem in geschlossenen Räumen schwer durchführbar.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Abdichtungsstreifen zum Zwischenlegen zwischen Isolier-
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durch gekennzeichnet, dass die Streifen auf den zum Anlegen an die Isolier - und Abdeckbahnen bestimmten Stellen Klebeschichten tragen, die auch in der Kälte, z. B. noch bei einer Temperatur von-300 C unter Druck Klebe- und Abdichtungsvermögen mit den Bahnen zeigen und die bei den klimatisch vorkommenden Temperaturen weder abfliessen noch spröde werden, z. B. Klebeschichten aus niedermolekularem Polyisobutylen oder Isobutylengemischen oder aus niedermolekularem Polyvinylchlorid mit wenig oder nichtflüchtigen Weichmachern, gegebenenfalls zusammen mit Füllstoffen und andern ähnlichen Zusätzen, bestehend.
Diese Forderung schliesst die Bedingung ein, dass bei Inanspruchnahme der kautschukartigen Bahnen auf Zug sich die Abdichtungsschicht etwas verformt und dass ihre Zugfestigkeit geringer ist als die Kraft, die notwendig ist, um die Isolierhaut zu dehnen. Dadurch wird eine sehr grosse Widerstandsfähigkeit der Isolierschicht im Fall etwaigen Reissens und Bewegungen des Untergrundes erreicht, die neben der völligen Dichtheit an den Überlappungsstellen von grösster wirtschaftlicher Bedeutung ist.
Als Weichmacher kann beispielsweise Dioctylphthalat Verwendung finden. Hiezu können noch weiter übliche Zusätze kommen, insbesondere Füllstoffe, wie Russ, Schiefermehl, Quarzmehl, Kieselkreide, Kaolin u. dgl. Ferner können die Abdichtungsstreifen auch noch Kunststoffe, Gewebe und sonstige flächenartige Einlagen enthalten, die keine Klebeeigenschaften mit den eigentlichen Abdeckbahnen zeigen.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 einen Schnitt durch eine Abdichtungsstelle an der Über-
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fen 3 an der Überlappungsstelle zwischen die abgeschrägten Bahnen gelegt und durch Andrücken in Richtung des Pfeiles 4 wird ein dichter Abschluss erreicht. Mit 5 und 5a sind die Klebeschichten bezeichnet,
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mit denen die beiden Bahnen 1 und 2 auf der Unterlage 6, z. B. Beton, befestigt sind.
In Fig. 2 besteht der Abdichtungsstreifen 3 an der Überlappung aus einer Klebeschicht 7, in der sich noch ein Gewebe oder eine nicht klebende Kunststoffschicht 8 eingebettet befindet.
Um ein Zusammenkleben der Abdichtungsstreifen, die zweckmässig in Form von Rollen hergestellt, gelagert und befördert werden, zu vermeiden, empfiehlt sich die Zwischenlegung von Abdeckfolien, die nur lose'an den Klebschichten haften und vor Gebrauch von den Abdichtungsstreifen abgerissen werden. Solche Abdeckfolien können z. B. aus hochmolekularem Polyvinylchlorid bestehen, dessen Adhäsion an der Klebeschicht, z. B. durch Bestäubung mit Talkum mehr oder weniger verringert sein kann.
Fig. 3 zeigt in perspektivischer Darstellung eine derartige Rolle eines solchenAbdichtungsstreifens 3, wobei mit 9 die Abdeckfolie bezeichnet ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Abdichtungsstreifen zum Zwischenlegen zwischen Isolier-und Abdeckbahnen aus Polyisobutylen, Isobutylengemischen, Polyvinylchlorid, Neopren u. ähnl. kautschukartigen Kunstmassen an Überlappungsstellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen auf den zum Anlegen an die Isolier- und Abdeckbahnen (1, 2) bestimmten Stellen Klebeschichten tragen, die auch in der Kälte, z. B. noch bei einer Temperatur von-300 C unter Druck Klebe- und Abdichtungsvermögen mit den Bahnen zeigen und die bei den klimatisch vorkommenden Temperaturen weder abfliessen noch spröde werden, z. B.
Klebeschichten aus niedermolekularem Polyisobutylen oder Isobutylengemischen oder aus niedermolekularem Polyvinylchlorid mit wenig oder nichtflüchtigen Weichmachern, gegenenfalls zusammen mit Füllstoffen und andern ähnlichen Zusatzen, bestehend.
Claims (1)
- 2. Abdichtungsstreifen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen (7) noch Einlagen (8) aus Kunststoffen, Geweben od. dgl. enthalten, die keine Klebeeigenschaften mit den eigentlichen Abdeckbahnen zeigen.3. Abdichtungsstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese Streifen in an sich bekannter Weise eine einseitig lose anhaftende Abdeckfolie (9) tragen, die kurz vor Gebrauch abgerissen wird.
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