AT218646B - Widerstandselektrische Würstchensiedevorrichtung - Google Patents

Widerstandselektrische Würstchensiedevorrichtung

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AT218646B
AT218646B AT877060A AT877060A AT218646B AT 218646 B AT218646 B AT 218646B AT 877060 A AT877060 A AT 877060A AT 877060 A AT877060 A AT 877060A AT 218646 B AT218646 B AT 218646B
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electrode
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Duerkoppwerke Ag
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Description


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    Wid erstands elektrische Würstchensiedevorrichtung    
Bei Würstchensiedevorrichtungen, in denen die Würstchen mittels des durchgeleiteten elektrischen Stromes erhitzt werden, ist es bekannt, das oder die Würstchen in senkrechter Lage in einen im Gestell gelagerten Behälter einzusetzen, der am Boden eine feste Elektrode aufweist, auf der das untere Ende des oder der Würstchen aufliegt, wogegen eine in einer Gleitvorrichtung des Gestells geführte bewegliche Gegenelektrode zum Herbeiführen des widerstandselektrischen Siedevorganges von oben auf das obere Ende des oder der Würstchen abgesenkt wird. Das sich während des Erhitzens ausdehnende bzw. streckende Würstchen schaltet den Strom selbsttätig ab. Die Würstchen werden dabei nicht verletzt.

   Ausser einer solchen Vorrichtung gibt es   Würstchenerhitzer, bei denen   die beiden Elektroden von beiden Enden der Würstchen her in diese gesteckt werden, also die Würstchen verletzen. 



   Der Würstchensieder nach der Erfindung arbeitet nach der ersterwähnten Art, jedoch ist erfindungsgemäss der Würstchenbehälter an dem geschlossenen Gestell ausrückbar, zweckmässig kippbar gelagert, und er wird nach dem Zurückführen in das Gehäuse mittels einer Sperrvorrichtung in dieser Lage festgehalten, während gleichzeitig eine weitere Sperrvorrichtung gelöst wird, so dass sich die obere Elektrode selbsttätig in den Würstchenbehälter und auf das obere Ende des oder der Würstchen absenken kann. Für die Bedienung des Gerätes ist nur notwendig, die Würstchen in den Behälter zu stecken und diesen an das Gestell des Gerätes heranzudrücken. Dadurch wird die obere Elektrode auf das Würstchen gesenkt. Gleichzeitig wird eine Speicherkraft aufgezogen, z.

   B. ein Gewicht, das zum Herausheben der Elektrode aus dem Würstchenbehälter dient, wenn das Würstchen heiss ist. Zum Sichern des Würstchenbehälters in seiner für das Erhitzen der Würstchen bestimmten senkrechten Lage dienen eingeschaltete Sperrorgane, die nach erfolgter Erhitzung wieder freigegeben werden, so dass der Würstchenbehälter mit den erhitzten Würstchen sich vorbewegen,   z. B.   kippen kann und zugänglich wird. 



   Die Zeichnung stellt die Erfindung beispielsweise unter Fortlassung des Gehäuses dar, durch das das Gerät gegen unbefugten Zugang gesichert ist. Lediglich der   Würstchenbehälter   wird nach dem   Vorkippen   zugänglich. 



   Fig.   1   zeigt das Gerät in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung bei vorgekipptem   Würstehenbehäl-   ter und hochgezogener Elektrode, Fig. 2 bei herangekipptem Würstchenbehälter zum Absenken der oberen Elektrode. Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten, davon Fig. 3 in grösserem Massstab. Fig. 1 und 2 stellen das Gerät im wesentlichen etwa in der Hälfte der natürlichen Grösse dar. Fig. 5 und 6 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung in zwei entgegengesetzten Seitenansichten. 



   Das Gestell des Gerätes besteht nach Fig.   1 - 4   aus dem Sockel a und einem von ihm aufragenden Ständer e. Am Sockel a ist bei   b' ein Fuss b angelenkt,   der einen Rand b" zum Einstellen des Würstchenbehälters c und eine Schiene d trägt. Diese besitzt am oberen Ende eine Klammer d" und einen federnden Haltebügel d'. Wird dieser abgezogen, dann lässt sich der Würstchenbehälter c, der in der Regel aus einem Glasrohr c'mit geschlossenem Boden besteht, aus dem Rand b"herausziehen. An der Rückseite der Schiene d ist eine Leiste 6 angeordnet mit einer schrägen Auflauffläche   6'am   oberen Ende und einem schrägen Ablauf 6" unten, um etwa aus dem Würstchenbehälter c beim Herausnehmen der Würstchen tropfendes Wasser abzufangen und seitlich abzuleiten.

   Eine Kontaktfeder c" am Boden des Würstchenbehälters c führt zu dem Kontaktanschluss c'der von dem Verteiler   q"Strom   erhält. In dem Würstchenbehälter c können metallene Hilfsstützen 7 eingesetzt sein, um auch kürzere Würstchen erhitzen zu können. 



   Am Ständer e ist senkrecht ein Schlitten f geführt, der sich mit einer Stange   f nach   oben verlängert 

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 und an dieser über eine Brücke   g" die obere   Elektrode g trägt, die für das Auflegen auf die Würstchen einen Korb   g'aus   Blattfedern, Draht   od. dgl. tragen kann. Am Ständer   e ist bei k'ein Hebel k gelagert, an dem bei   k"eine   Kulisse   l   angreift. In ihrem Schlitz führt sich ein an der Schiene d befestigter Zapfen l', der am äusseren Ende eine Rolle   l" trägt.   An der Kulisse 1 ist bei m'eine Klinke m gelagert, die sich mit einem von einer Laufleiste m" abgebogenen Zahn m  in der abgekippten Lage des Würstchenbehälters c vor die Rolle 1" legt und damit die abgekippte Lage sperrt.

   Die Klinke m ist an ihrem Ende durch ein Gelenk n" mit dem Hebel n verbunden, der bei n  am Sockel a schwenkbar gelagert ist. Am Hebel n ist der Kern   o'des   Magneten o bei   0" angelenkt.   



   Der Hebel k führt sich auf einem Bogen p, der bei   p'am   Ständer e und bei   p"am   Sockel a befestigt ist. Dieser trägt ausserdem den Stromverteiler q"und Kontaktfedern q'. Am Hebel k ist eine Kontaktbrücke q angeordnet. Schwingt der Hebel k nach unten (Fig. 2), dann schliesst seine Kontaktbrücke q zwischen den Kontaktfedern   q'den   Strom und schaltet damit die Stromzuleitung für das ganze Gerät ein. An den Verteiler   q"istauch der Kontakte'am Würstchenbehälter   c mittel-oder unmittelbar durch ein nicht gezeichnetes Kabel angeschlossen. 



   Eine am Sockel a befestigte Stange r trägt oben ein Joch   r ,   in dem die beiden Rollen   r'und r"ge-   lagert sind, während sich auf der Stange r das Gewicht s führt. Über die Rolle r'läuft das Seil s', das mit einem Ende am freien Ende des Hebels k bei   k    und mit seinem andern Ende bei s"am Gewicht s befestigt ist. Unter dem Gewicht s führt sich auf der Stange r auch die lose Fussplatte   t".   Über die Rolle   r" läuft   das Seil t. Es greift mit einem Ende durch eine senkrechte Aussparung des Gewichtes s an der losen Fussplatte   t" bei t'an   und ist mit seinem andern Ende bei u' (Fig. l) mit dem Schlitten f an dessen Arm u verbunden. 



   Am Ständer e ist bei   i'eine   Klinke i gelagert, die über einen Zapfen   d    an der Schiene d des   Würst-   chenbehälters c einklinken kann. In ihren Bereich greift ein Anschlag i" am Schlitten f, wenn sich dieser in seiner oberen Lage (Fig. l) befindet, so dass der Anschlag-in dieser Lage die Klinke i ausheben kann. Auf der Rückseite des Ständers e ist bei   e' (Fig. 4)   eine Klinke h gelagert, die mit einem Haken   h'hinter   den Ständer e greift und dadurch in ihrer Vorbewegung begrenzt ist und nach vorn mit einem Haken h" in den Schwingbereich der Schiene d greift. 



   Die am Schlitten f sitzende aufsteigende Stange f'greift durch eine doppelte Brücke w, w'   (Fig. 3).   



  Die Brückensteg w, w'bestehen aus Isolierstoff. An der oberen Brücke   w'sind   zwei Kontakte   x, x' ange-   schlossen, die für sich getrennt sind. Sie können überbrückt werden durch eine Metallplatte y, die lose auf der Stange   f'geführt   ist und unter der eine auf die Stange   f geschobene   Buchse   y'aus   Isolierstoff liegt, die von der Stange f'durch Reibung mitgenommen wird. Die Buchse   y'ist   in der Höhe so bemessen, dass sie in normaler Lage die Kontaktscheibe y im Abstand unter den Kontakten   x, x' hält, so dass also   die beiden Kontakte x und   x'nicht überbrückt   sind. 



   Ausserdem greift die Stange f'durch eine Leiste x", die auf der linken seitlichen Stütze   w" geführt   ist und mit ihrem freien Ende auf einem Exzenter z ruht, das bei   z'an   einem Arm   w    des unteren Brük- , kensteges w gelagert   ist. MittelsdesExzentersz   kann durch einen nicht gezeichneten Drehgriff, der ausserhalb des Gehäuses auf der Welle z'sitzt, die Leiste z"verschieden hoch angehoben werden und damit auch die Buchse y', so dass der Abstand der Kontaktscheibe y von den beiden Kontakten   x, x' entsprechend   den unterschiedlichen Wurstarten eingestellt werden kann. Unterhalb des Brückensteges w ist noch eine Feder x" auf die Stange f'geschoben lediglich zu dem Zweck, den Schlitten f bei seiner Aufwärtsbewegung   ab-   zubremsen. 



   Die Wirkungsweise des Würstchensieders ist folgende :
Für das Einsetzen der zu erhitzenden Würstchen in den Würstchenbehälter c befindet sich dieser in der vorgekippten Lage   (Fig. l), in   der auch sämtliche Stromverbindungen noch offen sind. Die zu erhitzenden Würstchen werden in den mit Wasser gefüllten   Würstchenbehälter   c gesteckt und dieser von Hand gegen den Ständer e herangekippt, was entgegen einem gewissen Widerstand möglich ist, der jedoch von Hand leicht überwunden werden kann. Bei der Schwingbewegung des Würstchenbehälters c drückt dieser mittels der Rolle l"über die Klinke m und die Kulisse   l   den Hebel k nach unten, da die Rolle l", mit ihren an der Schiene d befestigten Zapfen l'noch vor dem Sperrhaken m  der Klinke m   liegt.

   Beim Abwärtsschwingen   des Hebels k zieht dieser über das Seil s'das Gewicht s hoch. In der untersten Stellung schliesst der Hebel k mittels seiner Kontaktbrücke q die Kontaktverbindung   q'und   damit alle Stromverbindungen des Gerätes. 



  Sobald der Würstchenbehälter c mit seiner Schiene d am Ständer e zum Anschlag kommt, drückt er die Klinke h zurück und der Schlitten f fällt in seine untere Lage, wobei er über die Stange   f die   Elektrode g   in den Würstchenbehälter   gleiten lässt, bis diese mit ihrem Korb g'auf dem Würstchen zur Anlage kommt. Damit gibt der Schlitten f auch die Klinke i frei, die über den Anschlag   d    einfällt und den Würstchen- 

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 sieder c in der herangekippten Lage (Fig. 2) festhält. Bei der Abwärtsbewegung des Schlittens f hebt dieser über das Seil t die Sockelplatte t"mit an, bis diese unter dem aufgezogenen Gewicht s ihren Anschlag findet (Fig.   2).   



   Die Erhitzung der Würstchen mittels des durchgeleiteten Stromes benötigt in der Regel nicht länger als etwa 15 - 20 Sekunden. In dieser Zeit dehnen sich die Würstchen aus bzw. strecken sie sich um einige Millimeter. Dadurch wird die Elektrode g um das entsprechende Mass mit der Stange f angehoben. 



  Dieser Hub genügt, um die beiden Kontakte x, x'durch die Scheibe y zu überbrücken. Damit erhält der Magnet o Strom, der den Kern 0'anzieht und den Hebel n nach unten schwenkt, der über die Gelenkverbindung n" die Klinke m aushebt, so dass der Haken   m    am rechten Ende der Laufleiste m" von der 
 EMI3.1 
 das oben befindliche Gewicht s sich senkt und mit dem Seil s'den Hebel k anhebt, weil die Kulisse 1 von ihrer Sperrung durch die Rolle l" frei wird und auf dem Zapfen l'gleitet.   Der Hebel   k löst die Stromver- bindung bei q, q', und das fallende Gewicht s drückt die Sockelplatte t" mit nach unten. Dabei zieht das
Seil t den Schlitten f mit der Stange   f und   der Elektrode g aufwärts in die Stellung nach Fig. 1, also die Elektrode   g'aus   dem Behälter c ganz heraus. 



   Beim Hochgehen des Schlittens f trifft sein Anschlag i" unter die Klinke i, die angehoben wird und den Anschlag   d    freigibt. Dadurch kann der Würstchenbehälter c unter seinem Eigengewicht wieder aus dem nicht gezeichneten Gehäuse heraus in die Stellung nach   Fig. 1   kippen. Diese Schwingbewegung kann in geeigneter Weise gedämpft werden, damit sie nicht zu plötzlich, sondern nur langsam erfolgt. Dazu kann   z. B.   eine geeignete Bremse dienen, die, wie in   Fig. 1   angedeutet, aus einem Faltenrohr 5 mit Ein- lassventil besteht. Das Faltenrohr 5 greift bei   5'an   der Schiene d und bei 5" am Ständer e an.

   Schliess- lich klinkt in der herausgekippten Stellung des Würstchenbehälters c die Rolle l" wieder hinter den Ha- ken   m    der Laufleiste m" ein, so dass bei dem nächstfolgenden Arbeitsgang, bei dem der Würstchenbe- hälter c wieder an den Ständer e herangekippt wird, auch der Hebel k für den Aufzug des Gewichtes s mit- genommen wird. 



   Die Höhenlage der Elektrode g wird durch die Länge der Würstchen bestimmt und kann demgemäss eine verschiedene sein. Davon bleibt die Lage der Auslösevorrichtung, die von der Kontaktscheibe y und der unter ihr befindlichen   Isolierbuchse   y'gebildet wird, unbeeinflusst. Die unterschiedlichen Längen der zu erhitzenden Würstchen haben somit keine Einwirkung auf die Auslösevorrichtung, so dass diese bei jeder   Höhenlage   der Elektrode g wirksam bleibt. 



   Die Zeit des Stromdurchganges zur Erhitzung der Würstchen lässt sich verkürzen, wenn der Stromfluss für die Elektroden über einen Transformator abgezweigt wird, durch den sich die Netzspannung in ge- wünschter Weise erhöhen lässt. 



   Da bei dem selbsttätigen Arbeiten des Gerätes, bei dem die Abschaltung des Stromes durch die Elek- troden durch die Ausdehnung des Würstchen bewirkt wird, die obere der Elektroden aus dem Würstchenbehälter herausgezogen wird und der   Würstchenbehälter   vorkippt, können Tropfen an der oberen Elektrode in das Gerät gelangen und es in unerwünschter Weise beschädigen. Deshalb ist der   Würstchenbehälter   mit einer Fangschale versehen, die entsprechend lang gehalten ist, so dass sie auch bei vorgekipptem Würst- chenbehälter noch unter die hochgezogene obere Elektrode greift, von dieser abfallende Tropfen aufnimmt und in den Würstchenbehälter zurückleitet. Auch sind die sonst üblichen Sicherungen, wie   z. B.   



  Eingangsicherung   u.   dgl. eingebaut. Dieses Beispiel zeigen Fig. 5 und 6. 



   Vom Gehäuse ist der Boden   a'mit   der Vorderwand a" teilweise angedeutet. Auf dem Boden   a'ist   ein
Sockel a befestigt, an dem bei   b'der Würstchenbehälter   c angelenkt ist, so dass er so weit vorkippen kann, dass er für das Einstecken der   Würstchen   und das Herausnehmen nach ihrer Erhitzung zugänglich ist. Die untere Elektrode c'ist in üblicher Weise an die Schaltleiste i angeschlossen, zu der auch die Hauptstromleitung nach Einschaltung eines   Haup : schalters   geleitet ist. Auf dem Sockel b des Würstchenbehälters stützt sich das Glas   c" bzw.   der   Würstchenbehälter   entsprechend ab. Er enthält die untere Elektrode   c'.   



  In das Glas c" ist eine Schale d mit ihrem Stutzen d'eingesetzt, die durch den Ansatz d" so weit in das Gerät greift, dass die Verlängerung d" unter die hochgezogene Elektrode   g'zu   liegen kommt, wenn der Würstchenbehälter vorgekippt ist, damit von der Elektrode g'ablaufende Tropfen in das Glas   c"zu-   rückgeleitet werden. 



   Die obere Elektrode   g'bildet   das Ende des entsprechend langen Bügels g, g", der durch die Stange f' verlängert ist. Diese führt sich   milleinem   Leitschieber   f am   Ständer   e. Der Schieber f hat   den seitlich vorragenden Zapfen f", unter den die bei l'am Ständer e gelagerte Klinke   l   greift, um die Elektrode g'in ihrer oberen aus dem   Würstchenbehälter   c vollständig herausgezogenen Lage zu halten. Am Gegenarm l" der Klinke   l   ist ein Bremshebel n angesetzt, der unter die Rolle   h'greift,   die vom Motor h aus betrieben 

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 wird.

   Die an ihr gehaltene Schnur   s'läuft über   die Rolle r und ist am Schieber f befestigt, so dass die Elektrode g'mittels   mittelsihrer Stange f'hochgezogen werden kann,   wenn die Kontaktgabe bei x, y erfolgt. Diese wird dadurch bewirkt, dass die Stange   f den   auf ihr mit Reibung gehaltenen Blechwinkel y beim Strekken der Würstchen durch die Erhitzung anhebt und bei x Kontakt gibt, wodurch der Motor h Strom erhält 
 EMI4.1 
 angedeutet. 



   Zwischen dem Würstchenbehälter c und dem Ständer e ist der Puffer 5 geschaltet, der bei   5'am     Würstchenbehälter   c angelenkt ist und die Bewegungen des   Würstchenbehälters   c bremst, so dass sie nicht ruckweise erfolgen. In den durch den Transformator k gegenüber der Netzspannung höher gespannten Strom ist eine Lampe o eingeschaltet, die das Gerät von innen beleuchtet, so dass, da der Würstchenbehälter c vorn ein Fenster hat, von aussen ersichtlich   ist, ob im Behälter c   ein Würstchen eingesetzt ist. Der Lampe o ist ein Widerstand 0'vorgeschaltet, damit der durch den Transformator k höher gespannte Netzstrom von etwa 340 bis 380 Volt durch den Widerstand 0'wieder auf die   Netzspannung herab gedrückt   wird und Lampen üblicher Art Verwendung finden können. 



   Am Ständer e ist bei   p'ein   Hakenhebel p angelenkt, in den der Zapfen p  der Leiste   p"des   Würstchenbehälters c greift, wenn dieser aus seiner vorgekippten Stellung   zurückgedrückt   ist, so dass er in der zurückgedrückten Stellung erhalten bleibt. Es kann noch ein Thermostatschalter u eingebaut sein, der in den Strom des Transformators k eingeschaltet ist und sich schliesst, wenn der   Snomdurchlass   zu lange, etwa über   15 - 20   Sekunden dauert, was vorkommen kann, wenn z. B. Würstchen mitsehr widerstandsfähiger   Kunstnaut   zu erhitzen sind. 



   Der Arbeitsgang des Gerätes ist folgender :
Durch Druck auf einen äusseren nicht gezeichneten Knopf am Gehäuse a'erhält der Motor h Strom und zieht die Schnur s'und damit den Schieber   f der   oberen Elektrode g'an. Der Schieber f greift mit seinem Haken f" unter den Hebel p und hakt ihn aus, so dass der   Würstchenbehälter   c frei wird und unter seinem Gewicht oder einer Feder vorkippt. Er ist dann von aussen für das Einsetzen der Wurst zugänglich. 



  Bei dem Vor kippen des Würstchenbehälters c gibt   die beir'befestigte Stange'r den Kippschalter   q frei, der bei   q'am   Ständer e gelagert ist und mit seinem Gegenarm   q"in   den Bereich der Stange r greift. Dieser Hauptschalter schliesst den Strom des Gerätes ganz ab, so dass beim Hantieren am Gerät zum Einführen und Herausnehmen der Würstchen kein Kurzschluss entstehen   kann. Da sich die Elektrode g'in   der oberen Stellung befindet, ist die Öffnung des Glases c" frei und es kann nach Einfüllung von Wasser ein Würstchen beliebiger Grösse und Stärke eingesetzt werden. Danach wird der Würstchenbehälter c von Hand zurückgedrückt, bis sein Arm   p"mit   dem Haken p  in den Hakenhebel p einschnappt und zurückgehalten wird. 



  Damit wird auch der Schalter q durch die Stange r wieder eingeschaltet. Beim Zurückdrücken des   Wurst"     chenbehälters   c stösst sein Arm m gegen den Hebel   l,   der den Schieber f der oberen Elektrode g'freigibt, die sich nunmehr bis auf das eingesetzte Würstchen bzw. dessenoberes Ende senkt, wie in Fig. 5 angedeutet. Zugleich ist der durch den Transformator k gehende Strom höherer Spannung eingeschaltet, der nun über die Elektroden   c'und g'das Würstchen passiert.

   Dieses erhitzt   sich dabei und dehnt sich um ein geringes Mass von einigen Millimetern aus, hebt durch die Stange   f den   Kontakt y, der bei x den Stromkreis für den Motor h schliesst und durch die Rolle   h'mit   der Schnur s'die Elektrode g'den Schieber f hochzieht, bis diese mit dem Zapfen   f am   Hebel   l   einklinkt. Der über die Leiste i angeschlossene Stromkreis des Transformators k und der Elektroden c', g' wird abgeschaltet. 



   Beim Hochgehen der Elektrode g'trifft ihr Schieber f den   Hakenhebel p, der bei p    ausklinkt und den   Würstchenbehälter   c freigibt, der nunmehr wieder vorkippen kann, so dass sich das heisse Würstchen entnehmen lässt. Ist versehentlich kein Würstchen eingesetzt und das Gerät wird trotzdem eingeschaltet, dann trifft die im Würstchenbehälter c niedergehende Elektrode   g'mit   ihrem Schieber f auf den Arm t des bei t'gelagerten Kippschalters t", der den Strom vollständig abschaltet, so dass kein Schaden entstehen kann. 



  Beim Herausfahren des Würstchenbehälters c mit dem heissen Würstchen kann sich ein Summerton einschalten, so dass auch akustisch ein Zeichen gegeben wird, dass das Würstchen heiss ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE ; 1. Widerstandselektrische Würstchensiedevorrichtung mit einem das Würstchen in senkrechter Lage erhitzenden, in einem Gestell geführten und der Würstchenform angepassten Behälter, sowie mit einer am Boden des Behälters angeordneten festen Elektrode, auf der das untere Ende des Würstchen aufliegt, mit einer in einer Gleitvorrichtung des Gestells geführten beweglichen Gegenelektrode, die zum Herbeiführen des widerstandselektrischen Siedevorganges von oben auf das obere Ende des Würstchen abgesenkt wird, <Desc/Clms Page number 5> und mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Abschalten des elektrischen Stromes, wenn das Würstchen sich während des Erhitzens ausdehnt, dadurch gekennzeichnet, dass der Würstchenbehälter (c) am Gestell (a, e)
    vorbewegbar gehalten ist und nach dem Heranbewegen in die eingeschobene Lage (Fig. 2, 5 und 6) mittelseinerSperrvorrichtung (i, d , bzw. p, p ) in dieser Lage festgehalten wird, während gleichzeitig eine weitere Sperrvorrichtungj m) gelöstwird, so dass sich die obere Elektrode (g') selbsttätig in den Würstchenbehälter (c) und auf das obere Ende des Würstchen absenken kann.
    2. Wurstchensiedevorrichiungnach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Würstchenbehälter (c) am Gestell (a) (bei b') kippbar gelagert ist.
    3.. Würstchensiedevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein die obere Elektrode (g, g') tragender Schlitten (f) während seiner durch das sich streckende Würstchen ausgelösten Aufwärtsbewegung die den Würstchenbehälter (c) in senkrechter Stellung haltende Sperrvorrichtung EMI5.1
    4. Würstchensiedevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippbewegung des Würstchenbehälters (c) in die Arbeitslage (Fig. 2) zum Aufziehen einer Speicherkraft (Gewicht s) ausgenutzt wird, die nach erfolgter Erhitzung der Wurst die obere Elektrode (g') völlig aus dem Würstchenbehälter (c) hebt.
    5. Würstchensiedevorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Anheben der oberen Elektrode (g') infolge der Ausdehnung des Würstchens bei der Erhitzung dazu ausgenutzt wird, einen Magnet (o) unter Strom zu setzen, der eine in den Aufzug der Speicherkraft (Gewicht s) eingeschaltete Klinke (m) aushebt, so dass die hiedurch ausgelöste Speicherkraft (Gewicht s) den elektrischen Strom ausschaltet und den die obere Elektrode (g. g') tragenden Schlitten (f) aufwärts bewegt.
    6. Würstchensiedevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippbewegung des Würstchenbehälters (c) in seine abgekippte Lage durch eine Bremse (5) verlangsamt wird.
    7. Würstchensiedevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Würstchenbehälter (c) mit einem die Speicherkraft aufziehenden Hebel (k) durch eine Kulisse (l) verbunden ist, an der auch die Sperrklinke (m) angelenkt ist.
    8. Würstchensiedevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromanschluss für die Elektroden (c', g') über einen Transformator (k) abgezweigt ist, so dass die Würstchen mit höherer Spannung als der Netzspannung erhitzt werden können.
    9. Würstehensiedevorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Füll- öffnung des Würstchenbehälters (c) mit einer Fangschale (d) bis unter die obere Elektrode (g') greift, wenn diese aufgezogen und der Würstchenbehälter (c) vorgekippt ist.
    10. Würstchensiedevorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass in den Weg des Leitschiebers (f) der oberen Elektrode (g') nahe ihrem unteren Endweg ein Ausschalter (t") liegt, der den Strom abschaltet, wenn der Würstchenbehälter (c) kein Würstchen enthält.
    11. Würstchensiedevorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in den Stromweg des Transformators (k) eine Lampe (o) eingeschaltet ist, die bei arbeitenden Elektroden (c', g') aufleuchtet und durch einen vorgeschalteten Widerstand (o') Netzspannung erhält.
    12. Würstchensiedevorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der ausfahrende Würstchenbehälter (c) den Strom z. B. über einen Kippschalter (q) abschaltet.
    13. Würstchensiedevorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der ausfahrende Würstchenbehälter (c) einen Summerton einschaltet.
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