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<tb>
<tb> Analyse <SEP> 1 <SEP> : <SEP> Sio2 <SEP> 5, <SEP> 4 <SEP>
<tb> Al2O3 <SEP> 14, <SEP> 6 <SEP>
<tb> Fe2O3 <SEP> 16, <SEP> 8 <SEP>
<tb> MgO <SEP> 16, <SEP> 9 <SEP>
<tb> Cr2O3 <SEP> 47,CaO
<tb>
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<tb>
<tb> Analyse <SEP> 2 <SEP> : <SEP> Si02 <SEP> 6, <SEP> - <SEP>
<tb> Al2O3 <SEP> 15, <SEP> 7 <SEP>
<tb> Fe2O3 <SEP> 16, <SEP> 1 <SEP>
<tb> MgO <SEP> 17, <SEP> 4 <SEP>
<tb> Crus <SEP> 45, <SEP> 1
<tb> CaO
<tb>
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<tb>
<tb> ta-PuAnalyse <SEP> 3 <SEP> : <SEP> SiO2 <SEP> 5,2
<tb> Al0'14, <SEP> 4 <SEP>
<tb> Fep3 <SEP> 17, <SEP> 0 <SEP>
<tb> MgO <SEP> 16, <SEP> 8 <SEP>
<tb> Cru3 <SEP> 47, <SEP> 4
<tb> CaO
<tb>
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Durch die Abtrennung des Feinanteiles lässt sich also bei diesem Chromerz keine Verbesserung der chemischen Zusammensetzung und des ta-Punktes erreichen.
Nach der Erfindung wird nun vorgeschlagen, das Chromerz mit Kalk oder solchen beim Brennen liefernden Verbindungen zu vermischen, dann vorzugsweise bei Temperaturen von etwa 16000C zu brennen, anschliessend auf eine Korngrösse von etwa unter 4 mm Durchmesser zu zerkleinern und nachfolgend das Gut unter 0, 2 mm abzutrennen.
Der Kalk kann dabei sowohl als CaO als auch als Speckkalk, Kalkstein, Dolomit usw. zugesetzt werden.
Die Brenntemperatur des Gemisches soU so hoch liegen, dass der Kalk mit dem SiOz und den Magnesiumsilikaten reagiert. Im allgemeinen reichen Brenntemperaturen von 16000C vollkommen aus.
Die zuzusetzende Menge an Kalk (CaO) richtet sich nach der Menge der Verunreinigungen im Chrom-
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abgesättigt wird.
Zerkleinert wird das gebrannte Gut zweckmässig auf unter. 4 mm Durchmesser. So wurde z.B. ein Chromerz mit der Zusammensetzung wie in Analyse 1 angegeben, mit Dolomit vermischt.
Das Gemisch hatte die Zusammensetzung
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<tb>
<tb> Analyse <SEP> 4: <SEP> SiO2 <SEP> 4,7
<tb> AljOg <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP>
<tb> FeOg <SEP> 14, <SEP> 4 <SEP>
<tb> MgO <SEP> 19, <SEP> 9 <SEP>
<tb> Cr2O3 <SEP> 39, <SEP> 7 <SEP>
<tb> CaO <SEP> 9, <SEP> 2 <SEP>
<tb>
Dieses Gemisch wurde dann bei Temperaturen von 1600 C 4 Stunden gebrannt, anschliessend auf unter 4 min Durchmesser zerkleinert und nachfolgend das Korn unter 0, 2 mm Durchmesser abgetrennt.
Das Korn unter 0, 2 mm, welches 17,2% der Gesamtmasse ausmachte, wies die chemische Zusammensetzung von
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<tb>
<tb> Analyse <SEP> 5 <SEP> : <SEP> SiO2 <SEP> 5,5
<tb> Al2O3 <SEP> 14,6
<tb> Fe203 <SEP> 14,1
<tb> MgO <SEP> 21, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Cr203 <SEP> 33,4
<tb> CaO <SEP> 10,8
<tb>
auf. Aus diesem Korn gefertigte Prüfkörper hatten einen ta-Punkt von 1480 C.
Das Korn von 0, 2-4 mm Durchmesser, welches 82,8% der Gesamtmasse ausmacht, hatte dagegen eine chemische Zusammensetzung von
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<tb>
<tb> Analyse <SEP> 6: <SEP> SiO2 <SEP> 2,7
<tb> Alpes <SEP> 15,3
<tb> FOg <SEP> 14, <SEP> 6 <SEP>
<tb> MgO <SEP> 17, <SEP> 8 <SEP>
<tb> Cr2O3 <SEP> 44,2
<tb> CaO <SEP> 5, <SEP> 5 <SEP>
<tb>
Der ta-Punkt von aus diesem Korn gefertigten Prüfkörpern lag bei 15400C.
Errechnet man rückwärts aus den Analysen 5 und 6 die Zusammensetzung des Gemisches aus Chromerz und Dolomit, ergibt sich folgende chemische Zusammensetzung :
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<tb>
<tb> Analyse <SEP> 7 <SEP> : <SEP> SiO <SEP> 3, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Al2O3 <SEP> 15, <SEP> 2
<tb> Fie205 <SEP> 14,5 <SEP>
<tb> MgO <SEP> 18, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Cri <SEP> 03 <SEP> 42, <SEP> 3 <SEP>
<tb> CaO <SEP> 6, <SEP> 5 <SEP>
<tb>
Der SiO-, MgO- und CaO-Anteil ist also erheblich kleiner als er nach Analyse 4 sein müsste.
Daraus ergibt sich, dass bei der Zerkleinerung und Absiebung des gebrannten Gemisches (Analyse 4) ein erheblicher Anteil der die niedrige Druckerweichung des Chromerzes verursachenden Verunreinigungen als feinster Staub in den für Zerkleinerung und Absiebung von mineralischem Gut gesetzlich vorge- schriebenen Entstaubungsanlagen verloren geht.
Durch die Erfindung ist es also möglich, die den niedrigen ta-Punkt von Chromerz und chromerzhaltigen Steinen und Massen bewirkenden Verunreinigungen zu einem erheblichen Teil aus dem Chromerz zu entfernen und den ta-Punkt von cbromerzhaltigen Gegenständen beträchtlich zu erhöhen. Solches gilt nicht nur für Chromerz, welches durch Zerkleinerung und anschliessender Abtrennung des Feinkornes unter 0, 2 mm Durchmesser nicht ausreichend zu reinigen ist, sondern für jedes Chromerz.
Mit der Abtrennung des Kornes unter 0, 2 mm Durchmesser vom gebrannten und dann zerkleinerten Chromerz-Kalk-Gemisch geht ein Teil des Chromerzes verloren. Um solches zu vermeiden, wird in weiterer Ausbildung der Erfindung das abgetrennte Gut unter 0, 2 mm mit Salzsäure behandelt, dann ausgewaschen und dem Grobkorn wieder zugegeben.
Als zweckmässige Behandlungstemperatur erwies sich dabei eine solche von etwa 60 bis 70 C. Die notwendigen Behandlungszeiten müssen von Fall zu Fall ermittelt werden. Sie sind dabei abhängig von der Menge und der Art der im Chromerz enthaltenen Verunreinigungen und der Konzentration der Salzsäure.
Das Chromerz nach Analyse 5 wies nach der Behandlung mit Salzsäure folgende chemische Zusammensetzung auf
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<tb> Analyse <SEP> 8: <SEP> SiO. <SEP> 1,4
<tb> Al2O3 <SEP> 17, <SEP> 5
<tb> FO, <SEP> 16, <SEP> 4
<tb> CaO
<tb> MgO <SEP> 16, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Cr <SEP> 49,-
<tb>
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werden.
Die durch die Salzsäurebehandlung aus dem Chromerz-Feinkorn herausgelöste Menge betrug 5, 2 o, bezogen auf die Gesamtmasse. Durch die HCl-Behandlung des Feinkornes (Analyse 5) und Beimischung des gereinigten Feinkornes (Analyse 8) zu dem Grobkorn (Analyse 6) kann also der durch die erforderliche Reinigung der gebrannten, zerkleinerten Mischung aus Chromerz und Dolomit (Analyse 4) bedingte Verlust von 17,2go bei Abtrennung des Feinkornes auf 5, 2% erniedrigt werden.
Es ist auch möglich, das gesamte gebrannte und zerkleinerte Gemisch aus Chromerz und Kalk mit Salzsäure zu behandeln.
Dabei wurde aus der gebrannter und zerkleinerten Mischung aus Chromerz und Dolomit (Analyse 4) ein Gut m't der chemischen Zusammensetzung
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<tb>
<tb> Analyse <SEP> 9 <SEP> : <SEP> Si02 <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP>
<tb> AJ, <SEP> 0s <SEP> 15, <SEP> 4 <SEP>
<tb> Fie, <SEP> 0, <SEP> 15, <SEP> 5 <SEP>
<tb> CaO
<tb> MgO <SEP> 16, <SEP> 9 <SEP>
<tb> Cr <SEP> 49, <SEP> 9
<tb>
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