AT217766B - Pflanztöpfe für die Anzucht von Pflanzen - Google Patents

Pflanztöpfe für die Anzucht von Pflanzen

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AT217766B
AT217766B AT940659A AT940659A AT217766B AT 217766 B AT217766 B AT 217766B AT 940659 A AT940659 A AT 940659A AT 940659 A AT940659 A AT 940659A AT 217766 B AT217766 B AT 217766B
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Austria
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plant
pot
pots
plant pots
growing plants
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Hermann Helfert
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Hermann Helfert
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  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pflanztöpfe für die Anzucht von Pflanzen 
Die Erfindung betrifft Pflanztöpfe für die Anzucht von Pflanzen mit festem, unbeschädigtem Topf- ballen, die in einer Platte aus glattem, dünnem, wasserundurchlässigem Material, vorzugsweise aus
Kunststoff, zusammenhängend vereinigt sind. 



   Die bekannten   Pflanztöpfe   dieser Art haben als im wesentlichen kegelstumpfförmige Vertiefungen in der Platte etwa die Form und Grösse üblicher Blumentöpfe. Die Tiefe der   Pflanztöpfe   liegt in der gleichen
Grössenordnung wie deren oberer Durchmesser. 



   Werden diese Pflanztöpfe ineinandergesteckt, so ergibt sich der Nachteil eines starken Verklemmen, weil die vorzugsweise aus Kunststoff hergestellten Töpfe ganz gleichmässig sind und genau ineinander pas- sen. 



   Um dieses lästige Verklemmen zu vermeiden, ist auf der inneren Bodenfläche jedes Pflanztopfes ein das Wasserabzugsloch umgebender Ringsteg angeformt. Dieser Ringsteg verhindert beim Ineinanderstecken ein Verklemmen der Pflanztöpfe, weil der Boden des oberen Topfes auf den Ringsteg des unteren Topfes stösst, bevor ein Verklemmen eintritt. Die Platten mit den   Pflanztöpfen   können daher durch Ineinander- stecken leicht gestapelt und wieder voneinander getrennt werden. 



   Es kann ferner in der Mitte der Bodenfläche ein das Abzugsloch nach oben verlängerndes Röhrchen angeformt sein, das über den Ringsteg hinausragt. 



   Der Ringsteg bzw. das Röhrchen ergeben ausser der Verhinderung des Verklemmens noch zwei wesent- liche Wirkungen :
Einerseits wird verhindert, dass die Wurzeln der itn Pflanztopf wachsenden Pflanze durch das in der
Bodenfläche vorhandene Abzugsloch nach aussen in den Untergrund wachsen, sich darin verankern und beim Aufnehmen der Pflanztöpfe abgerissen werden. Die auf Grund des natürlichen Geotropismus nach unten wachsenden Wurzeln werden durch den Ringsteg bzw. das Röhrchen abgelenkt, wachsen im Topf eine gewisse Zeit im Kreise und stellen ihr Wachstum in dieser Richtung ein, sobald sie keine Nahrung mehr finden. Die Folge davon ist eine verstärkte Bildung von Seitenwurzeln und eine geschlossene Durchwurzelung des Ballens.

   Ausserdem ergibt sich die Erhaltung eines kleinen Wasservorrates für die Pflanze im Pflanzentopf, so dass die Erde im Topf nicht so leicht wie bisher bei bodenebenem Abzugsloch völlig austrocknen kann. 



   Aus kulturtechnischen Gründen wird das bei üblichen Blumentöpfen gewählte Grössenordnungsverhältnis Tiefe des Topfes zu oberem Durchmesser = 1 : 1 dahingehend geändert, dass die Tiefe   des-pflanz-   topfes grösser ist als dessen oberer Durchmesser und der obere Teil der Wandung des an sich kegelstumpfförmigen Pflanztopfes gegen den unteren Teil der Wandung stärker geneigt ist. 



   Jede plattenförmige Vorrichtung ist an allen Aussenrändern mit einer durchgehenden sickenartigen Vertiefung versehen. Im Gebrauch werden die Vorrichtungen so nebeneinandergelegt, dass die sickenartigen Vertiefungen ineinandergreifen und damit die aneinandergefügten Platten in ihrer Oberfläche eine völlig geschlossene Einheit bilden, die luft- und wasserundurchlässig ist. Dies wirkt sich besonders dahingehend wachstumfördernd aus, dass die natürliche oder künstlich erzeugte aufsteigende   Bodenwänno   die einzelnen Pflanztöpfe kontinuierlich umspülen muss, ohne nach oben entweichen zu können. 



   Der Umfang der Erfindung wird nicht verlassen, wenn den Pflanztöpfen entsprechende Einzeltöpfe fabrikationsmässig aus dem gleichen glatten, dünnen, wasserundurchlässigen Material mit den Merkmalen der Erfindung hergestellt werden. 



   Die- Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     Fig.1   zeigt einen Schnitt durch die Pflanztöpfe zweier   aneinandergefügter   plattenförmiger Vorrichtungen ; Fig. 2 ist eine Draufsicht auf eine gebrochen dargestellte Vorrichtung ; Fig. 3 veranschaulicht einen Schnitt durch den Boden eines Pflanztopfes in grösserem Massstab. 



   In die plattenförmige Vorrichtung sind die topfähnlichen Vertiefungen 1 eingepresst, von denen jede am Aussenrand der Bodenfläche eine ringförmige Aussparung 2 hat. Auf der inneren Bodenfläche jedes Pflanztopfes 1 ist ein Ringsteg 3 um das Abzugsloch und ein Röhrchen 4 auf dem Abzugsloch angeformt. 



  Alle Aussenränder der plattenförmigen Vorrichtung sind mit einer sickenartigen Vertiefung 5 versehen, die einen bündigen Abschluss beim Aneinandersetzen der plattenförmigen Vorrichtungen ermöglicht. Ausserdem ist der obere Teil 6 der Wandung jedes Pflanztopfes 1 gegen den unteren Teil der Wandung stärker geneigt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. In einer Platte aus glattem, dünnem, wasserundurchlässigem Material, vorzugsweise aus Kunststoff, zusammenhängend vereinigte Pflanztöpfe für die Anzucht von Pflanzen mit festem, unbeschädigtem Topfballen, dadurch gekennzeichnet, dass auf der inneren   Bodenfläche   jedes Pflanztopfes   (1)   ein das Wasserabzugsloch umgebender Ringsteg (3) angeformt ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte der Bodenfläche ein das Abzugsloch nach oben verlängerndes Röhrchen (4) angeformt ist, das über den Ringsteg (3) hinausragt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Aussenrand der Bodenfläche jedes Pflanztopfes (1) eine ringförmige Aussparung (2) angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte an allen Aussenrändern mit einer sickenartigen Vertiefung (5) versehen ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil der Wandung (6) jedes an sich kegelstumpfförmigen Pflanztopfes (1) gegen den unteren Teil der Wandung stärker geneigt ist.
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