AT217216B - Kontroll- bzw. Sortiervorrichtung - Google Patents

Kontroll- bzw. Sortiervorrichtung

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AT217216B
AT217216B AT571459A AT571459A AT217216B AT 217216 B AT217216 B AT 217216B AT 571459 A AT571459 A AT 571459A AT 571459 A AT571459 A AT 571459A AT 217216 B AT217216 B AT 217216B
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Blanicke Strojirny Np
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kontroll-bzw. Sortiervorrichtung 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 symmetrischen Eingängen des Differential-Gleichspannungsverstärkers zugeführt wird. Als Arbeitswiderstand der Kompensationsphotozelle wird ein Spannungsteiler eingeschaltet, und die von ihm in geeigneter Grösse abgeleitete Kompensationsspannung wird dem zweiten Eingang des Verstärkers zugeführt. Der verstärkte Spannungsunterschied der beiden Eintrittspannungen beherrscht beim Erreichen des Nullwertes 
 EMI2.1 
 kungen und auch von den Schwankungen der Verstärkung gemacht. 



   Ein praktisches Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. l schematisch das Prinzip der ganzen Einrichtung samt Schaltschema, Fig. 2 das Prinzip des Ausgleiches   der Eingangsspannungsschwächung.   Fig. 4 dasselbe   beiSpeis11llg   der Glühbirne durch Wechselstrom und   Fig. 3   die Verstärkungscharakteristik des Verstärkers darstellt. 



   Die Glühbirne G (Fig. 1) beleuchtet die Kugel K, und das zurückgeworfene Licht fällt durch den Spalt der Blende Cl auf die Funktionsphotozelle   Fr. Direkt von der Glühbirne   fällt das zerstreute Licht auch durch 
 EMI2.2 
 
Mittiometer    PI   als Arbeitswiderstand seriengeschaltet. Diesem werden die Spannungen für die beiden Eingänge des symmetrischen Differentialverstärkers Z entnommen. Dieser Verstärker hat die Eigenschaft, dass die Ausgangsspannung zwischen den symmetrischen Ausgängen   l,   2 die verstärkte Differenz beider Eingangs- 
 EMI2.3 
 



   Sofern der Ausgang 1 des Verstärkers Z gegenüber dem Ausgang 2 positiv ist, führt den Strom nur die rechte Hälfte der Triode   E, während   die linke Hälfte blockiert ist. Wird der Ausgang 2 gegenüber dem Ausgang l positiv, so übernimmt in dem Augenblick, wo die Ausgangsspannung gleich Null ist, das linke System der Triode   E.   den Strom, belastet das linke System des Kippkreises der Triode E4 und kippt diesen um. Die Kugel ist als fehlerhaft bezeichnet. 



   Während des Kugelaustausches wird mittels einer Nocke der Kontakt D, welcher den Kippkreis in die ursprüngliche Lage zurückbringt, gelöst, falls die vorhergehende Kugel als fehlerhaft bezeichnet wurde, und verhindert ein wiederholtes Kippen bis zum Anfang einer weiteren Sortierperiode. 



   Der Kippkreis der Triode   E beherrscht   mittels einer Gleichstromkopplung eine weitere Elektronenröhre, in deren Anodenkreis der Magnet der Sortierklappe eingeschaltet ist. 
 EMI2.4 
 stellt, dass diese der Spannung an dem Funktionseingang bei einer Fehlergrösse entspricht, welche gerade an der Grenze der verlangten Sortierempfindlichkeit liegt. 



   In Fig. 2a ist die Spannung el an dem Funktionseingang dargestellt, welche einer guten Oberfläche der Kugel entspricht, und die Spannung   el ' an   dem Funktionseingang, die der   Fehlergrasse   an der   Sortiergreh-   ze entspricht, und endlich die durch das Potentiometer eingestellte Spannunge2. Die Bedingung für die Empfindlichkeitsgrenze ist    e'= e,.   
 EMI2.5 
 
Fig. 2b80%. 



   Dann gilt wiederum die Bedingung für die   Empfindlichkeitsgrenze :   
 EMI2.6 
 und allgemein : 
 EMI2.7 
 
Die Einstellung der Sortierempfindlichkeit wird durch die Schwankung nicht beeinflusst. 



   In Fig. 3 ist die Verstärkungscharakteristik des Differentialverstärkers dargestellt. 



   Der vollständige photoelektrische Ausgleich besteht bei dieser Vorrichtung sogar auch dann, wenn die Speisung der   Glühbirne   durch Wechselstrom erfolgt. In diesem Falle ist dann der Lichtstrom nicht ganz   gleichmässig,   sondern schwankt mit einer Frequenz von 100 Hz (wenn der Speisestrom 50 Hz aufweist). 



  Dann ist auch die Funktionsspannung und die Ausgleichsspannung gewellt. Der Prozentsatz der Wellung beider Spannungen ist jeweils gleich, denn sie entstammen der gleichen Lichtquelle. In Fig. 4 ist ein Fall 

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 dargestellt, wo der Spannungsmittelwert   e   durch das Potentiometer auf 50 % des Spannungsmittelwertes    e 1   eingestellt ist. Dann gilt stets auch für den augenblicklichen Wert, dass    e-0,   5 ei.

   Das Aussortieren der Kugel in die fehlerhaften entsteht in irgendeinem Augenblick dann, wenn der Fehler eine Abnahme der Spannung   e1   auf den Spannungswert ez bewirkt, d. h. jeweils um 0, 5    ei, d. i. stets   um den gleichen Pro- 
 EMI3.1 
    e1'Ein vollständiger Ausgleich   tritt allerdings nicht nur für den Fall    ez 0,   5    e1   ein, sondern für den ganzen Empfindlichkeitsbereich,   d. h. für   die Spannung    e   im Bereich 
0 < e2 < el 
Die beschriebene Vorrichtung hat weiter folgende Vorteile : das Umkippen des Kippkreises und somit auch die Sortierung tritt in den Wendepunkt der Verstärkungscharakteristik des Differentialverstärkers,   d. h.   in ihrem linearsten Teil, ein.

   Die ganze Einrichtung arbeitet sowohl bei dauernder als auch bei augenblicklicher Schwächung des zurückgeworfenen Lichtstroms vollkommen gleich und eignet sich daher sehr gut für die Sortierung von weichen Kugeln. 



   An den Verstärkerausgang 1, 2 ist der Indikator I angeschlossen, nach welchem leicht der Verstärker Z geeicht und somit auf statische Art die richtige Empfindlichkeit eingestellt werden kann. 



   Der Kippkreis wird bei der Null-Ausgangsspannung des Verstärkers Z,   d. h.   in dem Wendepunkt der Verstärkungscharakteristik sehr genau beherrscht. An den Punkt 3 (Fig. 1) kann eine weitere Elektronenröhre angeschlossen werden, welche gleich wie die Röhre E3 geschaltet ist und durch einen   andem   Kontrollvorgang, beispielsweise die Kontrolle der Form der Kugel, gesteuert wird. Beide Kontrollarten wirken ganz unabhängig voneinander auf den Kippkreis. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kontroll- bzw. Sortiervorrichtung mit einer Lichtquelle und zwei Photozellen, wobei die Intensität des die eine Photozelle (Funktionsphotozelle) beleuchtenden Lichtstroms durch die zu kontrollierenden Gegenstände entsprechend dem Grad ihrer zu kontrollierenden Eigenschaft beeinflusst wird, während die zweite Photozelle (Ausgleichsphotozelle) von der Lichtquelle unmittelbar beleuchtet wird, und die Ausgangsströme der beiden Photozellen derart zueinander in Beziehung gesetzt sind, dass das resultierende, die Kontrolle ermöglichende bzw.

   die Sortierung auslösende Signal unabhängig von allfälligen Lichtintensitätsschwankungen   oder-änderungen   ist, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise die Spannungen an den Arbeitswiderständen der beiden Photozellen den   symmetrieeingängen   eines Dif-   ferential-G1eichstromverst1 ! rkers (Z) zugeführt werden   und dass   die verstärkte Austrittsspannungsdifferenz an   den Symmetrieausgängen (1, 2) bei Erreichung des Nullwertes einen Kippkreis umkippt, wodurch ein Sortier- oder Kontrollvorgang ausgelöst wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Kippkreis von einer der Anoden einer Doppeltriode (EJ mit gemeinsamem Kathodenwiderstand (R) beherrscht wird, wobei an die Gitter der Triode Symmetrieausgänge (1,2) des Differentialverstärkers (Z) angeschlossen sind.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kippkreis auch durch weitere Doppeltrioden (Eg) von andern Kontrollstellen beherrscht wird, wobei sämtliche Kontrollstellen in ihrer Wirkung auf den Kippkreis voneinander unabhängig sind.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitswiderstand einer derPhetozellen (Fk) als einPotentiometer (P ) ausgebildet ist, durch welches die Empfindlichkeit der ganzen Einrichtung auf die Intensität des auf die Funktionsphotozelle (Ff) einfallenden Lichtstromes geregelt werden kann.
AT571459A 1959-08-03 1959-08-03 Kontroll- bzw. Sortiervorrichtung AT217216B (de)

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