AT217177B - Tragelement, vorzugsweise für ausladende Lasten - Google Patents

Tragelement, vorzugsweise für ausladende Lasten

Info

Publication number
AT217177B
AT217177B AT686859A AT686859A AT217177B AT 217177 B AT217177 B AT 217177B AT 686859 A AT686859 A AT 686859A AT 686859 A AT686859 A AT 686859A AT 217177 B AT217177 B AT 217177B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
support element
spar
support
holding member
element according
Prior art date
Application number
AT686859A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter-Joachim Guellert
Original Assignee
Dieter-Joachim Guellert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dieter-Joachim Guellert filed Critical Dieter-Joachim Guellert
Application granted granted Critical
Publication of AT217177B publication Critical patent/AT217177B/de

Links

Landscapes

  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tragelement, vorzugsweise für ausladende Lasten 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Tragelement, vorzugsweise für ausladende Lasten, wie Regalbretter, Kästen od. dgl., das an einem insbesondere senkrecht stehenden Holm, wie einem Rohr, einer Stange od. dgl,, festlegbar, gegenüber diesem verschieb-und verdrehbar sowie durch Kippen vom Holm lösbar ist, mit einem oberen hakenförmigen Teil den Holm   teilweise umfasst und   sich mit einem unten liegenden Teil am Holm abstützt, wobei einer dieser beiden Teile durch ein Halteglied gegen den Holm gepresst wird. 



  Derartige Tragelemente sind bekannt. Solange sie durch eine ausladende Last belastet sind, verharren sie in der Stellung, in der sie am Holm festgelegt werden. Stösst man dagegen von unten her gegen ein solches Tragelement, dann rutscht dieses längs des Holmes herab, wenn man nicht-wie ebenfalls bekannt-am Holm Mittel vorsieht, die dieses Abrutschen verhindern. Die Anordnung derartiger Auffang- oder Abstützmittel am Holm hat jedoch den Nachteil, dass entweder der jeweilige Holm beschädigt wird, weil ja das Auffang-bzw. Abstützmittel am Holm festgelegt werden muss, oder das Tragelement gegenüber dem Holm nicht verdreht bzw. der Höhe nach in jede gewünschte Stellung gebracht werden kann. 



   Es ist ein Vorschlag bekannt, nach dem ein sich gegen den Holm pressender Teil vorgesehen ist, der zwischen dem oberen Teil des Tragelementes, das einen Holm hintergreiftund dem oberen hintergreifenden Teil liegt. Damit erreicht man aber gerade das Gegenteil dessen, was durch die Erfindung erreicht werden soll, wenn man am oberen Teil des Tragelementes ein federndes Glied zwischen diesem und der aufrecht stehenden Stange anordnet. Dieses Tragelement weist also die gleichen, oben schon beschriebenen Nachteile auf. 



   Ein gleichfalls bekanntes Tragelement umgreift nur mit einem einzigen Teil einen aufrecht stehenden Holm und kann nur schwer abgenommen werden. Ein Gegenstossen gegen die verschwenkbaren Teile der Vorrichtung von unten nach oben führt zum Lösen der Apparatur. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Tragelemente so zu gestalten, dass jedes Abrutschen derselben vermieden und jedes Tragelement, in irgendeiner Zuordnung zum Holm an diesem festgelegt werden kann, ohne dass man am Holm gegebenenfalls höhenverstellbare Mittel vorsehen muss, die eine Abstützung des den Holm mindestens teilweise umfassenden Tragelements bewirken. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, als Mittel zur Verhinderung des Abrutschens des Tragelementes längs des Holmes beim Anstossen in einer parallel oder schräg zur Holmachse liegenden Richtung ein bei Abnahme des Tragelementes vom Holm vom Tragelement lösbares, mit dem Holm mindestens längs einer seiner Mantellinien in Berührung kommendes, starres Halteglied vorzusehen. Als Halteglied kann die dem Tragelement zugeordnete Lastauflage, beispielsweise ein Regalbrett   od. dgl., dienen.   



  In diesem Fall empfiehlt es sich, den oberen Teil des Tragelementes mit zwei sichnachobenerstreckenden Zapfen   od. dgl.   zu versehen, auf welche die mit entsprechenden, gegebenenfalls durch je einen Ring   od. dgl.   ausgebuchste Öffnungen in der Unterseitenfläche versehene Lastauflage aufsetzbar ist. Damit sich der Abstand der in der Lastauflage vorgesehenen Öffnungen, beispielsweise durch Schwinden des Holzes, nicht ändert, empfiehlt es sich, an der Unterseitenfläche der Lastauflage einen oder mehrere, je zwei Öffnungen aufweisende Blechstreifen festzulegen, beispielsweise anzuschrauben, deren dem jeweiligen Holm zugewendete Endfläche über die Schmalseitenfläche der Lastauflage hinausragt.

   Jeder Blechstreifen kann um die untere dem jeweiligen Holm zugewendete Schmalseitenkante der Lastauflage nach oben umgebogen sein und sollte zweckmässigerweise bis an die obere Schmalseitenkante reichen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Man kann aber auch die Lastauflage am Tragelement mit einem solchen Abstand festlegen   z. B.   verschrauben, dass zwischen der dem Holm zugewendeten Schmalseitenfläche und dem Holm ein Halteglied einsetzbar ist. Es empfiehlt sich, die Dicke bzw. Höhe des der Lastauflage zugeordneten Haltegliedes mindestens gleich der Dicke der Lastauflage zu wählen, wobei auch in diesem Fall die Lastauflage zweckmä-   ssigerweise   oberhalb des Tragelementes an diesem festgelegt sein sollte. Ist die Dicke bzw. Höhe des der Lastauflage zugeordneten Haltegliedes grösser als die Dicke der Lastauflage, dann dient das Halteglied als Anschlag für auf der Lastauflage liegende oder stehende Lasten, beispielsweise Bücher.

   Da man in diesem Fall Tragelemente und Lastauflage verbindet, kann man der Lastauflage auch zwei oder mehrere Tragelemente zuordnen, die dann ebenfalls an der Lastauflage festgelegt werden. 



   Man kann das oder die Tragelemente auch am oberen Teil der Lastauflage z. B. am oberen Teil eines Kastens, Behälters, gegebenenfalls lösbar derart festlegen, dass das Halteglied zwischen dem Holm und einer Fläche der Lasteinsetzbar ist. Wenn man das Tragelement mit einer über seinen oberen Teil hinausragenden Nase   od. dgl.   versieht, kann man die Last, beispielsweise einen Kasten, dadurch lösbar mit dem Tragelement verbinden, dass man in der Rückwand der Last einen oder mehrere Schlitze vorsieht, durch die das Tragelement mit der Nase hindurchgreift, wobei sich die Nase dann an der Innenwandfläche der Rückwand, beispielsweise eines Kastens, abstützt ; in diesem Fall legt dann das Halteglied sowohl das Tragelement gegenüber dem Holm als auch die Last gegenüber dem Tragelement fest.

   Das Halteglied kann am Tragelement auch schwenkbar gelagert sein. 



   Versieht man das Tragelement mit einer sich über den oberen Teil erstreckenden, im wesentlichen senkrecht stehenden Fläche, dann kann man zwischen dieser und dem Holm das Halteglied anordnen und die Last, beispielsweise einen Behälter, Kasten od. dgl., am Tragelement anschrauben,   aiso   diese Einheit in der gewünschten Höhe an einem oder mehreren Holmen anordnen und das Abrutschen dieser Einheit nach unten dadurch verhindern, dass nunmehr das Halteglied zwischen die Fläche des Tragelementes und den Holm eingesetzt wird. 



   Eine andere Lösung der gestellten Aufgabe besteht darin, einen der mit dem Holm in Berührung kommenden Teile des Tragelementes, vorzugsweise den unteren Teil, mit zwei nach oben offenen Ausnehmungen zu versehen, in die Nasen   od. dgl.   eines Aufsetzteiles einfassen, der mit dem Teil des Tragelementes eine Umfassung des Holmes bildet. Es empfiehlt sich, die Ausnehmungen und die Nasen je mit einer schrägliegenden Fläche zu versehen, die im aufgesetzten Zustand einander umfassen und als Verkeilung wirken. 



   Man kann das Tragelement aber auch so gestalten, dass nicht nur der oben liegende Teil desselben, sondern auch der unten liegende Teil den Holm teilweise umfasst und als Mittel zur Verhinderung des Abrutschens des Tragelementes längs des Holmes ein vom Tragelement lösbarer, mit dem Holm mindestens längs einer Mantellinie in Berührung kommender Teil vorsehen, welcher das Tragelement gegenüber dem Holm verspannt. In erster Linie kommt in diesem Fall als Halteglied die dem Tragelement zugeordnete Lastauflage, beispielsweise ein Regalbrett, in Betracht, das dann dem unteren Teil des Tragelementeszugeordnet wird.

   Am einfachsten ist es, die Lastauflage auf dem unteren Teil aufsitzen zu lassen, wobei es sich empfiehlt, die Lastauflage-Unterseitenfläche mit der Zahl der zugeordneten Tragelemente entsprechenden Einfräsungen, wie Rinnen od. dgl., zu versehen, in die dann der untere Teil des Tragelementes eingreift. 



   Es empfiehlt sich, mindestens das Halteglied an der mit dem Holm in Berührung kommenden Fläche mit einem die Adhäsion am Holm vergrössernden Belag, Überzug   od. dgl.,   beispielsweise aus Kunststoff, zu versehen. 



   Die Erfindung wird an Hand der   Zeichnung an mehreren Ausführungsbeispielen schmetaisch   erläutert. Es   zeigen : Figl eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines m it einer Lastauflage versehenenTragelementes,    das einem senkrecht stehenden Holm zugeordnet ist, mit dem Halteglied, Fig. 2 eine Vorderansicht des   AusführungsbeisplelsnachFig. l,   teilweise geschnitten,   Fig. 3eine   Draufsicht auf ein an einem Holm festgelegtes Tragelement mit angedeuteter Lastauflage und Halteglied gemäss dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. l und 2, Fig. 4 eine Draufsicht auf zwei einem Holm zugeordnete Tragelemente mit angedeuteter Lastauflage und einem Halteglied, das beide Tragelemente gegenüber dem Holm festlegt, Fig.

   5 eine Seitenansicht eines an einem senkrecht stehenden Holm festgelegten Tragelementes mit einer Lastauflage, die selbst als Halteglied dient, teilweise geschnitten, Fig. 6 eine Seitenansicht eines mit einem Kasten verschraubten Tragelementes, das durch ein zwischen einer   Schmalseitenfläche des Kastens   und dem Holm eingesetztes Halteglied am Holm festgelegt ist, Fig. 7 eine Seitenansicht eines Tragelementes, dessen oberem Teil eine Nase zugeordnet ist, die durch einen Schlitz eines als Last dienenden Kastens hindurchgreift, wobei auch hier das Halteglied zwischen einer dem Holm zugewendeten Fläche der Last und dem 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Holm eingesetzt ist, Fig.

   8 eine Seitenansicht eines an einem Holm angeordneten Tragelementes, das unabhängig von der Last durch ein zwischen einer im wesentlichen senkrecht stehenden Fläche des Tragelementes und dem Holm eingesetztes Halteglied am Holm festgelegt wird, Fig. 9 ein dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 ähnliches Ausführungsbeispiel, bei dem das Halteglied am Tragelement schwenkbar und gegebenenfalls lösbar angeordnet ist, Fig. l0eine Seitenansicht zweier übereinander an einem Holm festgelegter Tragelemente mit Lastauflage, deren unteren Teilen je ein Aufsetzteil zugeordnet ist, der den unteren Teil des Tragelementes gegenüber dem Holm verspannt, Fig. 11 eine Seitenansicht von vier an einem Holm festgelegten Tragelementen nach   Fig. 10,   wobei jeweils zwei übereinander und jeweils zwei in der gleichen Höhe festgelegt sind, und Fig.

   12 ein Tragelement, das sowohl mit seinem oberen als auch mit seinem unteren Teil einen senkrecht stehenden Holm teilweise umfasst, wobei als Halteglied die Lastauflage dient. 



   An dem Tragelement 1, das im Fall der Ausführungsbeispiele nach den Fig. 1-4 längs der oberen Kante teilweise um 900 gekröpft ist, um es mit einer Lastauflage 2 beispielsweise durch Schrauben verbinden zu können, ist durch Stanzen und Verformen ein oberer Teil 3und ein unterer Teil 4 gebildet, von denen der obere einen Holm 5 teilweise umfasst, während sich der untere am Holm abstützt. Die Lastauflage 2 ist mit dem Tragelement 1 derart verbunden, dass zwischen der dem Holm 5 zugewendeten   Schmalseitenflä-   che 6 der Lastauflage und dem Holm ein Zwischenraum verbleibt, in den nach Anordnen des Tragelementes am Holm in der gewünschten Höhe ein Halteglied 7, beispielsweise ein Brett, eingesetzt wird.

   Das Halteglied kann als Stab gestaltet sein, dessen Länge zweckmässigerweise der Breite der Lastauflage entspricht ; es kann aber auch aus einem Brett bestehen, das eine oder mehrere Ausnehmungen aufweist, deren gegenüberliegende Flächen einen Abstand voneinander haben, der etwas grösser ist als der Durchmesser des zugeordnetenHolms. Die Verwendung eines Ausnehmungen aufweisenden Brettes empfiehlt sichdann, wenn die Dicke bzw. Höhe des Haltegliedes 7 gleich der Dicke der Lastauflage ist bzw. wenn die obere Seitenfläche des Haltegliedes in der gleichen Ebene liegt wie die obere Seitenfläche der Lastauflage.

   Dies ist auch dann vorteilhaft, wenn man zwei Tragelemente 1 in gleicher Höhe an einem Holm 5 festlegt, weil dann ein einziges Halteglied   7'mit   einer oder mehreren Ausnehmungen ausreicht, den Zwischenraum zwischen den den Tragelementen zugeordneten Lastauflagen 2 zu schliessen (Fig.   4).   



   Es empfiehlt sich, die Lastauflage dort, wo sie mit dem Tragelement beispielsweise verschraubt wird, mit einer Aussparung zu versehen, in die das Tragelement mit dem gekröpften Teil eingreift (Fig. 1 und 2). Das Tragelement kann auch, wie durch die gestrichelte Linie 8 angedeutet, ausgestanzt sein oder eine andere als die gezeigte Form aufweisen. So können beispielsweise die Lappen des unteren Teils 4 auch in verschiedenen Höhen angeordnet sein, was dann den Vorteil hat, dass der   Teil4einstückig   mit dem Tragelement 1 herstellbar ist. Der eine Lappen wird aus der Erstreckungsebene des Tragelementes 1 nach der einen, der andere nach der andern Seite abgekröpft, wobei es sich empfiehlt, den Lappen eine dem Holm 5 entsprechende Form zu geben. 



   Wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich, ist der obere Teil 3 jedes Tragelementes 1 so geformt, dass dem am Holm angeordneten Tragelementen weiteres in gleicher Höhe zugeordnet werden kann, die sich dann beide jeweils radial zur Holmachse erstrecken. Ordnet man dann den beiden je eine Lastauflage tragenden Tragelementen ein oder zwei Halteglieder   7'bzw.   7 zu, die den zwischen den beiden Lastauflagen verbleibenden Zwischenraum voll ausfüllen, dann erhält man eine Lastauflage, die einen Holm voll umfasst, deren Tragfläche jede gewünschte Form aufweisen kann. 



   Während nach den   Fig. 1-3   gestaltete Tragelemente mit Lastauflagen zweckmässigerweise im Wohnungsbau Verwendung finden können, kann man für   Büro- oder   Industriezwecke auch ein Tragelement 9 verwenden, dem nur ein einziger weiterer Teil, nämlich die Lastauflage 10, zugeordnet wird. Auch dieses Tragelement 9 weist einen oberen Teil 3 und einen unteren Teil 4 auf, ist jedoch mit zwei Zapfen 11,   12 versehen,   auf die die mit entsprechenden Öffnungen versehene Lastauflage aufsetzbar ist. Die Öffnungen, beispielsweise Bohrungen, der Lastauflage 10 können mit Ringen, Buchsen od. dgl. 13,14 versehen sein.

   Während man im Fall der Ausführungsbeispiele der   Fig. 1-4   jeder Lastauflage 2 ein oder mehrere Tragelemente zuordnen kann, empfiehlt es sich, der Lastauflage 10 mindestens zwei Tragelemente 9 zuzuordnen, die mindestens je einen Zapfen 11 bzw. 12 od. dgl. aufweisen müssen. Sind beispielsweise zwei Holmen zugeordnete Tragelemente in der gewünschten Höhe an den Holmen festgelegt, dann schiebt man die Lastauflage 10 von oben her auf die Tragelemente auf und erreicht dadurch, dass die Schmalseitenfläche 15 der Lastauflage 10 an mindestens einer Mantellinie des Holmes 5 anliegt, eine Verhinderung des Abrutschens der Tragelemente auch dann, wenn gegen die Tragelemente 9 von unten her Stosskräfte ausgeübt werden. 



   Sollen an Holmen angeordnete Tragelemente in einer andern Höhe festgelegt werden, so löst man die 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Halteglieder 7,   7'bzw.   10, verschiebt bzw. verstellt die Tragelemente   l,   9 und legt dann die Halteglieder wieder ein bzw. auf. 



   Schon aus den Ausführungsbeispielen der Fig. 1-5 ist ersichtlich, dass man erfindungsgemäss gestaltete Tragelemente mit zugeordneten Lastauflagen und Haltegliedern in verschiedener Weise an Holmen festlegen kann, soweit es sich darum handelt, Abstellflächen zu gewinnen. Die erfindungsgemässe Anweisung   lässt sich aber   auch noch für andere Fälle nutzbar einsetzen, wenn es sich   z. B.   darum    handelt, irgendwel-   che Gegenstände an Holmen aufzuhängen. Soll beispielsweise ein   Wandkasten   bzw. Wandschrank an senkrecht stehenden Holmen aufgehängt werden, dann kann man dem Tragelement eine in Fig. 6 dargestellte Form geben.

   Das Tragelement 16 weist, wie in den beschriebenen   Ausführungsbeispielen,   einen oberen Teil 3 und einen unteren Teil   4'auf,   welch letzterer in der Draufsicht gesehen eine der Holmumfangsfläche entsprechende Ausnehmung aufweist. Dieses Tragelement wird allein oder mit einem zweiten an der Rückwand eines Kastens 17 festgelegt, beispielsweise durch Verschrauben, wobei es sich empfiehlt, auchin diesem Fall das Tragelement in die Rückwand 17 des Kastens od. dgl., der die Last darstellt, einzulassen. Hat man den Kasten   od. dgl.   an einem oder mehreren Holmen festgelegt, dann setzt man ein Halteglied 18, das den Haltegliedern 7 bzw. 7'entsprechen kann, zwischen den Holm 5 und die Schmalseitenfläche 19 der Kastenabdeckung 20 ein.

   Stehen Behälter, Kästen   od. dgl.   21 zur Verfügung, die in der Rückwand Schlitze 22 aufweisen, dann kann man das Tragelement 23 ausser mit einem oberen Teil 3 und einem unteren Teil 4 mit einer Nase 24 versehen, deren eine Schmalseitenfläche gegen die Innenfläche der Rückwand 21 gedrückt wird, wenn man zwischen dem Holm 5 und der Rückwand 21 ein Halteglied 25 eingesetzt hat. 



   Eine andere Möglichkeit, Behälter, Kästen   od. dgl.   an senkrecht stehenden Holmen anzuordnen, besteht darin, dass man am Tragelement 26 ausser dem oberen Teil 3 und dem unteren Teil 4 eine Fläche 27 vorsieht, die   zweckmässigerweise   parallel zur Fläche 28 des Tragelementes 26 verläuft, die mit einem Teil der äusseren Rückwand 29 des aufzuhängenden Behälters verbunden, beispielsweise verschraubt wird. 



  Das Halteglied 30 wird dann zwischen dem Holm 5 und der Fläche 27 eingefügt. 



   Das Halteglied kann auch an dem zugeordneten Tragelement bzw. den Tragelementen schwenkbar und gegebenenfalls lösbar festgelegt sein. Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 9. In diesem Fall ist das Halteglied 31 um einen sich waagrecht erstreckenden Zapfen 32 schwenkbar, der am Tragelement 33 festgelegt ist. Im übrigen entspricht das Tragelement 33 in etwa der Gestalt des Tragelemen- 
 EMI4.1 
 der21'durchgreift. In diesem Fall wird das Halteglied 31, bevor der Behälter   21'am   Tragelement 33 festgelegt wird, in die gestrichelte Lage gebracht, dann das Tragelement am Holm 5 angeordnet und nunmehr in die ausgezogene Lage   verschwenkt. Daraufhängt   man dann den Kasten 21'auf das Tragelement 33auf. 



  Selbstverständlich kann das schwenkbare Halteglied auch in anderer Weise am Tragelement 33 angeordnet sein, beispielsweise um eine senkrecht stehende Achse, wenn als Halteglied eine Scheibe benutzt wird, die exzentrisch gelagert ist, oder eine von der Kreisform abweichende kurvenförmige Umrissform hat. 



   In den Fällen nach den Ausführungsbeispielen der Fig. 8 und 9 kann jedes Tragelement, ohne dass es belastet wird, durch das Halteglied an einem Holm festgelegt werden. Die Tragelemente können also auch dann, ohne dass die Gefahr eines Abrutschens längs des Holmes besteht, an den Holmen verbleiben, wenn die Lasten entfernt werden. Man kann die Tragelemente dann beispielsweise als Stufen verwenden, wenn man sich entlang des Holmes bewegen muss. Hieraus ergibt sich, dass dieses Tragelement nicht nur dem Aufhängen von Lasten dienen kann, sondern in vielfältiger Weise benutzbar ist. So kann man beispielsweise Tragelemente dieser Art an Baugerüststangen anordnen, wenn diesen Laufbretter oder Standflächen zugeordnet werden sollen. Es lassen sich beispielsweise an Masten abnehmbare Standflächen erstellen. 



   Tragelemente gemäss der Erfindung können aber auch an waagrecht oder schräg verlaufenden Holmen festgelegt werden. In diesen Fällen wird man dann die Gestalt der Tragelemente gegenüber der nach den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen ändern, weil ja dann auch die Kraftangriffspunkte an andern Stellen liegen, ohne dass sich am Prinzip der Verspannung etwas ändert. 



   Die Ausführungsbeispiele nach den Fig. 10 und 11 zeigen aus   stangenförmigemMaterial   gefertigte 
 EMI4.2 
 zwei Ausnehmungenauf, in die Nasen 35 eines Aufsetzteiles 36 einfassen, der den unteren Teil 4"gegen- über dem Holm 5 verspannt. Die Ausnehmungen und die Nasen 35 weisen je eine schräg liegende Fläche auf, die miteinander in Berührung kommen und als Verkeilung wirken. Zwei derartige Tragelemente 34 bzw.   34' können   in der gleichen Ebene einander zugeordnet werden, wenn man den oberen Teil 3'eines der Tragelemente etwas tiefer legt, was durch zweimaliges Kröpfen erzielt werden kann (Fig. 11). Eslie- 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 gen dann die Oberseitenflächen der Lastauflagen 37 in der gleichen horizontalen Ebene.

   Selbstverständlich muss in diesem Fall der untere Teil des mit einem gekröpften, oberen Teil 3'versehenen Tragelementes   34die Form des Aufsetzstiickes36aufweisen,   die dann, wie in Fig. 11 gezeigt, in gleicher Weise die Verspannung beider Tragelemente gegenüber dem Holm bewirken. Wie aus den Fig. 10 und 11 weiterhin ersichtlich, ist es gundsätzlich gleichgültig, ob die Lastauflage dem oberen   Teiloder   dem unteren Teil des jeweiligen Tragelementes zugeordnet wird. Die oberen Teile der Tragelemente können auch eine andere Form aufweisen als die der Tragelemente 34. Die oberen Teile können auch so gestaltet sein, wie dies die Enden 3"zeigen. 



   Eine andere Möglichkeit, ausladende Lasten an senkrecht stehenden Holmen festzulegen, besteht darin, das Tragelement nicht nur mit einem oberen, den Holm teilweise umfassenden Teil, sondern auch mit einem unteren, den Holm teilweise umfassenden Teil zu versehen und als Mittel zur Verhinderung des Abrutschens des Tragelementes längs des Holmes einen vom Tragelement lösbaren, mit dem Holm mindestens längs einer Mantellinie in Berührung kommenden Teil zu verwenden, welcher das Tragelement gegenüber dem   Holm verspannt (Fig. 12).   Auch in diesem Fall besteht das Tragelement 38 aus einem stangenartigen Teil, der an einer Stelle rechtwinklig, an einer andern schräg abgekröpft ist und dessen beide Enden 39,40etwa bogenförmig abgekröpft sind, wobei es sich empfiehlt, die Krümmung dem Durchmesser des entsprechenden Holmes anzupassen.

   Dieses Tragelement würde, wenn es gegenüber dem Holm nicht verspannt wird, an diesem nicht festlegbar sein. Um diese Festlegung herbeizuführen, wird dem unteren Teil des Tragelementes 34 die Lastauflage 41 so zugeordnet, dass sie die Festlegung des Tragelementes am Holm bewirkt. Jeder Lastauflage 41 sind in diesem Fall mindestens zwei Tragelemente   38 zuzuorden.   Die Lastauflage 41 sollte gegenüber den Tragelementen gegen Verschieben gesichert sein. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass in der Unterseitenfläche der Lastauflage 41 zwei Nuten vorgesehen werden, in die der untere Teil des jeweiligen Tragelementes 38 eingreift. 



   Es empfiehlt sich, mindestens das Halteglied an der mit dem Holm in Berührung kommenden Fläche mit einem die Adhäsion am Holm vergrössernden Belag, Überzug od. dgl., beispielsweise aus Kunststoff, Gummi usw., zu versehen. So kann man auch den oberen und den unteren Teil des Tragelementes mindestens an den dem Holm zugewendeten Flächen mit einem solchen Überzug versehen, beispielsweise dadurch, dass man das Tragelement in eine entsprechende Flüssigkeit eintaucht, die dann erhärtet. Dies hat nicht nur den Vorteil der   Adhäsionserhöhung,   sondern auch den Vorteil, dass das Halteglied dann, wenn es   verhältnismässig   stramm sitzt, leichter eingebracht bzw. leichter entfernt werden kann, weil sich der bzw. die Überzüge, wenn auch um ein geringes Mass, zusammendrücken lassen. 



   Selbstverständlich kann man nicht nur die einzelnen Tragelemente sondern auch die diesen zugeordneten Aufnahmemittel für Lasten in anderer Weise gestalten, als dies veranschaulicht wurde, Auch lassen sich Merkmale eines Ausführungsbeispieles mit Merkmalen eines andern kombinieren. 



   Die Lastauflagen können sowohl aus Holz als auch aus Metall, insbesondere Leichtmetall, gefertigt werden. Soweit es sich um das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 handelt, würde dann die Höhe der Zapfen zweckmässigerweise gleich der Dicke der Lastauflage zu wählen sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Tragelement, vorzugsweise für ausladende Lasten, wie Regalbretter, Kästen od. dgl., dasan einem insbesondere senkrecht stehenden Holm, wie einem Rohr, einer Stange od. dgl., festlegbar, gegenüber diesem verschieb- und verdrehbar sowie durch Kippen vom Holm lösbar ist, mit einem   oberen hakenför-   migen Teil den Holm teilweise umfasst und sich mit einem unten liegenden Teil am Holm abstützt, wobei einer dieser beiden Teile durch ein Halteglied gegen den Holm gepresst wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zur Verhinderung des Abrutschens des Tragelementes längs des Holmes (5) beim Anstossen in einer parallel oder schräg zur Holmachse liegenden Richtung ein bei Abnahme des   Tragelemen-   tes vom Holm vom Tragelement lösbares,

   mit dem Holm mindestens längs einer seiner Mantellinien in   Berührung kommendes, starres Halteglied (7, 7',   10,18, 25,30, 31,36, 41) dient.

Claims (1)

  1. 2. Tragelement nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Halteglied (7, 7', 10,18, 25,30, 41) quer zum Holm und quer zum Tragelement erstreckt.
    3. Tragelement nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Halteglied die dem Tragelement zugeordnete Lastauflage (10, 41) dient.
    4. Tragelement nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der unteren'Fläche der Lastauflage (10) auf der dem Holm zugewendeten Seite ein Blechstreifen (15') festgelegt z. B. angeschraubt ist, der vorzugsweise um die untere dem Holm zugewendete Seitenkante der Lastauflage nach oben umge- <Desc/Clms Page number 6> bogen ist und bis an die obere Begrenzungsfläche der Lastauflage reicht (Fig. 5).
    5. Tragelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lastauflage (2 : 17, 20 ; 21,22') am Tragelement mit Abstand vom Holm festgelegt z. B. verschraubt ist und dass zwischen der dem Holm zugewendeten Seitenfläche der Lastauflage und dem Holm das Halteglied (7, 7' ; 18 ; 25 ; 31) einsetzbar ist.
    6. Tragelement nach Anspruch 1 zur Festlegung eines Kastens od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass EMI6.1 dgl.(Fig. 6).
    7. Tragelementnach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass es eine über seinen oberen Teil hinausragende, dem Aufhängen des Kastens (21 ; 21') od. dgl. dienende Nase (24 ; 24') trägt, deren dem oberen Teil (3) zugewendete Fläche einen Abstand von der zu ihr parallelen Innenfläche dieses oberen Teiles hat, der gleich ist der Summe aus dem Aussendurchmesser des zugeordneten Holmes (5), der Breite des Haltegliedes (25 ; 31) und der Wandstärke des Kastens od. dgl. (21, 21' ; ric7. 7).
    8. Tragelement nach den Ansprüchen 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteglied (31) am Tragelement (33) schwenkbar gelagert ist (Fig. 9).
    9. Tragelement nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass es eine sich über seinen oberen Teil erstreckende, im wesentlichen senkrecht stehende Fläche (27) aufweist, die dem Halteglied als Abstützfläche (30) dient (Fig. 8).
    10. Tragelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer seiner mit einem Holm in Berührung kommenden Teile, vorzugsweise der untere Teil, zwei Ausnehmungen aufweist, in die Nasen od. dgl. des Haltegliedes (36) einrasten, das mit dem Teil des Tragelementes (34) den Holm (5) umfasst (Fig. 10).
    11. Tragelement nach den Ansprüchen l und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen und die Nasen je eine im aufgesetzten Zustand zur Holmachse schräg liegende Fläche aufweisen.
    12. Tragelement nach den Ansprüchen 1, 10 und 11, dem ein zweites überliegendes Tragelement zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen des unteren Teils des einen Tragelementes nach oben, die Ausnehmungen des unteren Teiles des andern Tragelementes nach unten offen sind, so dass die unteren Teile der beiden Tragelemente ineinandergreifen (Fig. 11).
    13. Tragelement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die mit dem Holm in Berührung kommende Fläche des Haltegliedeseinen die Reibung am Holm vergrössernden Belag, Überzugod. dgl., z. B. aus Kunststoff, Gummi od. gl., aufweist.
AT686859A 1958-09-22 1959-09-22 Tragelement, vorzugsweise für ausladende Lasten AT217177B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE217177X 1958-09-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT217177B true AT217177B (de) 1961-09-11

Family

ID=5830601

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT686859A AT217177B (de) 1958-09-22 1959-09-22 Tragelement, vorzugsweise für ausladende Lasten

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT217177B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4373508A (en) * 1979-10-12 1983-02-15 Northcraft Richard D Adjustable means for supporting combustible material
EP0201834A3 (en) * 1985-05-13 1987-01-21 Fehlbaum & Co. Support stand with continuously adjustable arms

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4373508A (en) * 1979-10-12 1983-02-15 Northcraft Richard D Adjustable means for supporting combustible material
EP0201834A3 (en) * 1985-05-13 1987-01-21 Fehlbaum & Co. Support stand with continuously adjustable arms
US4708309A (en) * 1985-05-13 1987-11-24 Protoned B.V. Supporting device having infinitely adjustable jibs

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3420648A1 (de) Buerotisch, insbesondere fuer computer-peripheriegeraete
AT217177B (de) Tragelement, vorzugsweise für ausladende Lasten
DE3515260A1 (de) Kragarmregal fuer schwere lasten
DE3422693C2 (de)
DE1174952B (de) Konsolenartiges Tragmittel fuer Regalbretter, Kaesten od. dgl.
DE19956951C2 (de) Arbeitsplatzmöbel mit einem Möbelgestell aus vertikalen Säulen und Quertraversen
DE202010010429U1 (de) Vorrichtung zur Verlängerung eines Möbelfußes eines Möbelstücks
EP0405157A2 (de) Höhenverstellbares Standbein für Möbelstücke od. dgl.
DE2404273A1 (de) Untergestell fuer platten
DE6802280U (de) Regal aus metall
DE2216744C3 (de) Warenträger zur Schaustellung von Waren, insbesondere Schuhen
DE1950578C3 (de) In Form, Länge und Höhe variabler Arbeitstisch, Ladentisch o.dgl
DE9108075U1 (de) Anbaufähiges Regal mit verbindbaren Stangen
DE10032883B4 (de) Vorrichtung zur Präsentation und/oder Ausgabe z. B. von Speisen und/oder Getränken und/oder zur Selbstbedienung an denselben
DE1973562U (de) Traeger fuer variable regale.
DE1287285B (de) Tragstueck zum Halten eines Fachbodens an Fachbodentraegern
DE4417896A1 (de) Für den Laden- und/oder Ausstellungsbau dienendes Rahmenelement
CH561037A5 (en) Vertical prefabricated ski stand - has stand foot basin and rack held by inserted support rods formed by profile sections
DE2225955A1 (de) Montagewand
DE9408443U1 (de) Für den Laden- und/oder Ausstellungsbau dienendes Rahmenelement
DE3407448A1 (de) Pendelkegelspiel
DE3209846A1 (de) Eckverbinder fuer plattenfoermige koerper zur schaffung von schaugestellen o.dgl.
DE1590024B1 (de) Kabelbahn
DE1852906U (de) Regal.
AT815U1 (de) Konstruktionssystem zum aufbau von räumlichen gebilden, insbesondere regalen, gerüsten, ständen od. dgl.