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Strahlungsheiz-bzw. Kühlanlage
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Soll nun eine solche Platte aus dem fertigen Plattenverband der Decke herausgenommen werden, dann wird sie um das Rohr 3 im Sinne des Pfeiles A'geschwenkt, so dass sie in die gestrichelte Lage kommt. Dazu ist ein gewisser Kraftaufwand erforderlich, da bei diesem Schwenken der Schwerpunkt der Platte von G nach G', d. h. nach oben wandert. Durch das Schwenken wird eine Öffnung (in Fig. l) rechts neben dem Rohr 3 frei, durch welche die Befestigungsorgane 10, 11 und 12 zugänglich sind. Durch Lösen der Kappe 12 wird die Verbindung zwischen Platte und Rohr unterbrochen, so dass die Platte nach unten weggenommen werden kann. Das Einsetzen der Platte geschieht in umgekehrter Reihenfolge.
Fig. 2 zeigt eine andere Anlage. Hier ist neben jedem Rohr 3 mit schwenkbar angehängten Platten 2 ein zweites Rohr 3'angeordnet, das als Anschlag für die um das Rohr 3 schwenkbaren Platten dient. Die z. B. aus Gips hergestellten Platten 2'sind mit einem Wärmeleitblech 8'belegt. Die Bleche 8'weisen eine neben dem Schwerpunkt der Platte angeordnete Rille 9 auf, die mittels der ein Schwenklager bil- dendenTeile 10, 11 und 12 wärmeleitend mit dem Rohr 3 verbunden ist. Auf der in Fig. 2 linken Seite der Platte ist das Blech bei 29 hakenförmig umgebogen. Der Radius dieser Umbiegung ist dem Querschnitt des Rohres 3'angepasst, damit das Blech 8'dort ebenfalls wärmeleitend mit dem Rohr 3'in Verbindung gebracht werden kann.
Die hakenförmige Umbiegung 29 des Bleches kann so ausgebildet sein, dass sie das Rohr 3'klemmend fasst, damit nicht nur das Gewicht der Platte, sondern ausserdem eine Klemmwirkung für einen guten Wärmeübergang sorgt. Auf der Seite der Rundung 29 ragt das Blech 8'über den aus Gips hergestellten Körper der Platte 2'hinaus ; auf der andern Seite der Platte ist eine Leiste 6 angeordnet, die unter das vorragende Blech 8'einer benachbarten Platte 2'greift.
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die Befestigungsorgane 10, 11 und 12 von der Seite her zugänglich. Die Kappe 12 kann nun weggenommen und die Platte kann nach unten aus der Decke herausgenommen werden.
Fig. 3 zeigt eine Anlage mit Strahlungsplatten, die mittels Haken 30 an der Rohbaudecke aufgehängt sind. Dieser Haken greift in eine an der Platte 2" befestigte Öse 34, die mit ihren Schenkeln unter das Wärmeleitblech 8"greift. Der Haken 30 besteht aus einem in die Rohbaudecke 24 einbetonierten Gewindebolzen 31 mit Linksgewinde und einem unteren Teil 33 mit Rechtsgewinde. Die lange Mutter 32 hat in ihrem oberen Teil Rechts- und in ihrem unteren Teil Linksgewinde. Durch Drehen der Mutter 32 lässt sich daher die Länge des Hakens 30 verstellen. Das Blech 8"ist an seinem in Fig. 3 rechten Ende hakenförmig umgebogen und dieses umgebogene Ende ruht auf dem Rohr 3. Da der Schwerpunkt G'"rechts neben dem Schwenklager liegt, wird ein Teil des Gewichtes der Platte 2" das hakenförmige Ende des Bleches auf das Rohr 3 drücken.
Um die Wärmeübertragung vom Rohr auf das Blech und somit auf die Strahlungsplatte 2"zu verbessern, wird man vorzugsweise das hakenförmig umgebogene Ende des Bleches derart ausbilden, dass es sich um das Rohr klemmt.
Durch die Einstellbarkeit des Hakens 30 können nebeneinanderliegende Strahlungsplatten 2" so ausgerichtet werden, dass sämtliche Platten in einer Ebene liegen. Voraussetzung dazu ist natürlich, dass die Rohre 3 in einer Ebene liegen. Dazu ist es vorteilhaft, die Rohre an nicht dargestellten, verstellbaren Aufhängevorrichtungen an der Rohbaudecke aufzuhängen. Soll eine solche Platte 2" aus einer fertig montierten Decke herausgenommen werden, so drückt man von unten gegen die in Fig. 3 rechte Seite der Platte, wodurch sich das hakenförmige Ende des Bleches vom Rohr abhebt und die Platte um die Teile 33, 34 schwenkt. Man kann nun in den Raum zwischen der Rohbaudecke 24 und den Platten gelangen und z. B. durch Lösen der Mutter 32 die Platte nach unten herausnehmen.
Richtet man die Öffnung des Hakens 30 nach rechts statt nach links wie in Fig. 3 und ist der Raum zwischen der Rohbaudecke 24 und der untergehängten Decke genügend gross, um die Platte weiter zu schwenken, dann kann man die Platte direkt vom Haken abheben.
Das Schwenklager für die Platten kann auch auf andere als die im Beispiel gezeigte Weise ausgebildet sein.
An Stelle von aus Gips usw. bestehenden und mit einem metallischen Wärmeleitblech versehenen Platten können auch selbsttragende Metallplatten verwendet werden, die gewünschtenfalls an ihrer strahlenden Fläche eine dünne Verputzschicht oder einen Farbenanstrich tragen können.
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