AT21636B - Galvanisches Element. - Google Patents

Galvanisches Element.

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AT21636B
AT21636B AT21636DA AT21636B AT 21636 B AT21636 B AT 21636B AT 21636D A AT21636D A AT 21636DA AT 21636 B AT21636 B AT 21636B
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AT
Austria
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electrolyte
tragacanth
zinc
galvanic element
powder form
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Inventor
Paul Moellmann
Original Assignee
Paul Moellmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Galvanisches Element 
 EMI1.1 
 die zur Zusammensetzung eines vorteilhaften Elektrolyten zweckdienlichen   Bestandteil'   durchweg hygroskopische Eigenschaft aufweisen. Infolge dieses Umstandes war es nicht möglich, den trocken eingefüllten Elektrolyten so lange derart trocken zu erhalten, dass er bis zur   Einfüllung   von Wasser in das Element tatsächlich unwirksam blieb. 



   Dies ist durch die vorliegende Erfindung in vollkommener Weise dadurch erreicht worden, dass die Elektrolytbestandteile in pulverisiertem Zustand mit ebenfalls in Pulverform   gebrachtem Tragant   vermischt werden. 



   Diese   Vermischung hat   zur Folge, dass bei der Zusammensetzung des Elektrolyten die von den hygroskopischen Bestandteilen desselben aufgenommene Feuchtigkeit von   df'm     puivprformigen Tragant   sofort angesaugt wird, wodurch dieser in einen klebrigen Zustand übergeht und sich in   di'aem Zustand   derart mit der Elektrolytmasse verklebt, dass die Partikelchen der letzteren gleichsam in dem Tragant eingebettet liegen und auf diese Weise dem   Einfluss   der Luft entzogen werden. Ein Feuchtwerden des Elektrolyten nach dem Einfüllen in das Element wird dadurch vermieden. 
 EMI1.2 
 eignende Bauart eines Elementes. Fig. 1 ist ein senkrechter und Fig. 2 ein   wagerechter     zuschnitt   durch das Element. 



   Das Element besteht in der bekannten Weise aus einem Gefäss a aus Glas oder anderem geeigneten Material, in welches eine zweckmässig durch Umhüllung mit Gaze oder dgl. gegen   Abblättern   gesicherte Kohle b und um diese herum ein   Zinkzylinder   c eingebracht sind. Der   Zinkzylinder e   ist nicht in sich geschlossen, sondern ist mit einem durchgehenden Liingsschlitz d versehen ; er umgibt die Kohle b mit geringem Abstand und sein   Durchmesser ist   derart bemessen, dass zwischen der inneren Gefässwand und dem
Zinkzylinder ebenfalls ein wenn auch nur geringer Zwischenraum verbleibt. Kohle und   Zinkzylinder   sind in der üblichen Weise mit Polschrauben e versehen.

   In das Element, und zwar in den zwischen Kohle und Zinkzylinder verbleibenden Raum wird der Elektrolyt eingefüllt und das Element durch Vergiessen mit einer geeigneten Isoliermassa gesch'ossen. 



   Durch ein Luftröhrchen g und   Einfüllröhrchen   h bleibt eine gewisse Zugänglichkeit des   Elementeninneren   von aussen her gewahrt.   Das Füllröhrchen h   kann durch einen Kork- stöpsel oder dgl. geschlossen werden. 



   Der Elektrolyt zu vorliegendem Element besteht aus Chlorammonium, Quecksilberoxyd und   Chlorzink   (Zinkchlorid). Die einzelnen Bestandteile werden in pulverisiertem
Zustande mit ebenfalls in Pulverform gebrachtem Tragant in folgender Weise und in folgenden Verhältnissen vermischt : Auf   lot   pulverisierten Tragant nimmt man 50   9   Chlor- ammonium und vermengt dieses innig mit dem Tragant, sodann wird 1/2 g   Quecksilheroxyd   zugesetzt und zuletzt werden 25 g Chlorzink (Zinkchlorid) mit der Masse vermischt. 



  Sobald das Zinkchlorid zugesetzt whJ, beginnt sich die Masse infolge der   hygro-     slopischen     Eigenschaft des @mkchlorids, durch welche   die Luftfeuchtigkeit angesaugt wird, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in klebrige Klümpchen zusammenzuballen und die Partikelchen des Zinkchlorids sowie der übrigen Elektrolytbestandteile werden    beim Durchkneten de Masse   derart mit dem Tragant 
 EMI2.1 
 derart an den Zinkzylinder anpressen, dass sie sich in Form eines Mantels an die Innenwandung desselben anlegt und zwischen diesem   Etektrolytmantel   und der Kohle ein ringförmiger Zwischenraum verbleibt.

   Dies hat den besonderen Vorteil, dass das Wasser beim Einfüllen sogleich bis auf den Boden des Elementes   gejungt,   und eine schnellere und gleichmässigere Lösung des Elektrolytes herbeigeführt wird. 



   Der in das Element eingefüllt Elektrolyt bleibt bei noch so langem Lagern, bei lang andauerndem Versand nach tropischen Gegenden usw.   völlig trocken und unwirksam,   so dass ein Verbrauch der Elektroden, besonders des Zinks, vor der eigentlichen Benutzung des Elementes nicht stattfindet. 



   Soll das Element nach beliebig langer Zeit in Benutzung genommen werden, so füllt man mittels einer Spritze oder dgl. Wasser, und zwar   zweckmässig   lauwarmes, durch das   Fullrohrchen   h in das Element ein, worauf sich der Elektrolyt-auch infolge der Versetzung mit Tragant-in eine steifgallertartige Masse verwandelt, welche wirksam, das heisst stromerzengend, auf die Elektroden einwirkt.

   Es empfiehlt sich, so viel Wasser ein-   zagiessen, dass uie Losung auch   von unten und durch den Schlitz d hindurch an die   Aussenwandung   des Zinkzylinders, d. h. also in den zwischen   innerer Gefässwandung und     Zinkzylinderaussenwandung   vorhandenen Raum gelangen kann, so dass die Einwirkung des Elektrolyten auf beide Zinkzylinderwandungen stattfindet, was eine wesentliche Erhöhung der Leistung des Elementes zur Folge hat.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH Galvanisches Element, dessen Elektrolyt in unwirksamem Zustand eingefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Unschädlichmachung der hygroskopischen Eigenschaften des Elektrolyten die Bestandteile desselben in pulverförmigem Zustande mit ebenfalls in Pulverform gebrachtem Tragant innig vermischt und dieses aus leicht klebrigen Krümeln bestehende Gemenge als Füllung verwendet wird. EMI2.2
AT21636D 1903-08-03 1905-02-09 Galvanisches Element. AT21636B (de)

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