AT216313B - Automatische Vorrichtung zum Einwalzen von Rohrenden - Google Patents
Automatische Vorrichtung zum Einwalzen von RohrendenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Automatische Vorrichtung zum Einwalzen von Rohrenden Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Vorrichtung zum Einwalzen von Rohrenden bei Wärmeaustauschapparaten od. dgl. mit automatischem Längsvorschub der konischen Spindel und ihrem Rück- gang in die Ausgangsstellung. Das Einwalzen der Rohrenden in den Wänden bzw. in den Rohrwänden der Wärmeaustauschapparate, Dampfkessel od. dgl. wurde ursprünglich von Hand aus mit Rohrwalzen ausgeführt. Der Vorschub der konischen Spindel der Rohrwalzen erfolgte dabei durch Schläge oder mittels einer Anzugsschraubenspindel von Hand aus, aus welchem Grunde das Einwalzen ungleichmässig und stufenweise erfolgte. Der Antrieb dieser Handrohreinwalzvorrichtung kann auch durch irgendeinen Motor erfolgen-elektrisch oder pneumatisch-aber der Anzug und das Lösen der einwalzenden Rollen erfolgt von Hand aus. Diese Arbeitsweise ist in beiden Fällen langsamer und erfordert einen ziemlich grossen Kraftaufwand von dem bedienenden Arbeiter. Diese Nachteile vermeidet die automatische Rohreinwalzvorrichtung, bei welcher der Vorschub und der Rückgang der konischen Spindel bzw. das Anziehen und das Lösen der walzenden Rollen mechanisch erfolgt, wodurch die Zeitdauer des Einwalzens beträchtlich vermindert, die Qualität des Einwalzens verbessert und die Arbeit der die Rohreinwalzvorrichtung bedienenden Person erleichtert wird. Die automatische Rohreinwalzvorrichtung, versehen mit einigen Sätzen von auswechselbaren Teilen (Walzrohren, konische Spindel und Rollenkäfig) für die verschiedenen Durchmesser der Rohre, wird universell verwendbar für einen bestimmten Parameter der Innendurchmesser der Rohre. Die Erfindung bringt nun eine wesentliche Verbesserung einer solchen automatischen Rohreinwalz- vorrichtung, bei welcher der Längsvorschub der konischen Spindel und ihr Rückgang in die Ausgangsstellung selbsttätig erfolgt, mit sich. Erreicht wird dies erfindungsgemäss dadurch, dass für den Vorschub der konischen Spindel eine von einem Umsteuerring gesteuerte Vorschubschraubenbüchse und für den Rückgang eine von der Arbeitsspindel angetriebene und vom Umsteuerring gesteuerte Stützkupplung vorgesehen ist. Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles, welches in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. In dieser zeigt Fig. l die Rohreinwalzvorrichtung zu Beginn des Arbeitsprozesses und Fig. 2 die Rohreinwalzvorrichtung am Ende des Arbeitsprozesses. In einem mit einem linksgängigen Innengewinde versehenen Gehäuse 1 ist eine Vorschubschraubenbüchse 3 eingeschraubt, welche Lagerbüchsen 4 einer Arbeitsspindel 9 trägt. Am Gehäuse 1 ist ein Deckel 2 mittels Schrauben 23 befestigt, auf dem ein Rollenkäfig 6, in dem sich Einwalzrollen 7 befinden, aufgeschraubt ist. Eine mit einem Gewinde versehene konische Spindel 8 ist mit dem vorderen Ende der Arbeitsspindel 9 verbunden. Am gegenüberliegenden Ende weist die Arbeitsspindel 9 einen mit einem Morsekegel versehenen Schaft auf, der zum Anschliessen an einen in der Zeichnung nicht dargestellten Motor eingerichtet ist. Der axiale Druck der konischen Spindel 8 wird der Vorschubschraubenbüchse 3 durch Kugellager 5, welche mittels einer zylindrischen Schraubenfeder A9 fixiert sind, übertragen. Für den Umsteuermechanismus ist ein mittels Schrauben 20 am Antriebsmotor <Desc/Clms Page number 2> befestigtes Gehäuse 17 vorgesehen. Auf dem Gehäuse 17 ist ein Umsteuerring 10 aufgesetzt, welcher einen Stift 21 trägt. Dieser Stift ist in einer spiralförmigen Nut des Gehäuses 17 verschiebbar. Der Umsteuerring 10 wird durch einen in einem vorzugsweise zylindrischen Gehäuse 12 geführten und durch eine Feder 13 angedrückten Sperrstift 11 in der Ausgangsstellung gehalten. In einem zylindrischen Teil der Arbeitsspindel 9 ist eine durch eine Feder 14 gesicherte Stützkupplung 22, welche sich unter dem Druck einer Feder 18 an den inneren Flansch 27 des Umsteuerringes 10 anlegt, in axialer Richtung verschiebbar. In der rückwärtigen Ausgangsstellung greift ein am Umsteuerring 10 angeordneter Nocken 26 mit einem entsprechenden, am Flansch 24 der Vorschubschraubenbüchse 3 befindlichen Anschlag 25 ein. Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen automatischen Rohreinwalzvorrichtung ist wie folgt : Die Walzrollen 7 werden durch die vom Motor angetriebene Arbeitsspindel 9 und die mit ihr verbundene konische Spindel 8 in Drehbewegung gesetzt. Wenn der Umsteuerring 10 sich in seiner rückwärtigen Ausgangsstellung befindet (Fig. 2), ist der Sperrstift 11 unter dem Druck der zylindrischen Schraubenfeder 13 in seiner vorderen, entspannten Stellung und die Vorschubschraubenbüchse 3 ist unbeweglich, weil der Nocken 26 des unbeweglichen Umsteuerringes 10 mit dem Anschlag 25 des Flansches 24 in die Vorschubschraubenbüchse 3 eingreift. In diesem Fall erhält der Rollenkäfig 6 die Geschwindigkeit der Satellitbewegung der Walzrollen 7 um die konische Spindel 8 und mittels des vorderen Deckels 2 wird auch das Gehäuse 1 des Arbeits-Vorschub-Mechanismus in Drehbewegung versetzt, wobei sich das Gehäuse 1 auf der Vorschubschraubenbüchse 3 aufdreht und sich nach rückwärts bewegt. Hiebei werden die Walzrollen 7 durch die konische Spindel 8 nach aussen gedrückt und walzen das Rohrende. Wird der Sperrstift 11 zurückgezogen, so wird der Umsteuerring 10 frei und unter der Wirkung der Umfangskraft des Nockens 26 des Umsteuerringes 10 wird derselbe um etwa 1/4 Umdrehung verdreht und verschiebt sich somit nach vorwärts (Fig. 1). Der Nocken 26 des Umsteuerringes 10 kommt ausser Eingriff mit dem Anschlag 25 des Flansches 24 der Vorschubschraubenbüchse 3 und die Stützkupplung 22 wird unter der Wirkung der zylindrischen Schraubenfeder 18 nach vorne verschoben und ihre zwei Stirnnocken 15 greifen in die entsprechenden Ausnehmungen 16 des Flansches 24 der Vorschubschraubenbüchse 3 ein. Hiebei wird die Drehbewegung der Arbeitsspindel 9 direkt an die Vorschubschraubenbüchse 3 übertragen. Wenn die die Rohreinwalzvorrichtung bedienendeperson mit der Hand das Gehäuse 1 des Arbeitsvorschubmechanismus festhält, wird eine relative Bewegung der konischen Spindel 8 nach rückwärts gegenüber den Walzrollen 7 und dem Rollenkäfig 6 ausgelöst. Die Walzenrollen 7 ziehen sich zurück und die Vorschubschraubenbüchse 3 nimmt ihre rückwärtige Ausgangsstellung ein. Der Antriebsmotor wird abgestellt und der Umsteuerring 10 von der bedienenden Person um 1/4 Umdrehung nach linos gedreht, wobei auch der Sperrstift11 nach vorne bewegt, unter der Wirkung der Feder 13 in die Ausnehmung des Umsteuerringes 10 einschnappt und somit den Umsteuerring 10 fixiert. Der Arbeitsprozess ist somit abgeschlossen und die Einwalzvorrichtung ist wieder in ihrer Arbeitsbereitschaftsstellung. Die Vorwärtsbewegung des Umsteuerringes 10 wird mittels der spiralförmigen Nut im Gehäuse 17 des Umsteuermechanismus veranlasst, in welcher Nut der an dem Umsteuerring 10 befestigte Stift 21 bewegbar ist. Während der Arbeit wird die automatische Rohreinwalzvorrichtung an eine geeignete Vorrichtung aufgehängt. Die Geschwindigkeit der Rückbewegung der Walzrollen ist etwa doppelt so gross wie die des Arbeitsganges, weil der Rückgang durch das Abdrehen der Vorschubschraubenbüchse 3 mit den Umdrehungen der Antriebsspindel 9 erfolgt, wogegen beim Arbeitsgang das Drehen des Gehäuses 1 mittels des Reibungseingriffes zwischen den Walzrollen 7 und der konischen Spindel 8 hervorgerufen wird. Auf diese Weise wird die Arbeitszeit verkürzt. Die Walzrollen, die konische Spindel und der Rollenkäfig sind gegen solche mit andern Abmessungen auswechselbar. PATENTANSPRÜCHE : 1. Automatische Vorrichtung zum Einwalzen von Rohrenden bei Wärmeaustauschapparaten od. dgl. mit automatischem Längsvorschub der konischen Spindel und ihrem Rückgang in die Ausgangsstellung, dadurch gekennzeichnet, dass für den Vorschub der konischen Spindel eine von einem Umsteuerring gesteuerte Vorschubschraubenbüchse und für den Rückgang eine von der Arbeitsspindel angetriebene und vom Umsteuerring gesteuerte Stützkupplung vorgesehen ist.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Arbeitsvorschubmechanismus aus einem mit Innenlinksgewinde auf die Vorschubschraubenbüchse (3) aufgeschraubten Gehäuse (1) besteht, <Desc/Clms Page number 3> an dem ein Deckel (2) mittels Schrauben (23) befestigt und auf den Deckel (2) ein Walzrollen (7) tragender Rollenkäfig (6) aufgeschraubt ist, und dass das Aufschrauben des Arbeitsvorschubmechanismus auf der Vorschubschraubenbüchse (3) durch Drehen des mit der Arbeitsspindel gekuppelten Gehäuses (1) bzw.der mit dieser verbundenen konischen Spindel (8) mittels der Walzrollen (7) und des Rollenkäfigs (6) erfolgt, wobei die Vorschubschraubenbüchse (3) durch das Ineinandergreifen eines an ihrem Flansch (24) vorgesehenen Anschlages (25) mit einem Nocken (26) des Umsteuerringes 10 festgehalten ist, welcher seinerseits gegen Verdrehung am mit dem Motorgehäuse verbindbaren Vorrichtungsgehäuse (17) durch einen an diesem befindlichen Sperrstift (11) festlegbar ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Arbeitsspindel (9) eine Stützkupplung (22) mittels Feder (14) auf Drehung verbunden ist, wobei der Rückgang bzw. das Zurückziehen der Walzrollen (7) nach dem Lösen des Umsteuerringes (10) durch Zurückziehen des Sperrstiftes (11) und somit nach der Aufhebung des Eingriffes zwischen dem Nocken (26) des Umsteuerringes- (10) und dem Anschlag (25) am Flansch (24) der Vorschubschraubenbüchse (3) durch deren Abschrauben von dem festgehaltenen Arbeitsvorschubmechanismus erfolgt, u. zw. durch den Eingriff der Nocken (15) in Ausnehmungen (16) des Flansches (24) der Vorschubschraubenbüchse (3).4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorrichtungsgehäuse (17) eine spiralförmige Nut aufweist, in welcher der Umsteuerring (10) mittels eines an diesem vorgesehenen Stiftes (21) in Eingriff steht und zur Umschaltung des Arbeitsganges und zum Zurückziehen des Arbeitsvorschubmechanismus der Umsteuerring (10) mit einem inneren Flansch (27) versehen ist, der als Anschlag für die Stützkupplung (22) dient und sein Nocken (26) in einen an dem Flansch (24) der Vorschubschraubenbüchse (3) vorgesehenen Anschlag (25) eingreift.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsgeschwindigkeit der Rückbewegung des Arbeitsvorschubmechanismus etwa doppelt so gross wie die Längsgeschwin- digkeit des Arbeitsganges ist.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzrollen (7), die konische Spindel (8) und der Rollenkäfig (6) gegen solche mit andern Abmessungen auswechselbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
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1959
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