AT216122B - Verfahren zur Herstellung von Glyceridfetten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Glyceridfetten

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Vigen K Babayan
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Drew & Co Inc E F
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  Verfahren zur Herstellung von Glyceridfetten 
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   Das Kokosnussöl kann beim erfindungsgemässen Verfahren auch mit einem weiteren Öl, wie Erdnuss- öl, Baumwollsamenöl, Weizenöl oder Sojaöl, vermischt und dann mit einem Triglycerid von Fettsäuren mit   6 - 10   Kohlenstoffatomen modifiziert werden. Die Mischung wird dann bis zu einem Schmelzpunkt, der um   5 - 100C   höher liegt als in dem Margarineölprodukt schliesslich gewünscht wird, hydriert. Anschliessend kann die Mischung erneut umgeestert werden, wobei das Endprodukt erhalten wird. 



   Die durch die oben angegebenen Verfahren modifizierten Kokosnussöle können als solche als Gesamtfettanteil der Margarine oder in Mischung mit andern hydrierten Ölen verwendet werden. Wird eine Mischung verwendet, so stellen die modifizierten Kokosnussöle wenigstens   3   o   der Ölmischung dar. Die erhaltenen Margarinen haben ausserordentlich niedrige Jodzahlen, welche sich von jenen der üblichen, derzeit auf dem Markt befindlichen Margarinen deutlich unterscheiden. Die üblichen Margarinen haben eine Jodzahl von etwa 60 bis 75, während solche, die nach der Erfindung hergestellt worden sind, Jodzahlen zwischen etwa 1 und etwa 30 haben und im allgemeinen niedrigere Werte als 15 aufweisen.

   Trotz der niedrigen Jodzahlen sind die erfindungsgemäss erhaltenen Produkte nicht wachsartig und werden selbst bei   Kühlraumtemperaturen   nicht spröde ; sie haben ein ausgezeichnetes Aroma und einen hervorragenden Geruch und sind sehr lange lagerfähig. 



   Bei der Herstellung von Margarine werden etwa die folgenden Bestandteile in den nachstehenden Gewichtsverhältnissen angewendet :
80   Gew. -%   Fett,
1, 25   Grew.-%   Glycerylmonostearat,
1, 25 Gew.-% Lecithin,
1, 25 Gew.-% Farbe,   17, 35 Gew.-% Milch,      1, 60 Gew. -%   Salz. 



   Das Öl wird in einen Mischkessel eingebracht und bei   600C   bis zur cremigen Konsistenz verarbeitet. 



  Dann werden die Farbstoffe, Emulgiermittel, Vitamine und das Lecithin unter Rühren zugesetzt, wobei das Rühren solange fortgesetzt wird, bis ein weiches homogenes Öl erhalten wird. Das Öl wird dann auf eine Temperatur von 520C abkühlen gelassen. Während der Abkühlung des Öles werden die erforderlichen Mengen an Milch und Salz miteinander verrührt und anschliessend dem Öl zugesetzt. Das Rühren wird   fortgesetzt, während das Öl   durch Kühlwalzen abgezogen wird ; es tritt in dünnen Folien aus und wird dann zum Margarine-Endprodukt verarbeitet. 



   Die folgenden Beispiele erläutern die nach dem   erfindungsgemässen   Verfahren hergestellten modifizierten Öle, die zur Einarbeitung in Margarine geeignet sind. 
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22,7 kg Baumwollsamenstearin,
23, 1 kg gemischte niedrige Fettsäuretriglyceride,
0,68 kg Natriummethylat. 



  Die niederen Fettsäuren der Triglyceride haben die folgende Zusammensetzung :
80 % Caprylsäure,   15 %   Caprinsäure und
5   % Capronsäure.   



   Die Öle werden zuerst unter Vakuum bei etwa 750C getrocknet, worauf der Katalysator zugesetzt wird. Bei einer Temperatur von 50 bis   600C   wird die Umesterung innerhalb etwa 1, 5-2 Stunden zu Ende gebracht. 



   Das umgeesterte Fett wird nach der Reinigung der Margarine nach den vorstehend beschriebenen Methoden einverleibt. Das erhaltene Erzeugnis ist ausserordentlich stabil, hat einen ausgezeichneten Geschmack, wird bei Kühlraumtemperaturen nicht spröde und erweicht nicht unzulässig, wenn es Sommertemperaturen ausgesetzt ist. 



   Beispiel 2 : Es wird eine Mischung hergestellt, welche aus
930 g hydriertem Kokosnussöl (Schmelzpunkt 37,   80C),  
70 g Triglycerid aus einer Capryl- und Caprinsäuremischung und
37 g   8,4%item   Natriummethylat in Xylol besteht. Die Öle werden bei   80 C   unter einem hohen Vakuum getrocknet und der Katalysator wird zugesetzt. Die Mischung wird zur Vervollständigung der Umesterung 1, 5 Stunden auf eine Temperatur von 55 bis 60 C erhitzt. Das Erzeugnis wird mit Wasser bis zur neutralen Reaktion gewaschen und dann im Vakuum getrocknet und gebleicht. Es wird mit Dampf desodoriert. Das Produkt zeigt einen Schmelzpunkt von   31, 40C   und einen Erweichungspunkt von 30,   6 C.   

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