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Druckmesseinrichtung bei Atemschutzgeräten mit Druckgasvorrat
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rat in Pressluftflaschen mitgeführt wird. Um die Einsatzzeiten des Gerätes beurteilen zu können, ist es notwendig, dass der Gerätträger den ihm noch zur Verfügung stehenden Gasvorrat, sei es Piess sauerstoff oder Pressluft, dauernd kontrollieren kann. Bei den meisten Geräten ist der Druckmesser, der an einem die
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gebracht, damit dem Gerätträger das Ablesen des Druckzustandes erleichtert wird. Der Druckmesser muss aber auch gegen Beschädigung durch mechanische Einflüsse gesichert sein und darf Åan dem von derDruckgasflasche her kommenden Schlauch nicht freibeweglich sein. Eine Bauart zur Sicherung des Druckmesseis besteht z.
B. darin, dass er so angebracht wird, dass sein Zifferblatt nach vorn steht, und dass ein beispielsweise durch ein Gelenk mit ihm verbundener Spiegel die Ablesung des Zeigerstandes gestattet. In diesem Fall sitzt der Druckmesser unbeweglich an dem Schulterriemen des Gerätes. Eine andere bekannte Lösung besteht darin, dass der die Zuführungsleitung zum Druckmesser enthaltende Schlauch in einem aus zwei Hebeln bestehenden Lenker angeordnet ist. von dem ein Hebel an einem auf dem Tragriemen des Gerätes verstellbaren Schieber angelenkt ist. Im Ruhestand liegt der Druckmesserschlauch dann zwischen den Hebeln, die beispielsweise durch eine Vorrichtung mit federbelastenden Haken verriegelt sind. Will derGe-
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spreizen zu können.
Dann erst kann der Druckmesser in eine Entfernung vom Gesicht gebracht werden, bei der das Ablesen auch durch die Fenster einer Gasschutzmaske möglich ist. Der Gerätträger ist also immer gezwungen, erst die Sperrvorrichtung auszulösen, bevor er den Druckmesser vom Gerät abklappen kann.
Die Erfindung gibt eine neue Lösung an, bei der die Bauart der bekannten gegenüber vereinfacht ist und die Ablesung schneller vor sich gehen kann. Das ist gemäss der Erfindung dadurch möglich, dass die beiden freien Enden der Lenkerhebel mit Halte-oder Verschlussgliedern ausgestattet sind, bei denen die Verschlussteile aneinander federnd einrasten. Bei einer solchen Bauweise genügt es, den Druckmesser zu packen und ihn mit einer Abreissbewegung in die Ablesestellung zu bringen.
Der Erfindungsgedanke kann in mehreren Ausführungsarten ausgestaltet werden. So z. B. kann der äussere Lenkerhebel, der den Druckmesserschlauch umfasst, an seinem freien Ende zwei sich gegenüberstehende parallele Lappen tragen. die mit kreisrunden Durchbrechungen oder mit Dellen versehen sind, in die am audern Hebelende angeordnete, unter Federlast stehende Kugeln einschnappen. Es ist aber auch möglich, da.'3 am äusseren Lenkerhebel zwischen den Lappen seitlich herausragende Stifte angeordnet sind, die in U-förmig gebogene Blatt- oder Drahtfedern des andern Lenkerhebels einrasten. Eine weitere Bauweise ist die, bei der am äusseren Lenkerhebel angeordnete Lappen eine. Brücke mit einem Stielknopf tragen, dessen kugeliger Kopf in eine am andern Lenkerhebel angeordnete Drahtfeder einrastet.
Die Teile der Sperrvorrichtung können selbstverständlich auch umgekehrt verwendet werden, also in der Art, dass die federnden Teile nicht am inneren sondern am äusseren Schenkel des Lenkers angebracht sind.
In den Zeichnungen sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung in Ansicht und teilweisem Schnitt dargestellt. Die Fig. 1,2 und 3 veranschaulichen die erste Ausführungsform, bei der an dem Schulterrie-
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men 1 eines Atemschutzgerätes ein darauf beweglicher Schieber 2 angeordnet ist. Mit diesem Schieber steht der innere Hebel 3 eines Lenkers in Verbindung, an dessen Gelenk 4 der äussere Hebel 5, der auch ganz oder teilweise rohrförmig ausgebildet sein kann, angelenkt ist. In diesem Hebel ist der Schlauch 6 gelagert, in dem die nicht dargestellte biegsame Druckleitung zu dem Druckmesser 7 führt, der durch eine Kupplung 8 mit der Zuleitung und dem sie umgebenden Schlauch 6 verbanden ist.
Aus der Fig. 51 ist ersichtlich, dass an dem freien Ende des Hebels 3, der mit dem Schieber 2 in Verbindung steht, eine Sperrvorrichtung angeordnet ist, die aus zwei Kugeln 9 besteht, welche durch eine zwischen ihnen liegende Feder 10 belastet ist. Diese Kugeln greifen im Verschlusszustand in kreisrunde Aussparungen 11 ein, die an vorspringenden Lappen 12 des Lenkerhebels 5 angeordnet sind. Die Fig. 2 zeigt die Druckmesseranordnung in geöffneter Stellung.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine andere Ausführungsform. Hier sind die parallelen Lappen 12 am äusseren Ende des Lenkerhebels 5 miteinander verbunden und weisen nach aussen ragende Stifte 13 auf. Am inneren Lenkerhebel 3 sind in zwei Lagern 14 U-förmig gebogene Federn 15 eingesetzt, in die die Stifte 13 einschnappen.
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Hier sind die beiden Lappen 12 durch eine Brücke verbunden, auf der sich in der Mitte ein Stielknopf 16 befindet, dessen balliger Kopf 17 in eine Drahtfeder 18 eingreift, die in einem an dem Schieber 2 bzw. dem inneren Hebel 3 angebrachten Lager 19 eingesetzt ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Druckmesseinrichtung an einem mit einem Druckgasvorrat ausgestatteten Atmungsgerät, bei der der die Zuführungsleitung zum Druckmesser enthaltende Schlauch in einem Lenker gelagert ist, der an einem auf dem Tragriemen des Gerätes verstellbaren Schieber angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet,
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gestattet sind, bei denen die beiden Verschlussteile (9, 11 bzw. 13, 15 bzw. 17, 18) aneinander federnd einrasten.