AT215667B - Härtende Zusammensetzung - Google Patents

Härtende Zusammensetzung

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Description


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  Härtende Zusammensetzung 
Die Erfindung bezieht sich auf neuartige härtende Zusammensetzungen, die für die Herstellung von geschäumten Reaktionsprodukten besonders geeignet sind. Im besonderen bezieht sich die Erfindung auf neuartige härtende Zusammensetzungen, die aus einer Organozinnverbindung und einem Polysiloxanoxyalkylen-Copolymeren bestehen, die im folgenden genauer beschrieben werden. 



   Die Herstellung flexibler   geschäumter Reaktionsprodukte   aus Reaktionsmischungen mit Polyisocyanaten ist relativ neu. Die Reaktionsmischungen, aus denen geschäumte Produkte hergestellt werden, enthalten polymere Stoffe, die entweder bei Zimmertemperatur flüssig sind oder bei relativ tiefen Temperaturen schmelzen. Die polymeren Stoffe enthalten aktive Wasserstoffatome, die mit Isocyanatgruppen reagieren und dabei ein Netzwerk quervernetzter molekularer Ketten bilden. Die Polyisocyanate dienen nicht nur zur Quervernetzung, sondern reagieren auch mit dem Wasser der Reaktionsmischung unter Bildung von Kohlendioxyd, wodurch die flüssige Reaktionsmischung sich ausdehnt und schäumt, wobei ein geschäumtes Reaktionsprodukt entsteht, das seinen geschäumten Charakter nach der Quervernetzung des Polymeren beibehält. 



   Die Reaktion zwischen dem Isocyanat und Wasser unter Bildung von Kohlendioxyd und die Reaktion zwischen dem Polyisocyanat und dem polymeren Stoff zur Erzielung der Härtung des polymeren Stoffes sind Konkurrenzreaktionen. Es ist jedoch schwierig, die einzelnen Reaktionsgeschwindigkeiten so zu kontrollieren, dass ideale Bedingungen vorhanden sind. Ein weiteres Problem ist die Stabilität des einmal hergestellten Schaumstoffes, wenn man annimmt, dass die Reaktionsgeschwindigkeiten des Härtens und der Kohlendioxydbildung sich ideal verhalten. Die Schaumstabilität wird prinzipiell von zwei Faktoren beherrscht, nämlich der Viskosität der aktiven Wasserstoffverbindung nach der Reaktion mit dem Polyisocyanat und der Oberflächenspannung des ausgedehnten Materiales.

   Im allgemeinen ist der Schaumstoff umso stabiler, je höher die Viskosität und je niedriger die Oberflächenspannung ist. Die Fähigkeit einer härtenden Zusammensetzung, ein stabiles geschäumtes Produkt zu ergeben, ist abhängig von der Geschwindigkeit der Schaumbildung und der Reaktionsgeschwindigkeit zwischen dem Polyisocyanat und dem aktiven Wasserstoff enthaltenden polymeren Stoff. Die vorliegende Erfindung beruht auf der Entdeckung, dass die härtenden Zusammensetzungen einerseits das empfindliche Gleichgewicht zwischen der Härtungsgeschwindigkeit und der Geschwindigkeit der Kohlendioxydentwicklung einstellen und anderseits die Viskosität und Oberflächenspannung, die zur Herstellung stabiler geschäumter Reaktionsprodukte erforderlich ist, einstellen. 



   Die härtenden Zusammensetzungen der Erfindung umfassen eine Organozinnverbindung mit einer direkten   Kohlenstoff-Zinabindung   und wenigstens einer katalytisch intensivierenden Bindung von Zinn zu Halogen, Sauerstoff, Schwefel, Stickstoff oder Phosphor und einem   oberflächenaktiven   Stoff, bestehend aus einem   Polysiloxan-Oxyalkyl-Copolymeren.   



   Unter den oben beschriebenen organischen Zinnverbindungen, die getestet wurden und sich als aktiv erwiesen, befinden sich Zinnverbindungen der allgemeinen Formel a) R3SnX 
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 EMI2.1 
 in denen die R Kohlenwasserstoff- oder substituierte Kohlenwasserstoffradikale, wie Alkyl-, Aralkyl-, Aryl-, Alkaryl-, Alkoxy-, CycloaLkyl-, Alkenyl-, Cycloalkenyl- und analoge substituierte Kohlenwasserstoffradikale, die R'Kohlenwasserstoff-oder substituierte Kohlenwasserstoffradikale, wie die angeführten R oder Wasserstoff oder Metallionen, die X Wasserstoff, Halogen, Hydroxyl, Amino, Alkoxy, substituierte Alkoxy, Acyloxy, substituierte Acyloxy, Acylradikale, oder organische Reste, die an Zinn mit einer Sulfidbindung gebunden sind und Y Chalkogene, wie Sauerstoff oder Schwefel, bedeuten. 



   Unter den speziell zu erwähnenden Verbindungen der Gruppe a) finden sich Trimethylzinnhydroxyd, Tributylzinnhydroxyd, Trimethylzinnchlorid, Trimethylzinnbromid, Tributylzinnchlorid, Trioctylzinnchlorid, Triphenylzinnchlorid, Tributylzinnhydrid, Triphenylzinnhydrid, Triallylzinnchlorid und Tributylzinnfluorid. 



   Erwähnenswerte Verbindungen der Gruppe b) umfassen : Dimethylzinndiacetat, Diäthylzinndiacetat, Dibutylzinndiacetat, Dioctylzinndiacetat, Dilaurylzinndiacetat, Dibutylzinndilaurat, Dimethylzinndichlorid, Dibutylzinnmaleat,   Dibutylzinndichlorid,   Dioctylzinndichlorid, Diphenylzinndichlorid, Diallyl- 
 EMI2.2 
 leicht durch Hydrolyse der entsprechenden Dihalogenide hergestellt werden können. Diese Gruppe umfasst auch viele kommerziell erhältliche Verbindungen, die für Vinylharze als Stabilisatoren verwendet werden. 



   Typische Verbindungen der Gruppe c) sind : Butylzinntrichlorid, Octylzinntrichlorid, Butylzinntriacetat und   Octylzinn-Tris (thiobutoxyd).   
 EMI2.3 
 wobei die x positive Zahlen sind, vertreten. 



   Typische Verbindungen der Gruppe g) sind   : Poly (dialkylzinnoxyde),   wie basisches Dibutylzinnlaurat und basisches Dibutylzinnhexoxyd. 



   Andere wirksame Verbindungen sind die der Gruppe h), deren Organozinnverbindungen als Hitzeund Lichtstabilisatoren unter den Handelsnamen Advastab 17 M (eine Dibutylzinnverbindung, die vermutlich zwei schwefelhaltige Estergruppen enthält), Advastab T-50-LT   (eine Dibutylzinnverbindung mit ver-   mutlich zwei Estergruppen) verwendet werden, ebenso viele andere Organozinnverbindungen unter den 
 EMI2.4 
 Siloxan-Oxyalkylen-Copolymere sind die linearen (Block-) Copolymere von polymeren Alkylenoxyden und polymeres   Dialkylsiloxan ;   verzweigte (Graft-) Copolymere von polymeren Alkylenoxyden und polymeren Dialkylsiloxanen und Copolymere von einem Dialkylsiloxan und einem Alkylenoxyd. 



   Wirksame Copolymere der härtenden Zusammensetzungen, die eine ausgeprägte Wirkung haben, sind jene, die 10-80 Gew.-% Siloxanpolymer und   90-20 Gew.-% Alkylenoxydpolymer   enthalten. 

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   Die oberflächenaktiven Systeme aus   Siloxan-Oxyalkylen-Copolymeren   bestehen vorwiegend aus Dihydrocarbylpolysiloxaneinheiten und Oxyalkyleneinheiten und können eine oder mehrere, vorzugsweise nicht mehr als zwei oder drei Monohydrocarbylsiloxaneinheiten (d. h. nicht mehr als zwei oder drei bifunktionelle Siliciumatome) enthalten. Meist sind die Siloxaneinheiten, in Gruppen von einer oder mehreren Einheiten, die eine Kette bilden, die den Polysiloxanblock oder die -blöcke von Copolymeren aufbauen, zugegen. 



   Ein Typ der angewendeten Blockcopolymere als Komponente in den härtenden Zusammensetzungen kann durch die folgende allgemeine Formel 
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 alkylenketten im Blockcopolymer an ; y ist die Anzahl der bifunktionellen Siloxaneinheiten und ist wenigstens   drei ;   n bedeutet die Anzahl von Kohlenstoffatomen in der Oxyalkylengruppe und ist 2-4 ; z bezeichnet die Länge der Oxyalkylenkette und ist wenigstens 5. Es sei darauf hingewiesen, dass die oberflächenaktiven Zusammensetzungen Mischungen solcher Blockcopolymere sind, in denen y und z verschiedene Werte haben, und dass die Methoden zur Bestimmung der Polysiloxan- und Polyoxyalkylenketten Werte geben, die die durchschnittlichen Kettenlängen darstellen.

   In der obigen Formel bedeuten R und R" einwertige Hydrocarbylradikale, wie Alkyl-,   Aryl-oder Aralkyl-und R"schliesst   eine Polyoxyalkylenkette mit einer Monoäthergruppe ab. R'"ist ein Alkyl- oder Trihydrocarbylsilylradikal und kann eine Siloxankette abschliessen und R'bedeutet ein ein-oder mehrwertiges Hydrocarbylradikal, das einwertig ist, wenn x =   1,   zweiwertig, wenn x = 2, dreiwertig, wenn x = 3 und vierwertig, wenn x = 4 ist. 



   Bezugnehmend auf die obige Formel (I) ist wenigstens eine Oxyalkylenkette über eine Si-O-C-Bindung mit einer Siloxankette verbunden und wenn a = 1 und x = 1 ist, sind zwei Alkyl- oder Trihydrocarbylsilylgruppen   Rm,   die Siloxanketten abschliessen, vorhanden. 



   Ein Typ des Blockcopolymers ist gegeben, wenn x in Formel (I) eins ist, wobei in diesem Fall eine verzweigte Kette wie folgt formuliert werden kann : 
 EMI3.2 
 p + q + r = y der Formel (I) und hat einen Minimalwert von drei, die andern Indices sind die gleichen wie in Formel (I). In diesem Falle sind alle drei Oxyalkylenketten mit dem Ende einer Polysiloxankette des   Typs- (R SiO)-   verbunden. Eine representative Zusammensetzung von Verbindungen oder Produkten und deren Mischungen des Typs der Formel (II) ist eine solche, in der die Durchschnittswerte von p, q und r 6 sind und die   (CHO) -Einheit   einen gemischten Polyoxyäthylenoxypropylenblock darstellt, der 17 Oxyäthyleneinheiten und 13 Oxypropyleneinheiten enthält, und R" eine Butylgruppe darstellt.

   Eine andere Zusammensetzung der Klasse der obigen Formel (II) ist eine solche, in der p, q und r 3 sind und 
 EMI3.3 
 



   Ein weiterer Typ von verzweigten Blockpolymere entsteht, wenn eine der Oxyalkylenketten über ein Sauerstoffatom an das trifunktionelle Siliciumatom, das ein einzelnes Hydrocarbylradikal   R'enthält,   gebunden ist. Diese Formel lautet wie folgt : 
 EMI3.4 
 p + q = y der Formel (I) und hat einen Minimalwert von 3. 



   Ein weiterer Typ von Blockcopolymeren ist gegeben, wenn darin zwei trifunktionelle Siliciumatome 

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 zweiwertiges Kohlenwasserstoffradikal ist. In struktureller Form können diese Blockcopolymere durch die Formel 
 EMI4.2 
 dargestellt werden, worin   p + q + r + s + t + u = y von   Formel (I) ist und in diesem Fall einen Minimalwert von 6 hat. 



   Die oben beschriebenen Siloxan-Oxyalkylen-Blockcopolymere können nach Verfahren hergestellt werden,   wie sie in der USA-Patentschrift Nr.   2,834, 748 beschrieben sind. 



   Andere erwähnenswerte Siloxan-Oxyalkylen-Blockcopolymere sind jene der allgemeinen Formel 
R' [(R2SiO)y]a[(CnH2nO)x]bR",(VI) worin y eine Zahl von wenigstens 2 ist und die Anzahl der Siloxaneinheiten bezeichnet, n eine Zahl von 2 bis 4 ist, die die Anzahl der Kohlenstoffatome in der Oxyalkylengruppe angibt, x eine Zahl von wenigstens 5 ist, die die Länge der Oxyalkylenkette bezeichnet, und a und b Zahlen sind, deren Summe 2 oder 3 ist.   R'und R"sind kettenabschliessende   einwertige Hydrocarbyl- oder Hydrocarbyloxyradikale und können eine Siloxankette entweder durch eine Hydrocarbyloxygruppe oder durch Vervollständigung einer Trihydrocarbylsilylgruppe abschliessen und sie können eine Oxyalkylenkette mit einer Hydrocarbyloxygruppe   abschliessen.   Weiters sei vermerkt, dass die Zusammensetzungen Mischungen solcher Blockcopolymere sind, .

   in denen x und y verschiedene Werte haben und dass Methoden zur Bestimmung der Kettenlänge der Polysiloxan- und Polyoxyalkylenketten durchschnittliche Werte ergeben. 



   Bezugnehmend auf die Formel (VI) sei vermerkt, dass darin wenigstens eine Oxyalkylenkette oder -block an wenigstens eine Siloxankette oder-block über eine   Si-O-C-Bindung   verbunden sind und dass verschiedene Typen von Blockpolymeren in Abhängigkeit von den Werten a und b gebildet werden. 



   In einem Typ ist ein Block Siloxanpolymer (a =   1)   und zwei Blöcke Oxyalkylenpolymer (b = 2). Er kann durch die Formel 
R'O (CnH2nO)x(R2SiO)y(CnH2nO)xR"(VII) dargestellt werden, in der die Indices die gleiche Bedeutung wie in Formel (VI) haben und R'und R" einwertige Hydrocarbylradikale sind. 



   In einem andern Typ von Blockcopolymeren ist ein Block Oxyalkylenpolymer (b =   1)   und   zwei Blök-   ke Siloxanpolymer (a = 2). Dieser Typ kann durch die Formel 
 EMI4.3 
 (VIII)andern Indices die gleiche Bedeutung wie in Formel (VI) haben. 



   Im dritten Typ von Blockcopolymeren sind ein Block Siloxanpolymer und ein Block Oxyalkylenpolymer (a und b je gleich   1).   Dieser Typ kann durch die Formel 
R'   (RgSiO) y (C OR" (IX)   illustriert werden, worin   R* und R"einwertige Hydrocarbyl-oder HydrocarbyloxyradjLkale   sind. 



   Weitere oberflächenaktive Polysiloxan-Oxyalkylen-Systeme, die für das erfindungsgemässe Verfahren verwendbar sind, sind jene, die die vorgenannten Copolymere enthalten, und durch die allgemeine Formel 

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 beschrieben sind, in der R'Wasserstoff ist, wenn es an Oxyalkylenpolymer gebunden ist ; und eine einwertige Alkylgruppe ist, wenn es an Siloxanpolymer gebunden ist ; R ist eine einwertige Hydrocarbylgruppe, die gleich oder verschieden von allen R'im Molekül sein kann ; x ist 2 oder grösser ; y ist 5 oder 
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 deutet eine einwertige kettenbegrenzende Gruppe, die Wasserstoff ist, wenn sie das Ende eines Oxyalkylenblockes der copolymeren Kette abschliesst. Wenn sie das Ende eines Silikonblockes der copolymeren Kette bildet, ist   R'eine   Alkylgruppe.

   Ob R'Wasserstoff oder Alkyl ist, hat auf die wichtigen Eigenschaften als Emulgätoren wenig oder keinen Einfluss. 



   Die Formel (X) repräsentiert auch Blockcopolymere, worin die Zahlen c und e beide 0 sind und d einen Wert von 1 oder grösser hat. Die allgemeine Formel dieses Typs lautet : 
R"O [(R2SiO)x(CnH2nO)]dH,(XI) worin R" eine einwertige Alkylgruppe, R eine einwertige Hydrocarbylgruppe und x, y, n und c Zahlen wie in Formel (X) bedeuten. 



   Bezugnehmend auf die Formel (X) ist ein zweiter Typ von Organosilikon-Blockcopolymeren ein solcher, in dem c 1 ist, e 0 und d einen Wert von 1 oder grösser hat. Die allgemeine Formel dieses Typs lautet : 
HO (CnH2nO)y[(R2SiO)x(CnH2nO)y]dH,(XII) worin r eine Hydrocarbylgruppe und x, y, n und d Zahlen mit den gleichen Bedeutungen wie in Formel (X) sind. 



   Ein dritter Typ von Organosilikon-Blockcopolymeren ist durch Siloxanblöcke an jedem Ende der copolymeren Kette charakterisiert und kann durch die Formel (X) dargestellt werden, wenn c 0 ist, e den Wert von 1 hat und d eine Zahl von wenigstens 1 ist. Dieser Typ von Blockcopolymeren ist genauer durch die allgemeine Formel 
 EMI5.3 
 gegeben, in der R eine Hydrocarbylgruppe und R" eine Alkylgruppe bedeuten ; x, y, n und d sind Zahlen mit den gleichen Werten wie in Formel (X). 



   Eine andere Gruppe von erwähnenswerte Polysiloxan-Oxyalkylen-Blockcopolymeren sind Mischungen von Blockcopolymeren, in denen jedes Copolymer wenigstens ein Siloxanpolymer und wenigstens ein Oxyalkylenpolymer in Verbindung enthält. Das Siloxanpolymer enthält wenigstens ein trifunktionelles Siliciumatom, welches an drei Sauerstoffatome und eine Hydrocarbylgruppe gebunden ist und das weiters über eine C-0-Si-Bindung wenigstens an ein Oxyalkylenpolymer gebunden ist. Das Oxyalkylenpolymer besteht aus wenigstens fünf Oxyalkyleneinheiten, die untereinander über Kohlenstoffsauerstoffbindungen verknüpft sind und über eine C-0-Si-Bindung wenigstens an einem Ende an ein Siloxanpolymer gebunden ist. 



   Darüber hinaus ist es manchmal günstig, den oben beschriebenen oberflächenaktiven Siloxan-Oxyalkylen-Systemen geringe Mengen von Hydrocarbylsilikonölen, wie Dimethylsilikonöle, zuzusetzen. Es scheint, dass gewisse günstige Effekte erzielt werden können, wie eine vollständigere Regulierung der Zahl und Grösse der offenen Zellen im Schaumstoff. Die meist angewendeten Dimethylsilikonöle haben Viskositäten von 10 bis 1000 Centistokes. 



   Die Verhältnisse der Komponenten in den erfindungsgemässen härtenden Zusammensetzungen sind nicht sehr kritisch. Es wurde jedoch festgestellt, dass bei Anwendung härtender Zusammensetzungen für die Herstellung fester geschäumter Reaktionsprodukte solche mit optimalen physikalischen Eigenschaften dann erhalten werden, wenn das Verhältnis von Organo-Zinnverbindung zu   Polysiloxan-Oxyalkylen-Co-   
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 Bei der Herstellung von halbfesten und flexiblen geschäumten Reaktionsprodukten wird empfohlen, das Verhältnis von Organo-Zinnverbindungen zu Polysiloxan-Oxyalkylen-Copolymer im Bereiche von etwa   4 : 1   bis etwa 1   : 10 Gew.-Teilen   zu halten. 



   Die erfindungsgemässen härtenden Zusammensetzungen können vorteilhaft zur Herstellung stabiler 

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 Polyurethan-Reaktionsprodukte aus Reaktionsmischungen, die einen polymeren Stoff mit aktivem Wasserstoff, ein Polyisocyanat und Wasser enthalten, verwendet werden. 



   Die polymeren Stoffe mit aktivem Wasserstoff umfassen Polyester, Polyäther, Polyesteräther und Polyesteramide. 



   Erfindungsgemäss anwendbare Polyäther, die für die härtende Zusammensetzung verwendet werden können, umfassen lineare und verzweigte Polyäther mit wenigstens einer und vorzugsweise einer Vielzahl von Ätherbindungen und wenigstens Hydroxylgruppen ; sie sollen im wesentlichen frei von andern funktionellen Gruppen als Hydroxyl sein. Bevorzugte Polyäther sind die Polyoxyalkylenpolyole. Unter den Polyoxyalkylenpolyolen, die für das erfindungsgemässe Verfahren verwendbar sind, finden sich die Polyäthylenglykole mit durchschnittlichen Molgewichten von 200,400 und 600 und die Polypropylenglykole mit durchschnittlichen Molgewichten von 400,750, 1200 und 2000. Polymere und Copolymere von Polyoxyalkylenpolyolen und Blockcopolymeren von   Äthylen- und   Propylenoxyd sind ebenfalls verwendbar.

   Erwähnenswerte Copolymere von Polyalkylenpolyolen und besonders Propylenoxyd sind die PropylenoxydAddukte von Äthylenglykol, Glyzerin, 1,2, 6-Hexantriol, Trimethylolpropan, Trimethyloläthan, Pentaerythrit, Sorbit,   Tris (hydroxyphenolpropan),   Triäthanolamin, Triisopropanolamin, Äthylendiamin, Di- äthylentriamin, und Äthanolamin, die später genauer beschrieben werden. Geeignet erwiesen sich auch lineare und verzweigte Copolyäther von   Äthylen- und   Propylenoxyd. Bevorzugte Copolymere von Propylen-und Äthylenoxyd enthalten 10% Äthylenoxyd bei Molgewichten von 500,2000, 3000 und 4000. 



   Weitere verwendbare Typen von Polyäthern sind Blockcopolymere aus Propylen- und Äthylenoxyd. 



  Diese Polyäther können durch die folgenden allgemeinen Formeln gekennzeichnet werden : 
 EMI6.1 
 
In Formel I bedeuten x, y und z Zahlen von 2 bis 100 und die Indices a und b der Formel II Zahlen von 1 bis 200. 



   Polyäther mit stark verzweigten Ketten sind ebenfalls verwendbar. Solche Polyäther werden leicht aus Alkylenoxyden des oben beschriebenen Typs und Startern mit einer   Funktionalität   von grösser als 2 hergestellt. Stark verzweigte Polyäther haben den Vorteil, dass sie eine Quervemetzung ohne Reaktion von Harnstoff oder Urethangruppen mit den Isocyanatgruppen ermöglichen. Dies hat den Vorteil, dass ein grösserer Anteil des verwendeten Isocyanats für die Entwicklung des Kohlendioxyds zur Verfügung steht und die Gesamtmenge des für die Herstellung des geschäumten Polymers erforderlichen Isocyanats vermindert wird. 



   Die für die oben beschriebenen Alkylenoxyde verwendbaren   höherfunktionellen   Starter umfassen Polyole, Polyamine und Aminoalkohole mit einer Gesamtmenge von drei oder mehreren reaktiven Wasserstoffatomen an Hydroxyl- und primären oder sekundären Aminogruppen. Geeignete Polyole umfassen Triole wie Glyzerin, Trimethylolpropan, Butantriole, Hexantriol, Trimethylolphenol, Tris (hydroxy-   phenyl) propan, Tris (hydroxyxylyl) propan,"Novolake",   Trialkanolamine, verschiedene Tetrole wie Erythrit und   Pentaerythrit ; Pemole ;   Hexole wie Dipentaerythrit und Sorbit, ebenso Alkylglukoside, Kohlehydrate, Polyhydroxyfettsäureester wie Leinöl und polyoxyalkylierte Derivate oder polyfunktionelle Verbindungen mit drei oder mehreren reaktiven Wasserstoffatomen, wie z.

   B. das Reaktionsprodukt von Trimethylolpropan, Glyzerin und andern Polyolen mit Äthylenoxyd, Propylenoxyd und andern Epoxyden oder deren Co- 
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 pandiol, Diäthylentriamin, Triäthylentetramin, Harnstoff und Harnstoff-Formaldehydpolymere, verschiedene Arylpolyamine, wie 4, 4', 4"-Methylidintrianilin. 

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   Bei Anwendung linearer Polyäther bestehen andere Wege zur Erhöhung der Verzweigung darin, wie oben beschriebene höherfunktionelle Starter der Reaktionsmischung zuzufügen. 



   Bevorzugte Polyäther des verzweigten Typs sind jene, die durch Zugabe von Propylenoxyd zu verschiedenen Diolen, Triolen, Tetrolen und Polyolen als Starter und Bildung von Addukten mit verschiedenen Molgewichten hergestellt werden. Besonders erwähnenswerte Polyäther sind die 1,2, 6-Hexantriolund Glyzerinaddukte von Propylenoxyd mit Molgewichten von 250,500, 700,1500, 2500,3000 und 4000. 



   Die Menge des höherfunktionellen Starters, der mit dem linearen Typ der oben beschriebenen Poly- äther verwendet wird, liegt im Bereich von 0,5 bis 6,0   Gew. -%   Starter, bezogen auf das Gewicht des Polyäthers, der für die Reaktion verwendet wird. 



   Im allgemeinen können die geeigneten Polyäther dadurch charakterisiert werden, dass sie unter Normalbedingungen flüssig und giessfähig sind (obwohl schmelzbare feste Polyäther nicht ausgeschlossen sind), Viskositäten im Bereiche von 50 bis etwa 500000 Centipoises bei Raumtemperatur und Molgewichte im Bereiche von 200 bis etwa 10000 haben. Bei Anwendung von Polyäthern mit Molgewichten in diesem Bereich ist ersichtlich, dass Schaumstoffe hergestellt werden können, die den bestimmten Erfordernissen genau angepasst werden können. Wird z. B. in erster Linie maximale Flexibilität des geschäumten Polymers gewünscht, sollte der Polyäther, um günstige Ergebnisse zu liefern, ein Molgewicht von etwa 1500 bis 7000, wenn er verzweigt ist, und etwa 1000 bis 2000, wenn er im wesentlichen linear ist, haben.

   Während es für halbfeste Schaumstoffe zwar nicht genau festgestellt wurde, sollte das Molgewicht von verzweigten Polyäthern im Bereiche von 700 bis 1500 und von linearen Polyäthern im Bereiche von 250 bis 1000 liegen. Zur Herstellung von festen Schaumstoffen sollte das Molgewicht im Bereiche von 250 bis 1000 liegen, wenn der Polyäther verzweigt ist, und im Bereiche von etwa 200 bis 500, wenn er linear ist. 



   Die Polyester und Polyesteramide werden aus polyfunktionellen Stoffen, wie   Polycarbonsäuren,   Aminocarbonsäuren, Glykolen, Aminoalkoholen, Diaminen   u. ähnl.   hergestellt. Die Polyester werden durch Umsetzung von wenigstens zwei bifunktionellen Stoffen hergestellt, nämlich einem Glykol und einer zweibasischen Säure. Die Polyesteramide werden hergestellt durch Umsetzung einer zweibasischen Säure mit einer Mischung, bestehend aus einem grösseren Anteil Glykol und einem kleineren Anteil eines Aminoalkohols oder Diamins. Darüber hinaus kann eine grosse Anzahl komplexer Polyester und Polyesteramide durch Umsetzung von Säuren, Glykolen, Aminoalkoholen und Polyaminen hergestellt werden. 



   Repräsentative Polyester und Polyesteramide umfassen solche, die hergestellt werden aus : Äthylenglykol und Adipinsäure ; Propylenglykol und Adipinsäure ; Äthylenglykol (80   Mol-lo),   Propylenglykol (20   Mol-%)   und Adipinsäure ; Äthylenglykol (80 Mol-%), Propylenglykol-1, 2 (20   Mol-Ufo)   und Azelain-   säure   Äthylenglykol (80   Mol-%),   Propylenglykol-1, 2 (20 Mol-%) und   Sebacinsäure ;   Äthylenglykol (80   Mol-%),   Propylenglykol-1, 2 (20 Mol-%), Dilinolensäure (20 Mol-%) und Adipinsäure (80 Mol-%); Äthylenglykol (80   Mol-%),   Glyzerinmonoäthyläther (20 Mol-%)   und Adipinsäure ;

   Äthylenglykol   (80   Mol-Ufo),   Butylenglykol-1, 4 (20   Mol-%)   und   Adipinsäure ; Äthylenglykol   (80   Mol-lo),   Propylenglykol-1, 3 (20   Mol-%)   und Adipinsäure ; Äthylenglykol (80 Mol-%), Pentandiol-1, 5 (20   Mol-Ufo)   und   Adipinsäure ;   Äthylenglykol (80   Mol-%),     Glyzerinmonoisopropyläther   (20   Mol-%)   und Adipinsäure ;

   Äthylenglykol (80   Mol-%),   Propy- 
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    - 5 Mol-Ufo),Adipinsäure ;   Äthylenglykol (80   Mol-%),   Butylenglykol-1, 4 (20 Mol-lo) und   Adipinsäure ;   Äthylenglykol (80 Mol-lo), Diäthylenglykol (20 Mol-%) und   Adipinsäure ;   Äthylenglykol (90-10 Mol-%), Propylenglykol-l, 2 (10-90 Mol-%) und   Adipinsäure ;   Äthylenglykol (90-10 Mol-%), Propylenglykol-1, 2 (10 bis 90   Mol-%)   und Azelainsäure. 



   Die organischen Polyisocyanate und Polyisothiocyanate, die mit Vorteil verwendet werden können, entsprechen der allgemeinen Formel :   R (NCY) X    worin x zwei oder mehr und R ein Alkylen, substituiertes Alkylen, Arylen, substituiertes Arylen, ein Kohlenwasserstoff oder substituierter Kohlenwasserstoff mit einer oder mehreren   Aryl-NCY-Bindungen   und einer oder mehreren   Alkyl-NCY-Bindungen,   ein Kohlenwasserstoff oder ein substituierter Kohlenwasserstoff mit einer Vielzahl von entweder   Aryl-NCY-oder Alkyl-NCY-Bindungen   sein kann.   R umfasst   auch Radikale   wie-R-Z-R-,   worin Z irgendeine zweiwertige Gruppe bedeutet wie-O-,-O-R-O-,   -     CO-,-CO-,-S-,-S-R-S-,-SO-usw.   ist.

   Beispiele solcher Verbindungen sind Hexamethylen- 

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 EMI8.1 
    (OCNCHDiphenylmethan-4,   4'-diisocyanat, Naphthalin-1, 5-diisocyanat, Triphenylmethan-4, 4', 4"-triisocyanat,   xylylen-a,     a'-diisothiocyanat   und Isopropylbenzol-oc, 4-diisocyanat. 



   Weiters gehören dazu Dimere und Trimere von Isocyanaten und Diisocyanaten und polymere Diisocyanate der allgemeinen Formeln 
 EMI8.2 
 in denen x und y 2 oder grösser sind. Ebenso Verbindungen der allgemeinen Formel   M (NCY) x    worin x 1 oder grösser und M eine monofunktionelle oder polyfunktionelle Gruppe oder Atom ist. Beispiele dieses Typs umfassen Äthylphosphondiisocyanat, C2H5P(O)(NCO)2; Phenylphosphondiisocyanat,   C6P (NCO) z ; Verbindungen   mit einer   =Si-NCY-Gruppe   und Isocyanate von Sulfonamiden   [R(SONCO)].   



   Bei der Herstellung der härtenden Zusammensetzung wird eine Organozinnverbindung   oder -verbin-   dungen mit dem   oberflächenaktiven Polysiloxan-. Oxyalkylen-Copolymer gemischt.   Die Verbindungen sind normalerweise gegenseitig mischbar, so dass sie nur zusammengegeben zu werden brauchen, vorzugsweise in den unten angegebenen Mengen. Hierauf können die härtenden Zusammensetzungen mit einem polymeren Stoff des oben beschriebenen Typs, der aktiven Wasserstoff enthält und einem Polyisooder Polyisothiocyanat und Wasser zugemischt werden. Kurz darauf beginnt die Mischung zu schäumen und kann in eine Form   übergeführt   werden. 



     Beispiel l :   Aus folgenden Komponenten wurde eine Mischung hergestellt : a) 150 g Polypropylenglykol (Mol-Gewicht 1900, Hydroxylzahl 58,5, Carboxylzahl 0, 15) und 3,0 g 1, 2,6-Hexantriol, b) 60 g einer Mischung von 2,4- und 2, 6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis   80 : 20),   c) 3,75 g Wasser, d) 0,9 g Dibutylzinndilaurat. 



   Nach dem Zusammenmischen begann die Mischung zu   schäumen ; während   der ersten Stufen der Schaumbildung fiel der entstehende Schaum völlig zusammen. 



   Dies zeigt klar, dass kein stabiles geschäumtes Reaktionsprodukt erhalten werden kann, wenn ein wesentlicher Bestandteil der härtenden Zusammensetzungen fehlt. 



     Beispiel 2 :   Aus folgenden Komponenten wurde eine Mischung hergestellt : a) 100 g eines Trioladduktes aus Propylenoxyd mit   1, 2,   6-Hexantriol als Starter, einem Molgewicht von etwa 1500, einer Hydroxylzahl von 113 und einer Carboxylzahl von 0, 19, b) 42 g einer Mischung von 2,4- und 2,6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 65 : 35), c) 2,5 g Wasser, d) 1, 5 g N-Methylmorpholin, e) 0,5 g eines Copolymers aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit Butoxyendgruppen und einem Molgewicht von   1500.   



   Nach dem Mischen der Komponenten fand die Schaumbildung statt. Der resultierende Schaumstoff hatte keine gute   Zel1suuktur   und härtete nicht hinreichend aus. 



   Dies zeigt, dass keine stabilen geschäumten Reaktionsprodukte erhalten werden können, wenn eine andere Komponente der härtenden Zusammensetzung fehlt. 



   Beispiel 3 : Aus folgenden Komponenten wurde eine Mischung hergestellt : a) 100 g Polypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500, b) 42 g einer Mischung von 2,4- und 2, 6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 65 : 35), c) 2,5 g Wasser, d) 0,5 g Dibutylzinndilaurat, e) 1,0 g polyoxyäthyliertes Pflanzenöl, das unter dem   Markennamen"Selectrofoam 6903"von   der Pittsburgh Plate Glass Co. in den Handel gebracht wird. 



   Nach dem Vermischen der Komponenten begann die Mischung zu schäumen. Der Schaum fiel jedoch sofort zusammen. 



   Viele andere oberflächenaktive Systeme wurden getestet und zeigten ähnliche Ergebnisse. 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 



   Unter den getesteten oberflächenaktiven Stoffen befanden sich : Bensapol (modifiziertes sulfoniertes Leinöl), Cordon 890 (ein sulfoniertes Öl), Emulphor EL-719 (ein polyoxäthyliertes Pflanzenöl), Estol TExtra (ein sulfonierter Talg), Hyonic FS (ein Laurinsäurealkylolamid), Igepon TC-42 (Natrium-N-Me-   thyl-N-Cocosnussöl).   



   Beispiel 4 : Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0,3 g   Di-2-äthylhexylzinnoxyd   und b) 0,6 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem 
 EMI9.1 
 schnittlich 17   Oxyäthylen- und   durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R" eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Die obige Mischung wurde zugefügt zu c) 150 g Polypropylenglykol (Molgewicht 1900, Hydroxylzahl 58,5, Carboxylzahl   0, 185),   d) 3 g 1, 2,6-Hexantriol, e) 58 g einer Mischung von 2, 4-und 2,6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20) und f) 3,75 g Wasser. 



   Die obige Mischung wurde bis zum Beginn der Schaumbildung heftig gerührt. Sodann wurde sie in eine offene Form übergeführt; der resultierende Schaumstoff wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI9.2 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm3 <SEP> 0, <SEP> 0435
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 1, <SEP> 12 <SEP> 
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 25% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0268
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 50% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0. <SEP> 0359
<tb> 
 
Beispiel 5 :

   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0, 6 g Dioctylzinnoxyd und b) 1, 2 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (CHnO) 'Einheit   einen gemischten Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit durchschnittlich 17 Oxyäthylen- und durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R" eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Die obigen Komponenten wurden zugefügt zu c) 150 g eines Triol-Adduktes von Propylenoxyd mit 1, 2,6-Hexantriol als Starter (Molgewicht zirka 1500, Hydroxylzahl 113, Carboxylzahl 0, 19 und 0,   083%   Wasser), d) 63 g einer Mischung von 2, 4- und 2, 6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20) und e) 3,75 g Wasser. 



   Die obigen Komponenten wurden gründlich gemischt und sobald die Schaumbildung begann, in eine offene Form übergeführt. Die geschäumte Mischung härtete innerhalb von Minuten aus und wies folgende physikalische Eigenschaften   auf :   
 EMI9.3 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm'0, <SEP> 0433
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0,914
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 250/0 <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0,0291
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 50% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0372
<tb> Bleibende <SEP> Verformung, <SEP> % <SEP> 2,65
<tb> 
   Beispiel 6 :   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus :

   a) 0,8 g Dibutylzinndiacetat, b) 0,4 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (C Hn..

   O)-Einheit   einen gemischten Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit durchschnittlich 17 Oxyäthylen- und durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R" eine Butylgruppe kennzeichnet) und c) 0,4 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 858 und einem Polyoxypropylenglykol mit Butoxyendgruppen und einem Molgewicht von etwa 800 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durch- 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 
 EMI10.1 
 c) 150 g eines Polypropylenglykols mit einem Molgewicht von 1844 und einer Hydroxylzahl von 60, 8, e) 3 g Trimethylolpropan, f) 60 g 2,4- und 2, 6-Toluylendiisocyanat und g) 3,75 g Wasser. 



   Sobald die Mischung zu schäumen begann, wurde sie in eine offene Form Übergeführt und 15 Minuten bei   118 C   gehärtet. Der resultierende Schaumstoff konnte von der Form entfernt werden und wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI10.2 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm <SEP> 0, <SEP> 0460
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 1, <SEP> 12 <SEP> 
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 25% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0,0291
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 50% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0403
<tb> Bleibende <SEP> Verformung, <SEP> % <SEP> 13,7
<tb> 
 
Beispiel 7 :

   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0,8 g Dibutylzinndilaurat und b) 0,9 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (CnH2nO) z-Einheit   einen gemischten   Polyoxyäthylenoxypropylenblock   mit durchschnittlich 17   Oxyäthylen- und   durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und   R"eine   Butylgruppe kennzeichnet). 



   Die obige Mischung wurde zugefügt zu c) 112,5 g eines Polypropylenglykols mit einem Molgewicht von 1928 und einer Hydroxylzahl von 58, 3, d)   37V5   g eines Polyäthers, mit einer Hydroxylzahl von 72 und einer Carboxylzahl von 0,07, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd und 1, 2,6-Hexantriol, e) 54,5 g einer Mischung von 2,4- und 2, 6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20) und f) 3,75 g Wasser. 



   Sobald die Mischung zu schäumen begann, wurde sie in eine offene Form übergeführt. Der resultierende Schaumstoff konnte nach dreistündigem Erhitzen auf 1180C aus der Form entfernt werden. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI10.3 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm3 <SEP> 0, <SEP> 0415 <SEP> 
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 1,27
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 25% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0358
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 50% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0459
<tb> Bleibende <SEP> Verformung, <SEP> % <SEP> 10,9
<tb> 
   Beispiel 8 :   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus :

   a) 0,9 g Dibutylzinndilaurat und b) 0,9 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt in der obigen Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (CnHznO-Einheit   einen gemischten Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit durchschnittlich 17   Oxyäthylen- und   durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R" eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Diese Mischung wurde zugefügt zu c) 75 g eines Polypropylenglykols mit einem Molgewicht von 1928 und einer Hydroxylzahl von 58, 3, d) 75 g eines Polyäthers mit einer Hydroxylzahl von 60,9 und einer basischen Carboxylzahl, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd und Triäthanolamin, e) 54,2 g einer Mischung von 2, 4- und 2, 6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20) und f) 3,75 g Wasser. 



   Sobald die Mischung zu schäumen begann, wurde sie in eine offene Form   übergeführt.   Nach Erhitzen auf   1180C für   15 Minuten konnte der resultierende Schaumstoff aus der Form entfernt werden. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 
 EMI11.1 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm3 <SEP> 0, <SEP> 0412
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 1, <SEP> 12 <SEP> 
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 25% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0,0314
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 500 <SEP> ; <SEP> 0 <SEP> Verformung. <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0404
<tb> Bleibende <SEP> Verformung, <SEP> % <SEP> 11,5
<tb> 
 
Beispiel 9 :

   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0, 9 g Dibutylzinndilaurat und b) 0,9 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (CJHn,.0)-Einheit   einen gemischten Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit durchschnittlich 17 Oxyäthylen- und durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R" eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Diese Mischung wurde zugefügt zu e) 100 g Polypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1928 und einer Hydroxylzahl von   58, 3,   d) 50 g eines Polyäthers mit einer Hydroxylzahl von 74, 5, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd und   1, 2, 6-Hexantriol,   e) 55 g einer Mischung von 2, 4- und 2, 6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20) und f) 3, 75 g Wasser. 



   Sobald die Mischung zu schäumen begann, wurde sie in eine offene Form übergeführt und nach dem Erhitzen auf 1180C für 15 Minuten konnte der resultierende Schaumstoff aus der Form entfernt werden. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI11.2 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm <SEP> 0, <SEP> 0425
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 1, <SEP> 33
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 25% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0403 <SEP> 
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 50% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0537
<tb> Bleibende <SEP> Verformung, <SEP> % <SEP> 13,4
<tb> 
 
Beispiel 10 :

   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0,9 g Dibutylzinndilaurat und b) 0,9 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die    (CnH O)z-Einheit einen   gemischten Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit durchschnittlich 17 Oxyäthylen- und durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und   R"eine   Butylgruppe kennzeichnet). 



   Die obige Mischung wurde zugefügt zu c) 150 g eines Polyäthers mit einer Hydroxylzahl von 54,2 und einer Carboxylzahl von 0,09, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit Glyzerin, gründlich gemischt mit d) 54 g einer Mischung von 2, 4- und 2, 6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20) und e) 3,75 g Wasser. 



   Die Mischung wurde gerührt und, sobald sie zu schäumen begann, in eine offene Form   übergeführt.   



  Der resultierende Schaumstoff wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI11.3 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm8 <SEP> 0, <SEP> 0468
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 1, <SEP> 57
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 250 <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0,0560
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 50% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0,0738
<tb> . <SEP> Bleibende <SEP> Verformung, <SEP> 0 <SEP> ; <SEP> 0 <SEP> 5,6
<tb> 
 
Beispiel 11:

   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0,9 g Dibutylzinndilaurat und b) 0,9 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (CHO) -Einheit einen,   gemischten Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit durchschnittlich 17 Oxyäthylen- and durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R" eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Diese Mischung wurde zugefügt zu 

 <Desc/Clms Page number 12> 

 c) 75 g Polypropylenglykol mit einem Molgewicht von 2120, einer Hydroxylzahl von 52,49 und einer Carboxylzahl von 0,04, d) 75 g eines Polyäthers mit einer Hydroxylzahl von 54,2 und einer Carboxylzahl von 0,09, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit Glyzerin, e) 54 g einer Mischung von 2, 4- und 2, 6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20) und f) 3, 75 g Wasser. 



   Sobald die Mischung zu schäumen begann, wurde sie in eine offene Form übergeführt. Nach 15 Minuten langem Erhitzen auf 1300C konnte der resultierende Schaumstoff aus der Form entfernt werden. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI12.1 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cma <SEP> 0, <SEP> 0447
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm <SEP> l, <SEP> 73
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 25%Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0469
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 50% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0,0626
<tb> Bleibende <SEP> Verformung, <SEP> % <SEP> 6, <SEP> 8
<tb> 
   Beispiel 12 :

   Eine   Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0,7 g Dibutylzinndilaurat und b) 0,7 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die    (CnH2nO) z-Einheit   einen gemischten Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit durchschnittlich 17   Oxyäthylen- und   durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R"eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Die obige Mischung wurde zugefügt zu   c) 136, 4 g Polypropylenglykol   mit einem Molgewicht von 1844 und   einer Hydroxylzahl von 60, 8,   d) 13,6 g eines Polyäthers mit einer Hydroxylzahl von 231, 5 und einer Carboxylzahl von 0,03, hergestellt aus Propylenoxyd und   l,   2, 6-Hexantriol, e) 57,5 g einer Mischung von   2, 4- und   2, 6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20) und f) 3,75 g Wasser. 



   Sobald die Mischung zu schäumen begann, wurde sie in eine offene Form übergeführt. Der resultierende Schaumstoff konnte nach 8 Stunden aus der Form entfernt werden. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI12.2 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm3 <SEP> 0,0442
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 1, <SEP> 26
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 25% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0381
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 50% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0515
<tb> Bleibende <SEP> Verformung, <SEP> % <SEP> 16,3
<tb> 
 
Beispiel 13 :

   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0,5 g Dibutylzinndilaurat und b) 0,5 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (CnH2nO) z-Einheit   einen gemischten Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit durchschnittlich 17   Oxyäthylen-und   durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R" eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Diese Mischung wurde zugefügt zu c) 30 g Polypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1928 und einer Hydroxylzahl von 58,3, d) 120 g Leinöl mit einer Hydroxylzahl von 181,0, e) 72,6 g einer Mischung von 2,4- und 2,6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20) und f) 3,75 g Wasser. 



   Sobald die Mischung zu schäumen begann, wurde sie in eine offene Form übergeführt. Nach zweistündigem Erhitzen auf   110 C   konnte der resultierende Schaumstoff aus der Form entfernt werden. Er wies folgende physikalische Eigenschaft auf :   . Dichte, g/cm3   0,0446   Beispiel 14 :   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus :

   a) 0,9 g Dibutylzinndilaurat und b) 0, 9 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxy- 

 <Desc/Clms Page number 13> 

 endgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (CHO) -Einheit   einen gemischten Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit durchschnittlich 17   Oxyäthylen- und   durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R" eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Die obige Mischung wurde zugefügt zu c) 150 g Polypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1980, einer Hydroxylzahl von 56, 7 und einer Carboxylzahl von 0,007, d) 1, 5 g Harnstoff, 
 EMI13.1 
 f) 3, 75 g Wasser. 



   Sobald die Mischung zu schäumen begann, wurde sie in eine offene Form übergeführt. Der resultierende Schaumstoff konnte nach 15 Minuten Behandlung bei   1300C   entfernt werden, was auf eine sehr wirksame Härtungsreaktion hinweist. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf :

   
 EMI13.2 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm <SEP> 0, <SEP> 0346
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 1, <SEP> 12 <SEP> 
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 25% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0235
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 500/0 <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0,0314
<tb> Bleibende <SEP> Verformung, <SEP> % <SEP> 14,5
<tb> 
 
 EMI13.3 
 
 EMI13.4 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm3 <SEP> 0, <SEP> 0437
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 873
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 25% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0336
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 50% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0448
<tb> Bleibende <SEP> Verformung, <SEP> % <SEP> 9,4
<tb> 
 
 EMI13.5 
 

 <Desc/Clms Page number 14> 

 



   Sobald die Mischung zu schäumen begann, wurde sie in eine offene Form   Übergeführt.   Der resultierende Schaumstoff wurde aus der Form entfernt, nachdem er 45 Minuten bei 1300C gehärtet wurde, was auf eine sehr wirksame Härtungsreaktion hinweist. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI14.1 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm <SEP> 0, <SEP> 0375 <SEP> 
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 718 <SEP> 
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 25% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0218 <SEP> 
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 50% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0291
<tb> Bleibende <SEP> Verformung, <SEP> % <SEP> 10,3
<tb> 
 
Beispiel17 :EineMischungwurdehergestellt,bestehendaus:

   a) 0,9 g Dibutylzinndilaurat und b) 0,9 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (CHO) -Einheit   einen gemischten Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit durchschnittlich 17   Oxyäthylen- und   durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R" eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Diese Mischung wurde zugefügt zu c) 150 g Polypropylenglykol mit einem Molgewicht von 2100, einer Hydroxylzahl von 53,3 und einer Carboxylzahl von 0, 11, d) 3 g Triisopropanolamin, e) 55 g einer Mischung von 2,4- und 2, 6-Toluylendiisocyanat   (Verhältnis 80 :   20) und f) 3,75 g Wasser. 



   Sobald die Mischung zu schäumen begann, wurde sie in eine offene Form übergeführt. Der resultierende Schaumstoff konnte nach 30 Minuten Behandlung bei 1300C aus der Form entfernt werden, was auf eine sehr wirksame Härtungsreaktion hinweist. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI14.2 
 
<tb> 
<tb> lJlchte, <SEP> g/cmv <SEP> O, <SEP> 03U5 <SEP> 
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 1,01
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 25% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 0230
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 50% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0,0314
<tb> Bleibende <SEP> Verformung, <SEP> % <SEP> 17, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 
   Bei s pie] 18 : Eine   Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0,9 g Dibutylzinndilaurat und 
 EMI14.3 
 gruppe kennzeichnet). 



   Diese Mischung wurde zugefügt zu c) 150 g Polypropylenglykol mit einem Molgewicht von 2100, einer Hydroxylzahl von 53,5 und einer Carboxylzahi von 0, 11, d) 1 g Diisopropanolamin, e) 52,6 g einer Mischung von 2,4- und 2,6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis   80 20)   und f) 3,75 g Wasser. 



   Sobald die Mischung zu schäumen begann, wurde sie in eine offene Form   übergeführt   und 30 Minuten bei 1300C behandelt. Der resultierende Schaumstoff konnte dann aus der Form entfernt werden, was auf eine sehr wirksame Härtungsreaktion hinweist. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI14.4 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm- <SEP> 0, <SEP> 0442
<tb> Zerreissfestigkeit, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0, <SEP> 77
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 25% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0,0274
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 50% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 0,0381
<tb> Bleibende <SEP> Verformung, <SEP> % <SEP> 11,7
<tb> 
 
Beispiel 19 :

   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0, 67 g Dibutylzinndilaurat und b) 1, 3 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 858 und einem Polyoxyäthylenglykol mit Methoxyendgruppen und 

 <Desc/Clms Page number 15> 

 einem Molgewicht vcn 750 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r je 3 sind, die   (CHO) -Einheit   ein Polyoxyäthylenblock mit 16 Oxyäthyleneinheiten ist und R" eine Methylgruppe bedeuten. 



   Die obige Mischung wurde zugefügt zu einer Mischung von    cl)   67, 9 g eines Polyäthers, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit einer Mischung von   l, l, 3-Tris (hydroxyphenyl) propanen   mit einer phenolischen Hydroxylzahl von 513,   5,   bis eine Hydroxylzahl von 284 erreicht war, und   c) 32, l   g eines Polyäthers mit einer Hydroxylzahl von 652, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit Glyzerin, wobei die genannte Mischung eine Hydroxylzahl von 402 und eine negative Carboxylzahl aufwies und gründlich gemischt wurde, und d) 75,4 g einer Mischung von 2, 4-und 2, 6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20), die   0, 1%   gelöste Äthylcellulose enthielt, und e) 1, 3 g Wasser. 



   Die Mischung wurde gerührt und, sobald dieselbe begann, warm zu werden, in eine offene Form Übergeführt. Nach etwa 3 Minuten konnte der Schaumstoff aus der Form entfernt werden, was auf eine sehr wirksame Härtungsreaktion hinweist. Der Schaumstoff wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI15.1 
 
<tb> 
<tb> uictite, <SEP> g/cm"U, <SEP> Uti <SEP> 
<tb> Geschlossene <SEP> Zellen, <SEP> Ufo <SEP> 90
<tb> 
   Beispiel 20 ;   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus :

   a) 0,34 g Dibutylzinndilaurat und b) 0,65 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (CHO) -Einheit   einen gemischten   Polyoxyäthylenoxypropylenblock   mit durchschnittlich 17   Oxyäthylen-und   durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R" eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Diese Mischung wurde zugefügt zu c) 50 g eines Polyäthers mit einer Hydroxylzahl von 419,5 und negativer Carboxylzahl, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit Pentaerythrit, gründlich gemischt mit d) 45,6 g einer Mischung von 2, 4-und 2, 6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20), die   0, 1%   gelöste Äthylcellulose enthielt, und e) 1, 3 g Wasser. 



   Die Mischung wurde gerührt und, sobald sie warm zu werden begann, in eine offene Form übergeführt. Der resultierende Schaumstoff wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI15.2 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm <SEP> 0, <SEP> 037
<tb> Temperatur <SEP> bei <SEP> 70% <SEP> Restfestigkeit <SEP> 81 C
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 10% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm <SEP> 1, <SEP> 9
<tb> 
 
Beispiel 21 :

   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0,67 g Dibutylzinndilaurat und b) 1, 3 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel   (II),   worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (CHO) -Einheit   einen gemischten   Polyoxyäthylenoxypropylenblock   mit durchschnittlich 17   Oxyäthylen-und   durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R" eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Diese Mischung wurde zugefügt zu einer Mischung von cl) 70 g eines Polyäthers, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit einer Mischung von 1, 1, 3-Tris (hydroxyphenyl) propanen mit einer phenolischen Hydroxylzahl von etwa 527, bis eine Hydroxylzahl von 262 erreicht war, und c2) 30, 0 g eines Polyäthers mit einer Hydroxylzahl von 650,5, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit Glyzerin, wobei die genannte Mischung eine Hydroxylzahl von 378,6 und eine negative Carboxylzahl aufwies und gründlich gemischt wurde mit d) 72,6 g einer Mischung von 2, 4-und 2, 6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20), die   0, 10/0   gelöste Äthylcellulose enthielt, und e) 1, 3 g Wasser. 



   Die Mischung wurde gerührt und, sobald sie begann, warm zu werden, in eine offene Form überge- 

 <Desc/Clms Page number 16> 

 führt. Der Schaumstoff konnte nach etwa 3 Minuten aus der Form entfernt werden, was auf eine sehr wirksame Härtungsreaktion hinweist. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI16.1 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm <SEP> 0, <SEP> 050
<tb> Temperatur <SEP> bei <SEP> 70% <SEP> Restfestigkeit, <SEP> OC <SEP> 93
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 10% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 3, <SEP> 6
<tb> 
 
Beispiel 22 :

   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus a) 0, 67 g Dibutylzinndilaurat und b) 1, 3 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan   mit Tri thoxy-   endgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (CnHO) -Einheit   einen gemischten   Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit   durchschnittlich 17   Oxyäthylen- und   durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R" eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Diese Mischung wurde zugefügt zu einer Mischung von   el)   55 g eines Polyäthers, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit einer Mischung von   1, 1. 3-Tris (hydroxyxylyl) propanen   mit einer Hydroxylzahl von 395,6, bis eine Hydroxylzahl von 222, 8 erreicht war, und   cj   45 g eines Polyäthers mit einer Hydroxylzahl von 576, 4, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit Trimethyloläthan, wobei die genannte Mischung eine Hydroxylzahl von 381, 9 und eine negative Carboxylzahl aufwies und gründlich gemischt wurde mit 
 EMI16.2 
 
4-löste Äthylcellulose enthielt, und e) 1, 3 g Wasser. 



   Die Mischung wurde gerührt und, sobald sie warm zu werden begann, in eine   offene Form über ge-   führt. Der Schaumstoff konnte nach 3 Minuten aus der Form entfernt werden, was auf eine sehr wirksame Härtungsreaktion hinweist. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI16.3 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm <SEP> 0, <SEP> 053
<tb> Temperatur <SEP> bei <SEP> 70% <SEP> Restfestigkeit <SEP> 88 C
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 10% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm <SEP> 3, <SEP> 5
<tb> Geschlossene <SEP> Zellen, <SEP> % <SEP> 86
<tb> 
 
Beispiel 23 :

   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0, 67 g Dibutylzinndilaurat und b) 1, 3 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (CnH2nO) z-Einheit   einen gemischten Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit durchschnittlich 17 Oxyäthylen- und durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R"eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Diese Mischung wurde zugefügt zu einer Mischung von cl) 65 g eines Polyäthers, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit einer Mischung von   1, 1, 3-Tris (hydroxyxylyl) propanen   mit einer Hydroxylzahl von 395, 6, bis eine Hydroxylzahl von 222, 8 erreicht war, und c2) 35 g eines Polyäthers mit einer Hydroxylzahl von 652, 2, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit Glyzerin, wobei die genannte Mischung eine Hydroxylzahl von 373, 1 und eine negative Carboxylzahl aufwies und gründlich gemischt wurde mit 
 EMI16.4 
 löste Äthylcellulose enthielt, und e) 1, 3 g Wasser. 



   Die Mischung wurde gerührt und, sobald sie warm zu werden begann, in eine offene Form übergeführt. Der Schaumstoff konnte nach 3 Minuten aus der Form entfernt werden, was auf eine sehr wirksame Härtungsreaktion hinweist. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI16.5 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm <SEP> 0, <SEP> 059
<tb> Temperatur <SEP> bei <SEP> 70% <SEP> Restfestigkeit <SEP> 890C
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 10% <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 4, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Geschlossene <SEP> Zellen, <SEP> % <SEP> 92
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 17> 

 
Beispiel 24 :

   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0, 67 g Dibutylzinndilaurat und b) 1, 3 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert 
 EMI17.1 
 schnittlich 17   Oxyäthylen- und   durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und   R"eine Butyl-.   gruppe kennzeichnet). 



   Diese Mischung wurde zugefügt zu einer Mischung von cl) 60 g eines Polyäthers, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit einem ZweistufenPhenolformaldehydharz, mit   2,   2'-Bindungen und einem Durchschnitt von 4 bis 5 phenolischen Ringen pro Molekül (hergestellt aus 100 Gew.-Teilen Phenol und   56, 5 Gew. -Teilen   Formaldehyd, entsprechend dem Verfahren in Beispiel 1 der   USA-Patentschrift Nr.

   2, 475, 587   mit einer Viskosität von 14 Centistokes in einer   35, 0 Gew.-%   äthanolischen Lösung), bis eine Hydroxylzahl von 220, 2 erreicht war, und   c.)   40 g eines Polyäthers, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit Glyzerin, bis eine Hydroxylzahl von 650, 5 erreicht war, wobei die genannte Mischung eine Hydroxylzahl von 392, 3 aufwies und gründlich gemischt wurde mit d) 74, 0 g einer Mischung von 2,   4- und   2,6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20), die   0, 1%   gelöste Äthylcellulose enthielt, und e) 1, 3 g Wasser. 



   Die Mischung wurde gerührt und, sobald sie warm zu werden begann, in eine offene Form übergeführt. Der Schaumstoff konnte nach 3 Minuten aus der Form entfernt werden, was auf eine sehr wirksame Härtungsreaktion hinweist. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI17.2 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm3 <SEP> 0,054
<tb> Temperatur <SEP> bei <SEP> 70% <SEP> Restfestigkeit <SEP> 890C
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> 10"/0 <SEP> Verformung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 3,7
<tb> 
 
Beispiel 25 :

   Eine Mischung wurde hergestellt, bestehend aus : a) 0,67 g Dibutylzinndilaurat und b) 1, 3 g eines Copolymers, bestehend aus verzweigtkettigem Dimethylpolysiloxan mit Triäthoxyendgruppen und einem Molgewicht von 1524 und einem Polyoxyäthylenoxypropylenglykol mit einem Molgewicht von 1500 (dargestellt durch die obige Formel (II), worin p, q und r einen Durchschnittswert von 6 haben, die   (CHO) -Einheit   einen gemischten Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit durchschnittlich 17   Oxyäthylen- und   durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet und R" eine Butylgruppe kennzeichnet). 



   Diese Mischung wurde zugefügt zu einer Mischung von    c)   70 g eines Polyäthers, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit einem ZweistufenPhenolformaldehydharz, mit durchschnittlich 6 phenolischen Ringen pro Molekül (hergestellt aus 100 Gew.-Teilen Phenol und 72   Gew.-Teilen Formaldehyd   in Gegenwart von   0, 56 Gew.-Teilen   Oxalsäure als Katalysator, entsprechend dem Verfahren in Beispiel 2 der USA-Patentschrift Nr.

   2, 475, 587 mit einer Fliesslänge ("plate flow") von 30 mm bei 1250C), bis eine Hydroxylzahl von 265, 7 erreicht war, und   c2)   30 g eines Polyäthers, hergestellt durch Umsetzung von Propylenoxyd mit Glyzerin, bis eine Hydroxylzahl von 650, 5 erreicht war, wobei die genannte Mischung eine Hydroxylzahl von 381, 1 und eine negative Carboxylzahl aufwies und gründlich gemischt wurde mit d) 67, 3 g einer Mischung von 2, 4- und 2, 6-Toluylendiisocyanat (Verhältnis 80 : 20), die   0, 1%   gelöste Äthylcellulose enthielt, und e) 1, 3 g Wasser. 



   Die Mischung wurde gerührt und, sobald sie warm zu werden begann, in eine offene Form übergeführt. Der Schaumstoff konnte nach 3 Minuten aus der Form entfernt werden, was auf eine sehr wirksame Härtungsreaktion hinweist. Er wies folgende physikalische Eigenschaften auf : 
 EMI17.3 
 
<tb> 
<tb> Dichte, <SEP> g/cm <SEP> 0, <SEP> 054
<tb> Temperatur <SEP> bei <SEP> 70% <SEP> Restfestigkeit <SEP> 860C
<tb> Belastung <SEP> bei <SEP> lolo <SEP> Ver. <SEP> formung, <SEP> kg/cm2 <SEP> 4,07
<tb> 
 
In den vorhergehenden Beispielen wurde die Dichte durch Wägen einer zylindrischen Probe von 50,8 mm Durchmesser und 25,4 mm Dicke bestimmt.

   Zur Auswertung der Zusammendrückbarkeit wurde eine zylindrische Probe von   50,   8 mm Durchmesser und 25, 4 mm Dicke auf einen Amboss (152 mm Durch- 

 <Desc/Clms Page number 18> 

 messer) eines Instron-Instrumentes, das für Kompressionstest ausgerüstet war, gegeben. Vom Kopf wurde eine Platte von 76,2 mm Durchmesser mit einer Geschwindigkeit von 50, 8 mm pro Minute gegen den 
 EMI18.1 
 sprechend der ASTM-Methode D395-53T, Verfahren B, gemessen. Die Fliesslänge ("plate flow") wird unter Verwendung von 2 g Harz (geformt zu einem 6 mm dicken Körper mit 12 mm Durchmesser) bestimmt. Dieser wird auf eine Glasplatte gegeben (152 x 152 mm) und in einem Ofen auf 1250C erwärmt. 



  Nach 3 Minuten wird die Platte 650 von der Horizontalen geneigt und nach 20 Minuten aus dem Ofen entfernt. Sodann wird der fliessend zurückgelegte Weg gemessen. 



   Die Zerreissfestigkeit und Dehnung wurden entsprechend dem Verfahren in Rubber Age, Band 79,   Nr. 5, S. 803-810 [1956],   bestimmt. Der Prozentanteil an geschlossenen Zellen oder der Gehalt an geschlossenen Zellen wurde nach dem Verfahren von W. J. Remington und R. Pariser (vorgelegt bei der Division of Rubber Chemistry, ACS, in New York am 12. September 1957 und publiziert in Rubber World, Band 138, Nr.   2, S. 261-264 [1958])   bestimmt. Die Restfestigkeit ("strength retention") in OC bei 70% wurde auf folgende Weise bestimmt : Eine Probe des Schaumstoffes   (3, 18 X 12, 7 X 76, 1   mm) wurde in die Backen einer Instron-Maschine gegeben, die in einen temperierten Raum hineinreichten. Der temperierte Raum wurde abgeschlossen und 3 Minuten vor der Anwendung einer Belastung auf konstanter Temperatur gehalten.

   Die Belastung wird in Form eines Zuges angewendet und die Probe um   10/0   der ursprünglichen Entfernung der Backen gedehnt. Die Belastung wird sofort aufgehoben und die Probe nimmt im wesentlichen wieder ihre ursprüngliche Länge an, da die Elastizitätsgrenze nicht überschritten worden war. Die Geschwindigkeit der Bewegung beträgt 0, 51 mm/min. Die Belastung und Bewegung werden automatisch registriert. Dieses Verfahren wird bei verschiedenen Temperaturen durchgeführt, wobei man bei Raumtemperatur beginnt und so lange fortfährt, bis die erforderliche Belastung zur Ausdehnung der Probe um 1%, unter 70% von jener gefallen ist, die bei Raumtemperatur erforderlich ist. Die Belastungen bei   l%   Ausdehnung werden gegen die Temperaturen aufgetragen und durch eine Kurve verbunden.

   Die Temperatur, bei welcher die Belastung 70% der Belastung bei Raumtemperatur ist, wird als Temperatur bei 70% Restfestigkeit in OC angegeben. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Härtende Zusammensetzungen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Organozinnverbindung mit einer direkten Kohlenstoff-Zinnbindung, wobei das Zinnatom auch an ein Halogen-, Sauerstoff-, Schwefel-, Stickstoff-oder Phosphoratom gebunden ist, und einem   Polysiloxan-Oxyalkylen-Copolymer   besteht.

Claims (1)

  1. 2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Organozinnverbindung die Formel R3SnX aufweist, in der die R Kohlenwasserstoffradikale und X ein Acylradikal bedeuten.
    3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Organozinnverbindung die Formel R2SnX2 aufweist, in der die R Kohlenwasserstoffradikale und die X Acylradikale bedeuten.
    4. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Olganozinnverbindung Di- butylzinndilaurat ist.
    5. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Organozinnverbindung Dibutylzinndiacetat ist.
    6. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Organozinnverbindung die Formel R2SnY aufweist, in der die R Kohlenwasserstoffradikale und Y Chalkogene, vorzugsweise Sauerstoff und Schwefel, bedeuten. <Desc/Clms Page number 19>
    7. Zusammensetzung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Organozinnverbindung Di- - 2-äthylhexylzinnoxyd ist.
    8. Zusammensetzung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Organozinnverbindung Dioctylzinnoxyd ist.
    9. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Polysiloxan-Oxyalkylen-Copolymer die Formel EMI19.1 aufweist, in der R', R und R" einwertige Kohlenwasserstoffradikale, p, q und r je durchschnittlich wenigstens 1, n eine Zahl von 2 bis 4 und z eine Zahl von durchschnittlich wenigstens 3 sind. EMI19.2 ten Polyoxyäthylenoxypropylenblock mit durchschnittlich 17 Oxyäthyleneinheiten und durchschnittlich 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet, worin z einen durchschnittlichen Wert von 30 hat und n im Bereich von 2 bis 4 liegt.
    11. Zusammensetzung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Polysiloxan-Oxyalkylen- EMI19.3 durchschnittlich 16 Oxyäthyleneinheiten darstellt, worin z gleich 16 und n gleich 2 ist.
    12. Zusammensetzung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Polysiloxan-Oxyalkylen- Copolymer die dort angegebene Formel aufweist, worin R'eine Äthylgruppe, R eine Methylgruppe, R" eine Butylgruppe, p, q und r durchschnittlich je 3 bedeuten und die (CHO) -Einheit einen Polyoxypropylenblock mit durchschnittlich 12 - 13 Oxypropyleneinheiten bedeutet, worin z durchschnittlich 12 bis 13 und n gleich 3 ist.
    13. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das SiloxanOxyalkylen-Copolymer eine geringe Menge Hydrocarbylsilikonöl zugefügt enthält.
    14. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis von Organozinnverbindung zum Polysiloxan-Oxyalkylen-Copolymer von 4 : 1 bis 1 : 20 und vorzugsweise von 2 : 1 bis l : 5 Gew.-Teilen beträgt.
AT855159A 1958-11-25 1959-11-25 Härtende Zusammensetzung AT215667B (de)

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