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Stromdurchführung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stromdurchführung aus mindestens einer Leitung, die von einem dickwandigen MetaUring umgeben ist, wobei der Raum zwischen den Leitungen und dem Ring mit gesin-
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ist,niedriger ist als der des Metalles des Ringes.
Bekanntlich sind solche Durchführungen grossen mechanischen und thermischen Stössen ausgesetzt.
Es ist bekannt, solche Durchführungen gross zu bemessen und dazu billige Metalle, wie z. B. Stahl, anzuwenden, wenn der Ausdehnungskoeffizient der glasartigen Masse besser an den des Metalles angepasst wird. Dies wird dadurch erzielt, dass die Glasmasse aus etwa 40 Gel.-% Glaspulver und 60 Gew.-% Magnesiumoxydpulver hergestellt wird. Die Teilchen des Magnesiumoxyds dürfen dabei nicht so klein sein, dass das Glas nicht mehr in die Zwischenhöhlungen eindringen könnte. Die kleinste Abmessung ist etwa einige Zehntel Millimeter. Die Erhitzungstemperatur beim Sintern der Masse darf nicht so hoch sein, dass sich die keramischen Teilchen im Glas lösen, da sich sonst der Ausdehnungskoeffizient ungünstig ändern wurde.
Es ist weiter bekannt, die Glasmasse bei Verwendung für sehr hohe Frequenzen und Spannungen aus einem Gemisch von Glaspulver und Glimmer herzustellen.
Es hat sich jedoch gezeigt, dass die bekannten Ausführungsformen in bestimmten Fällen bei grossen
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misch von Glas und keramischem Pulver besteht und von einem Metallring umgeben ist, wobei der Aus- dehnungskoeffizient des Metalles des Ringes um etwa 25 % grösser ist als der des Isoliermaterials, erheblich vergrössert werden kann, wenn die Abmessungen der keramischen Teilchen kleiner als 5 u sind, wobei die Menge keramischen Materials zwischen 0, 2 und 5 Gew.-% liegt. Vorzugsweise benutzt man keramische Teilchen von 1 lt.
Es hat sich gezeigt, dass die Festigkeit der Durchführungen grösser ist, je höher die Schmelztemperatur der glasartigen Masse ist. Die Wahl dieses Materials ist aber dadurch beschränkt, dass der Unterschied zwischen den Ausdehnungskoeffizienten dieses Materials und des Metalles innerhalb bestimmter Grenzen liegen muss. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, können Gläser und keramische Massenbeliebiger Zusammensetzung verwendet werden.
Es ergibt sich, dass der Einfluss keramischer Teilchen, wie z. B. AlzO 3 (Alundum), Fosterit (2go. SlO) oderT1tanoxyd (TiO), auf die Schmelztemperatur abnimmt je grösser die Teilchen sind, sofern die Temperatur nicht so hoch gesteigert wird, dass die Teilchen sich im Glas lösen, da sich in diesem Falle auch der Ausdehnungskoeffizient unzulässig stark ändert.
Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung und eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
In der Zeichnung, in der die Figur eine bestimmte Ausführungsform einer Stromdurchführung zeigt, bezeichnet 1 den Stromzuführungsleiter. 2 das glasartige Material und 3 den äusseren, metallenen Druckring. Statt eines einzigen Zuführungsleiters kann eine beliebige Anzahl desselben Verwendet werden.
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<tb> :69, <SEP> 5 <SEP> Gew.-% <SEP> SK2, <SEP>
<tb> 0,6 <SEP> Gew. <SEP> -% <SEP> Li2O,
<tb> 7, <SEP> 2 <SEP> Gew.-% <SEP> Na2O,
<tb> 8,6 <SEP> Gew.-% <SEP> K2O.
<tb>
10,8 <SEP> Gew.-% <SEP> BaO,
<tb> 2,9 <SEP> Gew.-% <SEP> Sb2O3,
<tb> 0, <SEP> 2 <SEP> Gew. <SEP> - <SEP> % <SEP> NiO. <SEP>
<tb> 0,1 <SEP> Gew. <SEP> -% <SEP> Cr2O3,
<tb> 0, <SEP> 1 <SEP> Gew.-% <SEP> CoO, <SEP>
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in einer geeigneten Form mit einem Bindemittel gepresst, das aus einer Kanstharzlosang besteht, worauf bei 700 C während etwa 10 min gesintert wird ; darauf werden die Formen um die metallenen Durchfuh- rungsleitungen in dem Metallring angebracht und bei 9000 C während 5 min geschmolzen, worauf mit einem Temperaturabfall von 0,5 bis 10 C pro sec abgekühlt wird.
Bei der Ausführungsform nach der Erfindung wird dem vorerwähnten Glaspulver 5 Gew.-% Al2O3 zugesetzt, dessen Teilchengrössen 1 u beträgt. Das Sintern kann dann bei 8000 C und das Schmelzen bei 1050 C während der vorerwähnten Zeiten stattfinden. Das Abkühlen erfolgt auch mit 0, 5-1 C pro sec.
Es zeigt sich, dass die Ausdehnungskoeffizienten derglasartigenMassen praktisch gleich sind, dass jedoch die Durchführung nach der Erfindung eine grössere mechanische und thermische Festigkeit als die bekannten Durchführungen besitzt.
PATENTANSPRÜCHE :
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und der Ausdehnungskoeffizient des Metalles des Ringes etwa 25 je grösser ist als der des Isoliermaterials, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen der keramischen Teilchen kleinei als 5 je sind und die Menge des keramischen Materials zwischen 0,2 und 5 Gew. - % liegt.