AT215261B - Verfahren zur Lichtbogenschweißung mittels kontinuierlich aneinandergereihter Stabelektroden - Google Patents

Verfahren zur Lichtbogenschweißung mittels kontinuierlich aneinandergereihter Stabelektroden

Info

Publication number
AT215261B
AT215261B AT61560A AT61560A AT215261B AT 215261 B AT215261 B AT 215261B AT 61560 A AT61560 A AT 61560A AT 61560 A AT61560 A AT 61560A AT 215261 B AT215261 B AT 215261B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
welding
arc welding
welding process
continuously lined
stick electrodes
Prior art date
Application number
AT61560A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Linde Eismasch Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linde Eismasch Ag filed Critical Linde Eismasch Ag
Priority to AT61560A priority Critical patent/AT215261B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT215261B publication Critical patent/AT215261B/de

Links

Landscapes

  • Arc Welding In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Lichtbogenschweissung mittels kontinuierlich aneinandergereihter Stabelektroden 
Es ist bekannt, die dem Verschleiss besonders ausgesetzten Teile von Maschinen und Geräten durch Aufschweissungen zu schützen. Hiebei kommt in erster Linie die maschinelle Auftragsschweissung, namentlich die   Unter-Pulver-Schutzgasschweissung,   in Betracht. Es ist indessen schwierig oder sogar praktisch unmöglich, die für verschleissfeste Auftragungen erforderlichen Spezialschweissdrähte, z. B. solche, die neben Kohlenstoff noch Chrom, Nickel oder Wolfram enthalten, in den für die maschinelle Schweissung benötigten   grossen   Längen als Haspel herzustellen.

   Man hat deshalb versucht, Legierungsbestandteile dem Schweisspulver zuzusetzen, so dass ein normaler Schweissdraht oder zum mindesten ein gut biegsamer zäher Draht benutzt werden kann, der sich in der Schmelze mit den Legierungsanteilen aus dem Schweisspulver legiert. Es hat sich aber herausgestellt, dass sich ein mit   Legierungsbestandtei1en   versetztes Pulver ziemlich leicht beim Auftragen bzw. Umfüllen entmischt und dass die mit solchem Pulver hergestellten Auftragsschweissungen dann keine homogene Zusammensetzung bzw. Struktur haben. Diesen Nachteil weisen sehr häufig auch Schweissungen auf, die mit sogenannten   Röhrchenelektroden   hergestellt werden, da sich auch bei der Fertigung der Röhrchenelektroden Entmischungen praktisch nicht vermeiden lassen. 



   Es ist zwar bereits bekannt, Einzelstäbe zu einer kontinuierlichen Automatenelektrode zusammenzufügen, aber dies geschieht entweder durch Überschieben von Verbindungshülsen oder durch Zusammenschweissen oder durch Anbringen von Verbindungselementen wie Gewinde, Nut und Feder, Konen usw. ; solche   Verbindungsmethodensind Kompliziert, störanfällig   und teuer. Es ist weiterhin auch bekannt, Drahtelektroden hinter der Kontaktstelle mit einem aus einem Band gebogenen Flussmittelmantel zu umhüllen. 



  Alle diese Elektroden bringen im vorliegenden Fall keine befriedigende Lösung. 



   Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile. Sie betrifft ein Verfahren zur Lichtbogen- 
 EMI1.1 
 
Derartige Elektroden aus Gussstäben sind an sich bekannt. Sie konnten aber wegen ihrer geringen Länge bisher nicht für die übliche maschinelle Schweissung benutzt werden. Dadurch, dass man diese harten bzw. nicht biegsamen Gussstäbe in einen kontinuierlichen Blechmantel bei dessen Entstehung unmittelbar vor der Schweissstelle einbettet, erhält man eine   Schweissdrahtzuführung,   die eine Schweissung in genau der gleichen Weise zulässt, wie ein üblicher biegsamer Automatenschweissdraht, der beispielsweise von   einemWickel   abgezogen und stetig dem Elektrodenkopf zugeführt wird. 



   Bei Anwendung der Erfindung kann man Schweissungen mit beliebig legiertem oder unlegiertem'Material ausführen, wobei ein Wechsel der Stäbe im Magazin ohne Schwierigkeit jederzeit möglich ist. Fürden Mantel kann man neutrales, legierendes oder ein solches Material nehmen, das irgendeine gewünschte Reaktion in der Schmelze bewirkt. 



   Man wendet vorteilhaft für den Mantel Blech od. dgl. in einer Stärke von 0,15 bis 0,8 nun an, für die Gussstäbe einen Durchmesser von etwa 3 bis 6 mm. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise praktische Verwirklichung der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen Fig. l eine Einrichtung zur Herstellung und Zuführung des Schweissdrahtes, die   Fig. 2,   3 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und 4 Querschnitte durch die benutzten Formwalzenpaare, und die Fig. 5 und 6 Ansichten der Drähte in verschiedenen Stadien des Formvorganges. 



   Die dargestellte Ausführungsform der Erfindung geht von einem flachen Blechstreifen 1 aus, der auf einer um die Achse 2 drehbaren Trommel 3 aufgewickelt ist. Durch das erste Formwalzenpaar 4,5 wird der Blechstreifen 1 vom Wickel abgezogen und gleichzeitig zu einer Rinne gebogen, wie bei   l'm   Fig.   l,   2 und 5 angedeutet. 



   Der Blechstreifen l'läuft dann in schwachem Bogen zu dem nächsten Formwalzenpaar 6,7. Kurz vor diesem Walzenpaar ist der Boden 8 eines Magazins 9 angeordnet, in dem mittels der verschiebbaren Wand 1Q eine grössere Anzahl Gussstäbe 11 in senkrechter oder annähernd senkrechter Lage gehalten werden. Wie ersichtlich, kann der jeweils vorderste Gussstab   11'aus   dem Magazin frei nach unten in die Höhlung des vorbeilaufenden vorgebogenen Blechstreifens l'fallen, sobald der vorhergehende Stab das Magazin verlassen hat. Unmittelbar danach kommt das untere Ende des Stabes 11'in den Bereich der Formwalzen 6,7, die die Enden 12   (Fig. 3)   des Blechstreifens l'um den Gussstab   11'herumbiegen.

   Das letzte   Formwalzenpaar 13,14 ist dadurch in der Lage, die völlige Schliessung des Blechmantels zum fertigen Schweissdraht 15 zu bewirken, wie aus Fig. 4 und 6 ersichtlich. 



   Die einzelnen Formvorgänge verlaufen praktisch schnell nacheinander, so dass etwa das Bild gemäss Fig. 6 entsteht. Der fertige Drahtstrang 15 wird geradlinig der sich unmittelbar anschliessenden Schweissstelle zugeführt. Der Drahtstrang kann in bekannter Weise stromführend (unter Anwendung von leitendem Material für den Mantel) oder stromlos verschweisst werden. In diesem Falle kann der Mantel gegebenenfalls auch in bekannter Weise aus einer Kunststoffolie bestehen, die den Umfang der Gussstäbe ganz oder teilweise bedeckt. Man kann die Folie innen auch mit einem den Gussstab festhaltenden Klebmittel od. dgl. versehen. 



   Die Länge der einzelnen Gussstäbe kann an sich beliebig sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Lichtbogenschweissung mittels kontinuierlich aneinandergereihter Stabelektroden, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelstäbe während ihres Durchlaufes durch den Automaten mit einem gemeinsamen Mantel aus einem bandförmigen Streifen versehen werden.
AT61560A 1960-01-27 1960-01-27 Verfahren zur Lichtbogenschweißung mittels kontinuierlich aneinandergereihter Stabelektroden AT215261B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT61560A AT215261B (de) 1960-01-27 1960-01-27 Verfahren zur Lichtbogenschweißung mittels kontinuierlich aneinandergereihter Stabelektroden

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT61560A AT215261B (de) 1960-01-27 1960-01-27 Verfahren zur Lichtbogenschweißung mittels kontinuierlich aneinandergereihter Stabelektroden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT215261B true AT215261B (de) 1961-05-25

Family

ID=3495275

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT61560A AT215261B (de) 1960-01-27 1960-01-27 Verfahren zur Lichtbogenschweißung mittels kontinuierlich aneinandergereihter Stabelektroden

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT215261B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2515342A1 (de) Schweissdraht und verfahren zu seiner herstellung
DE2333893B2 (de) Verfahren zum Herstellen eines Supraleiters mit einer aus wenigstens zwei Elementen bestehenden supraleitenden intermetallischen Verbindung
DE2312448A1 (de) Elektrisches kabel, verfahren zu seiner herstellung und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE2007950C3 (de) Brennrohr zum thermischen Bohren hartgefügiger Materialien und Verfahren zu seiner Herstellung
DE6609604U (de) Gefuellte schweisselektrode.
DE3320513C2 (de)
CH426046A (de) Schweissverfahren, bei dem zwei teilweise ummantelte Elektroden, insbesondere solche grosser Länge, nach der Stromzuführung an der Schweissstelle zu einem allseitig ummantelten Elektrodenpaar zusammengeführt werden
AT215261B (de) Verfahren zur Lichtbogenschweißung mittels kontinuierlich aneinandergereihter Stabelektroden
DE2406651A1 (de) Verfahren zum aufschweissen von verschiedenen metallen
DE595659C (de) Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Herstellung von metallischen Niederschlaegen
EP0227634A1 (de) Schweisszusatzwerkstoff und Verfahren zur Herstellung desselben
DE1078710B (de) Aus aneinandergereihten Stabelektroden bestehende Automatenelektrode mit Mantel
DE1934505B2 (de) Vorrichtung zum aufwickeln von straengen oder draehten
DE2724206B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Stumpfschweißen von Stäben aus Metall
DE112022002501T5 (de) Magnetisch rotationsgesteuertes Schweißverfahren mittels eines Lichtbogens einer Litze einer Schmelzelektrode
DE2359738A1 (de) Verfahren zur herstellung einer elektrode aus unterschiedlichen metallen und/oder legierungen
DE934643C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Metallstaeben, die im Innern einen Fuellstoff enthalten, wie z. B. von Schweissstaeben, Loetstaeben oder Elektroden
DE327946C (de) Verfahren zum Plattieren zweier oder mehrerer Metalle mittels Zusammenpressens einesdurch UEbereinanderstecken eines konischen Kerns und eines oder mehrerer konischer Metallmaentel gebildeten erhitzten Werkstuecks
DE2057994A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von sich verbrauchenden Schweisselektroden sowie nach einem solchen Verfahren hergestellte Schweisselektrode
DE667893C (de) Schweisselektrode zur automatischen Lichtbogenschweissung
DE19712817A1 (de) Verfahren zur Herstellung von drahtförmigen, aus Metallen und/oder Legierungen bestehenden Schweißelektroden sowie drahtförmige Schweißelektrode
DE665027C (de) Verseilmaschine zum Herstellen von Litzen oder Seilen aus Stahldraehten
AT153171B (de) Verfahren zur Verkupferung der Innenseite von nahtlosen oder geschweißten Stahlrohren.
DE943851C (de) Heizleiterwendel vorzugsweise fuer Rohrheizkoerper
AT158169B (de) Metallischer Verbundstab zum Schmelzen und Schweißen von Metallen und Legierungen und Verfahren zu seiner Herstellung.