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Beschlag Der Gegenstand der Erfindung beziehtsich auf einen Beschlag zur Verhinderung des gegenseitigen Auseinandergleitens zweier Bauteile.
Beschläge ähnlicher Art finden hauptsächlich Verwendung bei Möbeln, wie z. B. Kinderbetten, bei welchen es wesentlich und wichtig ist, dass der Lattenrost, der die Matratze des Bettes trägt, einfach. und ohne weiteren Aufwand leicht in der Höhe relativ zum Bett versetzt werden kann. Die auf diesem Gebiet bekanntgewordenen Beschläge weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie aus mehreren Teilen bestehen. Im wesentlichen sind diese Teile Bolzen, Schrauben, Beilagescheiben und Muttern, hauptsächlich Flügelmuttern. Die einzelnen Teile werden durch Klemmen festgehalten.
Ist der Rost, der die Matratzen trägt, zu verstellen, so ist dies nur möglich, wenn die Schrauben bzw.
Muttern gelöst worden sind. Diese bei der Verstellung des Rostes vorzunehmenden Verschraubungen gestatten nicht, dass der Rost von einer einzelnen Person verstellt werden kann. Denn auch bei Verschraubungen mit relativ groben Gewinden ist ein genaues Anpassen von Mutter und Gewindebolzen notwendig.
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hinaus sind fürFür diese Arbeit ist der Einsatz beider Hände erforderlich, so dass zusätzlich eine zweite Person bei der Verstellung eines solchen Rostes zugezogen werden muss. Da der Rost eines Kinderbettes entsprechend dem Wachstum des Kindes oft verstellt werden muss, ist darauf zu achten, dass dieses Verstellen möglichst einfach und ohne Hilfe einer zweiten Person vorgenommen werden kann.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht diese geforderte einfache Verstellung dadurch, dass der Beschlag aus einem geraden, korrespondierende Bohrungen in den zu verbindenden Bauteilen durchsetzenden Auflageteil und einem eine Einheit mit diesem Auflageteil bildenden, eine dessen Verschiebung in den Bohrungen der Bauteile hindernden Sicherungsbügel, besteht.
Findet der Beschlag vorzugsweise bei Betten Verwendung, so ist es vorteilhaft, die aus Auflageteil und Sicherungsbügel bestehende Einheit paarweise zu verwenden.
Wird der Beschlag bei Betten mit Vollbaukopf- bzw. mit Vollbaufussteilen eingesetzt, so wird er so ausgebildet, dass die Auflageteile von den Sicherungsbügeln ab bei paarweiser Verwendung voneinander divergieren.
Die Mittellinie des Auflageteiles und des Sicherungsbügels ist nach einer räumlich gekrümmten Kurve geführt.
Um ein genaues Ein- und Anpassen der mit dem Beschlag zu verbindenden Teile überflüssig zu ma- chen, wird der Auflageteil in einem der zu verbindenden Bauteile in einem Langloch geführt.
Der Beschlag kann aus Metall oder einem geeigneten härtbaren Kunststoff bestehen.
Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnung genau erläutert, ohne dass die Erfindung auf den dargestellten Gegenstand beschränkt sein soll. Fig. 1 stellt den Beschlag im Aufriss bei Verwendung an einem Kinderbett mit Vollbaufuss- bzw. Vollbaukopfteil dar. Fig. 2 ist der Grundriss der Fig. 1. Fig. 3 zeigt den Seitenriss des eingebauten Beschlages bei aufgetrennter Vollbauwand. Fig. 4 ist die Ansicht der Fig. 1 von rückwärts.
Der Bettpf, ? sten des Kinderbettes, z. B. des Fussteiles, wird durch 1 dargestellt. 5 kennzeichnet die Vollbauwand. Der Lattenrost, der zur Aufnahme der Matratzen dient, wird durch den Längsträger 2 des Rostes und durch den Querträger 4 angedeutet. Den Beschlag kennzeichnen die Ziffern 3a, 3b und 3c.
Um die Höhenverstellung des Rostes 2 innerhalb jener Zone zu ermöglichen, über die sich die Vollbauwand 5 des Kopf- bzw. Fussteiles am Bettpfosten 1 erstreckt, wird der Bettpfosten 1 mit mehreren Bohrungen 6 versehen, deren A. chsen unter einem Winkel von 450 zur Querachse 7 des Pfostens 1 geneigt sind.
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Diese Bohrungen 6 liegen übereinander, wobei sich deren Anzahl nach der Unterteilung der Verstellhöhe richtet.
Das äussere Ende des Längsträgers 2 des Rostes ist mit einer Bohrung ausgestattet, deren Achse unter einem Winkel von 450 zur Längsachse des Längsträgers 2 geneigt ist. Vorteilhaft wird diese Bohrung als Langlochbohrung ausgeführt. Das Langloch hat die Aufgabe, dem Rost in der Richtung der Längsachse des Längsträgers 2 ein gewisses Mass an Beweglichkeit zu gestatten, so dass eine genaue Ein- und Anpassung von Rostbohrung und Bohrung im Bettpfosten 1 überflüssig wird, was besonders aus herstellungstechnischen Gründen vorteilhaft ist.
Die Langlochbohrung des Längsträgers 2 und die Bohrung 6 des Pfostens 1 dienen zur Aufnahme des Auflageteiles 3a des Beschlages. Sind die beiden Bohrungen entsprechend zur Deckung gebracht, so wird der Auflageteil 3a des Beschlages in die Bohrungen eingeführt. Dabei ist der Beschlag so zu halten, dass der Bügel, bestehend aus den Teilen 3b und 3c. keine Behinderung durch den Längsträger 2 des Rostes erfährt. Ist der Auflageteil 3a des Beschlages bis zum Anschlag in die Bohrung 6 eingeführt, so wird der Beschlag um die Achse des Auflageteiles 3a im Sinne einer Linksdrehung verdreht. Der Bügel, bestehend
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des Beschlages aus der Bohrung. In dieser Stellung hält sich der Beschlag durch sein eigenes Gewicht.
Selbstverständlich wäre es auch möglich, den Längsträger 2 mit seiner seitlichen Nut 8 von der Tiefe des Beschlagdurchmessers zur Aufnahme des äusseren Teiles 3c des Bügels zu versehen. Diese Nut trägt die Ziffer 8 und ist durch strichpunktierte Linien angedeutet.
Der Beschlag hält den Rost in der gewünschten Lage relativ zum Bettpfosten 1. Eine Bewegung des Rostes in seiner Ebene normal zur Längsachse des Bettpfostens 1 wird dadurch verhindert, dass der zweite Längsträger des Rostes ebenfalls innerhalb des Bettpibstens l liegt. Deswegen ist ein Ausweichen des Ro-
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PATENTANSPRÜCHE :
1. Beschlag zur Verhinderung des gegenseitigenAneinandergleitens zweier Bauteile, dadurch gekenn- zeichnet, dass er aus einem geraden, korrespondierende Bohrungen in den zu verbindenden Bauteilen durchsetzenden Auflageteil (3a) und einem eine Einheit mit diesem Auflageteil (3a) bildenden, eine dessen Verschiebung in den Bohrungen der Bauteile hindernden Sicherungsbügel (3b, 3c) besteht.