AT214676B - Gerät zur Entmagnetisierung ferromagnetischer Werkstücke - Google Patents

Gerät zur Entmagnetisierung ferromagnetischer Werkstücke

Info

Publication number
AT214676B
AT214676B AT689356A AT689356A AT214676B AT 214676 B AT214676 B AT 214676B AT 689356 A AT689356 A AT 689356A AT 689356 A AT689356 A AT 689356A AT 214676 B AT214676 B AT 214676B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
current
ferromagnetic workpieces
demagnetizing
workpieces
alternating current
Prior art date
Application number
AT689356A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Barth
Original Assignee
Rolf Barth
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rolf Barth filed Critical Rolf Barth
Priority to AT689356A priority Critical patent/AT214676B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT214676B publication Critical patent/AT214676B/de

Links

Landscapes

  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gerät zur Entmagnetisierung ferromagnetischer Werkstücke 
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Entmagnetisierung von Werkstücken. Es arbeitet mittels Unter-   brecher-und Umpolvorrichtungen für Gleichstrom bzw. mitWechselstromstössen. um   zugleich mit verschie- dener Frequenz und in verschiedener Stärke ein wechselndes Magnetfeld zu erzeugen, in welchem das sich zu entmagnetisierende Werkstück befindet. 



   Es ist bekannt, einer Untersuchung des Prüflings in einem Magnetfeld zur Feststellung von Materialfehlem unmittelbar anschliessend   eine"Gegenmagnetisierung"mit   umgekehrter Polarität über die Joche zum Zweck   der"Entmagnetisierung"folgen   zu lassen. 



   Es sind Versuche bekanntgeworden, durch das Innere einer von Wechselstrom durchflossenen Spule langsam und gleichmässig den Prüfling hindurchzuleiten, jedoch bedingt dieser Vorgang eine entsprechend der Aufmagnetisierung erforderliche Lage des Prüflings zur Spulenachse, entweder parallel oder senkrecht zu dieser. Meist ist aber die Lage des aufmagnetisierten Feldes im Prüfling nicht eindeutig oder nicht bekannt, bei vollständigen Aggregaten ist eine solche Lage überhaupt nicht herstellbar. Das Verfahren ist langwierig und unvollkommen. Ein anderes bekanntes Gerät sieht vor, mit einem über Polwender geleiteten Gleichstrom, der mittels regelbarer Widerstände stärker oder schwächer gestellt werden kann, zu arbeiten. Es werden auch gedämpfte Schwingungen, die beim Öffnen eines Schalters mit einem parallel gelegten Kondensator entstehen, empfohlen. 



   Alle derartigen Geräte haben den Nachteil, dass sie nur mit einer Stromart arbeiten und dass die Prüflinge durch die Spule hindurchtransportiert werden müssen, wobei bezüglich des Gleitwinkels und der Durchlaufzeit noch viele Gesichtspunkte beachtet werden müssen und trotzdem ein voller Erfolg der Entmagnetisierung nicht eintritt. 



   Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. 



   Erfindungsgemäss wird der im Prüfling vorhandene remanente Magnetismus mit dem nachstehend beschriebenen Gerät beseitigt. 



   Das erfindungsgemässe Gerät zur Entmagnetisierung ferromagnetischer   Werkstücke   besteht aus einem Tunnel, in welchem sich das Werkstück befindet, der durch zwei getrennte eisenfreie Wicklungen gebildet wird, von denen die eine von Wechselstrom und die andere von Gleichstrom, gegebenenfalls stossweise durchflossen wird,   wobei : zur   Regelung der Stromstärke elektromotorisch einstellbare Regeltransformatoren und zur Bildung der Stromstösse Unterbrecher vorgesehen sind. 



   Die Lage des Werkstückes bzw. seines aufmagnetisierten Feldes bezüglich der Spulen ist ohne Belang. 



  Das durch zwei getrennte Wicklungen erzeugte Feld. welches auf den Prüfling einwirkt, entsteht durch gleichzeitige Stromstösse zweier   Stromarten : Gleich-und   Wechselstrom. Der Gleichstrom fliesst über Polwender und Unterbrecher in verschiedener Stärke und in Stössen durch die eine Wicklung, der Wechselstrom fliesst während dieser Zeit durch die andere Wicklung und wird ebenfalls in seiner Stärke verändert und kann erst nach Abschalten des Gleichstromes abgeschaltet werden. Seine vordem wirksamen Stromstösse werden innerhalb eingestellter Zeiten über geregelte Transformatoren entnommen. 



   Mit dem beschriebenen Gerät ist die Entmagnetisierung in räumlich grossen Wicklungen, sogenannten Kanälen, von Werkstücken oder von ganzen Aggregaten, ohne dass diese demontiert werden müssen, möglich. 



   Das nachstehende Schaltbild erläutert das Gerät in einem Ausführungsbeispiel. 



   Nach der prinzipiellen Anordnung werden die gemeinsam gesteuerten Regeltransformatoren   1, 2 über   einen   Steuerungsschlltz   3 an das Wechselstromnetz gelegt. Der Strom wird durch die Ampèremeter 4, 5 kontrolliert. Der Strom vom Regeltransformator 2 fliesst über den Gleichrichter 6 und dieser Gleichstrom 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 speist über den Polwender und Unterbrecher'7, die Wicklung 8. Der andere Regeltransformator 4 speist die Wicklung 9 mit Wechselstrom. Innerhalb der Wicklungen 8, 9 befindet sich ein Prüfling 10. Der Wicklung 8 ist zweckmässigerweise ein Widerstand 11 und der Wicklung 9 eine Kapazität 12 parallelgeschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Gerät zur Entmagnetisierung ferromagnetischer Werkstücke in der Form eines Tunnels, in welchem sich das Werkstlick befindet, dadurch gekennzeichnet, dass der Tunnel durch zwei getrennte eisenfreie Wicklungen (8, 9) gebildet wird, von denen die eine von Wechselstrom und die andere von Gleichstrom, gegebenenfalls stossweise durchflossen wird, wobei zur Regelung der Stromstärke elektromotorisch einstellbare Regeltransformatoren (1, 2) und zur Bildung der Stromstösse Unterbrecher (7) vorgesehen sind.
AT689356A 1956-11-17 1956-11-17 Gerät zur Entmagnetisierung ferromagnetischer Werkstücke AT214676B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT689356A AT214676B (de) 1956-11-17 1956-11-17 Gerät zur Entmagnetisierung ferromagnetischer Werkstücke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT689356A AT214676B (de) 1956-11-17 1956-11-17 Gerät zur Entmagnetisierung ferromagnetischer Werkstücke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT214676B true AT214676B (de) 1961-04-25

Family

ID=3590815

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT689356A AT214676B (de) 1956-11-17 1956-11-17 Gerät zur Entmagnetisierung ferromagnetischer Werkstücke

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT214676B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT214676B (de) Gerät zur Entmagnetisierung ferromagnetischer Werkstücke
DE2447363C3 (de) Elektrische Schaltanordnung für ein Gerät zum Magnetisieren und Entmagnetisieren von Dauermagneten
DE630038C (de) Verfahren zum Feststellen von Fehlstellen in Werkstuecken, insbesondere in Schweissnaehten
DE734041C (de) Verfahren und Einrichtung zum Entmagnetisieren von Stahlkoerpern
DE910701C (de) Verfahren und Einrichtung zur Entmagnetisierung von in grosser Stueckzahl auftretenden Stahlkoerpern
DE853179C (de) Verfahren und Anordnung zum Aufmagnetisieren des schwingenden Dauermagneten von Vibrationsgalvanometern
DE767799C (de) Verfahren und Geraet zum Entmagnetisieren von kleinen Stahlkoerpern
DE877925C (de) Ausloeseeinrichtung fuer synchron gesteuerte Schalter
DE732882C (de) Messvorrichtung fuer Gleichstrom
DE689751C (de) ns zum Auffinden von Rissen o. dgl. in magnetisierbaren Werkstuecken
DE1075739B (de)
DE968806C (de) Kurzzeit-Verfahren zur Entmagnetisierung von Eisen- und Stahlkoerpern
DE1033473B (de) Elektromagnetisches Schaltventil
DE952530C (de) Anordnung zur Ausloesung elektrischer Signale durch Beeinflussung eines magnetischenKreises
DE892639C (de) Verfahren zur Messung von Magnetisierungskennlinien
DE1023486B (de) Magnetisches Speichersystem
DE963614C (de) Schaltung zum Vergleich zweier Impulsreihen
DE727814C (de) Geraet und Verfahren zum Magnetisieren und Entmagnetisieren von Werkstuecken aus magnetisierbarem Werkstoff
DE930461C (de) Anordnung zur magnetischen Eisenuntersuchung mittels eines sinusfoermig verlaufendenMagnetflusses
DE2939372C2 (de) Verfahren und Vorrichtung für die Magnetpulver-Rißprüfung
DE903614C (de) Verfahren zum Magnetisieren von Dauermagnetsystemen
DE817369C (de) Vorrichtung zur Abtastung von Magnetogrammen
DE735784C (de) Verfahren zur Signalgabe und Fernsteuerung in Starkstromnetzen
DE742535C (de) Anwendung magnetischer Drehfelder bei magnet-induktiven Pruefverfahren zum Nachweis von Laengs- und Querrissen, vorzugsweise bei laengeren Halbzeugen und Vorrichtung zur Erzeugung solcher Drehfelder
DE651941C (de) Oberwellenzaehler