AT21429B - Ball für Tennis- und andere Spiele und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Ball für Tennis- und andere Spiele und Verfahren zur Herstellung desselben.

Info

Publication number
AT21429B
AT21429B AT21429DA AT21429B AT 21429 B AT21429 B AT 21429B AT 21429D A AT21429D A AT 21429DA AT 21429 B AT21429 B AT 21429B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ball
tennis
games
making
balls
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Emil Droop
Original Assignee
Paul Emil Droop
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Emil Droop filed Critical Paul Emil Droop
Application granted granted Critical
Publication of AT21429B publication Critical patent/AT21429B/de

Links

Landscapes

  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ball für Tennis-und andere Spiele und Verfahren zur Herstellung desselben. 



   Die bisher beim Tennisspiel benutzten Bälle sind mit einem Überzug von Filztuch versehen, der aus zwei Teilen a von der in Fig. 1 der Zeichnung dargestellten Form zusammengesetzt ist. Diese beiden Teile werden rechtwinklig zueinander von entgegengesetzten Seiten auf den mit einem Klebstoff bestrichenen Gummiball gelegt und dann an ihren Kanten miteinander vernäht, so dass der fertige Ball das in Fig. 2 dargestellte Aussehen hat. 



   Diese   Bälle   haben manche Übelstände. Zunächst wird die Elastizität des Gummiballos wesentlich dadurch herabgemindert, dass der Filztuchüberzug sich nur durch starkes Anziehen der Nähte der Kugelform des Balles anschmiegt, da der Stoff an sich das Bestreben hat, in die flache Form zurückzukehren. Andererseits werden die an und für sich langen Nähte infolge der notwendigen starken Ausspannung des Überzuges stark in Anspruch genommen, so dass sie häufig aufreissen, wodurch der Ball unbrauchbar wird. Auch leiden die Bälle durch Nässe, da diese durch die Nähte unter den Überzug gelangt und den   Klebstoff auflöst,   so dass die feste Verbindung zwischen dem Ball und dem Überzug aufgehoben wird, wodurch wiederum der Ball für das Spiel unbrauchbar wird. 



   Nach der vorliegenden Erfindung werden diese Übelstände dadurch vermieden, dass der Ball mit einer festen gewirkten oder gestrickten   Umhüllung   versehen   wird, die sich   entsprechend der Natur der Wirkwaren dem Ball überall eng anschmiegt, ohne die   Kiastixität   des Balles wesentlich zu   beeinträchtigen.   



   Die Herstellung der   Umhüllungen   erfolgt in der Weise, dass durch geeignetes Mindern eine vollständig kugelförmige Hülle b (Fig. 3) hergestellt wird, an der ein Schlitz c   e fur   die Einbringung des Balles offen bleibt. Dieser Schlitz wird nach Einbringung des Balles in der Weise geschlossen, dass man die Maschen der Ränder mit einem nach Fertigstellen der   Bulle an   diesem belassenen Faden durch weitere Maschenbildung vereinigt. Der mit der   UmhüHung versehene Ball zeigt   dann das in Fig. 4 dargestellte Aussehen. Die Linien   d e,     /c und y   e zeigen die durch das oben erwähnte Mindern entstandenen   Minderreihen.   



   Diese Art der Herstellung der Tennisbälle hat noch den weiteren Vorteil, dass das   endgiltige Aufblasen   der Bälle erst nach Aufbringung der Umhüllung zu erfolgen braucht. 



  Bei den nach der alten, in der Einleitung beschriebenen Methode hergestellten Bällen musste das endgiltige Aufblasen vor dem Aufbringen der   Filztuchumhüllung   vorgenommen 
 EMI1.1 
 aus den Bällen Luft entwichen war und dementsprechend die Elastizität nachgelassen hatte. 



   Das Aufblasen der Bälle erfolgt bekanntlich in der Weise, dass an einer Stelle, wo der Ball auf der Innenseite mit einem verstärkten Zapfen versehen ist ; eine Hohlnadel in den Ball gestochen wird, durch welche Pressluft eingeführt wird, worauf nach dem Herausziehen der Nadel die Einstichöffnung durch ein kleines   Gummikügelchen verklebt wird.   



  Beim Einbringen des Balles in die vorstehend beschriebene Umhüllung wird nun die Stelle des Balles, an der sich der innere Zapfen befindet, beispielsweise unter den Punkt   d-   der Umhüllung gebracht, welcher durch ein eingezogenes farbiges   Fädches oder dgl. leicht   kenntlich gemacht worden kann. An dieser Stelle wird dann die Hohlnadel zwischen den Maschen hindurchgestochen, was mit keinerlei Schwierigkeit verknüpft ist. Ebenso erfolgt das Verkleben des Einstichloches zwischen den Maschen hindurch. Auf diese Weise kann 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 werden, was bei den nach der bisherigen Methode hergestellten Bällen ausgeschlossen ist. 



   Die Herstellung der Hülle   könnteauch hoch   auf andere Weise erfolgen. Man könnte z. B. auch zwei gleiche   halbkugelförjmig geminderte   Stücke herstellen und diese ringsherum durch eine Kettennaht miteinander vereinigen. Eine Vereinigung der Hülle mit dem Ball durch einen Klebstoff ist gemäss der'vorliegenden Erfindung nicht erforderlich, da die Halle selbst Kugelgestalt besitzt und den Ball allseitig mit gleicher Nachgiebigkeit   umschliesst.     Infolgedessen kann   der Ball auch durch Feuchtigkeit in keiner Weise beschädigt werden. 



   Der Ball   kann natürlich anch   für andere Spiele als Tennis benutzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   L   Ball für Tennis-und andere Spiele, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummiball mit einer dichtmaschigen, durch Stricken oder Wirken hergestellten Umhüllung versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung des Balles nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch geeignetes Mindern eine mit einem Schlitz versehene kugelige Hülle (b) hergestellt wird, die nach Einlegen des Balles um diesen geschlossen wird.
    3. Verfahren zur Herstellung des Balles nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus zwei halbkugelförmigen Teilen bestehende Hülle hergestellt wird, die nach Einlegen des Balles um diesen geschlossen wird.
    4. Verfahren zur Herstellung des Balles nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das endgiltige Aufblasen des Gummiballes nach dem Einbringen desselben in die Um- hüllung und nach Schliessen derselben erfolgt, indem die zum Aufblasen dienende Hohl- nadel zwischen deu Maschen in den Ball hineingestochen wird.
AT21429D 1904-11-28 1904-11-28 Ball für Tennis- und andere Spiele und Verfahren zur Herstellung desselben. AT21429B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT21429T 1904-11-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT21429B true AT21429B (de) 1905-09-25

Family

ID=3528669

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT21429D AT21429B (de) 1904-11-28 1904-11-28 Ball für Tennis- und andere Spiele und Verfahren zur Herstellung desselben.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT21429B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68906598T2 (de) Aufblasbarer spielball.
DE69517644T2 (de) Sportball sowie Verfahren zu dessen Herstellung
DE69317359T2 (de) Aufblasbarer Sportball
DE2644696C3 (de) Sportball
AT21429B (de) Ball für Tennis- und andere Spiele und Verfahren zur Herstellung desselben.
DE162271C (de)
DE238215C (de)
DE363800C (de) Spielballhuelle mit verdeckten Naehten
DE485803C (de) Verfahren zur Herstellung von gestepptem Stoff
DE480658C (de) Nahtloser Fussball mit mehrlagiger, auf die Gasblase aufgeklebter Verstaerkungshuelle
DE619678C (de) Ball fuer Fussball-, Wasserpolo- oder aehnliche Spiele
DE368719C (de) Verfahren zur Herstellung von Sport- und Spielbaellen, insbesondere Fussbaellen
DE621727C (de) Kragenknopf, dessen Kopf- und Fussplatte durch einen aus einem Gummibandring bestehenden Steg zusammenhaengen
AT146978B (de) Filzhut und Verfahren zur Herstellung desselben.
DE274679C (de)
AT66788B (de) Einrichtung zur Befestigung von Manschetten an Oberhemden.
AT97761B (de) Aus zwei Stofflagen hergestellte einfache oder umlegbare Ärmelmanschette und Verfahren zu deren Herstellung.
DE676318C (de) Verfahren zur Herstellung eines gekruemmten Wurstdarmes
DE733451C (de) Spielball
AT166133B (de) Bade- oder Sportanzug
AT16338B (de) Verfahren zur Herstellung eines in der Mitte der Ober- oder Unterware liegenden, während des Webens entstehenden Längsschlitzes, insbesondere bei allseitig geschlossenen Hohlgeweben.
DE1246225B (de) Verfahren zum Herstellen eines aufblasbaren Spielballes
DE667320C (de) Nachgiebiger Faden und Verfahren zu dessen Herstellung
AT65377B (de) Kragenstütze.
AT18904B (de) Selbstdichtende Wandung für Luftschläuche von Radreifen u. dgl.