AT213968B - Gestell, vorzugsweise für elektrische Geräte - Google Patents

Gestell, vorzugsweise für elektrische Geräte

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AT213968B
AT213968B AT923459A AT923459A AT213968B AT 213968 B AT213968 B AT 213968B AT 923459 A AT923459 A AT 923459A AT 923459 A AT923459 A AT 923459A AT 213968 B AT213968 B AT 213968B
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AT
Austria
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frame
door
frame according
attached
rear wall
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Application number
AT923459A
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English (en)
Inventor
Karl Ing Wallisch
Hans Dipl Ing Tatzl
Edwin Dipl Ing Machacek
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gestell, vorzugsweise für elektrische Geräte 
Die Anordnung von Bauteilgruppen der Fernmeldetechnik, insbesondere der Nebenstellentechnik, erfolgte in vielen Fällen am im Aufstellungsraum angebrachten, offenen Gestellrahmen. Zur Staubabdichtung werden auf die einzelnen Bauteile bzw. Bauteilgruppen Blechkappen aufgeschoben. Moderne Neben-   siellenzeniralen   werden unter Umständen in Einzelgestellrahmen aufgegliedert innerhalb eines Kastens untergebracht.   Herkömmliche   Ausführungsformen, bei denen die Einzelgestellrahmen innerhalb eines Kastens angeordnet sind, weisen den Nachteil auf, dass sie den durch den Kasten vorgegebenen Innenraum   nicht wirtschaftlich genug ausnützen können.   Bis zu   500/0   desKasteninnenraumes bleiben in der Mehrzahl der Fälle ungenützt.

   Dazu kommt noch als weiterer Mangel die Unzugänglichkeit zu der Rückseite der Einzelgestellrahmen bzw. zu bestimmten Bauteilgruppen. Weiters treten durch die aufgelockerte Bau-   weisender   relativ   schweren Einzelgestellrahmen bzw. Bauteilträger   und der dadurch meist nicht ausreichenden Möglichkeit, sowohl die Bauteilträger untereinander als auch mit dem Kasten zu fixieren, bei Bewegung des ganzen Kastens, z. B. beim Transport, erhebliche Massenkräfte auf, die eine sehr kostspielige und umfangreiche Verpackung erforderlich machen. 



   Die Erfindung betrifft ein Gestell für vorzugsweise elektrische Geräte, insbesondere für Nebenstellenzentralen mit gegeneinander verschwenkbaren Gestellrahmen, die Bauteilgruppen tragen. Erfindungsgemäss sind Tür und Rückwand des Trägergestellrahmens als Bauteilträger ausgebildet und sind um im Trägergestellrahmen sitzende Achsen verschwenkbar. Ferner sind um die gleichen Achsen ein oder mehrere in den Trägergestellrahmen einschwenkbare Gestellrahmen angeordnet, die vorzugsweise die lichte Öffnung des Trägergestellrahmens im wesentlichen ausfüllen, wobei entweder die Rückwand an der Wand des Aufstellungsraumes oder der Trägergestellrahmen am Boden des Aufstellungsraumes fixiert ist. Die Vorteile, die sich durch die erfindungsgemässe Lösung anbieten, sind vielfältig.

   Für die gute Zugänglichkeit zu den einzelnen Bauteilen an den Bauteilträgern ist durch eine Schwenkbarkeit der einzelnen Bauteilträger gesorgt. Die Schwenkbarkeit mehrerer Bauteilträger um eine gemeinsame Achse ist durch auf der Achse übereinander angeordnete, den einzelnen Bauteilträgern zugeordnete Scharniere, sogenannte Stockwerksscharniere, möglich. Tür und Rückwand dienen selbst als Bauteilträger, durch ihre zusätzliche Verwendung als Bauteilträger wird der zur Verfügung stehende Innenraum, der durch den Trägergestellrahmen vorgegeben ist, fast vollständig ausgenützt. Die einzelnen Bauteilträger, Tür und Rückwand mit inbegriffen. füllen im eingeschwenkten   Zustand, dem Betriebszustand der Anlage, den vorhandenen   Raum nahezu vollständig aus.

   Beim Ausschwenken der Gestellrahmen aus dem   selbsttragenden Trägergestellrahmea. fällt   ein   kopflastig angebrachter Fallriegel   aus seiner Ruhelage und verhindert ein-unbeabsichtigtes Einschwenken der ausgeschwenkten Gestellrahmen   indem Trägergestellrahmen. Tur   und Rückwand sind zur Versteifung am Rand gebogen. Am Trägergestellrahmen sind zur Versteifung Winkelblechstreifen angebracht. Im eingeschwenkten Zustand bilden die Schenkel der   Winkelblechstreifen   mit den   BUgen   der Tür und Rückwand einfache Labyrinthdichtungen. Tür, Rückwand und Trägergestellrahmen bilden infolge der Labyrinthdichtungen ein staubdichtes Gehäuse, welches auch noch die Relaisgeräusche dämpft.

   Durch mehrfache Verschraubbarkeit der eingeschwenkten Gestellrahmen untereinander und mit den Trägergestellrahmen sowie mit Tür und Rückwand entsteht für den Transport ein steifer Kasten. Die auf diese Art gebildete Konstruktion, die eine Bewegung der Einzelgestellrahmen im Inneren verhindert, kann ohne Verpackung transportiert werden. 



  Eine innerhalb des Trägergestellrahmens angebrachte und nur bei geöffneter Tür zugängliche Sperrklinke 

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 fixiert den Trägergestellrahmen im eingeschwenkten Zustand mit der Rückwand. Die bisher gebräuchliche umfangreiche und schwere Bauweise hat den Verschluss der Anlage mit mehreren   Schlössern,   zumindest aber mit einem Schloss, dessen Riegel aber an mehreren Stellen wirksam wurden, erfordert. Gegenüber andern Ausführungen ist nur ein Schloss mit einfachem Riegel, das an der Vorderseite der Tür gut zugänglich angebracht ist, ausreichend. Das gesamte Gewicht der Nebenstellenzentrale ruht, wenn die Rückwand an der Wand des Aufstellungsraumes fixiert ist, auf den am Trägergestellrahmen angebrachten Laufrollen, deren Achsen radial zur vertikalen Schwenkachse des Trägergestellrahmens angebracht sind.

   Die Laufrollen entfallen, wenn die Nebenstellenzentrale, d. h. der   Trägergestellrahmen. unmittelbar   am Fussboden des Aufstellungsraumes fixiert wird. Die Hauptkabel können unmittelbar an den Schwenkachsen angeordnet werden und sind einerseits wegen ihrer relativ grossen Länge, anderseits wegen ihres geringen Abstandes zu den Schwenkachsen bei Schwenkbewegungen nur in geringem Masse einer Verdrehung ausgesetzt. 



   Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Lösung, bei dem die als Bauteilträger ausgebildete Rückwand 1 des Trägergestelles der Nebenstellenzentrale an der Wand des Aufstellungsraumes fixiert ist, ist in Fig. 1 und 2 dargestellt. 



     Fig.1   zeigt das Gestell einer Nebenstellenzentrale im ausgeschwenkten Zustand. Der Trägergestellrahmen 2 mit dem fest verbundenen Bauteilträger 11 und den weiteren Bauteilträgem 4, 6 lässt sich um die Achse 8 auf Laufrollen 3 schwenken. Um die mit dem Trägergestellrahmen 2 fest verbundene Achse 9 lassen sich die als Bauteilträger ausgebildete Tür 6, der Bauteilträger 4 und über die auf derselben Achse 9 angebrachten   Stockwerksscharniere   und Halteteile 5, die Abdeckhaube   10'für   den Bauteilträger 4 schwenken. Bauteilträger 4, Tür 6 und Abdeckhaube 10 sind im geschlossenen Zustand mittels der an der Tür 6 angebrachten Schraube 15 miteinander verschraubt. Die Sperrklinke 13 rastet im eingeschwenkten Zustand des Trägergestellrahmens 2 in den Zapfen 12, der an der Rückwand 1 sitzt, ein.

   Ein an der Abdeckhaube 10   koplastig   angebrachter Fallriegel 14 fällt beim Ausschwenken der Abdeckhaube 10 aus seiner Ruhelage und verhindert ein unbeabsichtigtes Einschwenken der Abdeckhaube 10 in den Trägergestellrahmen 2. 



   Fig. 2 zeigt das Gestell einer Nebenstellenzentrale im eingeschwenkten Zustand, im Betriebszustand. 



  Sperrklinke 13 ist im Zapfen 12 eingerastet, Bauteilträger 4,6 und Abdeckhaube 10 sind mittels der Schraube 15 miteinander verschraubt. An der Tür 6 ist ein Schloss angebracht, mit dem man. wenn die Sperrklinke 13 eingerastet ist, die Nebenstellenzentrale vollkommen abschliessen kann. In Fig. 1 und 2 deutet 7 einen aus Winkelblechstreifen bzw. Bügen gebildeten Teil der Labyrinthdichtung an. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1.   C-estell   für vorzugsweise elektrische Geräte, insbesondere für   Nebenstelleazentralen mit gegenein-   
 EMI2.1 
 und RUckwand (l)   des Trägergestellrahmens   (2) als Bauteilträger ausgebildet sind und um im Trägergestellrahmen (2) sitzende Achsen (8, 9) schwenkbar sind und dass ferner um die   gleichen Achsen   eine oder mehrere in den Trägergestellrahmen (2) einschwenkbare Gestellrahmen   (4, 10) angeordnet   sind, die vorzugweise die lichte Öffnung des Trägergestellrahmens (2) im wesentlichen ausfüllen, wobei entweder die Rückwand (1) an der Wand des Aufstellungsraumes   oder derTrägergestellrahmen   (2) am Boden   des Aufstellungs-   raumes fixiert ist.

Claims (1)

  1. 2. Gestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägergestellrahmen (2), Tür (6) und Rückwand (l) ein staubdichtes Gehäuse bilden.
    3. Gestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Tür (6) und Rückwand (1) zur Versteifung am Rande umgebogen sind und dass diese Büge als Labyrinthdichtungsteile dienen.
    4. Gestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Trägergestellrahmen (2) Winkelblechstreifen (7) zur Versteifung angeordnet sind, die als Labyrinthdichtungsteile dienen.
    5. Gestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Abdeckblech (10) des Gestellrahmen (4) Fallriegel (14) in kopflastiger Lage angebracht sind, die im ausgeschwenkten Zustand der Gestellrahmen (4, 6) zur Folge ihrer Kopflastigkeit eine bestimmte, durch mechanische Sperren (z. B. Schrauben usw.) begrenzte Lage einnehmen, so dass ein unbeabsichtigtes Einschwenken des Gestellrahmens (4, 6) in den Trägergestellrahmen (2) dadurch verhindert ist.
    6. Gestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der am Tr gergestellrahmen (2) angeordneten Laufrolle (3) radial zur vertikalen Schwenkachse (8) des Träger- <Desc/Clms Page number 3> gestellrahmens (2) angeordnet sind.
    7. Gestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbaren Gestellrahmen (1, 2) mittels einer innerhalb des Trägergestellrahmens angebrachten, vorzugsweise von vorne zu betätigenden Sperrklinke (13) nach Öffnen der Tür (6) in ihren eingeschwenkten Lagen fixierbar sind.
    8. Gestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die der Tür (6) und den Gestellrahmen (2, 4) gemeinsame Achse (9) Stockwerksschamiere aufweisen, an denen Halteteile (5) angebracht sind, die sich über die ganze Tiefe des Bauteilträgers (4) erstrecken und an deren Enden vorzugsweise eine Abdeckhaube (10) Sir den Bauteilträger (4) schwenkbar angeordnet ist.
AT923459A 1959-12-21 1959-12-21 Gestell, vorzugsweise für elektrische Geräte AT213968B (de)

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