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Schaltungsanordnung zur Verarbeitung einer Anfangsinformation in einer bedingungsmässig vorgeschriebenen Reihenfolge
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gehendst in dem Steuerungsteil der Schaltung zu konzentrieren und somit nicht in den Geräten unterzubringen. Die Erfindung bezweckt daher, eine bessere Lösung für diese Schwierigkeit zu schaffen.
Gemäss der Erfindung ist jedes Gerät derart eingerichtet, dass es bei Abgabe jedes bestimmten Typs von Ausgangsinformation einen Impuls liefert, der dazu angewendet wird, eine Anzahl von Adressenteilen an verschiedenen Stellen im Adressenspeicher zu schreiben, wobei jeder Adressenteil (ausser der Adresse des in dem Programm dem betreffenden Gerät folgenden Geräts) eine Information betreffend die Stelle im Adressenspeicher des von diesem folgenden Gerät gelieferten Adressenteiles enthält, der in dem nächstfolgenden Schritt des Programms ausgelesen werden muss, während die Schaltungsanordnung weiter Mittel enthält, durch welche nach der Lieferung einer Ausgangsinformation durch eine Anfangsinfor- mationsquelle oder durch eines der Geräte stets ein Signal erhältlich ist,
wodurch einer der durch die Anfangsinformationsquelle oder durch dieses Gerät gelieferten Adressenteile ausgelesen wird und dieses Auslesen ein erstes Signal erzeugt, wodurch die im Schaltspeicher gespeicherte Information oder ein Teil derselben auf das im Programm diesem Gerät folgende Gerät übertragen wird und ein zweites Signal auftritt, das das Auslesen eines der von diesem folgenden Gerät zu liefernden Adressenteile vorbereitet. so dass in jedem Schritt des Programms lediglich der im vorhergehenden Schritt vorbereitete Adressenteil ausgelesen wird.
Die Erfindung ist nicht abhängig von der Weise, auf welche die Information kodiert, gespeichert und übertragen wird. Letzteres kann somit sowohl über eine oder mehrere Leitungen als auch über eine Funkverbindung erfolgen. Wenn die Information mittels eines m-aus-n-Kodes kodiert und jedes Kodeelsmen ! ; durch n Drähte übertragen wird, kann die Übertragung von Information auf eine bekannte Weise kon- trolliert werden, die in der österr. Patentschrift Nr. 209080 beschrieben ist.
An Hand der Zeichnung wird ein Beispiel der Erfindung näher erlSaiert. Fig. l zeigt ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung, Fig. 2 ein Schaltbild eines konditionellen Programms und Fig. 3 eine Tabelle der Adressenteile, die von den Geräten geliefert und in dem Adressenspeicher aufgespeichert werden müssen, um dem Programm die in Fig. 2 veranschaulichte Form zu erteilen. Fig. 4 zeigt das Schaltbild eines Aufziehtors und Fig. 5 zeigt das Schaltbild eines andern Aufziehtors.
In Fig.1 bezeichnen A1, A2, A3 drei Anfangsinformationsquellen, die eine Anfangsinformation der Schaltung zuführen können, und Bl, B, Bs, B4 vier Geräte, die diese Anfangsinformation in Reihenfolge bearbeiten müssen. Der Steuerungsteil der Schaltung ist in Blockform innerhalb der strichpunktierten Linie angegeben und enthält drei Pufferspeicher BG1, BG, BG3 (für jede Anfangsinformationsquelle
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durch einen auf den das Aufziehtor darstellenden Kreis hinweisenden Pfeil angedeutet Ist), mit einer Aufziehklemme (die in Fig. l durch einen kleinen Querstrich angedeutet ist) and mit einer Ausgangsklemme (die in Fig.
l durch einen von dem das Aufziehtor darstellenden Kreis abgewendeten Pfeil angedeutet ist). Ein der Eingangsklemme eines Aufziehtors zugeleitete : Impuls wird nur dann durchgelassen, wenn vorher ein Impuls der Aufziehklemme zugeführt worden ist. Die Zufühnmg eines Impulses an die Aufziehklemme wird das Aufziehen des Aufziehtors genannt, und die Zuführung eines Impulses an die Eingangsklemme eines Aufziehtors, nachdem letzteres vorher aufgezogen worden ist, wird das Abschiessen des Aufziehtors genannt. Ein Aufziehtor kann nur dann abgeschossen werden, wenn es vorher aufgezogen worden ist. Einmal abgeschossen, kann das Aufziehtor nur dann erneut abgeschossen werden, wenn es wieder aufgezogen worden ist.
Die der Aufziehklemme und der Emgangsklemme zugeführtea Impulse müssen meistens ein vorgeschriebenes Zeichen besitzen, aber dies ist für die Erfindung nicht wesentlich. Weiters kann in dem Aufziehtor eine Verstärkung und eine Änderung der Form des der Eingangsklemme zugeführten Impulses auftreten ; auch dies ist nicht wesentlich für die vorliegende Erfindung.
In Fig. l ist durch Linien mit Pfeilen angedeutet, auf welche Weise die Information sich durch die Schaltung bewegt. Diese Linien werden hier Wege genannt, um die Art der Informationsübertragungsmittel dahingestellt sein zu lassen. Ein Weg kann somit eine ein- oder mebrdrähtige Verbindung und auch eine Funkverbindung oder ein anderes Informationsübertragungsmittel sein. Weiters können zwei
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B. von jedem de ? dmt PttffejEpeichsr BGBG3 Information sowohl auf den Schaltspeicher SG (über den Weg 7) als aach auf die Kolonne Ko des Adressenspeichers AG (über den Weg 8) übertragen. Von den Pufferspeichem ICI (i=1,2,3) bis zu dem Trennpunkt 33 fallen die Wege 7 und 8 somit zusammen.
An dem Vereinigungspunkt 34 treffen drel
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Kombinationen von je einer Wegstrecke 7 und einer Wegstrecke 8 zusammen. Die Geräte Bl, B, B4 können je eine Information auf den Schaltspeicher SG (über die Wege 17,18 und 20) und auf eine Anzahl der Kolonnen K, K ... Kg des Adressenspeichers AG (über eine Anzahl der Wege 24, 25... 32) übertragen. Der Weg 24 enthält somit Informationsübertragungsmittel, die von jedem der drei Geräte Bl, B2'B. B herstammen, und die von jedem dieser drei Geräte ausgehenden Wege enthalten Informations- übertragungsmittel, die zu dem Schaltspeicher SG und zu einer Anzahl der Kolonnen Kl, K ... Kg führen.
Zur Erläuten'ng der Arbeitsweise der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung wird vorausgesetzt, dass sie das In Fig. 2 veranschaulichte, von der Anfangsinformationsquelle ausgehende Programm steuern können muss. Das Gerät B2 kann zwei verschiedene Typen von Ausgangsinformation liefern, die durch die Zeichen (l) und (2) unterschieden werden ; das Gerät B kann vier verschiedene Typen von Ausgangsinformation liefern, die durch die Zeichen (l), (2), (3) und (4) unterschieden werden. Nach dem Passieren des Geräts B in dem zweiten Schritt des Programms setzt sich das Programm über B2 fort, wenn das Gerät Bs eine Ausgangsinformation des Typs (1) geliefert hat.
Das Programm endet in Bg, wenn das Gerät B-4 eine Ausgangsinformation des Typs (2) oder (3) geliefert hat, während das Programm sich über das Gerät B, fortsetzt, wenn das Gerät By eine Ausgangsinformation des Typs (4) geliefert hat. Die weiteren Abzweigpunkte des Programms lassen sich auf ähnliche Weise erläutern.
Wenn das Gerät Bs erreicht wird, endet stets das Programm. Dieses Gerät kann daher ohne nennenswerte Komplikationen derart ausgebildet sein, dass seine Ausgangsinformation eine Andeutung enthält, die anzeigt, dass der Steuerungsteil der Schaltung wieder in den Zustand geführt werden kann, in dem ein neues Programm angefangen wird und der die Anfangslage des Steuerungsteiles der Schaltung genannt wird. Die Angabe, welche den Steuerungsteil in die Anfangslage führt, kann z. B. ein Impuls sein, der dem Präferenzschalter zugeführt wird und veranlasst, dass das Programm von dem mit Information gefüllten, die höchste Präferenz führenden Pufferspeicher hergelassen wird.
Das Programm kann auch in dem Gerät B, enden, aber dieses Gerät kann auch in der Mitte und am Anfang des Programms vorkommen. Wenn man dieses Gerät auch derart ausbilden wollte, dass seine Ausgangsinformation eine Angabe enthält, die anzeigt, dass der Steuerungsteil wieder in den Anfangszustand geführt werden kann, wenn das Ende eines Programms erreicht ist, kann dies nur mit grossen Komplikationen erzielt werden. Diese Angabe wird daher von dem Adressenspeicher geliefert, wodurch erzielt wird, dass alle sich auf das Programm beziehende, nicht triviale Intelligenz in dem Steuerungsteil konzentriert ist.
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enthält, wird diese über den Weg 1, 2 oder 3 auf den entsprechenden Pufferspeicher BG übertragen.
Selbstverständlich muss das Ganze derart eingerichtet sein, dass ein Gerät Ai keine Information auf den entsprechenden Pufferspeicher BGi übertragen kann, wenn letzterer bereits mit Information gefüllt ist.
Es kann jedoch vorkommen, dass zwei oder mehr Pufferspeicher mit Information gefüllt sind. Der Präferenzschalter PS bestimmt dann, welche Anfangsinforrnation die höchste Präferenz hat und somit als erste verarbeitet werden muss. Es wird angenommen, dass diese die von der Anfangsinformationsquelle Al stammende, im Pufferspeicher BGl aufgespeicherte Information ist. Diese Information enthält einen eigentlichen Teil, der in den Geräten Bj (j = 1, 2,3, 4) oder wenigstens in einigen derselben verarbeitet werden muss, und einen Adressanten, der die Adresse des Geräts Bj enthält, das die erste Bearbeitung des eigentlichen Teiles der Anfangsinformation vollführen muss, und eine Angabe der Stelle in dem Adressenspeicher, wo die Adresse des Geräts gefunden wird, das die zweite Bearbeitung des eigentlichen Teiles der Information vollführen muss.
Der erste Schritt des Programms fängt damit an, dass der Präferenzschalter PS über den Weg 4 einen Ausleseimpuls dem Pufferspeicher BG und gleichzeitig über den Weg 9 einen Impuls dem Verzögerungs- element Vi zuführt. Dabei wird der eigentliche Teil der Anfangsinformation über den Weg 7 auf den Schaltspeicher SG übertragen, während der Adressenteil auf die Kolonne K, des Adressenspeichers AG übertragen wird. Die Verzögerung des Verzögerungselementes VI ist so gross, dass der von diesem Element verzögerte Impuls erst über den Weg 10 als Leseimpuls auf die Kolonne Ko des Adressenspeichers AG übertragen wird, wenn diese Kolonne vollständig beschrieben ist und sich in dem für das Auslesen geeigneten Zustand befindet.
Beim Auslesen der Kolonne Ko wird über den Weg 12 ein Impuls dem Tor PI zugeführt, das zeitlich geöffnet wird. Gleichzeitig wird über den Weg 11 ein Leseimpuls dem Schaltspeicher SG zugeführt, und über den Weg 21 und das weiter unten zu erörternde Verzögerungselement V3 wird ein Impuls der Aufziehklemme des Aufziehtors Ql zugeleitet. Infolgedessen wird die in dem Schaltspeicher SG aufgespeicherte Information, wenigstens der für das Gerät Bi wesentliche Teil derselben,
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über den Weg 16 und das dann offene Tor P1 auf das Gerät B1 übertragen und das Tor Q1 wird aufgezogen.
Die Tore P, P3, P4 sind dann geschlossen, so dass keine Information auf die Geräte B2,B3,B4 übertragen wird. Im Gerät B1 wird dann eine Bearbeitung der ihm zugeleiteten Information vollführt, deren Art einerlei ist. Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass das Gerät nur einen Teil der Im Schaltspeicher SG gespeicherten Information braucht ; in diesem Falle genügt es, nur den betreffenden Teil der im Schaltspeicher gespeicherten Information auf das Gerät B1 zu übertragen, während die übrige Information im Schaltspeicher aufbewahrt wird. Es kann sogar vorkommen, dass die von dem Gerät B1 zu liefernde Information unabhängig ist von der im Schaltspeicher gespeicherten Information.
In diesem Falle braucht das Gerät B1 nur ein Signal, das anzeigt, dass es Ausgangsinformation liefern soll. Dieses Signal kann unmittelbar von dem Adressenspeicher geliefert werden, in welchem Falle also kein Weg von demSchalt- speicher SG zu dem Gerät B1 erforderlich ist und das Tor P1 sich erübrigt. Die Verarbeitung von Information heisst also in diesem Falle unabhängige Information zusetzen. Für die übrigen Geräte B2,B3,B4 gelten ähnliche Bemerkungen.
Nach einer gewissen Zeit liefert das Gerät B1 die verlangte Ausgangsinformation, mit der der zweite Schritt des Programms anfängt. Der eigentliche Teil der von dem Gerät 131 gelieferten Ausgangsinfbrmation wird über den Weg 17 auf den Schaltspeicher übertragen. Die Ausgangsinformation des Geräts B1 enthält ausserdem eine Anzahl von Adressentellen, die über eine Anzahl der Wege 24, 25,26, 27,28, 29, 30,31, 32 in einer Anzahl von Kolonnen des Adressenspeichers geschrieben werden. Infolge des Beschreibens dieser Kolonnen wird über den Weg 22 ein Impuls dem Verzögerungselement V zugeführt, welcher Impuls somit die Information :"Das in diesem Schritt wirksame Gerät hat Information geliefert" enthält.
Darauf wird der von dem Verzögerungselement V2 verzögerte Impuls den Eingängen aller Auf-
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ist, wird nur dieses Tot abgeschossen. Die Verzögerung des Verzögerungselementes V2 muss so gross sein, dass ein Aufziehtor erst abgeschossen wird, wenn die entsprechende Kolonne des Adressenspeichers vollständig eingeschrieben ist. Der von dem Aufziehtor abgeschossene Impuls wird als Leseimpuls der Kolonne Kl des Adressenspeichers AG zugeführt. Der von dem Gerät B1 in der Kolonne K1 geschriebene Adressenteil muss dann derart sein, dass durch dessen Auslesung über den Weg 15 ein Impuls dem Tor P4
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empfängt, bevor es sich von dem vorhergehenden Abschiessen erholt hat. In Flg. 3 sind die von den Geräten B, B , B gelieferten Adressenteile sowie die Kolonnen, in denen diese geschrieben werden. tabellarisch angegeben.
Infolge des Abschiessens des Aufziehtors Q1 wird die im Schaltspeicher SG ge- speicherte Information über das dann offene Tor P4 auf das Gerät B4 übertragen und das Aufziehror Q1 wird wieder aufgezogen.
Nach einiger Zeit liefert das Gerät B4 die gewünschte Ausgangsinformation, welche den dritten
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über den Weg 20 auf den Schaltspeicher SG. übertragen, während die von dem Gerät Bt gelieferten Adressenteile über eine Anzahl der Wege 24, 25, 26... 32 in einer Anzahl von Kolonnen des Adressenspeichers AG geschrieben werden. Um zu verhüten, dass sich noch Adressenteile des vorhergehenden Geräts (in diesem Falle des Geräts B1) im Adressenspeicher AG befinden. kann jeweils nach dem Abschiessen eines Aufziehtors ein Impuls erzeugt werden, der das Tor R in den Ausgängen des Adressenspeichers zeitlich schliesst und alle Kolonnen des Adressenspeichers löscht. Dieser Prozess muss selbstverständlich vollständig abgelaufen sein, bevor neue Adressenteile im Adressenspeicher geschrieben werden können.
Eine dazu geeignete Apparatur lässt sich bequem durch bekannte Mittel zusammenbauen und ist daher nicht in der Zeichnung dargestellt. Infolge des Beschreibens der Kolonnen des Adressenspeichers wird wieder ein Impuls mit der Information "Das in diesem Schritt wirksame Gerät hat Information geliefert" erzeugt. Dieser Impuls wird wieder dem Verzögerungselement Vz und darauf mit einer gewissen Verzögerung den Eingängen aller Aufziehtore Q zugeführt. Von diesen Aufziehtoren ist jedoch lediglich das Tor Q1 aufgezogen, so dass nur dieses Tor abgeschossen wird, wodurch die Kolonne Ki ausgelesen wird.
Wenn das Gerät B4 eine Ausgangsinformation des Typs (1) geliefert hat, muss die
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beeinflusst werden, wenn dieser Draht einen Stromimpuls führt, da das Gerät B1 Ausgangsinformation liefert. Von dem Gerät B2 laufen zwei Drähte zu dem Adressenspeicher, von welchen Drähten der erstere einen Stromimpuls führt, wenn das Gerät eine Ausgangsinformation des Typs (1) liefert, und der zweite einen Stromimpuls führt, wenn dieses Gerät eine Ausgangsinformation der Typs (2) liefert.
Der erste Draht ist in Reihe durch die Ringe"Abschiessen", P und SG der Kolonne K1 und Kg geführt, der zweite Draht hingegen durch die Ringe"Abschiessen", Q , P und SG der Kolonne Kl und durch die Ringe" Abschiessen", Qg, Pi und SG der Kolonne K2. Von dem Gerät B4 laufen vier Drähte zu dem Adressenspeicher, von welchen Drähten der erstere einen Stromimpuls führt, wenn das Gerät B4 eine Ausgangsinformation des Typs (1) liefert, der zweite, wenn das Gerät B4 eine Ausgangsinformation des Typs (2) liefert, der dritte, wenn das Gerät eine Ausgangsinformation des Typs (3) liefert, und der vierte, wenn das Gerät eine Ausgangsinformation des Typs (4) liefert.
Der erste von dem Gerät B4 ausgehende Draht verläuft durch die Ringe"Abschiessen", Qi, P : und SG der Kolonne Kl und durch die Ringe "Abschiessen", Qs, P1 und SG der Kolonne K2. Der zweite vom Gerät B4 ausgehende Draht verläuft durch die Ringe"Abschiessen", Ps und SG der Kolonnen K1 und K2. Der dritte von dem Gerät B4 ausgehende Draht verläuft durch die Ringe "Abschiessen", P und SG der Kolonne K1 und durch die Ringe"Abschiessen", Qg, ? i und SG der Kolonne K2. Der vierte vom Gerät B4 ausgehende Draht verläuft durch die Ringe"Abschiessen", Q , Pi und SG der Kolonne Kl und durch die Ringe"Abschiessen", Pg und SG der Kolonne K2.
Alles ist direkt aus der in Fig. 3 angegebenen Tabelle ersichtlich. Es zeigt sich weiter, dass viele Ringe in den Kolonnen sich erübrigen und somit weggelassen werden können. Es braucht z. B. die Kolonne K, lediglich die Ringe
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Qz. ? i, Pz. P < Qs, Qg. Pg dieser Kolonne können weggelassen werden.
Beim Einschreiben von Adressenteilen in den Kolonnen des Adressenspeichers springen somit eine Anzahl von Ringen einer Anzahl von Kolonnen von dem Zustand Null in den Zustand 1, wodurch Impulse bestimmter Polarität erzeugt werden, welche Polarität in diesem Falle die negative Polarität genannt wird. Beim "Abschiessen" eines Aufziehtors Qk springen eine Anzahl Ringe von dem Zustand 1 in den Zustand Null, wodurch positive Impulse erzeugt werden. Wenn der Auslösungsdraht einen Impuls führt, springen alle Ringe, die in dem Zustand 1 sind, von diesem Zustand in den Zustand Null, wodurch auch positive Impulse erzeugt werden.
Jedes Aufziehtor Qk muss derart eingerichtet sein, dass es durch einen negativen Impuls an seiner Eingangsklemme abgeschossen und durch einen positiven Impuls an seiner Aufziehklemme aufgezogen wird, während ein positiver Impuls an seiner Eingangsklemme und ein negativer Impuls an seiner Aufziehklemme keine Wirkung haben. Jedes Tor Pj muss durch einen positiven Impuls zeitweise geöffnet werden. Die Zeitspanne, während der ein Tor Pj nach dem Öffnen geöffnet bleibt, muss so gross sein, dass die vom Schaltspeicher SG stammende Information auf das betreffende Gerät Bj übertragen werden kann, aber nicht wesentlich grösser. Der Schaltspeicher SG muss durch einen über den Weg 11 dahingeleiteten, positiven Impuls gelesen werden. Der vom Adressenspeicher AG oder dem Gerät B3 gelieferte positive Stopp-Impuls b wird als Anlassimpuls a dem Präferenzschalter PS zugeführt.
Dieser Schalter kann ein elektronischer Schrittschalter sein, der die Pufferspeicher BGi beim Empfang eines Anlassimpulses a in der Reihenfolge BGi, BGz, BGg abtastet und jeweils nach dem Liefern eines Leseimpulses an einen dieser Pufferspeicher in den Zustand gelangt, in dem der Pufferspeicher BG1 abgetastet werden kann.
Die Bezeichnungen "positiver und negativer Impuls"dienen hier im übrigen nur zum Unterscheiden der Impulse, die ein Ring liefert, wenn er von dem Zustand Null in den Zustand 1 und von dem Zustand 1 in den Zustand Null springt. Die Polarität dieses Impulses im üblichen Sinne ist selbstverständlich abhängig von der Weise, in der der betreffende Ausgangsdraht durch den betreffenden Ring geführt ist, so dass ein vorstehend als negativ erwähnter Impuls im üblichen Sinne des Wortes möglicherweise positiv genannt werden soll.
Die Erfindung ist selbstverständlich unabhängig von der Art der im Schaltspeicher und in den übrigen Speichern angewandten Speicherelemente sowie von den Bauarten der übrigen, in Fig. l durch Blöcke angegebenen Teile, die alle von einer bekannten Bauart sein können.
Wenn die Information als m-aus-n-Kode kodiert ist, kann die in der österr. Patentschrift Nr. 209080 beschriebene Weise zum Kontrollieren der Informationsübertragung angewendet werden. Wenn auf ein bestimmtes Gerät Bj nur ein Teil der im Schaltspeicher SG aufgespeicherten Information übertragen wird, müssen selbstverständlich auch mit der nicht übertragenen Information äquivalente Stromimpulse der Kontrollschaltung zugeführt werden, damit diese richtig funktioniert.
In der österr. Patentschrift Nr. 209080 ist ausserdem eine Ausführungsform eines Aufziehtors angegeben. Die in Fig. 7 dieser Patentschrift dargestellte Schaltung lässt sich auch für die Tore Pj anwenden.
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Die von dem Schaltspeicher SG ausgehenden Drähte müssen dann mit den Aufziehklemmen, den von dem Adressenspeicher AG ausgehenden Drähten über ein Verzögerungselement mit den Eingangsklemmen verbunden sein. Eine andere, äquivalente Schaltung ist in Fig. 5 der österr. Patentschrift Nr. 205264 angegeben. Vollständigkeitshalber sind diese Figuren und Beschreibungen in der vorliegenden Patentschrift wiederholt.
Fig. 4 zeigt das Schaltbild der ersten Ausführungsform der Aufziehtore. DieseSchaltung enthält einen Ring 35 aus einem magnetischen Material mit rechteckiger Magnetisierungskurve und einen Transistor 36.
Die Aufziehklemme 37 der Schaltung ist über eine Wicklung 38 mit der Minusklemme B- einer Spannungsquelle verbunden. Die Plusklemme B'+ einer zweiten Spannungsquelle ist über eine Wicklung 39 mit der Basis des Transistors 36 verbunden, von dem der Emitter geerdet und der Kollektor über eine Wicklung 40 und einen Widerstand 41 mit der Ausgangsklemme 42 der Schaltung verbunden ist. Schliesslich ist die Eingangsklemme 43 der Schaltung über eine Wicklung 44 mit der Minusklemme B"-einer dritten Spannungsquelle verbunden. Von diesen Spannungsquellen sind die nicht erwähnten Klemmen geerdet.
Die Spannungsquellen können gegebenenfalls teilweise zusammenfallen. Die Wicklungen, die in der Figur jeweils als eine einzige, durch den Ring 35 verlaufende Leitung dargestellt sind, aber tatsächlich mehr als eine Windung haben, haben die in der Figur angegebenen Wicklungsrichtungen.
Dieses Aufziehtor arbeitet wie folgt : Wenn z. B. an einem Zeitpunkt tl ein Stromimpuls mit einem der Schaltung zugewendeten Stromsinn, mit hinreichend langer Dauer und mit hinreichend hoher Stromstärke, der Aufziehklemme 37 zugeführt wird, wird der Ring 35 in einen Zustand gebracht, der der Zustand 1 genannt wird. Die infolgedessen in der Wicklung 39 induzierte Spannung macht die Basis des Transistors mehr positiv als sie bereits durch die Spannungsquelle B'+ war, wodurch der Transistor 36 nur noch mehr geschlossen wird als er anfangs war. Der positive Impuls am Kollektor des Transistors führt keine Änderung herbei.
Wenn darauf ein Impuls mit einer der Schaltung zugewendeten Stromrichtung der Eingangsklemme 43 zugeführt wird, fängt der Ring 35 an, in den Zustand Null umzukippen, wodurch in die Wicklung 39 eine Spannung induziert wird, welche die Basis des Transistors 36 hinreichend negativ macht, um ihn leitend zu machen. Dann fliesst ein Strom durch die Wicklung 40, der das Umkippen des Ringes 35 in den Zustand Null fördert und beibehält. Dadurch hat ein sehr kurzer Eingangsimpuls 45 das Auftreten eines Ausgangsimpulses 46 mit einer praktisch von dem Eingangsimpuls unabhängigen Stromstärke und Dauer zur Folge. Es können benutzt werden : Transistor 36 : OC 72, Ring 35 : vier Ringe 5659. 140j6E1 aufeinandergelegt, Wicklung 38 : 40 Windungen (bei 20 mA), Wicklung 39 : 28 Windungen, Wicklung 40 : 8 Windungen, Wicklung 44 : 40 Windungen (bei 20 mA).
Es ist weiter ersichtlich, dass man die Aufziehwicklung 38 auch durch eine Anzahl parallelgeschalteter Wicklungen ersetzen kann, wodurch die Möglichkeit entsteht, ein Aufziehtor zusammenzubauen, das in zwei-oder mehrfacher Koinzidenz aufgezogen werden muss.
Fig. 5 zeigt das Schaltbild der zweiten Ausführungsform der Aufziehtore. Diese Schaltung enthält einen Ferritring 47, einen Transistor 48, einen Transformator 49, und einen Transistor 50. Der Ferritring enthält eine Aufziehwicklung 51, von der ein Ende mit der Aufziehklemme 61 und das andere Ende mit Erde verbunden ist, sowie eine Eingangswicklung 52, von der ein Ende mit der Eingangsklemme 64 und das andere Ende mit Erde verbunden ist. Weiter enthält der Ferritring eine Ausgangswicklung 53, die einerseits mit einer positiven Spannungsquelle B+ und anderseits mit der Basis des Transistors 48 verbunden ist. Schliesslich enthält der Ferritring noch eine Rückkopplungswicklung 54, die einerseits mit dem Kollektor des Transistors 48 und anderseits mit einem Ende der Primärwicklung 55 des Transformators 49 verbunden ist.
Das andere Ende dieser Primärwicklung ist gegebenenfalls über einen Widerstand 56 mit der Minusklemme B-der Spannungsquelle verbunden. Von der Sekundärwicklung 57 des Transformators 49 ist ein Ende geerdet und das andere Ende über die Parallelschaltung eines Widerstandes 58 und eines Kondensators 59 mit der Basis des Transistors 50 verbunden. Von diesem Transistor ist der Emitter geerdet und der Kollektor mit der Ausgangsklemme 60 verbunden. Der Wicklungssinn der verschiedenen Wicklungen 51,52, 53 und 54 des Ferritringes 47 ist nicht beliebig. Es wird angenommen, dass der Sinn der den Klemmen 64 und 61 zuzuführenden Stromimpulse positiv ist, was im übrigen beliebig ist. Ebenso kann der Wicklungssinn der Wicklung 51 beliebig gewählt werden.
Der Zustand, in den der Ferritring durch einen hinreichend grossen, positiven Stromimpuls durch die Wicklung 51 gelangt, wird dann der Zustand 1 genannt. Der Wicklungssinn der Wicklung 52 muss dann derart sein, dass ein hinreichend grosser, positiver Stromimpuls durch diese Wicklung den Ferritring von dem Zustand 1 in den Zustand Null überführt. Die Ausgangswicklung 53 muss derart sein, dass das Überspringen des Ferritringes 47 von dem Zustand 1 in den Zustand Null die Basis des Transistors 48 negativ macht. Der Wicklungssinn der Rilckkopplungswicklung 54 muss derart sein, dass der darin beim Leitendwerden des Tran-
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sistors 48 auftretende Stromimpuls das Überspringen von dem Zustand 1 in den Zustand Null des Ferritringes beschleunigt.
Dieses Aufziehtor arbeitet wie folgt : Wenn ein positiver Impuls der Aufziehklemme 61 zugeführt wird, springt der Ferritring 47 in den Zustand 1. Wird darauf ein positiver Impuls 62 der Eingangsklemme 64 zugeführt, so springt der Ferritring 47 wieder in den Zustand Null zurück. Der infolgedessen in der Ausgangswicklung 53 induzierte Spannungsimpuls macht die Basis des Transistors 48 hinreichend negativ, um einen Stromimpuls am Kollektor zu erzeugen. Dieser Stromimpuls wird durch die Rückkoppelwicklung 54 zugeführt, wodurch ein Impuls mit einer sehr steilen Flanke entsteht. Dieser wird über den Transformator 49 und die Parallelschaltung 58, 59 der Basis des Transistors 50 zugeführt, der infolgedessen einen kurzen Augenblick leitend wird. Die Ausgangsklemme 60 liefert dann einen Impuls 63 mit steilen Flanken.
Die in den Flg. 4 und 5 dargestellten Aufziehtore haben ausserdem eine verstärkende und impulsbildende Wirkung.
Weiter wird noch auf die Möglichkeit hingewiesen, statt eines Lesedrahtes U eine Anzahl von Lesedrähten anzuwenden, was besonders vorteilhaft ist, wenn jeweils nur ein einziger Teil der in dem Schalt-
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das Gerät Bi in verschiedenen Lagen des Programms verschiedene Teile der im Schaltspeicher SG ge- speicherten Information übertragen werden sollen, kann nötigenfalls auch das Tor Pi multipliziert werden.
Es wird schliesslich noch auf die Möglichkeit hingewiesen, dass zwischen dem Schaltspeicher SG und den Geräten Bj ein Hilfsspeicher HG angebracht werden kann, der dazu verwendet wird, die aus dem Schaltspeicher gelesene Information nach jeder. Übertragung von Information wieder in den Schaltspeicher SG zurückzuschreiben. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn die im Schaltspeicher SG gespeicherte Information während des Ablaufs des Programms schrittweise ausgedehnt wird. Dieses Zurückschreiben kann natürlich auch von den Geräten Bj durchgeführt werden.