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Elektronisches Verzögerungssystem
Die Erfindung betrifft eine neue Steuervorrichtung für ein Belegbearbeitungs- und Sortiergerät, ins- besondere zum Speichern von das Sortieren von Belegen betreffenden Informationen und zur Freigabe die- ser Informationen zu bestimmten Zeiten, wobei Einweisungen so gesteuert werden, dass die Belege gemäss den von ihnen abgelesenen Daten in bestimmte Fächer verteilt werden.
Inder brit. Patentschrift Nr. 872, 020 ist ein Gerät zum Sortieren von mit Steuerdaten versehenen Be- legenbeschrieben, in dem für jeden der zu sortierenden Belege je ein Steuersignal erzeugt wird. Entspre- chend dieser Steuersignale werden die Belege im Sortierteil des Gerätes sortiert. Der Sortierteil des Sor- tiergerätes besitzt eine Anzahl mit je einem Gatter versehene Fächer. Die Gatter werden durch die er- wähnten Steuersignale betätigt, so dass ein Beleg in das entsprechende Fach geleitet wird. Die Wirkung eines Sortiersteuersignals wird so. lange verzögert, bis sich der das Steuersignal verursachende Beleg in ei- ner bestimmten geringen Entfernung von dem zu betätigenden Gatter befindet.
Zur Erzielung der richti- gen Verzogerungszen vom Abtühlen der Steuerdaten bis zur Betätigung des entsprechenden Gatters eines
Sortierfaches wird eine elektromechanische Verzögerungsvorrichtung oder ein mechanischer Speicher ver- wendet.
Dzr Nachteil eines mechanischen Speichers, bei mit hohen Geschwindigkeiten arbeitenden modernen
Sortiermaschinen liegt auf der Hand. Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, ein elektronisches Verzögerungssystem zu schaffen, das die an die Gatter der Sortierfächer anzulegenden Steuersignale so lange verzögert, bis die Belege das für sie bestimmte Fach erreichen. Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung erreicht, in der die durch ein Eingangssignal dargestellte Information selbst die Dauer der Verzögerung bestimmt.
Gemäss der Erfindung ist daher ein elektronisches System zur Verzögerung von Daten darstellenden elektrischen Signalen und zur Erzeugung von einzelnen Ausgangssignalen nach einer vom Wert der genannten Daten abhängigen Zeitdauer vorgesehen. Das Verzögerungssystem ist dadurch gekennzeichnet, dass es eine Anzahl Gatterschaltungen sowie eine Verzögerungsschaltung enthält, an deren Eingänge jeweils ein beliebiges der genannten Daten darstellenden elektrischen Eingangssignale angelegt wird und deren Ausgänge mit je einer der genannten Gatterschaltungen gemäss einem bestimmten Code gekoppelt sind, wodurch jeweils ein bestimmtes der genannten elektrischen Signale eine bestimmte Gatterschaltung für ein anschliessendes Arbeiten vorbereitet, dass eine auf von einer Taktsignalquelle kommende Taktsignale ansprechende Steuerschaltung zu bestimmten Zeiten Gattersignale erzeugt,
die an sämtliche der genannten Gatterschaltungen angelegt werden, wodurch eine vorher zum Arbeiten vorbereitete Gatterschaltung wirksam gemacht wird, und dass eine Anzahl Ausgangsschaltungen mit den einzelnen Gatterschaltungen gekoppelt sind, so dass erstere ein Ausgangssignal liefern, sobald deren zugeordnete Gatterschaltung wirksam gemacht wird.
Die Erfindung wird nun an Hand der Fig. l-3, die aneinandergefügt ein Blockschaltbild des elektronischen Verzögerungssystems gemäss der Erfindung darstellen, näher beschrieben.
Zum besseren Verständnis der Arbeitsweise des erfindungsgemässen elektronischen Verzëgerungssy- stems sei noch kurz auf dessen Zusammenwirken mit einem Belegsortiergerät hingewiesen. Es sei jedoch bemerkt, dass das Einführen, Lesen und Fördern von Belegen sowie die Erzeugung von Sortiersteuersignalen nicht im Bereich der vorliegenden Erfindung liegt.
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Jedesmal wenn ein Beleg von der Zuführvorrichtung dem eigentlichen Sortiergerät zugeführt wird, wird auf magnetischem Wege ein negativer Aufnahmeimpuls 119 (Fig. l) erzeugt, der an den Einstelleingang des monostabilen Multivibrators 703 angelegt wird.
Das Sortiersteuersystem des Gerätes enthält einen Impulsgenerator zur Erzeugung von während des Einführens und Lesens der Belege sowie während der Erzeugung und Speicherung von Sortiersteuersignalen verwendeten Synchronisiersignalen. Das von diesem Impulsgenerator kommende negative Synchronisiersignal 158 (Fig. l) hat eine Dauer von 30Jlsec und wird an den Einstelleingang des Flip-Flops 700 angelegt.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden die Sortiersteuer- oder Gruppenentscheidungssignale in den Flip-Flops eines nicht gezeigten Ausgangsspeichers in binärverschlüsselter Form gespeichert und sind für das elektronische Verzögerungssystem über Leitungen 496 - 499 und 480 - 483 (Fig. 1) verfügbar.
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beregister 791-794, eine Steuer- oder Synchronisiervorrichtung mit dem Flip-Flop 700, monostabile Multivibratoren 701 und 703 mit Umschaltzeiten von 30Jlsec bzw. 16Jlsec sowie Inverter 702 und 704.
Das erste.. Schieberegister 791 enthält neun Flip-Flops 750. 754,758, 762,766, 769,772, 775 und 778, das zweite Schieberegister 792 zehn Flip-Flops 751,755, 759,763, 767,770, 773,776, 779 und 780, das dritte Schieberegister 793 vier Flip-Flops 752, 756,760 und 764, und das vierte Schieberegister 794 acht Flip-Flops 753,757, 761,765, 768,771, 774 und 777. Alle Flip-Flops der Schieberegister 791 bis 794 werdenim Gegensatz zum Flip-Flop 700 durch positive Eingangssignale umgeschaltet. Befindet sich beispielsweise das Flip-Flop 750 (Fig. 1) in seinem L-Zustand, dann liegen an seinem"L"-Ausgang 0 V und an seinem "01t-Ausgang -12 V.
Ein positiver Spannungsausschlag an dem Rückstelleingang des FlipFlops 750 verursacht die Rückstellung in seinen 0-Zustand, in welchem -12 V an seinem "L"-Ausgang und 0 V an seinem "On-Ausgang liegen.
Ausserdem enthält das elektronische Verzögerungssystem 113 einen Codewandler 781 zur Umcodierung der über die Leitungen 496 - 499 und 480 - 483 vom Ausgangsspeicher kommenden binärcodierten Entscheidungssignale. Diese umcodierten Signale werden an die ersten Flip-Flops 750 - 753 der Schiebere-
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sitiv sind, und die UND-Gatter 719 - 723 erzeugen ein positives Ausgangssignal (0 V), wenn eines der Eingangssignale jedes Gatters positiv (0 V) ist.
Die folgende Tabelle zeigt den Ausgangscode des Ausgangsspeichers. Das Zeichen "X" bedeutet, dass die betreffende Binärleitung -12 V führt.
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<tb>
<tb> Dszimalwerte <SEP> Binärleitung <SEP> - <SEP> (Flip-Flops <SEP> des <SEP> Ausgangsspeichers)
<tb> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 8 <SEP> 8
<tb> 0 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 1 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 2 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 3 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 4 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 5 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 6 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 7 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 8 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 9 <SEP> X <SEP> XXX
<tb> Sondergruppe <SEP> - <SEP> SG <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP>
<tb> Abweisung <SEP> - <SEP> A <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP>
<tb>
Die
folgende Tabelle zeigt den Ausgangscode der Schieberegister 791-794, nachdem der Code des Ausgangsspeichers durch den Codewandler 781 umcodiert wurde. Das Zeichen"X"bedeutet wieder, dass die betreffende Binärleitung -12 V führt.
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<tb>
<tb>
Dezimalwerte <SEP> Binärleitungen <SEP> (Flip-Flops <SEP> der <SEP> Schieberegisterleiter <SEP> 791 <SEP> - <SEP> 794) <SEP>
<tb> 1 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 4
<tb> 0 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 1 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 2 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 3 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 4 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 5 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 6 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 7 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 8 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> 9 <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X
<tb> Sondergruppe <SEP> - <SEP> SG <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP>
<tb> Abweisung <SEP> - <SEP> A <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP>
<tb>
Die Gruppenentscheidung für einen Beleg wird dem Verzögerungssystem 113 vom Ausgangsspeicher in Form eines durch elektrische Signale dargestellten binären
Codes zugeführt. In dem vorliegenden Ausfüh- rungsbeispiel der Erfindung besteht jede dieser eine Dezimalgrösse darstellenden Codegruppen aus vier parallelen binären Signalen. Handelt es sich bei einer Gruppenentscheidung des Ausgangsspeichers um eine Sondergruppenentscheidung, dann werden vier negative elektrische Signale an das UND-Gatter 705 ange-
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legt. Gelangt gleichzeitig ein vom"L"-Ausgang des Flip-Flops 700 und ein vom Inverter 704 kommendes negatives Signal an das UND-Gatter, dann entsteht an seinem Ausgang 795 ein negatives Ausgangssignal. Dieses negative Ausgangssignal steuert den Gattermechanismus für das Sondergruppensortierfach.
SortiertdasSortiergerätaufeinanderfolgende Belege dann werden die für jeden Beleg erzeugten Gruppenentscheidungssignale binärparallel an je ein Flip-Flop der Schieberegister 791 - 794 angelegt und bewirken zusammen mit dem vom Inverter 704 kommenden Gatterimpuls 796, dass an einem der Gruppen-
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zugeordneten Gatters.
Die Gruppenentscheidungssignale werden durch einen Schiebeimpuls 797 (Fig. l) nach jeweils etwa 80 msec von einem Flip-Flop zum nächsten Flip-Flop der Schieberegister 791 - 794 weitergeschaltet und bewirken schliesslich zusammen mit dem Gatterimpuls 796, dass im richtigen Zeitpunkt an der Ausgangsleitung des entsprechenden UND-Gatters 706 - 715 ein negatives Ausgangssignal entsteht, um den richtigen Gattermechanismus zu öffnen und den Beleg im richtigen Fach abzulegen.
Nachstehend wird die Arbeitsweise des e1ektrolllscl1en Verzogerungssystems 113 während des Einsortierens eines Beleges beschrieben. Hiebei sei angenommen, dass dieser Beleg in ein "0"-Fach sortiert werden soll.
Das negative Aufnahmesignal 119 wird an den Einstelleingang des monostabilen Multivibrators 703 angelegt, wodurch letzterer einen positiven Verzögerungsimpuls 798 (Fig. l) von 16 msec Dauer erzeugt.
Dieser Verzögerungsimpuls 798 (Fig. 1) wird an die ODER-Gatter 716 - 718 und an den Inverter 704 angelegt. Der negative Ausgangsimpuls des Inverters 704 wird als Gattersignal 796 (Fig. l) bezeichnet und an
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dergruppen-UND-Gatter 705 geführt worden sein. In diesem Falle würde der Ausgangsspeicher auf seinen
Binärleitungen 1, 2, 4, und 8 eine negative Spannung (-12 V) geliefert haben. Diese vier negativen Span- nungen würden an das Sondergruppen-UND-Gatter 705 angelegt worden sein. Die negative Spannung (-12 V) ander l-Leitung 480 würde an das UND-Gatter 719 angelegt worden sein, so dass dieses kein positives Ausgangssignal erzeugthaben würde. Die positive Spannung. (0 V) auf dem"l"-Leiter496 des Ausgangsspeichers würde an das ODER-Gatter 716 angelegt worden sein.
Der von dem "0"-Ausgang des monostabilen Multivibrators 703 kommende positive Verzögerungsimpuls 798 und das vom "0"-Ausgang des Flip-Flops 700 kommende positive Ausgangssignal würde ebenfalls an das ODER-Gatter 716 geführt worden sein. Demzufolge hätte das genannte Gatter ein positives Ausgangssignal geliefert, das an den Einstelleingang des Flip-Flops 750 angelegt worden wäre. Beim Eintreffen des Schiebeimpulses 797 (Fig. 1) wäre dieses Flip-Flop umgeschaltet worden, um an seinem"0"-bzw. 1-Ausgang eine negative Spannung zu erzeugen.
Die negative Spannung auf dem binären "2"-Leiter 497 des Ausgangsspeichers wäre an das ODER-Gatter 717 angelegt worden, so dass dieses kein positives Ausgangssignal erzeugen würde, um die Einstellung des Flip-Flops 751 des Schieberegisters 792 zu bewirken. Die positive Spannung am "2"-Leiter 481 des Ausgangsspeichers wäre an die UND-Gatter 720 und 723 angelegt worden. Das UND-Gatter 720 hätte ein positives Ausgangssignal erzeugt, das an den Rückstelleingang. des Flip-Flops 751 angelegt worden wäre. Falls sich dieses Flip nicht bereits in seinem rückgestellten Zustand befunden haben würde, wäre es beim Auftreten des Schiebeimpulses 797 in diesen Zustand geschaltet worden. Das UND-Gatter 723 hätte ein positives Ausgangssignal geliefert, das an das ODER-Gatter 725 angelegt worden wäre.
Die negative Spannung auf dem "4 "-Leiter 498 des Ausgangsspeichers wäre an das UND-Gatter 722 und die positive Spannung auf dem "4"-Leiter 482 andas UND-Gatter 723 angelegt worden. Dieses UND-Gatter 723 hätte, wie schon erwähnt, ein positives Ausgangssignal erzeugt, das an das ODER-Gatter 725 geführt worden wäre. Die negative Spannung auf dem binären "8"-Leiter 499 des Ausgangsspeichers wäre an das ODER-Gatter 718 angelegt worden, so dass das ODER-Gatter 718 kein positives Ausgangssignal geliefert haben würde, das die Einstellung des Flip-Flops 753 des Schieberegisters 794 bewirkt. Diese negative Spannung wäre ebenfalls an das UND-Gatter 723 und die auf dem"8"-Leiter 483 auftretende positive Spannung an die UND-Gatter 721 und 722 angelegt worden.
Das UND-Gatter 721 hätte dadurch ein positives Ausgangssignal erzeugt, das an den Rückstelleingang des Flip-Flops 753 gelegt worden wäre. Dieses Flip-Flop wäre beim Auftreten des Schiebeimpulses 797 in denrückgestellten Zustand geschaltetworden, falls es sich nicht bereits in diesem Zustand befunden hätte. Das UND-Gatter 722 hätte ein positives Ausgangssignal erzeugt, das dem ODER-Gatter 725 zugeführt worden wäre. Falls sich dieses Flip-Flop nicht bereits in seinem rückgestellten Zustand befunden hätte, wäre es beim Auftreten des Schiebeimpulses 757 in diesen Zustand geschal-
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tet worden.
Das positive Ausgangssignal des ODER-Gatters 725 wäre ausserdem an den Inverter 724 geführt worden, dessen negatives Ausgangssignal an den Einstelleingang des Flip-Flops 752 angelegt worden wäre, was jedoch den Zustand des Flip-Flop3 752 nicht beeinflusst hätte. Demzufolge wäre also das Flip-Flop 750 des Schieberegisters 791 eingestellt und die Flip-Flops 751 - 753 der Schieberegister 792 - 794 beim Auftreten des Schiebeimpulses 797 gegebenenfalls rückgestellt worden. Die vier Flip-Flops 750-753 hätten sich nun in dem Zustand, der das Auftreten einer Sondergruppenentscheidung charakterisiert, befunden.
Das Flip-Flop 700 hätte sich in seinem eingestellten Zustand befunden, als das Sortiergerät zum ersten Mal eingeschaltet wurde. Das dritte Synchronisiersignal 158 wäre für einen Beleg erzeugt worden, der dem für eine Sondergruppenentscheidung erzeugten vorausging. Dieses dritte Synchronisationssignal hätte das Flip-Flop 700 eingestellt, wodurch dieses an seinem MON-Ausgang ein positives und an seinem''L"- Ausgang ein negatives Ausgangssignal erzeugt hätte. Demzufolge wäre der Codewandler 781 bereit gewesen, die Sondergruppenentscheidungssignale an die Flip-Flops 750 - 753 des Schieberegisters 791 - 794 zu führen.
Dar vom monostabilen Multivibrator 703 kommende positive Verzögerungsimpuls 798 gelangt auch an den Einstelleingang des monostabilen Multivibrators 701. Infolge der Anstiegsflanke dieses positiven Ver- zögerungsimpulses erzeugt der monostabile Multivibrator 701 ein negatives Übertragungssignal 799 (Fig. l) von msec Dauer.
Das negative Übertragungssignal 799 wird an den Inverter 702 angelegt, an dessen Ausgang der bereits erwähnte positive Schiebeimpuls 797 (Fig. 1) auftritt, der eine Dauer von 30Jlsec hat. Dieser Schiebeimpuls 797 wird allen Flip-Flops der Schieberegister 791 - 794 zugeführt. Die für den vorhergehenden Beleg erzeugte Sondergruppenentscheidung wird beim Auftreten des Schiebeimpulses 797 von den FlipFlops 750 - 753 und eine in den Flip-Flops 750 - 753 vorhandene Gruppenentscheidung von den Flip-Flops 754 - 757 der Schieberegister 791 - 794 übernommen.
Eine in den Flip-Flops 754 - 757 vorhandene Gruppenentscheidung wird an die Flip-Flops 758 - 761 und eine in den Flip-Flops 758 - 761 vorhandene Gruppenentscheidung an die Flip-Flops 762 - 765 weitergegeben. Von hier aus werden nur die Gruppenentscheidungen, die anzeigen, dass ein Beleg in die"4"- bis "9"-Fächer sortiert werden soll, durch einen Schiebe-
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ODER-Gatter 717 zugeführt. Der positive Verzögerungsimpuls 798 und das vom "0- Ausgang des FlipFlops 700 kommende positive Ausgangssignal werden ebenfalls dem ODER-Gatter 717 zugeführt. Demzu- folge erzeugt dieses ein positives Ausgangssignal, das beim Anlegen des Schiebeimpulses 797 zur Einstellung des Flip-Flops 751 dient.
Die negative Spannung auf dem "4"-Leiter 482 des Ausgangsspeichers wird an das UND-Gatter 723 angelegt. Die positive Spannung auf dem "4"-Leiter 498 wird an das UND-Gatter 722 angelegt, das ein positives Ausgangssignal erzeugt, das dem ODER-Gatter 725 zugeführt wird. Die negative Spannung auf dem "8"-Leiter 483 des Ausgangsspeichers gelangt an das UND-Gatter 721, so dass dieses kein positives Ausgangssignal erzeugt. Die positive Spannung auf dem "8"-Leiter 499 wird an das ODER-Gatter 718 angelegt, dem auch der positive Verzögerungsimpuls 798 und das positive Ausgangssignal des Flip-Flops 700 zugeführt werden. Das ODER-Gatter 718 liefert infolgedessen ein positives Ausgangssignal, das beim Anlegen des Schiebeimpulses 757 zur Einstellung des Flip-Flops 753 dient.
Die positive Spannung auf dem "8"-Leiter 499 wird auch an das UND-Gatter 723 angelegt. Demzufolge erzeugt das zwei positive Eingangssignale erhaltende ODER-Gatter 725 ein positives Ausgangssignal, das beim Auftreten des Schiebeimpulses 757 zur Rückstellung des Flip-Flops 752 dient.
Infolge der im vorangegangenen beschriebenen Vorgänge befinden sich die Flip-Flops 750,751 und 753 inihrem eingestellten Zustand, während sich das Flip-Flop 752 in seinem rückgestellten Zustand be-
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Zeit hat die Sondergruppenentscheidung benötigt, um in die Flip-Flops 754 - 757 zu gelangen.
Da sich die Flip-Flops 750,751 und 753 in ihrem eingestellten Zustand befinden, wird die negative Spannung ihrer "1"-, "2"- und "4"-Ausgangsleiterandas "0"-Gruppen-UND-Gatter 706 angelegt. Da sich
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dasdung im Zusammenhang mit einem Belegsortiergerät beschränkt, sondern kann auch anderweitig verwendet werden.
PATENTANSPRÜCHE ;
1. Elektronisches System zur Verzögerung von Daten darstellenden elektrischen Signalen und zur Erzeugung von einzelnen Ausgangssignalen nach einer vom Wert der genannten Daten abhängigen Zeitdauer, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte System eine Anzahl Gatterschaltungen sowie eine Verzö- gerungsschaltung enthält, an deren Eingänge jeweils ein beliebiges der genannten Daten darstellenden elektrischen Eingangssignale angelegt wird und deren Ausgänge mit je einer der genannten Gatterschaltungen gemäss einem bestimmten Code gekoppelt sind, wodurch jeweils ein bestimmtes der genannten elektrischen Signale eine bestimmte Gatterschaltung für ein anschliessendes Arbeiten vorbereitet,
dass eine auf von einer Taktsignalquelle kommende Taktsignale ansprechende Steuerschaltung zu bestimmten Zeiten Gattersignale erzeugt, die an sämtliche der genannten Gatterschaltungen angelegt werden, wodurch eine vorher zum Arbeiten vorbereitete Gatterschaltung wirksam gemacht wird, und dass eine Anzahl Ausgangs- schaltungen mitden einzelnen Gatterschaltungen gekoppelt sind, so dass erstere ein Ausgangssignal liefern, sobald deren zugeordnete Gatterschaltung wirksam gemacht wird.