AT212850B - Verfahren zur Herstellung von Rohrbrunnenfiltern aus Kunststoffteilchen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Rohrbrunnenfiltern aus Kunststoffteilchen

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AT212850B AT825857A AT825857A AT212850B AT 212850 B AT212850 B AT 212850B AT 825857 A AT825857 A AT 825857A AT 825857 A AT825857 A AT 825857A AT 212850 B AT212850 B AT 212850B
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Schoenebecker Brunnenfilter Ge
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  Verfahren zur Herstellung von Rohrbrunnenfiltern aus Kunststoffteilchen 
Es sind Rohrbrunnenfilter bekannt, welche als
Metallfilter ausgebildet waren und mit einem sogenannten Tressengewebe überzogen wurden, das mit geringsten Maschenweiten das einfliessen von Sand in den Brunnen verhindern sollte. Die Le- bensdauer derartiger nicht korrosoinsfester Filter ist sehr gering. Es ist fernerhin bekannt, Filter mit einer dünnen, durch Kautschuk oder Kunst- stoff gebundenen Kiesschüttung zu umgeben, um so das Gewebe eines Metallfilters in Ab- stimmung zu dem anstehenden Boden der wasser- führenden Schicht zu ersetzen. Nachteilig war bei dieser bekannten Filterbauart das hohe
Gesamtgewicht und die unzuverlässige Bindung der Kieskörner untereinander und gegenüber dem
Filterkörper. Das hohe spez.

   Gewicht der natür- lichen Kieskörner setzte ausserdem der Grösse der verwandten Körnung nach oben eine Grenze. 



   Es ist auch bereits bekannt, die bei Brunnen- filtern übliche Kiesschüttung vor dem Einbringen in den Brunnen aus mehreren Schichten verschie- dener Korngrösse ausserhalb des Rohrbrunnens durch Verkitten oder Verkleben der Kieskörner herzustellen. Bekannt ist es fernerhin, Rohr- brunnenfilter selbst aus Kunststoffteilchen zu bilden, welche an den Berührungsstellen durch
Frittung miteinander verbunden sind. 



   Die Erfindung betrifft demgegenüber ein Ver- fahren zur Herstellung von Rohrbrunnenfiltern aus Kunststoffteilchen, welche an ihren Be- rührungsstellen durch Frittung miteinander ver- bunden sind, und besteht im wesentlichen darin, dass vorgeformte, vorzugsweise zylinderförmige Kunststoffteilchen gewählter und gleicher Grösse mit einer dem gewünschten Porenvolumen ent- sprechenden Menge von auswaschbaren Zusätzen gemischt, die Kunststoffteilchen bei Anwesenheit der Zusätze durch Druck und/oder Wärme gefrittet und die Zusätze nach erfolgter Frittung ausgewaschen werden. Bei dem   erfindungsge-   mässen Verfahren hat einmal die Verwendung vorgeformter Kunststoffteilchen gewählter und gleicher Grösse den Vorteil, dass das porige
Gerüst des Filterkörpers aus praktisch gleich- artigen und gleich grossen Teilen aufgebaut wird.

   In Zylinderform vorgeformte Teilchen   lassen sich dabei besonders leicht, herstellen und nehmen beim Fritten durch Abschmelzung ihrer Kanten praktisch ausreichend angenähert die ideale Kugelform an. Die Herstellung derartiger Körner in Form von kleinen Zylindern, welche einen Durchmesser gleich ihrer Höhe besitzen, kann z. B. mit Hilfe einer Strangpresse in der grundsätzlichen Form eines Fleischwolfes erfolgen. Die hergestellten kleinen Zylinder können dabei noch an ihren Kanten auf warmem oder kaltem Wege abgerundet und einer Kugelform angenähert werden.

   Da verschiedene Kunststoffe, beispielsweise Polyäthylen und Polyvinylchlorid, eine sehr geringe Wärmeleitzahl besitzen und somit bei einer kurzfristigen Erwärmung nur an der Oberfläche plastisch und reif zum Schweissen werden, wähernd der innere Kern der einzelnen Körper noch fest bleibt, ist nach der Erfindung die Bildung eines Kunststoffporenvolumens grösster Regelmässigkeit ohne grosse Schwierigkeiten möglich, da ja vorgeformte gleichmässige Kunststoffkörner als Ausgangsmaterial Verwendung finden. 



  Durch die Zumischung von auswaschbaren Zusätzen in einer dem gewünschten Porenvolumen entsprechenden Menge zu den Kunststoffteilchen und Fritten dieser Mischung sowie nachträgliches Auswaschen kann das Porenvolumen eines Filters künstlich vergrössert werden und ein sehr gleichmässiges Porenvolumen gesichert werden. Mischt man z. B. die Kunststoffteilchen in einem Verhältnis von 60% Kunststoff und 40% löslicher Zusätze, dann kann man nach dem Pressvorgang des Filters durch das Herauswaschen der Zusätze, z. B. durch Lagerung   
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 sind. Hervorragende Korrosionsbeständigkeit, geringes Gewicht und geringe Raumbeanspruchung sind weitere wesentliche Vorteile eines Brunnenfilters nach der Erfindung.

   Die geringe Raumbeanspruchung macht sich dabei noch bei der Herstellung des Brunnens selbst vorteilhaft bemerkbar, indem hiebei der Durchmesser des Bohrloches für den Brunnen kleiner gewählt werden kann. 

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 den.stoffporenmantel 2 in Form zwei-oder mehrfach unterteilter Schalenteile auf einem Filterkörper, beispielsweise auch nur im Bereich seiner Eintrittsschlitze, angeordnet ist. Der Rohr-   brunnenfilter   kann beispielsweise aus zwei oder mehr Schalenteilen 5 bestehen, welche an den vorstehenden Flanschen 6 miteinander verbunden sind. Diese Filterbauart ist an sich bekannt. Allgemein kann die Erfindung in dieser und ähnlicher Weise zum Abdecken grob geschlitzter Filterrohre aus den verschiedensten Materialien, z. B. Kunstharz, Pressholz, Steinzeug o. dgl., Verwendung finden. 



   In sämtlichen dargestellten Ausführungsbeispielen sind die porigen Filterwände in der Weise hergestellt, dass vorgeformte, vorzugsweise zylinderförmige, Kunststoffteilchen gewählter und gleicher Korngrösse mit einer dem gewünschten Porenvolumen entsprechenden Menge von auswaschbaren Zusätzen gemischt, die Kunststoffteilchen bei Anwesenheit der Zusätze durch Druck und/oder Wärme gefrittet und die Zusätze nach erfolgter Frittung ausgewaschen werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Rohrbrunnenfiltern aus Kunststoffteilchen, welche an ihren Berührungsstellen durch Frittung miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass vorgeformte, vorzugsweise zylinderförmige, Kunststoffteilchen gewählter und gleicher Grösse mit einer dem gewünschten Porenvolumen entsprechenden Menge von auswaschbaren Zusätzen gemischt, die Kunststoffteilchen bei Anwesenheit der Zusätze durch Druck und/oder Wärme gefrittet und die Zusätze nach erfolgter Frittung ausgewaschen werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffteilchen zur Bildung des rohrförmigen Filterkörpers zunächst in Form von Halbschalen durch Frittung miteinander verbunden und dann die Halbschalen durch Schweissung zu einem fertigen Rohrbrunnenfilter vereinigt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgeformten Kunststoffteilchen gleichmässiger Korngrösse mit den auswaschbaren Zusätzen in wechselnden Mengenverhältnissen derart gemischt werden, dass im fertigen Filterkörper das Porenvolumen von aussen nach innen anwächst.
AT825857A 1957-07-01 1957-12-21 Verfahren zur Herstellung von Rohrbrunnenfiltern aus Kunststoffteilchen AT212850B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1153347B (de) * 1961-09-16 1963-08-29 Erich A F Dinglinger Dr Ing Abstuetzung fuer zylindrische Sintermetall-koerper in Filtervorrichtungen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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