AT212245B - Stabilisierter Streckenausbau - Google Patents

Stabilisierter Streckenausbau

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Bergbaustahl Gmbh & Co
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  Stabilisierter Streckenausbau 
Die Erfindung bezieht sich auf einen   stabilisierten Streckenausbau   mit in Abstand voneinander stehen- den, vorzugsweise aus mehreren Segmenten zusammengesetzten, an den Stössen und den Firsten an das
Gebirge angeschlossenen Ausbaubögen. 



   Eines der wichtigsten, für   alle Ausbauarten gültigen Grundprinzipien des Grubenausbaues besteht   darin, bei der Erstellung von untertägigen Hohlräumen Gebirgsbewegungen weitgehend zu vermeiden und den statischen Zustand des Gebirges zu erhalten. In Erfüllung dieser Forderungen werden beispielsweise im
Streckenausbau die einzelnen Baue durch Hinterfüllen der zwischen diesen und dem anstehenden Gebirge verbleibenden Zwischenräume fest an den Gebirgskörper angeschlossen, so dass die wirkenden Kräfte unmittelbar von den einzelnen Bauen aufgenommen bzw. an das Gebirge abgegeben werden können. 



   Bei allen gebräuchlichen Ausbauprofilen ist allerdings die von dem einzelnen Bau dem Gebirge entgegengesetzte Auflagefläche vergleichsweise gering. Die einzelnen Ausbaubögen vermögen daher naturgemäss allen auf sie einwirkenden, nicht in ihrer Ebene liegenden Kraftkomponenten nur einen verminderten Widerstand entgegenzusetzen. Die Tragfähigkeit der Ausbauprofile an sich gegenüber den wechselnden Beanspruchungen ist dabei bekanntlich umso höher, je ausgeglichener das Verhältnis der Widerstandsmomente des Ausbauprofils in Richtung der   x- und y. Achse   ist. Demgegenüber ist dem Widerstand der Profile gegen Drehen um ihre Längsachse durch ihre vergleichsweise geringe Auflagefläche gegenüber dem Gebirgskörper eine gewisse Grenze gesetzt.

   In engem Zusammenhang hiemit steht ausserdem die Widerstandsfähigkeit der einzelnen Ausbaubögen gegenüber den im Zuge der Druckaufnahme auf sie ausgeübten Kippmomenten, welche insbesondere bei ungleichmässiger Belastung der Baue durch im wesentlichen in Richtung der Streckenachse angreifende Kräfte an die Standfestigkeit der Ausbaubögen höchste Anforderungen stellen. 



   Die Erfindung folgt dem Leitgedanken, die Stabilität der einzelnen Baue im untertägigen Streckenausbau od. dgl. in wirksamer Weise durch Massnahmen zu verbessern, die eine Erhöhung des Widerstandes der Profile gegen Drehen um ihre Längsachse bewirken und gleichzeitig eine Sicherung gegen Kippen des Ausbaubogens darstellen. Sie schafft einen Grubenausbau mit in Abstand voneinander stehenden Ausbaubögen, bei dem infolge einer neuartigen Ausgestaltung der Ausbauelemente das erforderliche Mass an Tragfähigkeit und zugleich Anpassungsfähigkeit an die wechselnden Gebirgsverhältnisse unter besonderer Berücksichtigung der auf den Ausbau wirkenden Kräfte und unter Vermeidung der den bekannten Ausbauformen anhaftenden Nachteile auch in wirtschaftlich vorteilhafter Weise erreicht wird. 



   Diese vorteilhafte Wirkung wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die einzelnen Ausbaubögen mit senkrecht zu ihrer Ebene angeordneten, an das Gebirge anschliessenden Stabilisierungseisen versehen sind, wobei jedes Stabilisierungseisen an nur einem Ausbaubogen befestigt ist, so dass jeder Ausbaubogen vom benachbarten Ausbaubogen unabhängig stabilisiert ist. Die auf jeden einzelnen Ausbaubogen ausgeübten Drehkräfte werden demnach unabhängig von den benachbarten Bauen an das Gebirge abgegeben. Es wird also durch eine beträchtliche Vergrösserung der von dem einzelnen Bau dem Gebirge unmittelbar dargebotenen Angriffsfläche die Stabilität des Ausbaues wesentlich erhöht, so dass das gefürchtete Ausdrehen und Kippen einzelner Ausbaubögen praktisch ausgeschlossen ist. 



   Dieser Umstand gewinnt insbesondere dadurch noch an Bedeutung, dass heute die einzelnen Baue zur Erzielung einer   ausreichenden Standfestigkeit mittels Verbolzungen   an die benachbarten Baue angeschlossen werden, wodurch ein weitgehend starrer Ausbaukörper gebildet wird. Diese Anordnung ist indessen 

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   In   Fig. 1   sind die beiden Ausbauprofile a etwa im normalen Bauabstand voneinander angeordnet. Die Stabilisierurgseisen b von U-förmigem Profil liegen mit ihrem Steg den Flanschen des Profils a an,   wobei :   sie die Profilöffnung überbrücken. Die Stabilisierungseisen b besitzen eine Länge, die etwa   2/3   des Abstandes der beiden Baue a beträgt. Sie sind derart zur Mittelebene des Profils a angeordnet, dass sie diese nach beiden Seiten in gleichem Masse überragen. 



   In den Fig. 2 bis 5 sind verschiedene lösbare Befestigungen der Stabilisierungseisen mit den verschiedenenAusbauprofilen wiedergegeben. So ist beispielsweise das in Fig. 2 dargestellte Stabilisierungseisen b im Bereich seines dem Profil a anliegenden Steges mit zwei Bohrungen versehen, durch welche eine Bügelschraube greift, die ihrerseits mit einer das Profil a umgreifenden Schelle e mittels einfacher Muttern d verschraubt ist. Die Fig. 3 und 3a zeigen eine der Ausführungsform nach Fig. 2 entsprechende Befestigung unter Verwendung einfacher Maschinenschrauben f. 



   Bei den   Ausführungsformen   nach den   Fig. 4,   4a und    &    erfolgt die Befestigung der Stabilisierungseisen b an dem Profil a mittels durch Schrauben f gegenüber den   U-Profilen b verspannten,   mit die Flansche der Profile umfassenden Klammern g versehenen Klemmplatten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Stabilisierter Streckenausbau   od. dgl.   mit in Abstand voneinander stehenden, vorzugsweise aus mehreren Segmenten zusammengesetzten, an Stössen und Firsten an das Gebirge angeschlossenen Ausbaubögen, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Ausbaubögen mit senkrecht zu ihrer Ebene angeordneten, an das Gebirge anschliessenden Stabilisierungseisen versehen sind, wobei jedes Stabilisierungseisen an nur einem Ausbaubogen befestigt ist, so dass jeder Ausbaubogen vom benachbarten Ausbaubogen unabhängig stabilisiert ist.

Claims (1)

  1. 2. Stabilisierter Streckenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseisen bündig zum Aussenumfang des Ausbaubogens verlaufen oder auf diesen aufgesetzt sind.
    3. Stabilisierter Streckenausbau nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseisen im Bereich der Firstsegmente und/oder der Stempelsegmente des Ausbaubogens, vorzugsweise etwa symmetrisch über diesen verteilt, angeordnet sind.
    4. Stabilisierter Streckenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseisen eine Länge von etwa dem halben bis ganzen Bauabstand aufweisen und die Ebene des Ausbaubogens beidseitig etwa gleichmässig überragen.
    5. Stabilisierter Streckenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseisen aus mit einer Auskröpfung zur Aufnahme des Ausbaubogenprofils versehenen, mit diesem fest oder lösbar verbundenen Profileisen od. dgl. bestehen.
    6. Stabilisierter Streckenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseisen aus vorzugsweise mit ihrem Steg dem Aussenumfang des Ausbaubogens anliegenden, mit diesem fest oder lösbar verbundenen U-Eisen od. dgl. Profileisen bestehen.
    7. Stabilisierter Streckenausbau nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung zwischen Stabilisierungseisen und Ausbaubogen aus einer mit dem Stabilisierungseisen verschraubten, den Ausbaubogen umgreifenden Halbschelle oder aus einem Paar von die Profilflansche des Ausbaubogens seitlich umfassenden Klemmplatten besteht.
    8. Stabilisierter Streckenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die 3ta- EMI3.1
AT446759A 1958-06-27 1959-06-17 Stabilisierter Streckenausbau AT212245B (de)

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