AT211591B - Einrichtung zum Beimischen von Zusatzstoffen bzw. Kunstdünger zu Gülle - Google Patents

Einrichtung zum Beimischen von Zusatzstoffen bzw. Kunstdünger zu Gülle

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AT211591B
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liquid manure
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manure
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pump
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Roehrenwerk Und Pumpenfabrik R
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C23/00Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
    • A01C23/001Sludge spreaders, e.g. liquid manure spreaders
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C23/00Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
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    • A01C23/042Adding fertiliser to watering systems

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  • Fertilizing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Einrichtung zum Beimischen von Zusatzstoffen bzw. 



  Kunstdünger zu Gülle   
Bei der Verwendung von Gülle, beispielsweise bei einer Gülleberegnung, ist es häufig vorteilhaft, Zusatzstoffe der Gülle beizumischen. Als solcher Zusatzstoff kommt in erster Linie Kunstdünger in Betracht. Solche Zusatzstoffe sollen in der Gülle gut verteilt sein und es war daher bisher erforderlich, den 
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 erfordert einen   beträchtlichen Arbeitsaufwand, wobei   dann das Verhältnis zwischen Kunstdünger und Gülle für die ganze in dem betreffenden Gefäss befindliche Menge festgelegt war. Diese Mischung von Gülle und Zusatzstoffen bzw. Kunstdünger wurde dann durch eine Güllepumpe angesaugt und gefördert. Es wurde auch schon vorgeschlagen, das Mischungsverhältnis zwischen Wasser bzw. Gülle einerseits und Gülle bzw. Kunstdüngerlösung anderseits veränderlich zu gestalten.

   Ein mit einer Nebenschlussleitung versehener Injektor saugt zu diesem Zweck die dem Wasser beizumischende   Dtingerlösung   an und die angesaugte Menge wird durch Regelung der   im Nebenschluss   zum Injektor fliessenden Flüssigkeitsmenge geregelt. Derartige Einrichtungen benötigen jedoch einen zusätzlichen Pumpenmotor im Injektorkreislauf und   zusätz-   liche Mischeinrichtungen zum Anrühren der beizumengenden Lösung und sind deshalb sehr kompliziert. 



   Die Erfindung zielt nun darauf ab, diesen Vorgang zu vereinfachen und ist im wesentlichen gekennzeichnet durch einen über eine Abzweigleitung mit der Druckseite der   Güllepumpe   verbundenen Druckraum, von welchem wenigstens ein Auslass, vorzugsweise eine Düse, in ein die Zusatzstoffe enthaltendes Gefäss führt, welches über eine Nebensaugleitung mit der Hauptsaugleitung der Güllepumpe verbunden ist. 



  Auf diese Weise werden nun durch die von der Güllepumpe selbst unter Druck gelieferte Gülle die Zusatzstoffe bzw. der Kunstdünger innig mit einem Teil der Gülle gemischt und diese Vermischung wird dann dadurch, dass sie der Saugseite der Güllepumpe zugeführt wird, einerseits selbständig angesaugt und anderseits in der Güllepumpe, welche meist von einer Kreiselpumpe gebildet ist, nochmals mit der gesamten 
Güllemenge innig vermischt. Es werden somit Rührwerke oder eine zeitraubende Handarbeit erspart und es erfolgt die Zumischung des Kunstdüngers   od. dgl.   zur Gülle laufend im gleichen Arbeitsgang wie die
Verteilung der Gülle.

   Da die mit den Zusatzstoffen versetzte Gülle nun unmittelbar durch die Güllepum-   i pe   und die Druckleitung an ihre Bestimmungsstelle gebracht wird, ist auch bei Zusatzstoffen, welche an sich zu einer Entmischung neigen würden, eine solche Entmischung nicht mehr zu befürchten. 



   Während bei den bekannten'Verfahren, bei welchen der Kunstdünger od. dgl. von Hand aus oder durch Rührwerke in die Gülle eingerührt wurde, das Mischungsverhältnis zwischen Gülle und Zusatzstoffen für das gesamte behandelte Volumen festgelegt war, ist es nun möglich, dieses Mischungsverhältnis willkürlich einzustellen oder zu verändern. Gemäss der Erfindung können zu diesem Zwecke in die Druckleitung zwischen der Druckseite der   Güllepumpe      dem'Druckraumund/oder indie Saugleitung zwischendem die   Zusatzstoffe enthaltenden Gefäss und der Saugseite der Güllepumpe, regelbare Ventile eingeschaltet sein. 



   Durch ein Sieb kann die Mündung der Saugleitung in dem die Zusatzstoffe enthaltenden Gefäss davor gesichert werden, dass grosse Verunreinigungen oder noch nicht aufgeschwemmte Zusatzstoffe angesaugt werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, dass der Druckraum mit dem die Mündung der Saugleitung umgebenden Saugkorb als in ein beliebiges Gefäss einsetzbare Einheit ausgebildet ist, wodurch die Verwendung eines solchen Aggregates wesentlich vereinfacht wird. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert. Die Zeichnung zeigt schematisch eine Güllepumpe, an welche die erfindungsgemässe Einrichtung angeschlossen Ist, welche teilweise im Schnitt dargestellt ist. 

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 zu einem Gülleregner führen kann. 



   An die Druckseite der Kreiselpumpe   1,     u. zw.   an die Druckleitung 3, ist unter Zwischenschaltung eines regelbaren Ventiles 4 eine Abzweigleitung 5 angeschlossen, welche zu einem Druckraum 6 führt. 



   Dieser Druckraum 6 ist mit einem von einem Sieb gebildeten Saugkorb 7 zu einer Einheit vereinigt.
In diesem Saugkorb mündet das Ende 8 einer Nebensaugleitung 9, welche über ein regelbares
Ventil 10 mit der Saugseite der Kreiselpumpe, u. zw. mit der Saugleitung 2 verbunden ist. Die vom Saugkorb 7 und Druckraum 6 gebildete Einheit ist in ein beliebiges Gefäss 11 eingesetzt, in welchem ) die Zusatzstoffe bzw. Kunstdünger eingebracht werden. 



   Der Druckraum 6 weist nun eine Anzahl von als Düsen 12 ausgebildete Austrittsöffnungen auf. Beim
Ausführungsbeispiel der Zeichnung sind beispielsweise drei solche Düsen vorgesehen. Aus diesen Düsen 12, welche schräg nach unten gerichtet sind, spritzt nun Gülle, die durch die Güllepumpe l unter Druck ge- setzt ist, in den Behälter 11 und schwemmt die Zusatzstoffe auf. Durch die Mündung 8 der Ansaugleitung 9 i wird die gebildete Mischung von Kunstdünger   od. dgl.   und Gülle angesaugt und der Saugseite der Gülle- pumpe 1 zugeführt. Das Mischungsverhältnis kann hiebei durch Einstellung der Ventile 4 und 10 geregelt oder beliebig verändert werden, so dass auch im Verlaufe des Betriebes das Mischungsverhältnis veränder- bar ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zum Beimischen von Zusatzstoffen, wie beispielsweise Kunstdünger, zu Gülle, ge- kennzeichnet durch einen über eine Abzweigleitung (5) mit der Druckseite (3) der Güllepumpe   (1)   ver- bundenen Druckraum (6), von welchem wenigstens ein Auslass (12), vorzugsweise eine Düse (12), in ein die Zusatzstoffe enthaltendes Gefäss (11) führt, welches über eine Nebensaugleitung (9) mit der Haupt- saugleitung (2) der Güllepumpe (1) verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Druckleitung (5) zwischen der Druckseite (3) der Güllepumpe (1) und dem Druckraum (6) und/oder in die Saugleitung (9) zwischen dem die Zusatzstoffe enthaltenden Gefäss (l l) und der Saugseite (2) der Güllepumpe (l) regelbare Ventile (4, 10) eingeschaltet sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündung (8) der Sauglei- tung (9) in dem die Zusatzstoffe enthaltenden Gefäss (11) von einem Sieb (7) umschlossen ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckraum (6) mit dem die Mündung (8) der Saugleitung (9) umgebenden Saugkorb (7) als in ein beliebiges Gefäss einsetzbare Einheit ausgebildet ist.
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