AT211487B - Verfahren zur Herstellung von Pregnanverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pregnanverbindungen

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AT211487B
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oxy
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Pregnanverbindungen 
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   4-Di-65, 8 g   17 < x-Oxy-21-acetoxy-3, 20-diketo-9a-fluor-11ss-oxy-2, 4-dibrom-allopregnan   werden zu-. sammen mit 1000 cms 2, 4,6-Trimethylpyridin mehrere Stunden erwärmt. Anschliessend konzentriert man das Reaktionsgemisch im Vakuum und extrahiert den Rückstand mit Essigester. Der Essigesterextrakt wird mit verdünnter Salzsäure und verdünnter Natriumbikarbonatlösung gewaschen, nach dem Trocknen im Vakuum eingedampft und mit Äther-Aceton versetzt, wonach   dasA-17 < x-Oxy-21-acetoxy-3, 20-diketo-   
 EMI5.1 
 dien. 



   Die oben verwendeten Ausgangsstoffe lassen sich   z. B.   wie folgt gewinnen :   40, 4   g   17&alpha;-Oxy-21-acetoxy-3,20-diketo-9&alpha;-fluor- oder -9&alpha;-chlor-11ss-oxy-allopregnan   werden in 250   cms   Pyridin gelöst und bei 00 unter Rühren tropfenweise mit 45 g   Trifluoressigsäureanhydrid,     verdünnt   mit 45   cms   Dioxan, versetzt.

   Das Reaktionsgemisch rührt man weitere   10 - 12   Stunden bei   15-25 .   Nach anschliessendem Konzentrieren im Vakuum wird der Rückstand in Äther gelöst und der Reihe nach mit Eiswasser, eisgekühlter   O. ln-SaIzsäure,   eisgekühlter   2, 51oiger   Natriumbikarbonat- lösung und Eiswasser gewaschen, dann getrocknet, konzentriert und der Rückstand mit Methanol versetzt, wobei das   17&alpha;-Trifiuoracetoxy-21-acetoxy-3,20-diketo-9&alpha;-fluor-11ss-oxy-allopregnan   auskristallisiert. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Pregnanverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 3,20-Diketo-pregnanverbindungen, die in 21-Stellung eine freie oder fünktionell abgewandelte Oxygruppe, in   17a-Stellung   eine mit einer perhalogenierten aliphatischen Carbonsäure veresterte Oxygruppe und in 11-Stellung gegebenenfalls eine Oxo- oder eine freie oder funktionell abgewandelte Oxygruppe aufweisen, die entsprechenden   3-Enol-,     3-Keto-2-halogen- oder   3-Keto-4-halogenderivate Halogenierungsmittel einwirken lässt und in den erhaltenen Verbindungen in beliebiger Reihenfolge die veresterte Gruppe in 17-Stellung in eine freie Gruppe   über.

   führt   und man nach an sich bekannten Methoden die Halogenatome in 2- und 4-Stellung unter gleichzeitiger Einführung einer Doppelbindung in 4,5- oder in 4,5- und 1, 2-Stellung entfernt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Halogenierung mit Brom durchführt.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Halogenierung in Gegenwart eines Katalysators, z. B. Bromwasserstoffsäure, bei einer Temperatur zwischen-50 und +50 durchführt.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Enthalogenierung mit tertiären organischen Basen, wie Collidin oder Dimethylanilin, durchführt.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Enthalogenierung mittels eines Alkalimetalljodids durchführt und im gebildeten A"-2-Jod-3-keton das Jodatom reduktiv eliminiert.
    6. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behandlung mit Halogenwasserstoff abspaltenden Mitteln die 17-Trifluoracetoxygruppe hydrolysiert.
    7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoffe solche Pregnanverbindungen verwendet, die zusätzlich in 9a-Stellung ein Halogen-, wie Fluor- oder Chloratom, und bzw. oder in 18-Stellung eine freie oder funktionell abgewandelte Oxy-, Oxo- oder Säuregruppe aufweisen.
    8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoffe 17&alpha;-Trifiuoracetoxy-21-acetoxy-3,20-diketo-9&alpha;-fluor- oder -9&alpha;-chlor-11ss-oxy-pregnan verwendet.
    9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoffe 17&alpha;-Trifiuoracetoxy-3,11,20-trioxo-pregnane, die in 21-Stellung eine freie oder funktionell abgewandelte Oxygruppe aufweisen, verwendet.
    10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoffe 17&alpha;, 21-Bis-trifluoracetoxy-3, 11,20-trioxo-pregnanverbindungen verwendet.
    11. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoffe 17a-Trifluoracetoxy-3, 20-dioxo-pregnane, die in 11-und 21-Stellung eine freie oder funktionell abgewandelte Oxygruppe aufweisen, verwendet. <Desc/Clms Page number 6>
    12. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoffe 11, 17et, 21-Tris-trifluoracetoxy-3, 20-dioxo-pregnane verwendet.
    13. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoffe die entsprechenden Allopregnanverbindungen verwendet.
AT95956A 1955-02-18 1956-02-17 Verfahren zur Herstellung von Pregnanverbindungen AT211487B (de)

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