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Die Erfindung bezieht sich auf eine Überlastungskupplung für einen Schlagschlussel, welche zwischen dem zur Aufnahme des Werkzeuges bestimmten Teil des SchlagschlUssels und dem Werkzeug angeordnet ist und aus einem mit dem Schlagschlüssel drehfest zu verbindenden, glockenförmig ausgebildeten Mit- nehmer und einem in diesem koaxial angeordneten, drehbar gelagerten Werkzeughalter besteht, wobei die Übertragung der Drehbewegung vom Mitnehmer auf den Werkzeughalter durch Stifte erfolgt, welche in einem dieser Teile in Achsrichtung zur Überlastungskupplung verschiebbar gelagert sind, in den andern
Teil eingreifen und durch eine Druckfeder belastet sind, die sich auf einem mit dem Mitnehmer lösbar verbundenen Schraubteil abstützt.
Durch die USA-Patentschrift Nr. 2, 236, 101 ist bereits eine Überlastungskupplung dieser Art bekannt geworden. Hiebei ist die Druckfeder innerhalb des glockenförmig ausgebildeten Mitnehmers um den in diesem drehbar gelagerten Werkzeughalter herum angeordnet. Sie wirkt an ihrem einen Ende auf die zur Übertragung der Drehbewegung vom Mitnehmer auf den Werkzeughalter dienenden Stifte, die einen verbreiterten Kopfteil des Werkzeughalters durchsetzen, während sie an ihrem andern Ende durch eine Überwurfmutter abgestützt ist, die auf den glockenförmig ausgebildeten Mitnehmer auf der dem Werkzeughalter zugekehrten Stirnseite aufgeschraubt ist.
Die beiden Teile, auf die sich die Druckfeder bei dieser Ausführungsform abstützt, nämlich der erweiterte Kopfteil des Werkzeughalters einerseits und die Überwurfmutter anderseits, führen beim freien Durchdrehen der Überlastungskupplung eine Relativbewegung aus, weshalb zwischen Druckfeder und Überwurfmutter ein Kugellager vorgesehen ist. Wenn das Kugellager schadhaft oder verschmutzt ist, wird dabei während der Relativbewegung auf die Druckfeder ausser der Druckbeanspruchung auch noch ein Drehmoment um ihre Längsachse ausgeübt. Dieses Drehmoment kann bei Schlagschlusseln ziemlich grosse Werte erreichen und zu einer fehlerhaften Funktion der Überlastungskupplung und zu einer Überbeanspruchung der Feder führen.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und besteht darin, dass die Druckfeder auf der dem Werkzeughalter abgewendeten Stirnseite des glockenförmigen Mitnehmers angeordnet ist und die Stifte in Bohrungen des Mitnehmers geführt sind. Die erfindungsgemässe Überlastungskupplung zeichnet sich durch ihren einfachen und robusten Aufbau sowie durch ihre Betriebssicherheit aus. Die Druckfeder stützt sich dabei mit ihren beiden Stirnseiten auf Teile ab, die beim Betrieb keine gegenseitige Bewegung ausfüh- ren. Sie wird daher lediglich auf Druck beansprucht und erleidet auch bei den stärksten auf den Schlagschlüssel aufgebrachten Schlägen keinerlei Schaden.
Die Anordnung eines Lagers an der Stirnseite der Feder erübrigt sich dabei unter gleichzeitiger Verkürzung der Baulänge der Überlastungskupplung, so dass auch jede sonst dadurch bedingte Wartung oder Schmierung wegfällt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dargestellt.
Die erfindungsgemässe Überlastungskupplung besteht aus einem Mitnehmer 35, der mittels eines an ihm vorgesehenen Vier- oder Sechskantes 36 auf den Schlagschlussel aufsetzbar ist. Der Mitnehmer 35 ist in seinem unteren Teil glockenförmig ausgebildet und umschliesst hier den Werkzeughalter 37 an dessen Mantelfläche und innerer Stirnfläche. Der Werkzeughalter 37 ist im Mitnehmer 35 drehbar gelagert und wird durch einen Federring 42 gegenüber dem Mitnehmer axial unverschiebbar gehalten. Er besitzt eine Ausnehmung 43 zur Aufnahme des Werkzeuges, dessen Sitz mittels einer durch die Feder 44 belasteten Kugel 45 gesichert wird.
Auf der dem Werkzeughalter 37 abgewendeten Stirnseite des glockenförmigen Mitnehmers 35 ist eine Druckfeder 38 angeordnet, welche über eine Scheibe 39 auf zylindrische Stifte 40 einwirkt, die in Boh-
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rungen des Mitnehmers 35 axial verschiebbar geführt sind. Die unteren Enden der Stifte 40 sind kugelförmig abgerundet und greifen in entsprechende Ausnehmungen 41 an der inneren Stirnfläche des Werkzeughalters 37 ein. Die Stifte 40 können in beliebiger Anzahl vorgesehen sein ; es empfiehlt sich aber, sie am selben Teilkreis gleichmässig zu'verteilen. An ihrer andern Stirnseite stützt sich die Druckfeder 38 auf eine Überwurfmutter 46 ab, die auf den Mitnehmer 35 aufgeschraubt ist. Durch diese Überwurfmut- ter 46 kann auch die Spannung der Druckfeder 38 eingestellt und verändert werden.
Die Stellung der Überwurfmutter 46 gegenüber dem Mitnehmer 35 ist somit ein Mass für das maximale Drehmoment, so das das Gerät auch mit entsprechenden Marken am Mitnehmer 35 versehen werden kann.