AT210683B - Fliehkraftkupplung - Google Patents
FliehkraftkupplungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D43/00—Automatic clutches
- F16D43/02—Automatic clutches actuated entirely mechanically
- F16D43/04—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
- F16D43/14—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members
- F16D43/18—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members with friction clutching members
-
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- F16D2043/145—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members the centrifugal masses being pivoting
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Fliehkraftkupplung
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<Desc/Clms Page number 2>
RelanvbewegungenDie axialen Schraubenfedern 31 dienen als Planhaltefedern für die Reibbacken, werden aber weder zur Übertragung des Drehmomentes noch zur Hemmung der Fliehkraft herangezogen. Die Federn 30 und 31 werden im Betrieb beim Übertragen des Kupplungs-Drehmomentes quer zur Federnachse beansprucht und mils : en daher an den Anschlussstellen 39 und 40 entsprechend gehalten sein.
Die Federn 30 werden durch Montagevorspannung und durch die Einwirkung der Fliehkraft hauptsächlich in Richtung ihrer Achse beansprucht, wie es dem Wesen einer solchen Druckfeder entspricht.
Da diese Federn erfindungsgemäss als Mitnehmer zur Übertragung des Kupplungs-Drehmomentes wirken, erhalten sie dadurch auch eine Querbeanspruchung. In der Fig. 3 ist unter Bild a eine dieser Federn so
EMI2.1
kraft deformiert wird. Man kann sich die Feder durch einen an beiden Enden eingespannten geraden Stab nach Bild b ersetzt denken, der durch eine Querkraft beansprucht ist. Die Wirkung der Feder auf die Bakke ist dieselbe, die ein einseitig eingespannter Stab (Bild c) von halber Länge mit der Umfangskraft
EMI2.2
In Fig. 2 ist die Resultierende F der an einer Backe angreifenden Mitnehmerkr11fte F und. F -dargestellt.
Ebenso ergeben die beiden an dieser Backe angreifenden Reibkräfte R und R,, die unter vorläufiger Annahme gleich gross sein mögen, die Resultierende R.
Die Angriffslinien vonF und R fallen hier nicht zusammen, sondern haben einen Abstand d.
-F und R bilden ein Kräftepaar, dessen Moment die Anpresskräfte der Backe verändert, u. zw. wird Rz um einen gewissen Betrag vergrössert, Rl um den gleichen Betrag verkleinert; dies bedingt eine ungleiche Abnützung. Je kleiner der Abstand d zwischen F und R wird, desto günstiger sind die Reibungsverhältnisse. Die Anordnung der Fig. 2 kann als sehr gUnstig bezeichnet werden. Man hat auch die Möglichkeit, diese Verhältnisse noch zu verbessern, indem man den Federn eine Quervorspannung gibt, wie aus Fig. 4 ersichtlich.
Hierin ist schematisch eine Reibbacke 35 in axialer Ansicht dargestellt, in der die Mitnehmerfedern 30, die eine Quervorspannung erhalten haben, angreifen. Durch diese Quervorspannung wird die Richtung der Querkräfte der Federn geändert und somit der Angriffspunkt F ihrer Resultierenden an die gewünschte Stelle verschoben.
Besonders bequem kann eine solche Vorspannung bei einer Ausführung gemäss Fig. 5 und 6 erreicht werden. Diese Kupplung entspricht im wesentlichen jener nach den Fig. l und 2. Die Hemmfedern 50, die an den Reibbacken 51 angreifen, sind jedoch mittels Leisten 52 mit dem treibenden Teil verbunden, indem sie an Zapfen 55 festgehalten sind, die. auf den Leisten 52 sitzen. Die Leisten 52 sind in ringförmigen Nuten der Seitenplatten 53 und 54 in der Umfangsrichtung verschiebbar. Dadurch ist es leicht möglich, den Federn 50 durch Verschiebung der Leisten eine Querdeformation nach Art der Fig. 3 und 4 zu geben. Die Leisten 52 werden dann in der gewählten Lage durch Schrauben 56 fixiert.
Bei allen gezeigten Ausführungen wird durch die ausschliesslich federnde Verbindung der Reibbacken mit dem diese Reibbacken tragenden und treibenden Teil ermöglicht und erzwungen, dass gegenseitige Verlagerungen der beiden Wellenachsen sich weder durch zusätzliche beträchtliche und oft sogar unkontrollierbare mechanische Beanspruchungen von Wellen, Lagern und sonstigen Teilen, noch durch-Störung oder Minderung der ruhigen und vollausgsnützten Kraftübertragung mit gleichzeitigem Auftreten von Erwärmung und Abrieb schädlich auswirken können.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fliehkraftkupplung mit unter Wirkung von Fliehkraft und Hemmfedern stehenden Reibbacken, die vom treibenden Teil in einer die Radialbewegung der Reibbacken zulassenden Weise, über elastische Zwischenglieder in die Drehung mitgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, dass als elastische Mitnehmer ausschliesslich schraubenförmige, an ihren Enden starr befestigte Druckfedern (30, 50) dienen, deren Achsen radial oder annähernd radial verlaufen, so dass sich die Reibbacken (35., 51) gegenüber dem treibenden Teil in begrenztem Masse nach allen Richtungen frei einstellen.
Claims (1)
- 2. Fliehkraftkupplung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass am treibenden Teil (33) ausser den in radialer Richtung ausragenden Schraubenfedern (30) weitere Schraubenfedern (31) in axialer Richtung ausragend befestigt sind, welche als Planhalter an den Reibbcken (35) angreifen (Fig. 5, 6).3. Fliehkraftkupplung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die als Mitaehmer wirkenden radialen'Schraubenfedern (30) in an sich bekannter Weise auf Anschlusszapfen (39) des treibenden Teiles (33) bzw. der Reibbacken (35) aufgesteckt oder aufgepresst sind, um Uber die Federn Querkräfte zu übertragen. <Desc/Clms Page number 3>4. Fliehkraftkupplung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die radial ausragenden Federn (30) mit einer Quervorspannung in der Umfangsrichtung an den Reibbacken angreifen (Fig. 4).5. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die an ihren inneren Enden an den Reibbacken (51) angreifenden radialen Federn (50) an ihren äusseren Enden an Leisten (52) befestigt sind, welche am treibenden Teil in der Umfangsrichtung verschiebbar und feststellbar sind (Fig. 6).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT518558A AT210683B (de) | 1958-07-22 | 1958-07-22 | Fliehkraftkupplung |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT518558A AT210683B (de) | 1958-07-22 | 1958-07-22 | Fliehkraftkupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT210683B true AT210683B (de) | 1960-08-25 |
Family
ID=3572891
Family Applications (1)
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| AT518558A AT210683B (de) | 1958-07-22 | 1958-07-22 | Fliehkraftkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT210683B (de) |
-
1958
- 1958-07-22 AT AT518558A patent/AT210683B/de active
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