AT210648B - Elektromagnetisches Manometer - Google Patents

Elektromagnetisches Manometer

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AT210648B AT658458A AT658458A AT210648B AT 210648 B AT210648 B AT 210648B AT 658458 A AT658458 A AT 658458A AT 658458 A AT658458 A AT 658458A AT 210648 B AT210648 B AT 210648B
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ferromagnetic
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Vyzk A Zkusebni Letecky Ustav
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  Elektromagnetisches Manometer 
Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Manometer zur Messung höherer   Drücke,   bei   welchem   die magnetischen Eigenschaften der ferromagnetischen Stoffe ausgenützt werden. 



   Es gibt viele Arten von Manometern für höhere Drücke. Grösstenteils sind das direkt anzeigende Membranfedermanometer oder Manometer mit Bourdonröhre. Für Registrierung, Regulierung und für Zen-   tralüberwachung   ist es zweckmässig, den Druck in eine elektrische Grösse umzuwandeln. Auch hier sind wieder verschiedene Arten bekannt. Meistenteils handelt es sich dabei um relativ komplizierte Einrichtungen, die nur geringe Genauigkeit aufweisen. 



   Das elektromagnetische Manometer nach der Erfindung ist relativ einfach, billig, insbesondere was 
 EMI1.1 
 



   Das Wesen des elektromagnetischen Manometers gemäss der Erfindung beruht in einer Einrichtung, welche den gemessenen Druck in die Verdrehung eines ferromagnetischen Rohres überführt. Es werden dabei die bekannten Massnahmen ausgenützt, wonach der ferromagnetische Torsionskörper durch einen Erregerstrom magnetisiert und von einer Induktionsspule umgeben ist, die mit einem Indikationsstromkreis elektrisch verbunden ist.

   Die Erfindung selbst besteht dabei darin, dass ein aus ferromagnetischem Material bestehendes, an einem Ende verschlossenes Rohr mittels an seinen Enden vorgesehener Flansche mit einer koaxial zu ihm angeordneten Hülse starr verbunden ist, welche eine schraubenförmige Ausnehmung aufweist, die durch elektrische Leiter überbrückt ist, wobei die eine der Verbindungen der Flansche mit der Hülse elektrisch leitend, die andere elektrisch isoliert ausgeführt, die Wechselstrom liefernde Erregerstromquelle am isolierten Ende an die Hülse und an das Rohr angelegt und das zu messende Medium dem Innenraum des Rohres zugeleitet ist. 



   Die in der auf den ferromagnetischen Stab aufgesetzten Spule induzierte elektromotorische Kraft wird im Indikationsstromkreis verarbeitet, u. zw. entweder direkt durch ein   Mess- oder   Schreibgerät oder durch ein den Betrieb sicherndes Relais und durch ähnliche Mittel. 



   In der Zeichnung ist im Schnitt ein Ausführungsbeispiel des Manometers nach der Erfindung schematisch dargestellt. 



   Die Figur stellt ein Manometer dar, das aus einem an einem Ende verschlossenen Rohr 1 aus ferromagnetischem Material besteht, welches durch seine an beiden Enden vorgesehene Flanschen mit einer Hülse 2 verbunden ist, in welcher schraubenförmige Ausnehmungen 3 vorgesehen sind. Die Hülse 2 ist mittels der Leiter 4 überbrückt und an eine von den beiden Klemmen 5 angeschlossen. Die Hülse 2 ist an dem Rohr 1 durch die Muttern 6 befestigt, unter denen die Isoliereinlage 7 eingeschoben ist. Die Verbindung der Hülse 2 mit dem Rohr 1 ist an jenem Ende, wo sich die Muttern 6 befinden, isoliert, an dem andern Ende jedoch leitend. Das isolierte Ende des   Torsionskörpers   ist an die zweite von beiden Klemmen 5 angeschlossen. Auf das Rohr 1 ist die Spule 8 frei aufgesetzt, welche an die Klemmen 9 angeschlossen ist. 



   Der in das Rohr 1 eingeleitete Druck verursacht eine Ausdehnung des Rohres 1, die mittels der Hülse 2 verhindert wird, welche infolge der schraubenförmigen Ausnehmungen 3 ein Drehmoment schafft, das das   Rohr l   auf Drehung beansprucht. Der Erregungswechselstrom wird durch die Klemmen 5 zugeführt, strömt durch das Rohr 1 und fliesst zurück einesteils durch die Hülse 2 und andernteils durch die Leiter 4.

   Dadurch wird im Rohr 1 ein zylindrisches Magnetfeld gebildet, das durch die Wirkung der Drehung deformiert wird und eine Längskomponente schafft, die in der Spule 8 eine elektromotorische Kraft induziert, 

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 EMI2.1 
 keit der Änderung des dynamischen Druckes herbeizuführen, ist es in diesem Falle sehr vorteilhaft, wenn das Rohr 1 aus einem zylindrisch magnetisierten Dauermagneten hergestellt wird, wodurch. die Notwendigkeit eines Erregungskreises entfällt und wodurch die elektromotorische Ausgangskraft der Geschwindigkeit der   Druckänderung   proportional ist. Dieses Manometer eignet sich z. B. besonders gut zum Verfolgen der bei Explosionsmotoren auftretenden Drücke mittels   Schwingungsschreiber.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Elektromagnetisches Manometer, welches aus einem ferromagnetischen Torsionskörper besteht, der durch einen Erregerstrom magnetisiert und von einer Induktionsspule umgeben ist, die mit einem Indikationsstromkreis elektrisch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus ferromagnetischem Material bestehendes, an einem Ende verschlossenes Rohr (l) mittels an seinen Enden vorgesehener Flansche mit einer koaxial zu ihm angeordneten Hülse (2) starr verbunden ist, welche eine schraubenförmige Ausnehmung (3) aufweist, die durch elektrische Leiter (4) überbrückt ist, wobei die eine der Verbindungen der Flansche mit der Hülse (2) elektrisch leitend, die andere elektrisch isoliert ausgeführt, die Wechselstrom liefernde Erregerstromquelle am isolierten Ende an die Hülse (2)
    und an das Rohr (1) angelegt und das zu messende Medium dem Innenraum des Rohres (1) zugeleitet ist.
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