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Stütze für Seilhängebahnen mit Zusteigeinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Seilbahnstütze, die mit einer Einrichtung versehen ist, um die Seilbahnwagen auch ausserhalb der Endstationen-u. zw. an der betreffenden Stütze - betreten oder verlassen sowie Waren zu-oder entladen zu können.
Es ist bekannt, herausklappbare Brücken als Bahnsteige anzuordnen. Auch hat man bei Verwendung der gleichen Bahnsteige für Züge mit verschieden breiten Wagen die Bahnsteigkante in der Weise beweglich gemacht, dass sie beim Einfahren eines Zuges schmalen Profils selbsttätig vorgeschoben wurde oder dass besondere Trittbretter an den Fahrzeugen breiterer Form bei der Einfahrt in den Bahnhof aufgeklappt wurden. Weiters ist bekannt, an Luftseilbahnen fest angebaute Zusteigbühnen zu verwenden, deren Plattform bergseitig durch ein Geländer, talseitig lediglich durch ein unter der Plattform angebrachtes, vorstehendes Netz geschützt ist. Zum Zusteigen werden oft Treppen verwendet, die auf die Plattform aufgelegt, bis zur Kabinentüre reichen. Dabei ist das Einsteigen in die quer frei pendelnde Kabine unangenehm und manchmal sogar gefährlich.
Andere Lösungen sehen Plattformen vor, auf denen die Kabinen bei der Durchfahrt und zum Halt durch feste Leitbretter geführt werden, wobei jede Durchfahrt mit stark reduzierter Geschwindigkeit erfolgen muss.
Die vorliegende Erfindung ist geeignet, diese Schwierigkeiten zu vermeiden und mit relativ geringem Aufwand einen vollkommen sicheren und flotten Betrieb zu gewährleisten, gleichgültig. ob die Zusteigstelle fallweise in Anspruch genommen wird oder nicht.
Die erfindungsgemässe Stütze für Seilhängebahnen ist dadurch gekennzeichnet, dass zum Festhalten des stillstehenden Fördergefässes 6 in seitlicher Richtung an der der Plattform 2 abgewendeten Seite des Fördergefässes oder an dessen Unterseite Hebel 14 angelegt werden, während die der Plattform zugewendete Seite des Fördergefässes sich an die Klappbrücke 5 anlegt, wobei Klappbrücke 5 mit Geländer 15 ebenso wie Hebel 14 über selbsthemmende Getriebe 7 bewegt werden und in ihrer einen Endstellung das in Fahrtrichtung stillstehende Fördergefäss 6 gegen seitliches Auspendeln sichern, in der andern Endstellung hingegen den für die Durchfahrt der Fördergefässe ohne Geschwindigkeitsbeschränkung nötigen Lichtraum freigeben.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Zusteigstelle in Ansicht quer zur Bahnachse, Fig. 2 eine Zusteigstelle in Draufsicht und Fig. 3 eine Zusteigstelle im Schnitt längs der Bahnachse. In Fig. 1 und 2 ist jeweils die linke Bahnseite in Durchfahrtstellung, die rechte in Zusteigstellung gezeichnet.
Die erfindungsgemässe Zusteigstelle ist für alle Arten von Luftseilbahnen in gleicher Weise geeignet.
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die über einen Steg oder eine Treppe 3 vom Boden aus erreichbar ist. Die Plattform 2 und Treppe 3 sind gegen Absturz der die Zusteigstelle betretenden Personen mit festen Geländern 4 versehen, die auf der Stütze nur eine (bei einspurigen) bzw. zwei (bei zweispurigen Bahnen) Öffnungen 9 haben, durch welche Fahrgäste oder Träger von Lasten auf die Klappbrücken 5 treten und zu den Kabinen 6 gelangen können.
In Durchfahrtsstellung sind die Klappbrücken 5 samt den sichernden Geländern 15 mittels des Kniehebels 17 und der selbsthemmenden Gewindespindel 7 durch die auf ihr wandernde Mutter 16 und den beispielsweisen Motor 8 emporgehoben und verschliessen die Öffnungen 9 im Geländer 4 der Plattform 2.
Die Klappbrücken 5 haben den Drehpunkt 10, der Kniehebel 17 ist im Gelenk 11 an der Klappbrücke 5 angelenkt. Die zum Festhalten der Kabine 6 quer zur Bahnachse dienende, aus dem an der Stütze 1 befestigten Tragarm 12 und den Hebeln 13, 14 bestehende Einrichtung ist dabei in einer Stellung, die der
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Durchfahrt der Kabine den vorgeschriebenen Lichtraum bietet.
In Zusteigstellung kommt die Station, indem nach Stillstand der Kabine 6 auf einem Punkt bergseits der Stütze und gegenüber den Klappbrücken 5 die letzteren mittels Motor 8, Gewindespindel T, mit der
Mutter 16'und dem Kniehebel 17 ' in die waagrechte Stellung abgesenkt wird, wobei das Geländer 15' links und rechts von der Kabinentür ein vollkommen ungefährdetes Übersteigen von Fahrgästen oder Bedienungslenten mit Waren von der Klappbrücke 5'auf die Kabine 6 oder umgekehrt ermöglicht.
Während des Niedergehens der Klappbrücke S* wird der im Punkte 11'angelenkte Hebel 13'und mit ihm der Hebel 14. in Richtung zur Kabine 6 bewegt. Bei vollendeter Bewegung ist die Kabine 6 seitlich durch die vertikale Verlängerung des Geländers 15'sowie die Hebel 14. fest gehalten. eine Gefährdung der Übersteigenden durch Auspendeln der Kabine 6 von der Stütze 1 weg oder zur selben hin ist sicher vermieden.
Sicherungen, beispielsweise elektrischer Art gegen sinnwidrige Reihenfolge der Bewegungsabläufe und nicht zeitgerechte Bedienung der Klappbrücken sind vorgesehen.