AT208909B - Gleisstopfmaschine - Google Patents

Gleisstopfmaschine

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AT208909B
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AT
Austria
Prior art keywords
tamping machine
track
track tamping
tamping
chassis
Prior art date
Application number
AT408958A
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English (en)
Original Assignee
Matisa Materiel Ind Sa
Const Mecaniques Sa Renens
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Publication date
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Publication of AT208909B publication Critical patent/AT208909B/de

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  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


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  Gleisstopfmaschine 
Es sind   Gleisstopfmaschinen   bekannt, die in Form eines Fahrzeuges ausgebildet sind und die ein oder mehrere Arbeitsorgane enthalten. Sie sind gekennzeichnet durch bewegliche Chassis, von denen jedes eine gewisse Anzahl Werkzeughalter in Form von Armen trägt, die durch irgendein Mittel in Vibration versetzt werden und zu Paaren derart angeordnet sind, dass die Werkzeugschaufeln gleichzeitig mit Hilfe einer geeigneten mechanischen oder hydraulischen Vorrichtung einander genähert werden können, um die Anhäufung des Schotters in kompakter Form unter der zu stopfenden Schwelle zu erreichen. Die Arbeitsorgane sind der Höhe nach beweglich, um die Werkzeuge in den Schotter hineinzutreiben und wieder bis zu einer Höhe zurückziehbar, die genügt, um auf dem Wege zur nächsten Schwelle jedes Hindernis zu vermeiden. 



   Im allgemeinen wird jedes Paar der Werkzeughalter gezwungen, sich in einer-unter Berücksichtigung seiner Elastizität-praktisch festen Ebene zu versetzen, genauer gesagt, bei Stopfern mit zwei tragenden Achsen fest in bezug auf die Ebenen, in denen sich die Spurkränze der Räder bewegen. Infolge des Spiels zum Rollen, das üblicherweise zwischen ihnen und den Schienenköpfen vorhanden ist, und infolge der unbestimmten Stellung des Fahrzeuges auf dem Gleis erhält man schliesslich eine angenäherte Führung der Werkzeugschaufeln quer zu den Schienensträngen. 



   Man darf dabei aber nicht   überstehen,   dass in den Kurven, insbesondere in den Kurven mit kleinen Radien, sich die Stopfwerkzeuge, die in der Ebene, in welcher sich die Spurkränze der Räder bewegen, liegen, sehr stark in bezug auf die Achse jedes Schienenstranges abstehen. Diese   Unzukömmlichkeit   ist um so schwerwiegender, als die Kurven mit einer Überhöhung verlegt sind, welche in Kurven mit kleinen Radien bis zu 40 mm erreichen kann und von dem hier betrachteten Standpunkt aus gerade die ungünstigsten sind. 



   Bis jetzt hat man sich, um die Konstruktion zu vereinfachen, damit begnügt, einen genügenden Abstand zwischen den Schaufeln der Stopfwerkzeuge und den Schienenfüssen vorzusehen, um im Betrieb jede unbeabsichtigte Berührung zwischen ihnen zu vermeiden. Es ist klar, dass dieser Abstand grösser sein muss, wenn das Gleis eine Kurve mit kleinem Radius darstellt, wenn die Überhöhung sehr merkbar ist und wenn die beweglichen Chassis von einer der Tragachsen entfernt angeordnet sind, und auch dann, wenn sie sich zwischen zwei Achsen oder ausserhalb derselben befinden. 



   Daraus ergeben sich zahlreiche Unzukömmlichkeiten, welche sich direkt auf die Qualität der Stop-   fung   auswirken, insbesondere auf die ungenügende Absenkung der Steine senkrecht unter der Schiene. 



   Aus der österr. Patentschrift Nr. 123598 ist eine fahrbare Maschine zum selbsttätigen Unterkrampen von Eisenbahnschwellen bei der Herstellung des Eisenbahnoberbaues mit mehreren, z. B. zwei Krampen, die durch eine besondere Kraft hochgehoben werden und unter ihrem Eigengewicht niederfallen, bekannt. Diese Maschine ist dadurch gekennzeichnet, dass diese Krampen in lotrechter Richtung und über die Gesamtlänge einer Schwelle entweder selbsttätig oder von Hand aus in einem Rahmen einstellbar oder verschiebbar angeordnet sind. 



   Aus der deutschen Patentschrift Nr. 447667 ist eine fahrbare Gleisstopfmaschine mit frei fallenden, nahezu waagrecht unter die Schwellen greifenden, um eine gemeinsame Schwenkachse ausschwingenden 

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 Stopfhacken bekannt, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die waagrecht abgebogenen oberen Enden der   Stopfhackenstiele   von auf zwei seitlichen, zur Schwenkachse parallelen Wellen sitzenden Daumenscheiben nach unten geschlagen werden. 



   Dievorliegende Erfindung zielt darauf ab, die den bekannten Konstruktionen anhaftenden Mangel zu beseitigen. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Achse der Gleisstopfmaschine als Gleitachse ausgebildet und quer zur Längsachse der Maschine verschiebbar ist. 



   Die Zeichnung zeigt schematisch zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Stopfmaschine, auf welche sich die Erfindung jedoch nicht beschränkt. 



   Die Fig. l und 2 beziehen sich auf eine erste Ausführungsart, welche mit einer Einrichtung ausgerüstet ist, welche das Spiel zum Rollen des Fahrzeuges auf dem Gleis ausgleicht, ebenso wie die Überhöhung der Kurve, wobei Fig.   l   eine Seitenansicht und Fig. 2 eine teilweise Frontansicht darstellen. 



   Fig. 3 bezieht sich auf eine zweite Ausführungsart der Stopfmaschine, bei der die Arbeitsorgane in bezug auf die Ebenen durch die Spurkränze der tragenden Achsen quer versetzbar sind. 



   In Fig.   l   ist mit 1 einer der auf den Schwellen 2 montierten Schienenstränge bezeichnet, auf dem die beiden Räder 3 und 4 ruhen, mit den Spurkränze 5 und 6 und den beiden Achsen 7 und 8, als Träger des festen Chassis 9 der Stopfmaschine. auf welchem vertikal ein Arbeitsorgan 10 gleiten kann, welches ein erstes Paar schwingender Werkzeuge 11 und 12 trägt, zur Stopfung des Schotters an der Aussenseite des Schienenstranges und ein zweites, auf der Zeichnung nicht sichtbares Paar, das derart gegen innen versetzt ist, dass es die gleichzeitige-und vorzugsweise   symmetrische - Stopfung   auf beiden Seiten des Schienenstranges gestattet. An sich bekannte Vorrichtungen, welche das bewegliche Chassis und die schwingenden Werkzeuge betätigen, sind nicht dargestellt.

   An der Vorderseite der Stopfmaschine sieht man teilweise eine Spezialeinrichtung, von der mehr Einzelheiten in Fig. 2 dargestellt sind. 



   Diese Frontansicht zeigt im Schnitt die Schiene   1,   gegen welche sich der Spurkranz 13 einer Rolle 14 abstützt, welche. frei drehbar auf einer Achse 15 gemeinsam mit einem Kolben 16 gelagert ist, welcher der Wirkung einer Rückzugfeder 17 unterworfen ist und im Zylinder 18 gleitet, dessen Kammer 19 
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 unter Druck gesetzt werden kann. 



   Dieser Hauptservomotor ist einerseits auf einer Längsachse 21 gelagert, die Teil des festen Chassis 9 ist und anderseits auf einer Achse 22 einer Hebevorrichtung, welche durch einen Kolben 23, im Zylinder 24 gleitend, dargestellt ist und die am festen Chassis bei 25 gelagert ist und deren innere Kammer 26 unter ausreichenden Druck gesetzt werden kann, um das Heben sicherzustellen, wenn der Hauptservomotor nicht verwendet wird. Eine zweite, gleichartige Einrichtung zur Abstützung gegen die andere Schiene ist symmetrisch angeordnet. 



   Die Arbeitsweise dieser Servomotoren ist offensichtlich, es genügt zu sagen, dass, wenn einer von ihnen unter ausreichenden Druck gesetzt wird, der Spurkranz der Rolle sich entsprechend gegen die Schiene abstützen wird, mit der er   zusammenàrbeitet   und der Zylinder drückt im Gegensinn gegen das Vorderteil des Fahrzeuges, welches   er dadurch veranlasst, in den durch das Spiel zum Rollen der Trag-   achsen gegebenen Grenzen sich um eine vertikale Achse zu drehen. 



   Es ist leicht einzusehen, dass während des Betriebes das bewegliche Chassis quer zum Gleis versetzt werden kann,   d. h. während der Stopfer an   der Arbeit ist, derart, dass man je nach der Krümmung des Schienenstranges stets eine korrekte oder verbesserte Zentrierung des Werkzeuges erreicht. 



   Die Rolle 14 gestattet es, diese Verstellung während der Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges zu erreichen und sogar im Zuge einer   Gleiskurve   die Spurkränze der Räder an den Schienen zu halten, um dauernd die gewünschte Zentrierung beizubehalten. 



   Eine Variante der Anwendung des neuen Systems besteht darin, die gewünschte Korrektur der Zentrierung dadurch zu erlangen, dass man das bewegliche. Chassis für die Werkzeugträger quer in bezug zu dem festen Chassis des Fahrzeuges oder auch in bezug auf die Ebenen der Spurkränze der tragenden Achsen verschiebbar macht. 



   Zurückgreifend auf Fig. l-bei welcher die frontal angeordnete Einrichtung wegzudenken ist - kann man leicht erkennen, dass es beispielsweise möglich ist, eine der beiden Tragachsen seitlich verschiebbar zu machen, um die Schwenkung des ganzen Fahrzeuges zu erreichen, ohne hemmende Begrenzung für die genaue Zentrierung der Werkzeuge. Fig. a zeigt eine derartige Vorrichtung mit sogenannten gleitenden Achsen. 



   Man sieht dort-entsprechende Teile mit denselben, mit einem Index versehenen Bezugszeichen bezeichnet-die Achse 7'r frei drehbar in den Lagerkasten 27 und 28, welche ein Hilfschassis 29 tragen, auf welchem das feste Chassis 9'-teilweise im Schnitt dargestellt-gleitet, wenn man das Rad 30 

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 gemeinsam mit einer Schraube 31, die axial in 9'gelagert ist und in einem Fortsatz 32 am Hilfschassis 29 eingreift, drehen lässt. Es ist so möglich, während des Betriebes mit grosser Genauigkeit die relative Lage der Werkzeuge quer zu den Schienen zu regeln. 



   Im Rahmen der Erfindung können verschiedene Varianten oder Kombinationen in Betracht gezogen werden, insbesondere ist eine automatische Regelung der Querlage des oder der beweglichen Chassis mit Hilfe eines automatisch arbeitenden Gerätes von Interesse, das mit mindestens einem der Schienenstrange zusammenwirkt und von ihm gesteuert wird und dessen Verwirklichung im Bereiche des   fachmanns-   schen Könnens liegt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Gleisstopfmaschine mit wenigstens einem überhängenden Stopfwerkzeugträger, der mindestens ein Paar schwingende Stopfwerkzeuge trägt und dessen Lage quer zum Gleis regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Achse (7') der Gleisstopfmaschine als Gleitachse ausgebildet und quer zur Längsachse der Maschine verschiebbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Gleisstopfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von mindestens zwei Tragrädern (14) jedes auf einer eigenen Tragachse sitzt, welche jede über pneumatisch oder hydraulisch gegeneinander verschiebbare Kolben (16,23) und Zylinder (18,24) an der Gleisstopfmaschine angelenkt und seitlich in der Höhe verstellbar sind.
    3. Gleisstopfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei einander gegenüberliegende Räder an Achsstummeln befestigt sind, welche in einander gegenüberliegenden Teilen eines Balkens in Achsrichtung gleitbar befestigt sind, und dass das feste Chassis der Maschine auf dem genannten Balken in dessen Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist.
AT408958A 1957-10-02 1958-06-11 Gleisstopfmaschine AT208909B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH208909X 1957-10-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT208909B true AT208909B (de) 1960-05-10

Family

ID=4446283

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT408958A AT208909B (de) 1957-10-02 1958-06-11 Gleisstopfmaschine

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AT (1) AT208909B (de)

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