AT208466B - Rüttelfester und lageunabhängiger Vibrationsschnellregler - Google Patents

Rüttelfester und lageunabhängiger Vibrationsschnellregler

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AT208466B
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Austria
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vibration
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resistant
regulator
pivot point
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Johann Dipl Ing Bayer
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Johann Dipl Ing Bayer
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/02Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems
    • F16F15/03Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems using magnetic or electromagnetic means

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Description


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  Rüttelfester und lageunabhängiger Vibrationsschnellregler 
Vibrationsschnellregler mit Schwinganker und Federgegenkraft verwenden gewöhnlich eisengeschlossene Kreise mit kleinem Luftspalt. Da nun die relativ grosse Änderung des Luftspaltes eine sprunghafte Änderung der magnetischen Zugkraft ergibt, neigen die Anker derartiger Regler zum Hängenbleiben und es lassen sich grössere   Regulierfehler   nicht vermelden. Ausserdem lässt sich bei der üblichen asymmetri-   schen Anordnung   des Eisenankers zum Drehpunkt eine vollkommene Rüttelfestigkeit und Lageunabhängigkeit auch bei Ankern mit kleinen Massen nicht erreichen. 



   Eine gute Reguliergenauigkeit, sowie eine vollkommene Rüttelfestigkeit und Lageunabhängigkeit werden nach dem Gegenstande der vorliegenden Erfindung bei derartigen Reglern durch folgende Massnahmen erreicht :
1. Die Magnete, Federn, Massen der beweglichen Teile und die Kontakte werden zu beiden Seiten des Drehpunktes derart symmetrisch angeordnet, dass die Summe aller durch Trägheitskräfte allein bewirkten Drehmomente in bezug auf den Drehpunkt des beweglichen Systems (Eisenanker) Null ist und dass die schweren Massen unmittelbar beim Drehpunkt und die leichten entsprechend entfernt angeordnet werden. 



   2. Die Entfernung der Kontakte und der Federn vom Drehpunkt des Ankers bis zu jenen der Ankerstellen, an welchen die magnetischen Zugkräfte angreifen, werden in einem derartigen Verhältnis zueinander festgelegt, dass kleinen Ankerbewegungen grosse Kontaktbewegungen und relativ grosse Federdehnungen entsprechen. 
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 die Federn   Fl   und   F   wie auch die beweglichen Kontakte sind In bezug auf den Drehpunkt 0 des Ankers symmetrisch angeordnet. Dasselbe gilt für die Massen des Ankers selbst und ebenso für die Isolierstücke, deren Gewicht so aufgeteilt ist, dass der Anker unter der Einwirkung der Gewichtskräfte allein sich im labilen Gleichgewicht befindet. Ebenso sind die Kerne der Magnete   M.   und M, welche die Spulen SI und S, tragen, zu beiden Seiten des Drehpunktes 0 symmetrisch angeordnet.

   Die Magnete   M,   und   M,   liegen ferner in unmittelbarer Nähe des Drehpunktes 0, während die Kontakte und Federn von den letzteren relativ weit entfernt sind. Magnete und Federn sind ausserdem derart angebracht, dass ihre Kräfte sich addieren. Der durch die Magnete induzierte Kraftfluss verläuft In der Richtung der eingezeichneten Pfeile und teilt sich in dem geschlossenen Eisenjoch E, an welchem die Magnete befestigt sind, in zwei Teile. Um die Wirkungsweise eines solchen Reglers zu illustrieren, wurde er in Verbindung mit einem Gleichstromgenerator G gebracht, dessen Spannung reguliert werden soll. Hiezu wurden die Kontakte Kt parallel zum Nebenschlussfeld NF und die Kontakte   K   parallel zum Nebenschlussregler NR geschaltet.

   Im stationären Zustand schwingt der Anker zwischen den Magneten periodisch hin und her und schliesst je nach der Belastung einmal das Kontaktpaar K, oder das Kontaktpaar   K   kurz. Selbstverständlich kann ein solcher Regler auch für die Regulierung von   Dreh- und Wechselstromgeneratoren   verwendet werden, wenn durch entsprechende Massnahmen der die Spulen erregende Strom gleichgerichtet wird. 



   Bei Regulierungen, deren Hilfskreis in keinem Zusammenhang mit dem Messkreis steht, wie z. B. bei der Regulierung von Dreh- und Gleichstrommaschinen, die durch eine eigene elektrische Maschine   (Haupt-oder Hilfserreger) erregt werden, sind auf den Magnetkernen je   eine zweite Wicklung anzubringen, 

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 die von den Kontakten des Vibrationsschnellreglers in an sich bekannter Weise direkt oder indirekt mitgeschaltet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Rüttelfester und lageunabhängiger Vibrationsschnellregler mit einem zwischen zwei Magneten schwingenden Eisenanker, deren Zugkräfte in Gegenwirkung zu zwei Federn stehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetkerne, die Federn, die Massen der schwingenden Teile und die Kontakte zum Drehpunkt des Ankers derart symmetrisch angeordnet sind, dass die Summe aller durch Trägheitskräfte um die Ankerdrehachse bewirkten Drehmomente auf den beweglichen Anker in allen Lagen desselben Null ist und dass die Abstände der Kontakte und der Federn vom Ankerdrehpunkt zu den Abständen der Stellen vom Ankerdrehpunkt, an welchen die magnetischen Zugkräfte angreifen, in einem derartigen Verhältnis festgelegt sind, dass kleinen Ankerwegen grosse Kontaktwege und Federdehnungen entsprechen.

Claims (1)

  1. 2. Rüttelfester und lageunabhängiger Vibrationsschnellregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Regulierungen mit Hilfskreis auf den Magnetkernen je eine zweite Wicklung angebracht ist, die von den Kontakten des Vibrationsreglers direkt oder indirekt mitgeschaltet wird.
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